OXID Commons 2016

Handel(n) in Zeiten von Industrie 4.0

Die OXID Commons ist ja traditionell der Branchentreff des E-Commerce für das OXID Ökosystem. Das Event versammelt seit vielen Jahren alles was Rang und Namen hat und befasst sich mit den aktuellen Trends, Innovationen, Chancen und Risiken im Onlinehandel. So bieten wir auch dieses Jahr wieder einen Business Track, eine Vortragsreihe zum Shopmanagement und die Unconference für Entwickler mit den jeweils relevanten Themen an. Für jeden Besucher ist das Richtige dabei, um inspiriert nach Hause zu gehen. 2016 warten wir allerdings inhaltlich mit einer Überraschung auf: der speziellen Fachtagung Industrie 4.0!

Industrie 4.0 meets E-Commerce auf der OXID Commons 2016

Wir kommen nicht umhin im Tagesgeschäft immer wieder festzustellen, dass die Digitalisierung im industriellen Umfeld deutliche Spuren hinterlässt. Internet- und Cloud-Strukturen mit dem Einsatz cyber-physischer Systeme prägen zunehmend das Bild. Die Veränderungen sind so umwälzend, dass man von der vierten industriellen Revolution spricht. Das gilt insbesondere für die Beschaffung und den Vertrieb. Beides setzt künftig viel früher an. Bereits bei der Fertigung. E-Business wird zu Smart Services und beginnt, bevor das Produkt überhaupt entsteht. Die IT definiert es in Teilen sogar mit. Produktion, Services und Handel sind keine sauber getrennten Systeme mehr, sondern Teil derselben komplex vernetzten Struktur.

OXID Commons 2016Das Schlagwort Industrie 4.0 ist in aller Munde. Für viele bedeutet es die vernetzte Produktion in einer Smart Factory. Der Paradigmenwechsel geht jedoch viel tiefer. Er zieht sich durch das gesamte Unternehmen. Kaum ein Begriff war lange so sehr ‚nur ein Schlagwort‘ wie Industrie 4.0. Dank prominenter Initiativen wie der von bwcon, Organisator der Industrie 4.0 Tagung auf der Commons, ändert sich das allmählich. Dennoch ist der deutsche Mittelstand in erster Linie noch Zuschauer. Es ist längst an der Zeit, aktiv zu werden und den Wandel mitzugestalten. Dazu wollen wir mit der Fachtagung Industrie 4.0, deren Speaker Panel hochkarätig besetzt ist, Denkanstöße und Impulse geben.

Fazit: Wo stehen wir also mit Industrie 4.0?

Genau am Scheideweg. Dieser hat in den Großkonzernen bereits begonnen. Thyssyenkrupp ging gerade erst mit einem neuen Onlineshop live: materials4me.de Das Besondere an diesem Shop: Heimwerker (= private Endverbraucher!) können in Kleinstmengen Stahl, Kunststoffe oder Aluminium nach individuellen Maßen bequem online kaufen. Sie nehmen damit direkten Einfluss auf die Produktion. Das kommt einer Revolution im traditionellen Stahlhandel gleich und zeigt eindrucksvoll, wohin sich der Paradigmenwechsel vollzieht. Nämlich direkt zu den Wünschen des Endverbrauchers. In der digitalen Vernetzung wird der Endverbraucher zum direkten Einflussfaktor für die industrielle Produktion. Mit Industrie 4.0-Standards kann ein individuelles Produkt in einer einzigen Ausführung rentabel produziert werden. Dahinter steht ein gut vernetzter Shop in einer ebenso gut vernetzten IT-Umgebung. Und noch mehr als das: eine neue Business-Strategie. Solche neuen Geschäftsmodelle werden wir in Zukunft noch viel mehr sehen. Gewinner sind diejenigen, die am dichtesten am Kundenwunsch 4.0 dran sind.

Lesetipp auf computerwoche.de: In 7 Schritten fit für Industrie 4.0

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

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