E-Commerce Camp Jena 2017 – Recap in Bildern

Die Recap-Runde des 5. E-Commerce Camps in Jena ist fast komplett.

Gleich vorab: es gibt bereits eine Vielzahl ausgezeichneter und zum Teil sehr umfassender Berichte von: Handelskraft, Ansgar Böttcher, Roman Zenner, Proudcommerce, Neoshops, und vom Veranstalter selbst. Wir können das eigentlich nur noch um ein paar Eindrücke aus unserer Perspektive ergänzen.

Also: ein Recap in Bildern!

 

ORGANISATION E-Commerce Camp Jena

 

Freitagmorgen. Da war das Session-Board noch leer und alles möglich. Joscha eröffnet das Camp.

 

Da gefühlt zwei Drittel des Raums zum Session-Pitch anstanden, dauert die Planung ihre Zeit. Ergebnis für Tag 1: kann sich sehen lassen!

 

Trotz langer Schlange blieb alles im Zeitrahmen. Vor allem die Themenvielfalt war beachtlich, sodass sich in (fast) allen Vorträgen auch und in erster Linie Project-People angesprochen fühlen.
Und zwar so weit und so sehr, dass sich Business-Heinis (not my words!) als deren Spokesperson ich mir erlaube Roman Zenner zu ernennen, sogar dazu hinreißen ließen, dezent zu beklagen, was sie sich noch alles gewünscht hätten.
Das ist ein RIESEN Kompliment an das Camp, das ja mal Entwickler-Camp war und immer noch ist!

Man könnte nun Überlegungen anstellen, was dies für die Eventszene generell bedeutet. Für die großen, immer schwammigeren Events, mit denen alle irgendwie nicht ganz zufrieden sind, aber doch hingehen und sich dann wundern, wo die Energie zur Fokussierung bleibt.
Oder für die jährlichen Unmengen an Hausmessen, die man inzwischen gar nicht mehr alle besuchen kann….

 

Und auch Tag 2 musste sich nicht verstecken. Aus psychlogischen Gründen wurden ein paar Lieblingsthemen sogar extra “aufgespart”.

IDENTITÄT E-Commerce Camp Jena

 

Man kann sich aber auch einfach damit begnügen zu unterstreichen, was das #eccj17 richtig macht. Sie sind im allerbesten Sinne “inklusiv”! Das Camp ist klein, da ist es leichter – das ist wahr. Hier besteht dann aber die Gefahr, nicht über den Tellerrand zu schauen. Und diese Gefahr haben die Organisatoren sehr erfolgreich umschifft.

 

Und pünktlich um 11 war der “Socialising Raum” dann auch wie leergefegt. Die typischen Sales-&-Sign-Grüppchen parallel zum Programm bleiben hier aus. Zugegeben: es waren auch keine klassischen Vertriebler da…

Oder ehrlicher: nur einer. Er gab das aber auch sofort zu 😉 und wurde liebevoll aufgenommen.

 

KNOW-HOW, Open Source oder doch nur Marketing?

 

Das Camp hatte einige Mediasponsoren an Land gezogen und verloste diese stattliche Bücherauswahl am zweiten Tag.

Passenderweise gab es auch eine Session “Autor werden”. Da steht einem noch größeren Bücher-Buffet nächstes Jahr ja nichts mehr im Wege.

 

Wir waren mit “community feel” angetreten. Insgesamt war das Thema Open Source aber eher unterrepräsentiert. Das kann man jetzt auf einem Barcamp schlecht oder verständlich finden. Ich drücke es mal neutral aus: es ist auf jeden Fall erwähnenswert.

Das betrifft nicht dich, Stephan! Du hast die Fahne hoch gehalten! 🙂

 

Die Flyerverbreitung war insgesamt enorm. Wir haben uns zurückgehalten. Hint: Vorne im Bild – die User Group Termine der nächsten Wochen!

 

Dies ist übrigens ein klares “Vorher”-Bild. Denn die schwarzen Traubenzuckerl waren ruckzuck bis Mittag weg. Ein kleine Optimierung hätte ich daher fürs nächste Jahr in Richtung Catering: Kekse zum Kaffee!

Die Flyerdichte hat übrigens Herbert Hohn sehr schön auf den Punkt gebracht. So muss es gewesen sein. Muss! Das gefürchtete Marketing-Team ist im Zweifelsfall immer schuld.

(Die Liste der User Group Termine gibt’s es übrigens hier auch digital: http://oxidforge.org/de/oxid-usergroups )

 

PROGRAMM und Sessions

 

Als Goldsponsor waren wir Namenspate für einen der Konferenzräume. Ehre, wem Ehre gebührt.

 

Diese Alternativbenennung auch wirklich nötig; denn verteilt über 4 Etagen bot die generische Raumnummerierung nicht viel Orientierung beim Sessionswitch. Es sei denn, man hatte sich alle Ziffern und Anordnung der Etagen genau gemerkt. Sonst blieb nur noch: Herdentrieb!

 

“Lidl Insights”. Wie zu Studi-Zeiten: hinten Cola, vorne Wasser – und ziemlich voll.

Tim Döppner mit der Geschichte von Lidl E-Commerce war einer dieser Vorträge, den man sich auch auf vielen anderen Bühnen hätte vorstellen können. Und der trotzdem das ganze breite Publikum erreichte, das sich bestens mit Projektherausforderungen identifizieren konnte.

 

THEMEN E-Commerce Camp Jena

Überhaupt waren sehr viele Themen markt- und projektgetrieben.

Aber es gab sie auch, die echten Tech-Themen.

Gelungene Mischung, ist das einhellige Fazit eigentlich aller Camp-Recaps.

Der Lieblingshoster wieder mit großer Mission: alle(!) einkleiden.

Aus Nostalgie-Gründen ist dieses Bild dabei. Schön, dass unsere langjährigen Partner SysEleven und marmalade beide mit Varianten auf unseren damaligen Slogan anspielen: good old “plan, build, run”. Hach, da wird mir gleich warm ums Herz.

 

“Stabile Software in volatilen Umgebungen” war Kores Thema mit Sproxware, aka das neue hipster E-Commerce System.

Überhaupt wurde im einzigen Hörsaal des Events mehrfach intensiv diskutiert und auch die Fluktuation war geringer als in anderen Räumen.

(Allerdings war das mit der Bestuhlung und Eingangssituation auch schwer dezent möglich. Das galt übrigens auch für die Seminarräume. Da hätte etwas mehr “Barcamp” vielleicht doch gut getan.)

 

Als Berliner fühlt man sich mit zunehmender Anzahl Hipster-Bärte und Hosenträger im Raum gleich viel wohler.

 

Mit Buzzwords hat sich der Kollege Meloni auseinandergesetzt.

 

Und auch auf die Hipster-Präferenz Rücksicht genommen. Danke, Gigi!

 

Sein Zeichentalent steht außer Frage…

 

Einen ehrlichen Blick auf ein anderes Shopsystem gab Miss Magenta, Carmen Bremen.

 

LOKALKOLORIT des E-Commerce Camps

 

Auch bei Carmen Bremens Talk ergab sich eine sehr angenehme, offene Diskussionsrunde. Überhaupt zog sich das konstruktive Miteinander durch die gesamte Veranstaltung. Das hat sie in ihrem eigenen Recap atmosphärisch geschildert, und auch auf örtliche Besonderheiten Bezug genommen…

 

… denn sogar an der Tee-Bar gab es Lokalkolorit.

Und schon das Frühstücksbuffet wartete mit dem sogenannten “Mettfrosch” auf, von dem ich hier kein Bild posten möchte.
Aber wer Kermett unbedingt sehen will, trifft ihn hier. (Liebe Vegetarier und Veganer: klickt nicht, bitte klickt nicht!) Aber: keine Kritik! Wir können ja auch nicht ohne unser Tannenzäpfle.

 

FEIERN mit der Community

 

“A little party never killed nobody.” versprach der Flyer, lud dann aber doch ins ‘Paradies’. Witzig.

Alle Bilder und Video von der Party (und dem gesamten Camp) gibt es auf der facebook-Seite des Camps und über twitter unter #eccj17.

 

FAZIT E-Commerce Camp Jena

Dank und Lob an die Organisatoren marmalade und den Lokalmatador Tritum: gut organisiert, spannende Sessions, treue wachsende Fanbase und nach fünf Jahren richtig fest etabliert!

 

 

 

Autor

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Business Analyst und Content Writer, OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind “Omnichannel”, “E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0”, “B2B Geschäftsmodelle” und “Content Commerce”.

1 reply
  1. Joscha Krug says:

    Danke für das Lob! Das mit den Keksen bekommen wir hin! Vielleicht was für einen Sponsor im nächsten Jahr? 😉

    Termine für die Usergroups gerne das nächste mal auf die Tische – das ist Werbung die wir gerne sehen!

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