Q1 Startprobleme im E-Commerce bewältigen

Gastblog: So bewältigen Sie Handelshemmnisse im ersten Quartal

Wie Sie mit Hilfe der Personalisierung die häufigsten Q1 Hindernisse bewältigen und Ihre Konvertierungsrate steigern

 

Eigentlich sollte das erste Quartal E-Commerce Unternehmen einen reibungslosen Übergang aus der Adventszeit und neue Umsatzmöglichkeiten bieten. In Wirklichkeit ist der Übergang ins erste Quartal jedoch oft alles andere als reibungslos.

Sobald der Weihnachtstrubel nachlässt, stehen E-Commerce Unternehmen vor einigen Hindernissen: eine Steigerung der Retourenquote und Warenkorbabbrüche, sowie treue Kunden, die sich nur noch selten in Ihrem Shop blicken lassen. Eine durchdachte Strategie, die sich der Bewältigung dieser Hindernisse widmet, kann den Unterschied ausmachen und dafür sorgen, dass Sie erfolgreich ins neue Jahr starten.

Wir arbeiten mit Tausenden von Onlinehändlern zusammen und wissen um die Hürden, die mit dem ersten Quartal verbunden sind. Deshalb haben wir die Hindernisse näher betrachtet und Lösungsansätze erstellt, um Ihnen zu helfen erfolgreich die vier häufigsten Herausforderungen im ersten Quartal zu überwinden.

Auf die erste dieser Herausforderungen stoßen Sie direkt im Januar…

 

Umsatzeinbußen wegen der hohen Retourenquote im Januar

Die Adventszeit ist zwar die umsatzstärkste Zeit des Jahres, allerdings ist sie auch mit hohen Retourenquoten im neuen Jahr verbunden. Allein in der Bekleidungs- und Accessoire-Branche fließen 30% der online gekauften Bekleidungsartikel und Schuhe nach und nach zurück in den Ladenbestand.

Die Frage, die sich demnach stellt: wie können Sie diese Gewinneinbußen wieder ausgleichen?

Optimieren Sie Ihren Online Shop mit personalisierten Empfehlungen, um Ihre Kunden zum Kauf zu motivieren.

Onsite Produktempfehlungen helfen Ihnen, ein persönliches Shoppingerlebnis zu gestalten und fördern somit Konvertierungen und Umsatz. 81% der Konsumenten erwarten zudem, dass Marken ihre Shoppingvorlieben und Bedürfnisse kennen. Durch personalisierte Empfehlungen werden Sie den Erwartungen gerecht und steigern Ihre Umsatzchancen.

Während Kunden durch Ihren Shop navigieren, können Sie basierend auf den Produkten, die sie sich ansehen, ein einzigartiges Kundenprofil erstellen, das Ihnen hilft, relevante Produkte zu empfehlen. Empfehlungen können übergreifend in Ihrem Shop eingesetzt werden, z. B. auf den folgenden drei Seiten:

 

Die Startseite muss überzeugen damit Ihre Kunden bleiben

Auf Ihrer Startseite treten Besucher das erste Mal mit Ihrer Marke in Kontakt, deshalb sollten Sie diese so ansprechend wie möglich gestalten. Nutzen Sie Bestseller Empfehlungen auf Ihrer Startseite, damit Ihre neuen Besucher sofort einen Überblick der Trendprodukte erhalten. Begrüßen Sie wiederkehrende Besucher hingegen direkt mit personalisierten Empfehlungen wie z.B. Artikel, für die sie am meisten Interesse gezeigt haben, um sie direkt wieder an den Punkt der Customer Journey zu bringen, an dem sie ausgestiegen waren.

Bestseller und Empfehlungen, die sich auf das bisherige Kaufverhalten beziehen, sind ein guter Einstieg in die Personalisierung. Wenn Sie noch einen Schritt weitergehen möchten, könnten Sie Empfehlungen basierend auf dem Standort des Besuchers ausspielen oder Ihre Produktempfehlungen mit User Generated Content verbinden. Pura Vida Bracelets beispielsweise verwendet Kundenbilder, um die Bestseller hervorzuheben und erzielte dadurch eine 6% höhere Konvertierungsrate.

 

Beispiel aus dem Shop Pura Vida

 

Auf der Kategorieseite können Sie vor allem den Bestellwert erhöhen

Die meisten Kunden sehen sich nicht alle Seiten einer Kategorie an und in einigen Fällen nicht einmal eine ganze Seite. Üblicherweise dauert es ca. vier Sekunden, um zu entscheiden, ob sie auf der Seite bleiben oder den Shop verlassen. Auf Ihrer Kategorieseite sollten Sie deshalb die Artikel mit der höchsten Konvertierungsrate hervorheben, um Kunden weiter voranzutreiben. Die Firma Campus Protein z. B. zeigt Kunden die Produkte auf, die sie sich zuletzt angeschaut haben,  um diese für die Kunden weiterhin im Vordergrund zu halten. Das Ergebnis war eine Steigerung der Konvertierungsrate von 10%.

 

Beispiel Campus Protein

 

 

Im Warenkorb können Sie kleinere Zusatzartikel anbieten

Der Warenkorb ähnelt der Supermarktkasse, an der wir häufig schwach werden und doch noch etwas kaufen. Hier macht es deshalb am meisten Sinn, kleinere Artikel anzubieten, die eine hohe Gewinnmarge haben und den Bestellwert steigern. Wenn Sie beispielsweise ein Elektronikfachgeschäft führen und Ihr Kunde eine Spiegelreflexkamera kauft, sollten Sie ihn daran erinnern, eine Speicherkarte zu erwerben.

Der Luxusmöbel Shop OKA Direct ermöglicht seinen Kunden, spielend leicht ähnliche Produkte zu kombinieren.

 

Beispiel OKA Direct

 

Ein letzter Hinweis…

Um das Beste aus Personalisierung zu machen, überlegen Sie genau, auf welchen Seiten sie den höchsten Mehrwert bringt. Nun folgt die Implementierungs- oder Optimierungsphase, in der Sie die relevantesten Empfehlungen hinzufügen können, um die Konvertierungsrate zu erhöhen und den Umsatz im ersten Quartal anzukurbeln.

 

Was kommt auf Ihrer Reise zum Erfolg im Q1 als Nächstes?

Laden Sie den Q1 Ratgeber – Ausgabe 2018 herunter und finden Sie heraus, wie Sie weitere Hindernisse überwinden und Personalisierung auf anderen Kanälen nutzen können.

 

Autor

Zulay Regalado Nosto SolutionsZulay Regalado unterstützt E-Commerce Manager darin, ihren Kunden personalisierte Einkaufserlebnisse anbieten zu können. Sie arbeitet als Copywriter bei der international tätigen Personalisierungslösung Nosto Solutions, die von tausenden E-Commerce Shopbetreibern weltweit genutzt wird. Nosto verbindet die Stärke der Personalisierung mit einfacher Bedienbarkeit und ermöglicht Händlern somit 1:1 personalisierte Multichannel Marketingkampagnen zu erstellen.

 

 

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