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3D Druckverfahren und -Prozesse bei PROTIQ

Gastblog: Ein Unikat in jeglicher Hinsicht: der Relaunch von PROTIQ

Einzigartige 3D-Drucke in der additiven Fertigung – Was längst für die Produkte von PROTIQ gilt, sollte nun auch den Online-Auftritt von Anfang an prägen. Als Tochterfirma der Phoenix Contact-Gruppe genießt PROTIQ bereits großen Erfolg und zeichnet sich durch die hohen Individualisierungsmöglichkeiten aus. Werte, die sich auch im Webauftritt wiederspiegeln sollten.

Ziel des Projektes war eine kundenorientierte Plattform zu schaffen, welche die komplexen Schritte des 3D-Druck-Prozesses vereint und dem Kunden mit hoher Usability ermöglicht, auch online seine Bestellungen komplett tätigen zu können. Darüber hinaus sollte auch eine Plattform geschaffen werden, auf der sich Anbieter bzw. 3D-Druck Anlagenbetreiber mit ihren Dienstleistungen präsentieren können. Das Resultat ist nicht nur für OXID, sondern gleich im gesamten eCommerce ein einmaliges Verfahren.

PROTIQ

 

Einzigartige Projekte erfordern einzigartige Umsetzung

6 Jahre nach Gründung des Tochterunternehmens PROTIQ erschien im Oktober 2016 die erste Version des Online-Shops. Nun konnten Kunden ihre Unikate online drucken lassen und umfassende Personalisierungsprozesse mit nur wenigen Klicks realisieren. Dadurch erhielten sie bereits jetzt Möglichkeiten, die bisher nur beim direkten Kontakt mit dem Unternehmen möglich waren.

Die Basis für den Online-Shop bildet die OXID Enterprise Edition. Doch um den Ansprüchen eines Online-Shops im 3D-Druck-Bereich gerecht zu werden, wurde mehr benötigt. Es folgten mehrere Anbindungen von Konfiguratoren wie einem Induktor-Konfigurator. Herzstück all dessen stellte dabei der 3D-Konfigurator dar.

Die Visualisierung der einzelnen Druckdateien von allen Seiten, eine Fehleransicht und weitere Funktionen wurden durch eine Schnittstelle zu dem Partner Materialise ermöglicht. Diese übernimmt die Auswertung und die Basis-Reparatur der hochgeladenen 3D-Dateien und schickt diese anschließend an den Konfigurator zurück.

Eine weitere Hürde stellten die Tablets und Smartphones dar, die mehr denn je zum Alltag gehören und an einen Online-Shop die Anforderungen eines responsiven Designs stellen. Um den Online-Shop trotz responsive Design und fully responsive „Flow“ theme auch für alle mobilen Endgeräte zugänglich zu machen, musste deswegen eine Optimierung stattfinden. Nun konnten Endkunden auch mobil Bestellungen vornehmen, dabei ihre 3D-Dateien via Frontend hochladen, eigene 3D-Drucke konfigurieren, drucken und zu sich nach Hause liefern lassen.

3D-Konfigurator im PROTIQ Marktplatz

Mit 3D-Druck Marktplatz zu neuen Möglichkeiten

Trotz der komplexen Umsetzung des Online-Shops war dieser allein nicht ausreichend. So folgte im November 2017 die Erweiterung auf einen Marktplatz für 3D-Druckdienstleistungen. Anlagenbetreiber erhalten dadurch die Möglichkeit, ihre komplette Bandbreite an Dienstleistungen hier zu offenbaren. Mit dem aktuellsten Relaunch des Marktplatzes im April 2018 wurden die Möglichkeiten auf PROTIQ noch größer. Dafür war die Entwicklung eines vollständigen Marktplatz-Moduls für OXID EE inklusive eines eigenen Händlerbackends notwendig.

Die Plattform überzeugt mit einer einzigartigen Vielfalt an auswählbaren Materialien, verwendeten Dateiformaten, Konfigurationseinstellungen und on top einem live Preisvergleich. So kann der Kunde zahlreiche Parameter wie Größe und Lackierung auswählen und definieren. Durch den Marktplatz kann der Kunde nun auch aus einer Auswahl von passenden Anbietern für sein individuelles Produkt wählen. Während des Konfigurationsvorgangs kann er weiterhin Preise der unterschiedlichen Artikel vergleichen, die sich in Echtzeit neuberechnen, wenn gewisse Parameter in der Konfiguration geändert werden. Sowohl für OXID eShop als auch im eCommerce stellt das ein einmaliges Verfahren dar. Durch die umfangreiche Bereitstellung von Content rund um das Thema 3D-Druck auf den einzelnen Webseiten vereint die Plattform wohl eine der größten Content-Sammlungen, die im deutschen Web zu finden ist.

PROTIQ Marketplace – individuell und personalisiert

Der PROTIQ Marketplace dient gleichermaßen für B2B- wie für B2C-Kunden und überzeugt hier mit individuellen Details: Während Privatkunden sich ihre eigenen Produkte bei der Konfiguration mit Schriftzügen personalisieren lassen können, stehen für Geschäftskunden ein Indikator- und ein Zahnrad-Konfigurator zur Verfügung. Ein weltweiter Versand, Anbieter aus den USA sowie die Mehrsprachigkeit des PROTIQ Marktplace tun ihr Übriges und tragen so zu einem einzigartigen Marktplatz bei.

Und dieser Weg ist noch lange nicht zu Ende: Mit der stetigen Entwicklung des PROTIQ Marketplace schreiten auch die Möglichkeiten für User kontinuierlich voran: Mehr Content, weitere Anbieter, neue Materialien, umfangreichere Konfiguratoren und weitere Features kennzeichnen den Marktplatz als Unikat in Deutschland. Das Ergebnis kann auf dem PROTIQ Marketplace besucht werden.

PROTIQ ist einer von knapp 80 Onlineshops, die sich für den Golden Cart Award auf der OXID Commons am 14. Juni beworben haben. Ein heißer Anwärter auf den Kategorie-Sieg „Bester B2B-Hersteller“? Wir dürfen gespannt sein. Hier Ticket kaufen und live dabei sein: commons.oxid-esales.com

 

Autor

Matthias Eggert, Teamleiter Online-Marketing, Dixeno

 

Matthias Eggert verfügt über 10 Jahre Erfahrung im Online Marketing und ist seit 4 Jahren Teamleiter Online Marketing bei der Full-Service-Agentur DIXENO für die Erstellung, Vermarktung und den Betrieb von Online-Shops.

Konferenz Programm

Update OXID Commons: Das Programm nimmt Form an!

Serie Teil II #oxcom18

Wie entsteht eigentlich ein interessantes, unterhaltendes und mehrwertstiftendes Konferenz-Programm? In vielen Brainstorming Sessions, in zahlreichen Telefonaten und Gesprächen und mit jeder Menge Hingabe. Hat man entsprechende Vorträge und Sprecher gefunden, fügt man sie zu einem top Programm zusammen, durch das sich der berühmte rote Faden zieht. So einfach ist das. Und eben auch wieder nicht!

Unter den Einreichungen zum Call for Papers finden sich 50 verschiedene Vorträge. Manche potenziellen Sprecher haben sogar mehrfach eingereicht. Vielen Dank für das rege Interesse, die #oxcom18 intensiv mitzugestalten. Wir informieren alle Speaker die eingereicht haben in den nächsten 7-10 Tagen, ob sie es auf eine der drei Bühnen geschafft haben. So bleibt noch genügend Zeit, den Vortrag intensiv vorzubereiten.

Im Interesse unserer 600 bis 800 Besucher versuchen wir für alle das informativste, spannendste und beste Programm zusammenzustellen. Da es insgesamt überhaupt nur knapp über 20 Sessions an einem Tag geben kann, ist der Spielraum begrenzt und die Qual der Wahl groß. Fest steht, es wird ein toller Tag werden. Mit vielen spannenden Themen, die uns alle bewegen oder mit denen wir uns zwangsläufig auseinandersetzen müssen: Stichwort DSGVO.

Jochen Schweizer, Keynote Speaker

Von KI, Machine Learning, IoT und Industrie 4.0

Die 8. OXID Commons eröffnet unser CEO Roland Fesenmayr, der ein Update zu OXID eSales und einen Einblick in den Status Quo und die Zukunft des digitalen Handels geben wird. Direkt im Anschluss haben wir die Ehre, den Unternehmer, Erfolgsautor und Abenteurer Jochen Schweizer bei uns begrüßen zu dürfen. Er kommt extra für die Commons von den Dreharbeiten für seine eigene Pro7 TV-Show angereist. Wir dürfen alle gespannt sein, ob die enge Zeitplanung am Ende halten wird und lassen uns überraschen.

In einem der großen Timeslots dreht sich über eineinhalb Stunden alles um das Thema Künstliche Intelligenz und Machine Learning. Und das aus visionärer, strategischer und praktischer Sicht. Christian Ehl, CEO und AI Activist von Hillert Interactive und Autor des Buches „AI&U -Translating Artificial Intelligence into Business“ wird uns seine Vision darstellen, wie AI sich auf unser Leben und auf Unternehmen auswirken wird. Carsten Kraus von Omikron hat quasi den Algorithmus im Blut. Mit über 100 Artikeln ist er der meist veröffentlichte deutsche Experte im Bereich Datenqualität im E-Commerce. Er erläutert auf der Commons, welche Veränderungen in den nächsten Jahren auf den E-Commerce zukommen.

Die zweite große Session rund um das Thema Internet der Dinge und Industrie 4.0. gestalten Martin Meinert, Head of Platform Partner bei unserem Hauptsponsor Amazon Pay. Er wird über Voice Commerce als den kommenden Shopping Kanal der Zukunft sprechen. Und Sebastian Wiese, Chief Digital Officer bei Zeppelin Lab GmbH gewährt uns Einblick hinter die Kulissen eines global agierenden Konzerns, der das Digitalgeschäft nachhaltig und skalierbar betreibt.

Von den Besten lernen

Gerade gewann der Schweizer Onlinehändler Calida den Shop Usability Award in der Kategorie Mode und schon präsentiert uns Karin Stäbler der Reich Online Services GmbH auf der Commons, was dieses Digitalisierungsprojekt so besonders macht. Von Mirko Lange, Content-Experte, Gründer und Geschäftsführer von Scompler erfahren wir, wie strategisches Content Marketing im Onlinehandel einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschaffen kann. Und RESMEDIA, Anwälte für IT-Recht gestalten einen ausführlichen DSGVO-Workshop: „Neues Datenschutzrecht – Was ist wichtig im Shop und im Online-Marketing?“

Viel mehr möchten und können wir an dieser Stelle noch nicht verraten. Bis die einzelnen Puzzle-Teilchen an die Stelle fallen wo sie perfekt hinpassen, werden wir noch einiges schieben, überdenken und diskutieren. Es handelt sich hierbei also lediglich um einen ersten Vorgeschmack, woran wir gerade arbeiten. Viele Themen und Speaker sind aktuell im Gespräch und werden recht bald in einem anspruchsvollen Commons Programm münden.

Bis zum 14. Juni wird unsere Website commons.oxid-esales.com stetig aktualisiert. Schauen Sie ab und an vorbei oder folgen Sie uns, damit Sie nichts verpassen. Wir haben schon begonnen, auf den sozialen Netzwerken die Speaker und Sponsoren vorzustellen, die die Commons überhaupt erst möglich machen.

Bis wir uns in Freiburg am 14. Juni sehen, bleibt Ihnen nichts weiter zu tun, als Ihr Ticket zu buchen. Hier zugreifen: commons.oxid-esales.com/tickets/

OXID Commons 2018

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

 

 

Wenn Paletten knapp werden

Gastblog: Kommen Sie weg von der Palette, beliefern Sie Ihre Kunden einfach selbst

Keine Angst vor komplexen Finanzprozessen beim Wechsel von B2B auf B2C

Als ich vor ein paar Wochen auf dem Weg ins Büro war, habe ich eine für mich überraschende Nachricht gehört: In Deutschland werden die Paletten knapp. „Der Gebrauchtmarkt für Paletten ist praktisch leer gefegt“, verkündete ein Radiosprecher. Was zunächst wie ein Scherz klingt, ist die bittere Wahrheit – und wird für einige Firmen hierzulande zu einem ernsthaften Problem. Weil die Wirtschaft und vor allem der Export boomt, sind genug Aufträge da. Doch was nutzt die tolle Auftragslage, wenn einem die Logistik einen Strich durch die Rechnung macht und man am Ende auf der Ware sitzen bleibt?

Für viele Unternehmer sind derartige Engpässe mit Risiken verbunden. Kurzfristig leidet schon die Beziehung zum Zwischenhändler, langfristig kann sogar ihr Geschäft bedroht sein. Wenn ihr Produkt für längere Zeit nicht mehr in den Regalen liegt, entscheiden sich die Kunden womöglich für die Produkte eines Wettbewerbers, die sie im Geschäft oder online bekommen. Das Vertrauen in die Marke nimmt genauso ab wie die Loyalität der Kunden – und das alles nur, weil die Wirtschaft einen unverhofften Aufschwung verzeichnet. Wie absurd.

Das Risiko, die Verbraucher nicht mehr zu erreichen, lässt sich allerdings ganz einfach aus der Welt schaffen: Anstatt auf Zwischenhändler zu setzen und Produkte auf Paletten durch die Republik zu transportieren, können Unternehmen ihre Kunden auch einfach selbst beliefern. Netter Nebeneffekt ist, dass die Margen, die vorher der zwischengeschaltete Händler erzielt hat, in die eigene Bilanz gehen.

Und dann wären da noch die Kundendaten, die ein Unternehmen vorher dem Zwischenhändler überlassen hat, nach einem Wechsel vom B2B-Geschäft auf den B2C-Markt aber in den Händen hält. Damit lassen sich nun nicht nur gezielt die Kunden ansprechen, sondern auch das Marketing viel effektiver steuern.

Natürlich warten im B2C-Geschäft auch Herausforderungen, die Unternehmen nicht unterschätzen sollten – alles andere wäre verwunderlich, wenn sie anstelle von wenigen Händlern als Abnehmer nun vielleicht Tausende Endkunden haben. Das hat übrigens auch wieder einen unmittelbaren Einfluss auf die Distribution: Die Ware wird nicht mehr ein paar Mal die Woche auf großen Paletten auf die Reise verschickt, Unternehmer müssen ihre Produkte nun direkt an den Verbraucher bringen. Sobald dieser automatisierte Prozess aufgesetzt ist und ein Rädchen ins andere greift, ist diese Herausforderung aber schnell vergessen.

Ebenfalls ein Grund für Kopfschmerzen können die komplexen Finanzprozesse hinter dem Geschäft sein. Tausende Kunden bedeuten Tausende Rechnungen – und das zieht ganz schnell einen Rattenschwanz an Aufgaben nach sich. Die Verbuchung der Zahlungseingänge, die Anmahnung oder die Eintreibung binden Zeit und personelle Ressourcen, die viele Unternehmen, vor allem Start-ups und Mittelständler, nicht haben.

Die meisten Unternehmen, die von B2B auf B2C wechseln, brauchen deshalb eine helfende Hand, um die Buchhaltung und die Zahlung dahinter abzuwickeln – und genau diese helfende Hand können wir reichen. Mit Aqount müssen sich Unternehmen nicht mehr um die Anbindung unterschiedlicher Zahlarten, das Debitorenmanagement oder das Inkasso kümmern, sie können sich ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren: das Produkterlebnis und den Service für den Kunden, der immer im Mittelpunkt eines erfolgreichen Webshops stehen sollte.

Erfahren Sie in unserem Business Insights Reports von Arvato Financial Solutions, welche Strategien ein B2B-Händler beim Eintritt auf den B2C-Markt verfolgen kann und welche fünf Punkte unbedingt beachtet werden sollten.

 

Autor

Florian Krämer, Director OperationsFlorian Krämer

Director Operations | Accounting & Collection

 

Alle Gewinner 2017

Starke Onlineshops auf der Shortlist des 11. Shop Usability Award

Wie jedes Jahr kann sich die Shortlist des Shop Usability Award sehen lassen. In mehr als 500 Stunden Aufwand hat die hochkarätig besetzte Jury 704 eingereichte Onlineshops unter die Lupe genommen und in 5 Kategorien und mehreren Sonderkategorien die besten ausgewählt. Darunter sind alte Bekannte, die teilweise schon mehrfach Preise absahnen konnten. So z.B. der BVB Fanshop, der Medizintechnik-Anbieter Praxisdienst, der Bikebox Onlineshop, ars24.com oder keller-sports.de. Mit zahlreichen neuen Shortlist-Kandidaten ergibt das ein illustres Feld mit wirklich starken Shops, innovativen Shopbetreibern und außergewöhnlichen Agenturleistungen.

Umso mehr freuen wir uns, dass es 16 OXID eShops auf die Shortlist geschafft haben und wir berechtigte Vorfreude auf die Award-Verleihung am 3. Mai in München haben dürfen.

 

Kategorie Accessoires, Geschenke & Lifestyle

www.koziol.de – kommt super frisch und aufgeräumt daher und punktet mit einer starken Bildwelt.

www.reisenthel.com – wo das Markenerlebnis auf jeder Seite spürbar ist.

 

Kategorie B2B

www.praxisdienst.de – der Medizintechnik-Hersteller, der letztes Jahr schon gewinnen konnte.

Shop Usability Award

Kategorie Freizeit, Hobby & Haustiere

www.myboshi.net – der einfach Spaß macht und mit einer Personalisierungsstrategie hervorragend aufgestellt ist. Hier geht’s zur ausführlichen Case Study.

 

Kategorie Haushalt, Heimwerk & Garten

www.wall-art.de – der Lust auf’s Einrichten macht und jedes Produkt durch attraktiven Content ergänzt.

 

Kategorie Möbel & Wohnen

www.bettenrid.de – der on- und offline Welt zwischen Filiale und Shop perfekt verbindet.

www.matratzen-concord.de – der erst kürzlich schon beim Shop Award der Internet World Business den zweiten Platz belegte.

 

Kategorie Mode

www.calida.com – der gerade von Magento auf OXID eShop umgezogen ist.

www.schiesser.com – der gerade einen Relaunch unter der Prämisse „mobile first“ vollzogen hat.

 

Kategorie Sport & Outdoor

www.bergfreunde.de – die stets mit tollen Innovationen aufwarten und ihre Umsätze in 3 Jahren mehr als verdoppelt haben.

www.keller-sports.de – die zwar heute eine Eigenentwicklung sind, aber ursprünglich auf OXID angefangen haben.

Shop Usability Award

Sonderkategorie Bester Markenshop

www.calida.com

www.reisenthel.com

 

Sonderkategorie Innovativster Shop

www.cairo.de – ist just mit einem 3D Shop gestartet und lädt die Kunden ins virtuelle Möbelhaus ein.

www.keller-sports.de

 

Sonderkategorie Bester Discounter

www.matratzen-concord.de

 

Wir werden also vor Ort sein im Gloria Palast am Abend des 3. Mai und freuen uns gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern auf hoffentlich zahlreiche Trophäen 😉 Unser Product Manager Pierluigi Meloni wird das After Show Event am 4. Mai, den MAKERday, aktiv mit einem Workshop unterstützen. Eine gute Gelegenheit also, uns zu treffen.

So long, see you in Munich zum Shop Usability Award.

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

 

 

Gastblog: Wie E-Commerce Wachstum für stationären Handel schafft

Handel zwischen Ladengeschäft, Webshop und Marktplatz. Während die großen Online-Händler mit Läden näher an Kunden rücken, bahnen sich die etablierten Filialketten den Weg in das digitale Einkaufserlebnis. Haben in diesem Spiel kleine Einzelhändler noch eine Chance?

Klar scheint, dass im Multi-Touchpoint Management die Zukunft im Handel liegt. Eine Studie von Accenture zeigt: Die Generation Z, also die heute unter 20-jährigen, bevorzugt trotz hoher Affinität zum Online-Shopping den physischen Laden als Einkaufskanal.

 

Selektives Online-Shopping braucht vernetzte Touchpoints

Die Mehrheit der Verbraucher über alle Generationen gehört zu den selektiven Online-Shoppern. Das heißt: Kunden erwarten Omnichannel-Services. Dabei sind sie für kreative Angebote durchaus offen.
Und genau hier liegen die Chancen, aber auch die Herausforderungen – insbesondere wenn es darum geht, Konzepte zu Ende zu denken, um Erfolg zu haben. Ein typisches Beispiel ist Click & Collect. Ist die Abholung im Laden einfach? Stehen Verkäufer für Beratung parat? Gibt es im Fall von Fashion Umkleidekabinen? Wenn ja, erweist sich Click & Collect als Umsatzmotor mit hoher Kundenbindung. Ansonsten wird es schnell zum Ärgernis für beide Seiten. Daher gilt: Flexibel, relevant und unterhaltsam müssen die Formate entlang der Customer Journey sein. Mode Weingarten

Mit kreativen Beratungsideen punkten

Umsatz und Kundenbindung durch kreative Innovationen ist keineswegs eine Frage von Budget. So bietet der Modehändler Weingarten für große Größen neben Click & Reserve auch Termine für Personal Shopping und Stilberatung im Laden. Style Coaches bereiten sich so gezielt auf Kunden vor, die mit einer hohen Kaufbereitschaft vorbeikommen. Der Schuhladen 39einhalb bietet „Schuhkränzchen“, bei denen Freundinnen nach Online-Vorab-Buchung ein individuelles Shopping-Erlebnis mit Prosecco und Häppchen außerhalb der Öffnungszeiten genießen. Die kleine Boutique Belgique hat es durch seine Styling-Postings auf Instagram geschafft, eine Fangemeinde von über 350.000 Follower zu versammeln. Schuhe von 39einhalb

Mit Strategie und Technologie zum persönlichen Shopping

Individuelle Beratung als USP: Technische Helfer wie Smartassistant und Chatbots für die interaktive Kaufberatung im Webshop, Curated Shopping-Modelle oder Apps und Virtual-Reality-Brillen als mobile Berater im Laden – große Händler wie auch Start-ups testen neue Wege für den Handel, der Online- und Offline-Einkauf verbindet und die Stärken des jeweiligen Kanals nutzt.

Boutique Belgique

Aus innovativen Ideen nachhaltige Lösungen gestalten

Die Vielfalt der Ansätze macht deutlich: Im Wettbewerb setzt sich durch, wer Kunden mit Beratung und Service zur Seite steht, mit frischen Ideen tatsächlich Mehrwerte schafft und über mehrere „Touchpoints“ omni-präsent wahrnehmbar ist. Das hat mit Größe wenig zu tun. Vielmehr ist es die – scheinbare – Leichtigkeit, mit der ein Händler die für seine Zielgruppen relevanten Kanals identifiziert, vernetzt und als Alleinstellungsmerkmal nutzt. Für nachhaltigen Erfolg braucht es allerdings spezialisierte Technologie- und Medienpartner, die aus kreativen Ideen wirtschaftlich tragfähige Lösungen realisieren.

 

Autor

Robert Scheider, Geschäftsführer w&co

Robert Schneider ist seit 2009 Geschäftsführer und Gesellschafter der w&co MediaServices GmbH & Co KG, Fullservice-Mediendienstleister in München, nachdem er dort zehn Jahre in verantwortlicher Position tätig war und 2002 Mitglied der Geschäftsleitung wurde. Davor war Schneider Mitglied der Geschäftsleitung und Gesellschafter beim Mediendienstleister Köhler & Lippmann in Braunschweig, einem Unternehmen der Graphic Group.

 

Vom B2B zum B2C Segment

Gastblog: Nehmen Sie Tempo im B2C-Markt auf. Setzen Sie auf starke Partner.

Welche Herausforderungen auf B2B-Unternehmen im B2C-Geschäft warten

Für einen Mann ist sein Werkzeug oft mehr als nur ein Gebrauchsgegenstand. Das gilt auch für einen meiner Freunde, der viele Stunden in meinem Werkzeug-Keller verbringt, in dem sich über die Zeit allerlei Arbeitsgeräte angesammelt haben. Besonders stolz zeigte er mir zuletzt seine blaue Bosch-Bohrmaschine, die zum Einsatz gekommen war, als wir zusammen das Zimmer für sein erstes Baby fertig gemacht haben.

Für mich spielt die Farbe einer Bohrmaschine grundsätzlich keine Rolle, mein Freund sieht das aber anders, schließlich hätten Hobby-Handwerker wie wir üblicherweise nur die grünen Werkzeuge von Bosch. Deshalb kam bei uns die Frage auf, die sich wahrscheinlich schon viele Männer gestellt haben: Warum gibt es eigentlich eine blaue und eine grüne Bohrmaschine von Bosch?

Würde ich nicht im E-Commerce arbeiten, hätte ich vermutlich nur mit den Schultern zucken können, so aber hatte ich eine Erklärung: Bei den blauen Bosch-Produkten handelt es um die Geräte, die nur für die professionelle Verwendung in Handwerk und Industrie hergestellt wurden; die grüne Produktlinie ist für Heimwerker wie uns gedacht. Ursprünglich produzierte Bosch seine Werkzeuge nur für Händler, irgendwann entschied sich das Unternehmen dann dafür, einen neuen Absatzmarkt zu schaffen. Neue Produktpalette, neue Preisklasse – schon war Bosch neben dem originären B2B-Geschäft auch auf dem Markt für Endkunden.

Bosch Bohrmaschinen für Profis und Hobby-Handwerker

 

Im Fall von Bosch klingt es ganz einfach, in der Realität ist der Schritt von B2B auf B2C aber oft an Herausforderungen geknüpft. Wenn die Wertschöpfungskette auf ein B2C-Geschäft ausgelegt ist und vorher ein Händler zwischengeschaltet war, könnte die Vermutung nahe liegen, die Produkte über einen eigenen Online-Shop zu vertreiben. Dadurch besteht allerdings die Gefahr, den originären Vertriebskanal zu kappen. Was haben Händler davon, wenn sie einen neuen Markt erschließen, dafür aber womöglich die viel rentablere Beziehung zum Vertriebspartner verlieren?

Die Entry-Strategie ist bei einer Verlängerung des B2B-Geschäfts auf B2C nicht der einzige Faktor, der über Erfolg und Misserfolg entscheidet. Das Tempo auf dem B2C-Markt ist deutlich schneller und stellt Händler vor eine große Herausforderung: Ihre Unternehmensstrukturen müssen auf ein 24/7-Geschäft ausgelegt sein. Es entstehen schlagartig riesige Anforderungen an den Customer Service und die Distribution – zwei Felder, die beim Schritt von B2B auf B2C personell und logistisch aufgestockt werden müssen.

Fähige Mitarbeiter und die beste Logistik reichen allerdings nicht aus, um das rasante Tempo auf dem B2C-Markt mitgehen zu können, langfristig kommen Firmen an automatisierten Prozessen nicht vorbei. Die Notwendigkeit leitet sich aus der gestiegenen Nachfrage ab: Nachdem Bosch & Co. die Beziehungen zu ihren Großkunden persönlich pflegen und Bestellungen manuell abwickeln konnten, haben diese Unternehmen nach dem Eintritt auf den B2B-Markt plötzlich Tausende Kunden.

Damit steigen nicht nur die Anforderungen an den Bestellvorgang und die Distribution, sondern vor allem an die Bezahlung. Mehr Aufträge und dementsprechend mehr Forderungen bedeuten ein viel aufwendigeres Debitorenmanagement, das einige Händler vor große Herausforderungen stellt. Wenn größere Zahlungen ausfallen, kann das nämlich besonders für Start-Ups und Mittelständler zum Problem werden.

Viele Unternehmen benötigen beim Schritt von B2B auf B2C einen starken Partner, um die Zahlungen abzuwickeln. Und genau hier kann AfterPay helfen: Während die Kunden entscheiden, wie und wann sie bezahlen, haben Händler die beruhigende Gewissheit, dass sich jemand anderes um die Verwaltung kümmert, vom Risikomanagement bis zum Mahnverfahren.

Meine Empfehlung ist, dabei sofort auf den richtigen Partner setzen, der nicht nur die eigentlichen Finanzprozesse perfekt beherrscht, sondern auch und besonders die Zufriedenheit der Endkunden als Kern seiner Verantwortung sieht. Damit stellen Unternehmen für das bestmögliche Kauferlebnis sicher und erhöhen nachhaltig die Kundenbindung.

Verzichten Sie nicht auf die richtige Unterstützung. Beim Renovieren freuen Sie sich schließlich auch über jede helfende Hand – erst recht, wenn Ihr Freund mit einer professionellen Bohrmaschine vor der Tür steht.

Erfahren Sie in unserem Business Insights Reports von Arvato Financial Solutions, welche Strategien ein B2B-Händler beim Eintritt auf den B2C-Markt verfolgen kann und welche fünf Punkte unbedingt beachtet werden sollten.

 

Autor

Sebastian Kespohl, Managing Director Afterpay GermanySebastian Kespohl

Managing Director | AfterPay Germany

Die richtige Strategie zum erfolgreichen Versandhandel

(Versand)Handel und Wandel scheidet die Freundschaft

Fortsetzung Serie Markt-Trends 2018

Allem Wandel voran geht die Erkenntnis, dass der Status Quo nicht aufrechterhalten werden kann. Die Einsicht und Offenheit für den digitalen Wandel ist in den Chefetagen im klassischen Versandhandel mittlerweile angekommen. Alleine die Schmerzpunkte sind so groß und zahlreich, dass die Transformation dennoch schwerfällt. Was die größten Hindernisse auf dem Weg zum digitalen Erfolg sind und wie diese aus dem Weg geräumt werden können? Lesen Sie unten mehr.

1. Der Shift vom Multi- zum Omnichannel Commerce

Der Multichannel-Versandhandel ist ein wesentlicher Vertriebsweg für viele Waren. Durch die stetig zunehmende Online-Nutzung der Kunden, ergeben sich attraktive Kombinationen für den Absatz. Gerade Versandhändler nutzen diese Kanäle, egal ob in Form von Direktmarketing, über einen Webshop oder sogar über Filialen. Bis zu einer echten Omnichannel-Strategie ist es aber noch ein weiter Weg. Viele Kanäle werden zwar bespielt, aber nicht nahtlos miteinander verknüpft. Dadurch entstehen Medienbrüche und wertvolle Kunden- und Artikel-Informationen gehen von einem Kanal zum anderen verloren.

 

Angebotene Kanäle im MultichannelVernetzte Kanäle im Omnichannel

 

 

 

 

 

 

 

Erster Schritt: Organisation neu ausrichten

Die Umsetzung einer Omnichannel-Strategie erfordert einen erheblichen Change-Management-Prozess, der sorgsam moderiert werden muss. Das beginnt mit dem Verständnis für die Kraft und Macht, die von der digitalen Transformation ausgeht und endet bei der Erkenntnis, dass der digitale Handel niemals ruht. Dieser Change-Prozess betrifft das gesamte Unternehmen, insbesondere auch das Marketing, das nur erfolgreich ist, wenn die kanalübergreifende Kundenansprache zentral entwickelt und gesteuert wird. Es gilt in den Köpfen der Belegschaft Denkhaltungen in Richtung übergreifender Ziele zu verändern, dafür Prozesse sowie Zuständigkeiten neu zu ordnen und die Unternehmensorganisation auf die veränderten Anforderungen hin auszurichten.

Zweiter Schritt: IT-Systeme konsolidieren

Eine weitere Herausforderung stellt die Verknüpfung der relevanten IT-Systeme dar. Neben den zentralisierten Prozessen sind sie es, die über Erfolg oder Misserfolg im Omnichannel Commerce entscheiden. Historisch bedingt sind Lösungen für Enterprise Resource Planning (ERP), Media Asset Management (MAM), Product Information Management (PIM) und Content-Management-Systeme (CMS) häufig getrennt voneinander gewachsen. Das erschwert die Interoperabilität der Systeme, zieht immer wieder Schnittstellenanpassungen nach sich und bleibt am Ende doch nur ein Kompromiss, der mühsam am Laufen gehalten werden muss. Dabei ist die Lösung keine Rocket Science, sondern eine gezielte Investition in die wirklich notwendigen Systeme. Im Idealfall wird neben dem ERP-System und Onlineshop nur noch ein einziges Content-System benötigt, das bisherige MAM-, PIM- und CMS-Systeme ablöst und die zentrale Steuerung sämtlicher Marketing-Maßnahmen auf transparente Weise ermöglicht.Der Katalog als Inspiration für den Onlinekauf

2. Die Konkurrenz der Online Pure Player

Für die Größten der Branche ist das Mithalten mit dem digitalen Wandel zwar nicht trivial, aber doch wesentlich einfacher als für den Durchschnittshändler. Sie verfügen über ausreichend IT-Know-how und Ressourcen, um neue Technologien umsetzen zu können. So sah sich Zalando gezwungen, im Marketing 250 Stellen zu streichen, um die Marketing Strategie mittels Algorithmen und Künstlicher Intelligenz auf das nächste Level zu heben. Vermutlich haben sich die meisten Versandhändler noch nicht einmal mit einer einfachen Marketing Automation auseinandergesetzt. Geschweige denn haben sie KI-getriebene Technologien für ihr Marketing auf der Agenda stehen.

Aber genau solche Player setzen die Trends und verändern die Haltung und Erwartungen der Kunden in Bezug auf das Einkaufserlebnis. Während der Kunde zu Hause bereits nur mit seiner Stimme bei Alexa Dinge des täglichen Bedarfs bestellt, ohne dafür auch nur einen Mausklick in einem Shop tätigen zu müssen, geht es für den Versandhandel ums nackte Überleben. Und ein Aspekt dieses Überlebenskampfes ist, die Zukunft des Mediums Katalog. Denn dass dieser seine Daseinsberechtigung hat ist unbestritten. Denn immer mehr Online Pure Player setzen auf den Katalog oder Magalog als vorbereitendes Element für den Onlineverkauf. Und das in einer Zeit, da nicht einmal mehr 10% des Gesamtumsatzes über die klassischen Bestellwege (Katalog, Fax) umgesetzt werden (Quelle: EHI Handelsdaten).

Und ein weiterer Wandel zeichnet sich ab: Früher machten Hersteller ihre Ware mithilfe von Katalog-Versendern einer großen Zielgruppe zugänglich. Heute treten Markenhersteller zunehmend direkt an den Kunden heran. Unternehmen wie Mammut oder Adidas betreiben ihre eigenen Onlineshops und bieten zum einen dem Kunden ein authentisches Markenerlebnis, das er so z.B. in einem Katalog nicht finden kann. Zum anderen gewinnen sie direkten Zugang zu Kundendaten, auf die sie über den Katalogversender zuvor keinen Zugriff hatten.Die richtige Strategie zum erfolgreichen Versandhandel

3. Falsche Partner und Entscheidungen

„Wir sind weltweit der einzige Katalogversender, der überlebt hat“, sagte kürzlich Rainer Hillebrand, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Otto Group. Tatsächlich ist die Gruppe im Onlinehandel ganz vorne mit dabei. Der E-Commerce-Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2017/18 nach Unternehmensschätzungen um gut 11 Prozent auf rund 7,8 Milliarden Euro. Deutschlandweit betrug das Plus 10,2 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro.

Dieser Erfolg ist nicht selbstverständlich. Traditionsunternehmen wie Quelle und Neckermann, die in den 1950er und 60er Jahren den wirtschaftlichen Aufschwung und Wohlstand symbolisierten, haben den Wandel nicht geschafft. Und auch heute sieht man immer wieder Beispiele gescheiterter strategischer Ansätze. Immer wieder suchen Unternehmen den schnellen Lösungsweg, wo sie sich die Zeit nehmen sollten, die Business Strategie sauber zu durchdenken, als quick and dirty schnelle Erfolge erzielen zu wollen. Viele setzen auf falsche Ratgeber, Partner oder treffen die falsche Entscheidung bezüglich des passenden E-Commerce-Konzeptes oder Shopsystems.

Fazit:

Die Herausforderungen im Versandhandels sind zwar groß, aber die Chancen keineswegs aussichtslos. Es liegt in der menschlichen Natur, dass nach der Erkenntnis, dass sich etwas ändern muss, die Taten selbst erfolgen müssen. Vom einen bis zum anderen Schritt kann es mitunter ein weiter Weg sein. In den oben beschriebenen Herausforderungen stecken noch viele Aspekte, die es zu beleuchten gilt. Doch scheint die Branche alle Zeit der Welt zu haben. Und genau das ist eben nicht der Fall. Während die einen noch Wege in die digitale Transformation suchen, transformieren sich die anderen bereits zum x-ten Male selbst und passen ihr Geschäftsmodell den immer neuen Anforderungen stetig an. Die tiefe Kenntnis über jeden Artikel und Kunden, das umfangreiche Angebot aus einer Hand, vom Katalog über den Versand, bis hin zum Kundenservice, spielt dem Versandhandel in die Hände. Es gilt, dieses Wissen mit dem richtigen Mindset, den passenden IT-Lösungen und zukunftsfähigen Konzepten schnell in die Tat umzusetzen.

Sie sind Versandhändler und haben Fragen zur Digitalisierung?
Wir bieten ein Netzwerk von Experten und Dienstleistern sowie angepasste Software für den speziellen Bedarf von Katalog-basierten Geschäftsmodellen.
Sprechen Sie uns an!

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

 

 

 

Frische Impulse für Ihr Business

OXID Commons: Pflichttermin für E-Commerce-Enthusiasten

Auftakt Serie #oxcom18

Die Commons ist für OXID Mitarbeiter immer etwas ganz Besonderes. Schon lange vor dem großen Tag – dieses Jahr am 14. Juni 2018 – wirft das Ereignis seine Schatten voraus. Da wird lange im Voraus überlegt, geplant, nachgedacht und nach pfiffigen Ideen gesucht, wie man die bevorstehende OXID Commons zur besten aller Zeiten machen könnte. Und auch die Community und Partner fiebern auf das Event hin.

Bereits im Herbst 2017 stand kein geringerer als Erlebnisexperte, Buchautor und Unternehmer mit Visionen – Jochen Schweizer – als Keynote Speaker fest. Jochen Schweizer ist für die Commons wie der passende Deckel zum Topf. Als erfolgreicher Onlinehändler kennt er die Nöte der Shopbetreiber und weiß, worauf es ankommt. Als Abenteurer hat er den Mut, einfach mal aus dem Alltag auszubrechen und sich neue Blickwinkel zu erarbeiten. Und als Ex-Juror in „Die Höhle der Löwen“ hat er ein Gespür dafür, wann man investieren sollte oder besser doch nicht. Wertvolle Erfahrungen, die für die OXID Commons Besucher in ihrer Eigenschaft als Shopbetreiber, Unternehmer, OXID Partneragenturen, Technologie-Anbieter, Dienstleister und Community höchst interessant sein dürften.

Jochen Schweizer auf der Internet World EXPO

 

Werden Sie Speaker auf der OXID Commons

Wer sich zum illustren Rednerkreis um Jochen Schweizer und Roland Fesenmayr gesellen möchte, hat bis zum 30. März noch die Möglichkeiten als Sprecher das Programm aktiv mitzugestalten. Thematisch dreht sich alles rund um das Motto „Handel für eine digitale Welt!“. Teilen Sie Ihr Wissen mit hunderten erwarteten E-Commerce-Begeisterten. Ihrem Themenschwerpunkt sind dabei keine Grenzen gesetzt. Also, reichen Sie schnell Ihr Abstract ein.

Sprecher werden auf der OXID Commons

Warum „Handel für eine digitale Welt“?

Wir kommen nicht umhin, den gesellschaftlichen Wandel immer deutlicher wahrzunehmen, der sich aus der Digitalisierung ergibt und mit dem Händler, Hersteller und Unternehmen aller Art und Branchen sich auseinandersetzen müssen. Die Zeiten des „digitalen Handels“ sind vorbei. Die Digitalisierung der Gesellschaft hat ihn – der einst Wegbereiter war – längst überholt. Es geht also für den stationären Händler und den Shopbetreiber um nichts Geringeres, als sich in einer zunehmend digitalen Welt neu zu erfinden und den Kunden dort abzuholen, wo dieser sich mit traumwandlerischer Sicherheit aufhält: Online, auf allen Kanälen, auf allen Endgeräten (auch jenseits des Smartphones), überall und zu jederzeit. Wie hierfür zukunftsfähige Konzepte aussehen? Das wird die OXID Commons unter anderem zeigen.

 

Brain Juice für den Onlinehandel

Neben der bewährten und immer gut besuchten Operations Stage – auf denen die Speaker die To Dos und Best Practices eines Shopbetreibers beleuchten – bieten wir 2018 die Innovation Stage an. Hier gibt es E-Commerce-Strategie satt. Und Entscheider und Interessierte erfahren, welche Rolle die neuen Trends Voice Interfaces, Chatbots, Virtual Reality, Wearables, das Internet of Things und Industrie 4.0 im Handel bereits spielen oder noch spielen werden. Die ebenfalls beliebte Technik Stage ist wie immer fester Bestandteil der Konferenz und wird mit spezifischen Entwicklerthemen angereichert, die die Community im Vorfeld selbst bestimmen kann. Wir arbeiten also an einem starken, vielseitigen und abwechslungsreichen Programm. Hier soll jeder Besucher für seine Bedürfnisse das Thema finden, das den Weg zur Commons für ihn lohnenswert macht. Unser Anspruch ist kein geringerer, als dass nach einer langen Partynacht alle zufrieden, glücklich und den Kopf voller neuer Ideen nach Hause fahren, um sich dort am nächsten Tag sofort an die praktische Umsetzung zu machen. Auf der OXID Commons gibt es definitiv etwas für’s Gehirn: frische Denkanstöße, neue Ideen und Impulse – Brain Juice für den Onlinehandel eben!

Frische Impulse für Ihr Business

 

Also, ran an die Tickets

Als kleines Warm-Up finden Sie hier einige Impressionen der letzten Jahre. Und damit Sie die Commons auf keinen Fall verpassen, können Sie Ihr Ticket jetzt schon kaufen. Vorfreude ist ja die größte Freude. Gesagt, getan und Ticket gut sichtbar über den Schreibtisch hängen.

Das wird ein tolles Event und ich fasse die Highlights gerne nochmal zusammen.

Sie erwartet:

  • Eine fesselnde Keynote von Jochen Schweizer
  • Spannende Vorträge und Diskussionen auf drei Bühnen zu den brennenden Handelsthemen unserer Zeit
  • 40+ Aussteller darunter Digitalagenturen, Dienstleister, Technologie-Experten, Software-Häuser und langjährige OXID Partner
  • viele neue Kontakte und Networking mit den Besten der Branche
  • die Verleihung der begehrten Golden Cart Awards für die besten OXID eShops
  • feinstes Catering und eine überragende Party

Hier geht’s zu den Tickets!

Jetzt Ticket kaufen

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

 

 

 

Alle Gewinner 2017

User Experience gewinnt! Countdown Shop Usability Award 2018

Endspurt zur beliebtesten Trophäe des deutschsprachigen E-Commerce! Jedes Unternehmen, das …

  • User Experience ernst nimmt
  • zu den besten Shop im Raum D, A, CH  gehört
  • oder sich mit diesen messen möchte

hat nur noch bis Mittwoch, 15. März, Zeit sich für den Shop Usability Award 2018 anzumelden. Dann ist die Deadline endgültig ausgereizt! Und dann heißt es wieder: ein Jahr warten bis zum nächsten möglichen Titel.

So viel Zeit wollten Sie eigentlich nicht verstreichen lassen? Der letzte Relaunch war bei Lichte betrachtet eigentlich doch ziemlich auf den Punkt? Dann ran an die Tasten und schnell noch mitgemacht!

 

Jeder gewinnt, denn es geht um IHRE Kunden

Denn die Teilnahme an Shop Usability Award lohnt sich nicht nur für die zahlreichen Preisträger, sondern tatsächlich für jeden, der mitmacht.

Shoplupe UXme Cockpit

Warum? Weil mit der Teilnahme am Award auch ein Zugang zum Cockpit UXme vergeben wird, in dem Sie nicht nur das Feedback der Experten nachlesen können.

Sondern Sie sehen hier auch den aktuellen Benchmark: wie nutzerfreundlich, innovativ, kreativ… ist Ihr Shop denn wirklich im Vergleich?

Diese Hinweise sind mehr als spannend: sie sind essenziell für den weiteren Geschäftserfolg. Lassen Sie sich diesen Wissensvorsprung nicht entgehen; denn es geht um Ihr Business!

 

Es war einmal … User Experience im E-Commerce

Es gibt Titel, die kann man sich kaufen. Es gibt Preise, auf die kann man gut und gern verzichten. Und dann gibt es solche, die will man haben! Und zu diesen gehört der Shop Usability Award.

 

Johannes Altmann (links) lobt, OXID CEO Fesenmayr (rechts im Bild) strahlt – und im Zentrum prangt: der Award.

 

Vielleicht wissen Sie es noch, wie alles begann mit Johannes Altmanns Usability Award? Wir wissen es noch ganz genau, denn wir waren die Gastgeber. Die historische erste Award-Verleihung fand im Oktober 2008 am OXID eSales Stand auf der Mail Order World statt.

Den Usability Papst Hannes Altmann hätten sie bestimmt noch erkannt. Aber den Award vermutlich nicht mehr, denn das war damals noch ein Kristallobelisk.

 

Heute sieht das Objekt der Begierde so aus: ein kleiner Oscar, der die große Würde schultert.

Die Shop Usability Award-Trophäe anno 2018.

Die Shop Usability Award-Trophäe anno 2018.

 

Und auch die Bühne ist etwas größer geworden…

 

 

Die Jahre vergehen, die Zeiten ändern sich (ein bisschen), aber eins bleibt gleich: OXID Projekte gehören zu jeder Shop Usability Award-Verleihung.

Gemeinsam gewinnen – und feiern!

Diese 25 OXID eShops haben in den vergangenen beiden Jahren die begehrten Auszeichnungen abgeräumt: >>die besten OXID eSales Shops.

Und wir wissen, dass es aktuell noch viele, viele weitere auszeichnungswürdige OXID Projekte mit großartiger User Experience gibt.

 

Deswegen haben wir ein doppeltes Angebot für 2018 erdacht.

Lassen Sie uns Ihren Shop für den Shop Usability Award 2018 anmelden: dann tragen wir die Anmeldegbühr und zugleich geht ihr Shop auch für den GOLDEN CART AWARD 2018 ins Rennen.

Alle Details zum Angebot hier: >>SUA 2018 – Wir bringen die Besten auf die Bühne!

Alle Details zum Award hier: >>Shop Usability Award 2018 – Dabei sein bringt Buzz!

 

Dieser Wettbewerb wird spannend, und egal wie es im Kopf-an-Kopf-Rennen ausgeht: zum Schluss möchten wir gern so schön mit Ihnen feiern.

Daher: zögern Sie nicht mehr, machen Sie mit!

 

 

Photo Credits: Shoplupe.

 

Autor

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Business Analyst und Content Writer, OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

 

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Verbot von Ungleichbehandlung im Onlineshop

Gastblog: EU-Parlament beschließt das Verbot von Geoblocking in Onlineshops

Am 06.02.2018 hat das EU-Parlament einem Verordnungsentwurf zugestimmt, mit dem Geoblocking von Webseiten verboten werden soll. Eine Studie der Europäischen Kommission hatte ergeben, dass lediglich 37 % der grenzüberschreitenden Online-Bestellungen erfolgreich waren. Mit dem Verbot des Geoblockings will die EU den Cross-Border E-Commerce ausweiten. Bereits im Mai 2016 wurde daher ein Entwurf mit sehr strengen Regelungen über das Geoblocking eingebracht. Nun hat das Parlament einer abgeschwächten Version zugestimmt. Wenn der Rat der Verordnung zustimmt, könnte die Verordnung noch in diesem Jahr in Kraft treten.

Was ist Geoblocking?

Unter Geoblocking versteht der EU-Gesetzgeber jegliche Ungleichbehandlung von Verbrauchern auf Grund ihres Wohnsitzes oder Aufenthaltsortes über Webseiten. Solche Ungleichbehandlungen können etwa in Zugangssperren für Webseiten bestimmter Länder liegen, in Weiterleitungen auf landesspezifische Seiten oder in der Angabe von unterschiedlichen Preisen, Zahlungsbedingungen oder AGB für Verbraucher aus unterschiedlichen Ländern.

Die Verordnung ist nicht so streng wie befürchtet

Der ursprüngliche Entwurf zum Geoblocking sah noch die Verpflichtung von Onlineshops vor, in sämtliche Mitgliedstaaten der EU zu liefern und das Onlineangebot damit auf sämtliche Mitgliedstaaten auszurichten. Das wäre jedoch mit erheblichen Problemen und Kosten für Shopbetreiber verbunden gewesen. Zwar sind bereits viele Bereiche im E-Commerce harmonisiert, allerdings finden sich immer noch erhebliche Abweichungen bei den Verbraucherrechten der einzelnen Mitgliedstaaten. Wären Shopbetreiber verpflichtet worden, ihr Angebot auf alle Mitgliedstaaten auszurichten, hätten sie die unterschiedlichen Rechtslagen aller Mitgliedstaaten berücksichtigen müssen, was technisch häufig gar nicht in einem Shop umsetzbar ist. Glücklicherweise wurde von diesem strengen Entwurf doch abgesehen, so dass räumliche Lieferbeschränkungen weiterhin zulässig bleiben. Hier können wir also Entwarnung geben. EU-Verordnung zum Geoblocking

Was ändert sich konkret für Onlineshops?

Webseitenbetreibern soll in Zukunft untersagt werden,

• den Zugang von Verbrauchern zu Webseiten aus Gründen des Aufenthaltsortes durch technische Mittel oder auf anderem Wege zu sperren oder zu beschränken (Art. 3 Abs. 1):

Das bedeutet, dass der Zugang zum Onlineshop für alle Verbraucher der EU möglich sein muss. Hingegen zwingt die Vorschrift Händler nicht zugleich dazu, auch in alle Länder zu liefern. Shopbetreiber müssen folglich zwar ermöglichen, dass sich alle Verbraucher das Shopangebot ansehen können, dürfen aber die Bestellmöglichkeiten einschränken, so dass weiterhin nur in bestimmte Länder geliefert werden darf.

• Verbraucher auf eine Seite weiterzuleiten, die speziell auf Verbraucher mit einem bestimmten Aufenthaltsort zugeschnitten wurde (beispielsweise durch Layout oder Sprache), es sei denn, der Verbraucher hat der Weiterleitung ausdrücklich zugestimmt (Art. 3 Abs. 2):

Betroffen sind solche Onlineshops, die bereits verschiedene Shop-Versionen für verschiedene Länder betreiben. In diesem Fall ist es unzulässig, Besucher eines Shops auf Grund ihres Standortes automatisch auf einen speziell für diesen Standort konzipierten Shop weiterzuleiten. Die Ausnahme der Zustimmung dürfte in der Praxis leider keine große Rolle spielen. Im Zweifel müsste der Shopbetreiber die Zustimmung nachweisen können, was technisch nur sehr schwer umsetzbar wäre. Möglich ist dies jedoch, wenn die Nutzer Kundenkontos in einem Onlineshop eröffnen und über die Kontoeinstellungen die Möglichkeit haben die Weiterleitung selbst einzustellen und zu ändern. Auch wenn eine Zustimmung vorliegt, muss dem Nutzer jedoch „leicht zugänglich“ ermöglicht werden, auch die Seiten des anderen Landes zu besuchen.

• Unterschiedliche Preise, AGB oder Zahlungsbedingungen für Verbraucher mit verschiedenen Aufenthaltsorten anzuwenden (Art. 4):

Verbraucher aus unterschiedlichen Ländern dürfen danach keine unterschiedlichen Nettopreise angezeigt bekommen. Ein unterschiedlicher Preis auf Grund verschiedener Umsatzsteuersätze ist weiterhin erlaubt.

Das Verbot der unterschiedlichen Zahlungsbedingungen bedeutet nicht, dass der Shopbetreiber in seiner Wahl der angebotenen Zahlmethoden eingeschränkt wird. Nach wie vor dürfen die Zahlmethoden eingeschränkt werden und der Shopbetreiber darf diese selbst auswählen. Jedoch darf keine Einschränkung auf Grund der Herkunft des Verbrauchers erfolgen. Wird beispielsweise die Zahlmethode per Kreditkarte angeboten, so darf die Zahlmethode nicht auf im Inland ausgestellte Kreditkarten beschränkt werden. Wird also eine Zahlungskategorie angeboten, so muss diese Kategorie von Kunden aus allen Mitgliedsstaaten akzeptiert werden.

Keine automatische Ausrichtung auf andere Mitgliedstaaten

Den eingangs beschriebenen Befürchtungen zum ursprünglichen Entwurf der Verordnung wurde durch den neueren Entwurf auch aktiv entgegengewirkt. So wird jetzt in Artikel 1a Abs. 5 klargestellt, dass die Einhaltung der neuen Vorschriften nicht automatisch dazu führt, dass Shopbetreiber ihre Tätigkeiten auf andere Mitgliedstaatsstaaten ausrichtet. Dass Verbraucher jetzt nicht mehr umgeleitet werden dürfen und „volle“ Zugangsmöglichkeiten erhalten, bedeutet also nicht, dass sich das Angebot auch an diese Verbraucher in allen EU-Staaten richtet und die besonderen verbraucherrechtlichen Regelungen dieser Mitgliedstaaten einzuhalten sind.

Wann treten die Neuregelungen in Kraft?

Ein genauer Termin ist noch nicht bekannt. Zunächst muss noch der Rat der Europäischen Union zustimmen. Eine zusätzliche Umsetzung der nationalen Gesetzgeber ist nicht erforderlich, da EU-Verordnungen unmittelbar in allen EU-Mitgliedsstaaten gelten. Wenn die Lesung im Rat also zeitnah und ohne größere Einwände erfolgt, ist ein Inkrafttreten noch in diesem Jahr wahrscheinlich.

 

Autor

Sabine Heukrodt-Bauer

Sabine Heukrodt-Bauer ist Sprecherin auf diversen Events und Kongressen der IT-Branche und Dozentin für IT-Recht an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie veröffentlicht regelmäßig Artikel zu aktuellen Themen im IT-Recht und E-Commerce und betreut seit über 10 Jahren für die INTERNET WORLD Business die Kolumne „E-Shop-Tipp“. Sie sitzt im Ausschuss „IT-Recht“ der Bundesrechtsanwaltskammer.