Zusammen weiter denken – Think Tank “E-Commerce meets Industrie 4.0”

Das Internet hat als “E-Commerce” den Handel revolutioniert.

Handelsprozesse, Gewohnheiten der Abnehmer und Konsumenten sowie die Kräfteverhältnisse am Markt haben mit der Situation von vor 10 Jahren kaum noch Gemeinsamkeiten.

Ein vergleichbarer Change steht nun der Produktion unter dem Schlagwort “Industrie 4.0” ins Haus.

 

Read more

OXID eSales Stand im neuen Design

dmexco Recap: Qualität statt Quantität

Im Vorfeld der dmexco gab es – wie die Jahre davor auch – so manche Diskussion, was von der Messe zu erwarten sei. Das Preismodell für die erstmals kostenpflichtigen Tickets sorgte für Irritation und einige namhafte Aussteller sagten mit deutlichen Worten ihre Teilnahme für 2017 ab.

 

OXID auf der dmexco 2017

 

Einerseits taten gerade die lebhaft diskutierten Ticketpreise der Qualität der Besucher gut. Andererseits war die Nachfrage nach kostenlosen Tickets gerade bei den Sparfüchsen aus dem Handel bei uns besonders hoch. Insgesamt kamen 10.000 Besucher weniger als 2016 (siehe Factsheet der Veranstalter), dafür ein höherer Anteil an Publikum mit echtem Interesse und eine wachsende Zahl von internationalen Besuchern. Mit einem Ausstelleranteil aus dem Ausland von 50% und sage und schreibe 570 internationalen Speakern, wähnt sich Köln mit der dmexco auf einem guten Weg zur digitalen Messehauptstadt Europas.

 

Stand Impressionen

 

In diesem Zusammenhang möchten wir kurz auf die Studie „Internationalisierung der deutschen Digitalwirtschaft“ von Textmaster aufmerksam machen, an der wir tatkräftig mitgewirkt haben. Unter vielen anderen Themen nimmt sich Textmaster der Frage an, wie international die dmexco wirklich ist. Die Studie konstatiert, dass 59% der Aussteller nur eine Sprache auf ihrer Website anbieten. Der Faktor Sprache ist sicherlich nur einer von vielen, relativiert jedoch den Anspruch der dmexco, globale Business- und Innovationsplattform für die digitale Wirtschaft zu sein.

Um zum Messefazit zurückzukommen: Viele dmexco Wiederholungsbesucher waren positiv überrascht, sich in den Hallen auch ungehindert fortbewegen zu können, ohne um die Massen herumnavigieren zu müssen.

 

Kurz nach Messestart am OXID Stand

 

Inhaltlich wurde deutlich, dass die Kommunikation immer techniklastiger und automatisierter wird. Unsere PR Agentur vibrio sprach gar davon, dass sich die dmexco selbst abschaffe und die klassischen Marketers mit dem Ende ihres Berufsbildes rechnen müssten. Save sei nur, wer Content produziere. Wie gut, dass für uns Content ganz oben auf der Liste steht. Mit dem Vortrag: „Sprich mit mir, ich bin Dein König!“ haben unsere Kollegen Caroline Helbing und Stephan Wehrle die Business-Relevanz von Content Marketing und dessen praktische Bedeutung für die neue Customer Journey und allgemein den E-Commerce beleuchtet. Ein Vortrag der sehr gut ankam und dessen Zusammenfassung hier nachgelesen werden kann.

 

Ameria und OXID kooperieren bei In-Store PromotionsUnser dmexco Fazit

Zugegeben, ein Umsatz-Garant war die dmexco noch nie. Eher eine Messe, die es möglichst vielen Recht machen will. Angesichts der Breite des Spektrums aus Marketing- und Technologieanbietern war uns als E-Commerce-Lösungsanbieter schon immer zu wenig Fokus auf der Branche, in der wir uns bewegen. Dennoch war dieses Jahr die Teilnahme an der dmexco wichtig und richtig. Wir haben zwei tolle Tage verbracht. Der Stand war sehr gut besucht, unsere Kollegen rund um die Uhr beschäftigt, die Gespräche sehr positiv gestimmt und das allgemeine Interesse an unseren Lösungen ungebrochen hoch.

Unsere Standpartner Ameria, ERGO Direkt, kernpunkt, Laudert, OpusCapita, Shoptimax, Pixelboxx und w&co sahen das ganz ähnlich. Auch sie haben viele gute Gespräche geführt und waren rund um die Uhr gefordert. Der kollegiale Umgang miteinander und das Flair der dmexco taten ihr Übriges für eine tolle Stimmung am Stand. Einige Partner kündigten bereits an, nächstes Jahr wieder mit von der Partie zu sein.

In diesem Sinne, see you next time @dmexco 2018!

 

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

 

„Sprich mit mir, ich bin dein König!“- Warum Content im Commerce so wichtig ist.

Auf der dmexco 2017, der großen Messe des Digitalmarketings, drehte sich am 13. und 14. September alles um aktuelle Trends und die neuesten technologischen Ansätze in Advertising und digitaler Kommunikation. Nirgendwo sonst stehen Hypes und Buzzwords unhinterfragt ganz selbstverständlich auf der Agenda. Und gerade in diesem Jahr fiel wohl kein Begriff so häufig wie “Content”. Grund genug einmal näher hinzuschauen, wieviel Substanz sich hinter dem Hype um Content Commerce wirklich verbirgt.

OXID eSales on stage at DMEXCO 2017

OXID eSales auf dem Speaker’s Forum der DMEXCO 2017

In unserem Vortrag „Sprich mit mir, ich bin dein König!“ habe ich gemeinsam mit meinem Kollegen Stephan Wehrle die Business-Relevanz von Content Marketing und dessen praktische Bedeutung für die neue Customer Journey und allgemein den E-Commerce beleuchtet.

Das Themenfeld „Content“ wird ausdauernd diskutiert und für die Umsetzung und Erneuerung der E-Commerce Präsenzen überall angepriesen. In der Praxis stellt sich nun die Frage, wie stark es heute schon bestehendes E-Commerce Geschäft beeinflusst.

Lassen sich auf mit Content Marketing messbare Erfolge erzielen?

Oder wird Content Commerce gerade einfach „nur“ zum neuen State of the Art in der digitalen Kundenkommunikation und zieht seine Bedeutung vor allem aus zukünftig möglicher Entwicklungen? (as eine ja auch eine legitime Motivation wäre, sich darauf einzulassen.)

 

Wie kommuniziert man mit dem König? – Drei Pitfalls im Content Marketing

Wir betrachten die Fallen, in die man nur allzu leicht tappen kann, und geben drei Empfehlungen mit; wie man mit dem Kunden kommunizieren sollte. Was den Kunden gefällt, ist dabei das Wichtigste; denn der Kunde ist bekanntlich König. Die folgenden Regeln haben wir daraus abgeleitet. Man könnte sie auch die „drei Gebote für Content Commerce“ nennen.

Nicht zuhören, nicht hinschauen, nichts sagen - die 3 Pitfalls im Content Commerce

Erstes Content Commerce Gebot: Einfach mal zuhören

Sie kennen Ihre Zielgruppe – natürlich. Und Sie erreichen Ihre Kunden mit Ihrem aktuellen Geschäft, deswegen sind Sie erfolgreich. Beides steht außer Frage und doch… ist der Status quo keine Garantie, dass das auf Dauer so bleibt!
Denn Sie sind nicht die einzigen, die sich um die Kunden bemühen. Und in der zunehmenden Reizflut und mit immer weiter steigenden Ansprüchen der stets neugierigen kompetenten User (Ihrer Kunden) sinkt Ihre Sichtbarkeit unwillkürlich, wenn Sie nicht gezielt daran arbeiten.

Die User haben weniger Zeit und Nerven sich mit Angeboten zu beschäftigen und sie nehmen bevorzugt diese Dinge wahr, die unterhaltsam oder positiv besetzt sind und ihren Interessen und Bedürfnissen genau entsprechenden.

Eine solche Kommunikation gelingt nur, wenn sie noch genauer auf Ihre Kunden eingehen und ihnen genau zuhören. Und aus diesen Erkenntnissen Profil erstellen. Eine Zielgruppendefinition ist viel zu ungenau, entwickeln Sie Buyer Personas, und bieten sie für diese Persona relevante und motivierende Inhalte an.

 

Zweites Content Commerce Gebot: Messen, denn KPIs sind möglich nötig

Gelungenes Content Marketing spielt mit Emotionen, ist sehr visuell und bringt in der Entstehung viele ästhetische Überlegungen mit sich. Es ist jedoch ein Trugschluss zu glauben, die Realisierung erfolge nach Bauchgefühl oder sei am Ende sogar Geschmackssache.

Wie im klassischen Marketing so lassen sich auch im Content Marketing die Relevanz der Maßnahmen und ihr Einfluss auf die Geschäftszahlen mit geeigneten Kennzahlen eindeutig messen und bewerten. Damit Sie wissen, was bei Ihren Lesern wirklich ankommt und ob Sie auf dem richtigen Weg sind, ist es nicht nur empfohlen, sondern absolut unerlässlich, belastbare Zahlen zu erheben und regelmäßig zu analysieren.

Schließlich lernen Sie nur anhand der Handlungen Ihrer Kunden, ob die erwünschte Wahrnehmung auch wirklich eintritt. Allerdings sind Umsatz und Conversion Rate allein keine geeigneten Indikatoren; neue Maßnahmen brauchen auch neue Messgrößen.

 

Drittes Content Commerce Gebot: Zeigen, dass man verstanden hat

An dritter Stelle steht nun die Aufgabe, diese Erkenntnis auch konsequent und planvoll in die Realität umzusetzen. Was so einfach und selbstverständlich klingt, ist in Wahrheit der schwierigste Teil. Denn anders als bei einem in sich geschlossenen Analyseprojekt, das einen klaren Anfang und ein Ende hat, lassen Sie sich mit Content Commerce auf einen ständigen Wandel ein, der an allen Stellen Ihre Tagesgeschäft Anpassungen erfordert. Umso wichtiger ist es, neue Prozesse und veränderte Aufgabengebiete zu etablieren, die es Ihnen ermöglicht, mit dem Wandel Schritt zu halten. Den technologischen Grundlagen und den eingesetzten Systemen kommt dabei eine wesentliche Bedeutung zu; für die reibungslose Arbeit Ihre Content Teams und für den langfristigen Erfolgs Ihrer Content Strategie.

Stephan Wehrle und Caroline Helbing (v.l.n.r.) auf dem Speaker's Forum der DMEXCO 2017

Noch mehr zum Thema im nächsten Webinar

Mit diesen Fragen und einigen konkreten Handgriffen, um Content Commerce auf der OXID Plattform umzusetzen, beschäftigen wir uns in der Webinar-Reihe „Content Marketing im E-Commerce“.

Der nächste Termin ist der 26. Oktober um 11 Uhr, die Teilnahme ist mit Anmeldung kostenfrei möglich.

 

Autor

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Business Analyst und Content Writer, OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind “Omnichannel”, “E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0”, “B2B Geschäftsmodelle” und “Content Commerce”.

 

Die globale Erwartungshaltung zwingt zur Internationalisierung

“Digital First!” Wie Online den Weg auf’s internationale Parkett ebnet

Der Onlinehandel als Gefahr für das klassische Handelsgeschäft? Schon seit Jahren ist dieses Thema fester Bestandteil der Schlagzeilen. Aber ist die Sachlage wirklich so eindeutig kannibalisierend? Was wenn der digitale Handel kanalunabhängig auch jenseits der Online-Pureplays Chancen eröffnen könnte? Vielleicht sogar stationär?
Tatsächlich gibt es heute nicht nur den einen Druck, digital zu handeln, sondern auch noch einen anderen: international zu handeln. Dabei kann das eine beim anderen helfen. Ein Gedankengang in drei Schritten mit Beispielen.

Die globale Erwartungshaltung zwingt zur Internationalisierung

Erwartungshaltung: global!

Über den nationalen Tellerrand zu schauen, wird für Händler in einer Welt globaler Geschäftsverbindungen schnell zur Pflicht. Sei es, dass die Expansion strategisch forciert wird; dass Nachbarländer auf „low hanging fruits“ angesichts eines hart umkämpften oder gesättigten Heimatmarktes abgeklopft werden; oder dass Käufer aus dem Ausland einfach Bestellungen absetzen – und dabei fremdsprachige Inhalte, internationale Zahlmethoden oder verlässliche Angaben zu Zoll, Steuer und Lieferkosten einfordern.

 

Günstig und schnell – „Why not!?“

Aus diesen und anderen guten Gründe geben Händler und Hersteller oft den Startschuss für das internationale Geschäft. Zumeist, indem sie nach einigen ressourcenfressenden Einzelfällen, für Routine und Effizienz sorgen mussten.
Aus einem „Why not!?“ wird nach einem kurzen Überschlagen schnell: „Dann setzen wir es auch gleich richtig auf!“ Und zwar online. Denn die ersten Schritte des internationalen Rollouts sind – verglichen mit stationären Aktivitäten – nicht nur überschaubar hinsichtlich der Investitionen und Risiken. Es kann auch verblüffend schnell gehen.

 

Schritt 1 – „Internationale Öffnung“

Der erste Schritt für nicht mehr nur DACH-fokussierte Absatzkontakte ist die Öffnung der Onlineplattform durch eigene Länderversionen. Das gesamte für das jeweilige Land – oder vielleicht noch unspezifisch mit einer international englischen Version – relevante Offering inklusive Bestellprozess und Aftersales muss komplett übersetzt und gut bedienbar vorliegen. Von den verfügbaren Produkten und allen Details zu Waren und Service über Kontaktmöglichkeit, Zoll- und Steuerinformationen bis hin zu Lieferzeiten, -kosten und – wichtig vor allem im B2C – Retouren. Lager und Versand verbleiben zentral am Heimatstandort. In vielen Ländern Afrikas und Asiens ist Marktmacht häufig in den Händen von Plattformbetreibern konzentriert. In diesen Fällen ist der Anschluss an beziehungsweise die In-Store-Eröffnung auf Alibaba, Kaymu und Co. das empfohlene zweite Schaufenster für Traffic und effiziente Infrastruktur und auch mit Lager im Ausland möglich.
Praxisdienst, der Medizintechnik-Versender und Praxis-Ausstatter aus Deutschland und diesjähriger Kategoriesieger “Bester B2B Shop” des Shop Usability Award, ist nach diesem Modell beispielsweise auch auf dem italienischen, spanischen, niederländischen, britischen, französischen und polnischen Markt präsent.

Preisgekrönter Shop auf internationalem Parkett

Schritt 2 – „Lokalisierung“

Sind die Erfolge im ersten Schritt ermutigend und weitere Marktanteile in der Perspektive greifbar, ist eine Lokalisierung für den angestrebten Zielmarkt unerlässlich. Auch wenn das Geschäft sich wesentlich noch immer online abspielt, werden die zuvor schon lose geknüpften Bande mit landesansässigen Firmen noch enger. Neben offensichtlichen Notwendigkeiten wie das Angebot der im Land präferierten Zahlungsmethoden, sollen vor allem in der Kommunikation landesspezifische Experten das Zepter übernehmen.
Zugegeben: an dieser Stelle müssen viele strategische Weichen gestellt werden, die für Schritt 1 noch nicht nötig waren und dem Unternehmer unter Umständen auch nicht leicht fallen. Etwa kann für den Zielmarkt nicht nur eine der Mentalität und Konsumpräferenzen angepasste Vermarktung angemessen sein.
Oft bringen erst ein unabhängiges, landesspezifisches Brand (man denke an Vauxhall/Opel), andere Produkte oder ein ganz neuer Geschäftszweig den Durchbruch. Der OXID Kunde (medimops.de) Momox, deutscher Marktführer für Re-Commerce, hat sich neben gebrauchten Büchern und Medien inzwischen auch mit einer Fashion-Plattform in Position gebracht und konnte vor allem auf den internationalen Märkten deutlich zulegen. Ein Ende der Wachstumskurve ist derzeit nicht in Sicht. Gerade in Frankreich werden die Chancen als sehr vielversprechend eingestuft. Folgerichtig sind für 2017 TV- und Printkampagnen geplant, die für den nächsten Schub sorgen werden. Bereits 2016 wuchs der Unternehmensumsatz um ein Drittel auf 150 Millionen Euro. Rund 27 Prozent davon entfallen auf das internationale Geschäft.

Bücher, Medien und Fashion international

Schritt 3 – „Internationale Niederlassungen“

Beim weiteren Ausbau des internationalen Geschäfts sind die Übergänge von Schritt 2 zu Schritt 3 fließend. Aus einer Produkt- und Kommunikationsnotwendigkeit sind schon bei der Lokalisierung eigene Mandanten als äußerlich vom Hauptshop entkoppelte digitale Präsenzen gelauncht worden. Eine Trennlinie zwischen Lokalisierung und landesspezifischer Niederlassung wird sicher in dem Moment gezogen, wenn lokale Services für die Kundenbetreuung, aber in erster Linie für Lager und Logistik beauftragt werden. In weiter entfernten Region wie China steht dieser Schritt wegen ineffizienter langer Wege oft schon früher an, in anderen Märkten erst bei relativ hoher Durchdringung.
Eine Erfolgsgeschichte erzählen die Niederlassungen in China und Brasilien des deutschen Halbleiterherstellers Semikron.
Spätestens an diesem Schritt endet die Anwendbarkeit von allgemeingültigen Tipps und Best Practices. Eine hoch individuelle Strategie, professionelle Umsetzung und die Wahl verlässlicher Partner verhelfen zu dauerhaften Erfolgen.

 

Für mehr Hinweise und Details zum internationalen Online-Handel steht hier unser gratis Whitepaper „Internationalisierung“ zum Download bereit:

 

Die 12 wichtigsten Faktoren für den grenzüberschreitenden Handel

Und hier noch eine Leseempfehlung im Blog des bevh: Wie Händlern Lieferkosten beim internationalen Vertrieb nicht zum Fallstrick werden.

 

Autor

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Business Analyst und Content Writer, OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind “Omnichannel”, “E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0”, “B2B Geschäftsmodelle” und “Content Commerce”.

 

OXID eSales AG, Messestand dmexco 2015

Digital muss in die eigene DNA – dmexco 2017, wir sind dabei!

Am 13. und 14. September 2017 steht Köln Kopf. Die dmexco gibt sich die Ehre als eine der führenden Konferenzen im E-Commerce. Viel ist letztes Jahr über diese Messe geschrieben worden. Die Horizont berichtete von einer Messe der Rekorde mit über 50.000 Besuchern, über 1000 Ausstellern in 5 Hallen und 570 Speakern. Als „absolut einzigartig auf der Welt“ bezeichneten die Macher Christian Muche und Frank Schneider die Expo und Konferenz in puncto Qualität und Quantität.

Kontroverse hat noch nie geschadet. Auch nicht der dmexco.

So manch anderer fühlte sich hingegen genervt von der dmexco, dem „selbstverliebten deutschen Digitalzirkus“. Christian Meyer, Media- und Digitalverantwortlicher bei Müller Milch, rechnete in einem offenen Brief kräftig mit der Veranstaltung ab und löste heftige Diskussionen aus. Vom „Hang-over am Morgen nach der Party“, von „Fahrstuhlmusik“, „Unbehagen“ und längst vergangenem „Rock ‚n‘ Roll“ war da die Rede. Und auch das Motto von 2016 „Digital is everything“ bekam kräftigen Gegenwind: „No it’s not!“

Man mag geteilter Meinung sein. Fakt ist, wie in kaum einer anderen Branche ist im Digitalen Marketing und E-Commerce der Wandel ein immer wiederkehrendes Thema. Für 2017 haben sich die Veranstalter deshalb vorgenommen, das Zeitalter der Digitalen Transformation genauer zu beleuchten, unter dem Motto: „Lightening the AGE of Transformation.“ Was sich dahinter verbirgt? Es geht um „einen fortlaufenden Prozess, der mit den hochdynamischen kontinuierlichen und dauerhaften Veränderungen unserer Wirtschaft einhergeht“, so die Erläuterung auf der dmexco Webseite.

 

OXID eSales AG, Messestand dmexco 2015

OXID eSales Messestand auf der dmexco 2015

Digital muss in die eigene DNA

Was wir damit verbinden? Längst ist der digitale Wandel kein Trend mehr. Unternehmen müssen digital denken und handeln. Wer als Organisation die digitale Sicht- und Handlungsweise noch nicht verinnerlicht hat, muss sich schleunigst damit auseinandersetzen. Die Zeiten haben sich geändert. Die klare Trennung zwischen Produktion-, Groß- und Einzelhandel hat sich vielfach bereits überlebt. Selbst in traditionellen Branchen verändern sich Geschäftsmodelle. B2B-Unternehmen entdecken den Endkunden, On- und Offline wachsen zusammen, Kunden-Touchpoints verschmelzen zu einer nahtlosen Customer Journey und Organisationen entwickeln sich im Zuge von Digitalisierung und Industrie 4.0 rasant weiter. 

Der OXID Kosmos an einem Stand

Gemeinsam mit ausgewählten Partnerunternehmen – ERGO Direkt, kernpunkt, Laudert, OpusCapita, Shoptimax mit Pixelboxx und w&co – ist OXID am Stand C 058 in Halle 7 dieses Jahr auf der dmexco dabei. Unsere 6 (respektive 7 – Shoptimax und Pixelboxx treten gemeinsam auf) Partner geben tiefe Einblicke in das jeweilige Portfolio, das im Onlinehandel eine zentrale Rolle spielt. Vom Versicherungsmodul für den Onlineshop über Realtime Image Publishing Systeme, Multi-Channel Medienproduktion, E-Procurement, E-Invoicing, Omnichannel-Marketing und strategische Weitsicht und Projektkompetenz, wird alles geboten.

Der neue OXID eShop 6 #läuft

Wir selbst informieren auf der dmexco erstmals ausführlich über die brandneue Version OXID eShop 6, die unter der Haube umfangreich modernisiert, erweitert und verschlankt wurde. Damit erhalten Partner und Kunden eine starke und zukunftsfähige Basis für die schnelle Umsetzung von E-Commerce Projekten, die sich rechnen.

Außerdem vertiefen wir das Thema Content Marketing im E-Commerce. Die Kollegen Caroline Helbing und Stephan Wehrle halten am 13. September ab 12:00 Uhr im dmexco Speakers‘ Forum ihren Vortrag „Sprich mit mir, ich bin dein König!“ Sie erläutern, wie Händler mit attraktivem Storytelling, Content-Angeboten und digitalen Services rund um das Produkt mit OXID eShop nachhaltig Umsätze generieren können.

Wir sind also gespannt auf die dmexco 2017 und freuen uns auf ein Wiedersehen mit unseren Partnern und Kunden, sowie auf spannende Gespräche und neue Denkanstöße für die nächste Welle der Digitalen Transformation.

>> Jetzt Termin vereinbaren <<

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

Praxiserprobte Erfolgsmethoden für den B2B E-Commerce

Wissen per Klick: Experten-Webcasts zum B2B E-Commerce!

Recap der Virtuellen Entscheiderkonferenz „Praxiserprobte Erfolgsmethoden für den B2B E-Commerce“, April 2017

Business Entscheider stehen jedes Jahr von einem Dilemma: Der Eventkalender ist voll, das mögliche Invest an Präsenzteilnahmen jedoch begrenzt.

Der E-Commerce Markt ist bewegt und von schnellem technologischen Wandel getrieben. Groß ist die Pflicht, sich frühzeitig und fundiert zu informieren – bei laufendem Tagesgeschäft.

Vor diesem Hintergrund und aus der Überzeugung, dass Kompetenzerwerb nicht lokal begrenzt, sondern digital zugänglich sein soll, dabei aber menschlich und interaktiv bleiben muss, startete OXID mit iBusiness im April ein neues Format für digitalem Know-How-Transfer speziell für die B2B E-Commerce Branche.

 

Praxiserprobte Erfolgsmethoden für den B2B E-Commerce

 

Während der 6-stündigen virtuellen Entscheiderkonferenz gingen profilierte Referenten nach einem theoretischen Einstieg sehr schnell zu ganz konkreten Fragestellungen der Praxis über, und gaben zugleich Empfehlungen für strategische Management-Kernfragen ab:

Machen reine E-Commerce Modelle in Zukunft noch Sinn?
Wie agil muss ich sein, um wettbewerbsfähig zu bleiben?

Dabei wurden sowohl Empfehlungen zu Release-Zyklen gegeben, aber auch die Essenz von schrittweisem Wandel vs. Disruption beleuchtet, und generische Marktanalysen und Trendschau angestellt.

Das Teilnehmerpanel hat mit ausschließlich positiven Rückmeldungen zu Gehalt und Praxisrelevanz einen Daumen hoch für künftige Wiederholungen gegeben.

Auch die Referenten waren angetan:

Kundenzitat der virtuellen Entscheider Konferenz

Im Folgenden finden Sie die Titel und Abstracts der Expertenbeiträge, die Sie ab sofort über die iBusiness-Mediathek abspielen können. Jetzt hier klicken! Themenvorschläge für künftige Virtuelle Konferenzen oder Expertenempfehlungen senden Sie uns bitte über das Kontaktformular.

Zu den Expertenbeiträgen:

Marktentwicklung: Von B2B E-Commerce zur Digitalen Transformation – Experte: Joachim Graf (iBusiness)

Zukunftsforscher Joachim Graf zeigt anhand aktueller Marktzahlen die sieben Herausforderungen, denen sich B2B-Entscheider in den kommenden Jahren stellen müssen.

Strategie-Entwicklung für den digitalen Vertrieb im B2B – Experte: Dr. Ludger Vogt (Smart Commerce SE)

Meinen wir eigentlich alle dasselbe, wenn wir von einer Business-Strategie sprechen? Dr. Ludger Vogt, E-Commerce Stratege und Ex-Intershop-Vorstand erklärt, wie man eine erfolgreiche B2B-Vertriebsstrategie entwickelt.

Wie sieht eine erfolgreiche E-Commerce-Strategie im SAP-Umfeld aus? – Experte: Emil Hadner (HONICO Business GmbH)

Emil Hadner, langjähriger OXID- und SAP-Partner erläutert, wie Unternehmen erfolgreich digitalisieren, wenn in ihrer Business-IT SAP den Takt angibt. Der Vortrag gibt Hinweise, worauf bei Commerce- und Procurement-Prozessen besonders zu achten ist, welche Automatisierungsmöglichkeiten SAP bietet und eine Orientierungshilfe, mit welchen Customizing-Aufwänden zu rechnen ist.

Produktdaten-Management: Wie Ihre Daten den Produkten mehr Leben einhauchen – Experte: Hartmut Schell (OpusCapita Software GmbH)

Ein erfolgreicher B2B-Onlineshop mit seinen zum Teil zehntausenden von Produkten und Produktvarianten ist nur möglich durch Produktdaten-Feeds. PIM/MDM-Experte Hartmut Schell erläutert, wie die Daten-Qualität zunehmend über Erfolg oder Misserfolg im B2B-Commerce entscheiden.

Chancen, Herausforderungen und Tipps aus der Praxis für die Umsetzung Ihrer digitalen Vertriebsstrategie und die größten Klippen, die Sie auf jeden Fall umschiffen sollten – Experte: Henrik Steffen (top concepts GmbH)

Agentur-Chef Henrik Steffen extrahiert aus seinen vielfältigen Projekt-Erfahrungen typische Do’s and Dont’s im B2B E-Commerce. Er zieht dabei Parallelen zur User Experience im B2C-Commerce und liefert konkrete Handlungsempfehlungen für den erfolgreichen Aufbau des Online-Vertriebskanals.

Make or Buy – Experte: Sascha Haase (SysEleven GmbH)

In der stetig schneller werdenden Geschäftswelt beschäftigt Entscheider eine viel gestellte Frage: “Machen oder einkaufen”? Beispiele wie Amazon zeigen, dass neue Märkte mit selbstgebauten Lösungen erobert werden können. Sascha Haase vom E-Commerce Hoster SysEleven, geht der Frage nach, ob Selbermachen im E-Commerce sinnvoll ist, und welche Argumente der Geschäftsentscheidung zugrunde gelegt werden sollten.

Verschiedene Welten, ähnliche Fragen: erprobte Methoden aus der B2C-Praxis, die im B2B ebenfalls funktionieren – garantiert. – Experte: Matthias Steinforth (kernpunkt Holding GmbH)

Amazon, Zalando & Co. bestimmen im B2C die Regeln für gute Usability und Bedienungskonzepte. Doch welche Regeln gelten im B2B E-Commerce? Matthias Steinforth stellt erfolgreiche Beispiele vor und erklärt die sieben wichtigsten Regeln für eine ausgezeichnete Usability in B2B-Shops.

Payment im B2B welche Zahlarten erwarten die Geschäftskunden von morgen und wie Sie den richtigen Partner wählen – Experte: Sascha Bruhn (PAYONE GmbH)

Die Kreditkarte wird als globales Zahlungsmittel für alle B2B-Geschäftsmodelle immer attraktiver und auch neu etablierte Onlinezahlungsmittel aus klassischen B2C können sich B2B-Geschäft lohnen. Sascha Bruhn vom Payment Service Provider Payone erläutert neben den Vorteilen auch die Herausforderungen für die Integration in größeren Unternehmen, damit effiziente Digitalisierung nicht an Compliance-Vorgaben und der Abbildung in der Buchhaltung scheitern.

Von anderen lernen: Zukünftig kommt es auf Servicemehrwerte an. Wie man das Geschäft von morgen mit B2B E-Commerce erschließt. – Experte: Stefan Koshold (UnitM GmbH)

Beginnend mit den Ergebnissen einer Studie bei 400 mittelständischen Unternehmen analysiert Agenturgründer Stefan Koshold typische Potentiale für digitalisierte Servicemehrwerte. Eine klassische Kosten-Nutzen-Betrachtung für sowohl Kunden und als auch Betreiber zeigt Unternehmen im Digitalisierungsprozess, wie sich durch die richtige Herangehensweise an B2B E-Commerce auf einen zukunftsorientierten Weg ergeben.

Die Zukunft beginnt heute –Trends im B2B E-Commerce – Experten: Joachim Graf (iBusiness.de), Roland Fesenmayr (OXID eSales AG)

In Form einer Abschlussdiskussion gehen Handelsexperte Roland Fesenmayr und Zukunftsforscher Joachim Graf dem Unterschied zwischen Geschäftsprozessen und Geschäftsmodellen auf den Grund. Analysieren typische Umsetzungsfehler im Rahmen der Digitalen Transformation und die spezifischen Chancen und Risiken von B2B-Anbietern.

Autor

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Business Analyst und Content Writer, OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind “Omnichannel”, “E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0”, “B2B Geschäftsmodelle” und “Content Commerce”.

iBusiness Ranking von Deutschlands wichtigsten E-Commerce Systemen

iBusiness Ranking: OXID vorne mit dabei! Deutschlands wichtigste E-Commerce-Systeme

Die iBusiness ist ja sehr aktiv in der Einschätzung und Auswertung von Shopsystemen. Letztes Jahr durften wir uns über eine Top-Platzierung beim B2B-Shopsystemvergleich freuen. Es war die Rede von OXID eShop als Preis-Leistungs-Sieger der Systeme unter 100.000 Euro.

Die meist installierten Shopsysteme Deutschlands

Dieses Jahr legte Dominik Grollmann, Analyst der iBusiness, die Studie breiter an. Er wollte herausfinden, welches die wichtigsten und verbreitetsten Systeme Deutschlands sind. Kein leichtes Unterfangen, wie er gleich zu Anfang zugibt. Die schiere Bandbreite vom Shop-Baukasten kleiner Händler, über den „Mittelbau von Systemen wie OXID eSales, Intershop oder Magento“, bis hin zu den „hochklassigen Plattformen wie SAP Hybris, IBM Websphere oder Commercetools“ macht die Beurteilung schwierig.

Die Studie geht von „40 nennenswerten Shopsystemen“ aus; von Out-of-the-Box, über Plug-In, Miet- oder Agenturlösungen, Eigenentwicklungen und weiteren mehr. Mit einem Crawler hat die iBusiness alle in Deutschland registrierten Domains und die dahinterliegenden Websites geprüft, ob sie sich einem der 40 Shops zuordnen ließen.

Ein gutes Ergebnis liefert dieses Vorgehen ganz vorne „im Long Tail“ der gecrawlten Systeme. Hier gehören WordPress-Plug-Ins (Woocommerce) und Mietshops (ePages) zu den am meisten installierten Systemen. Diese erwirtschaften allerdings einen geringen bis keinen Umsatz. Die große Masse machen also einfache und günstige Shops als Standardinstallationen aus.

 

iBusiness Ranking Die Top 1000 Shopsysteme

Im professionelleren Segment – der Liga der Top 1000 – war es für den Crawler schwierig, diese Systeme noch zu erkennen. Als Grundlage diente daher zusätzlich die alljährliche Studie der EHI Retail. Hier dominiert Magento (145 Shops) vor OXID (93) gefolgt von Shopware (57) und Hybris (44).

OXID eShops liegen nicht nur auf Platz 2 (Eigenentwicklungen ausgenommen), sondern machen im Vergleich zu 2015 23% mehr Umsatz, liegen also deutlich über dem Marktwachstum von 18%, so die EHI Retail Studie.

Dass die beste Lösung nicht automatisch die teuerste ist, leuchtet ein. Viel entscheidender ist, welche Lösung die beste für das jeweilige Set-Up beim Kunden ist. Dominik Grollmann sieht das ähnlich. Kleine Systeme können “vom Leistungsumfang und der Funktionalität” ebenbürtig sein. Die Frage ist, wie die IT-Infrastruktur des Händlers aussieht, was er für die Zukunft plant und wie viel individuelle Anpassungen er machen muss oder möchte um das System für seine Zwecke und konform mit seiner Business Strategie weiterzuentwickeln.

 

B2B Shopsystem-Vergleich der iBusiness 2016

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

OXID am Stand 67

Die K5 Future Retail Conference in Berlin. Definitiv eine Reise wert.

OXID am Stand 67Letztes Jahr fand die K5 erstmals in Berlin statt. Das Thema: „Shifting Value Pools“. Die Kernthese fasste damals Alexander Hofmann von ecomparo in seinem Blogbeitrag zusammen (K5 Berlin 2016 Recap) und sprach von den sichtbaren Veränderungen, welche die Digitalisierung im E-Commerce bereits zutage fördert. Die Rede war von den Gefahren des schwindenden Kundenzugangs und der Notwendigkeit für Onlinehändler, sich vertikal weiterzuentwickeln. Also mehr zu sein, als nur ein Händler.

Auch das Thema ‚Mobile‘ war letztes Jahr auf der K5 längst kein Trend mehr. Es wurde eher als fester Bestandteil der E-Commerce-Realität gehandelt und als Thema, mit dem sich jeder Shopbetreiber auseinandersetzen muss. Die t3n sprach im Nachgang an das E-Commerce Event (Nicht nur Produkte bringen Erlöse) davon, dass das physikalische Produkt nicht mehr alleine den Ertrag abwerfen kann, sondern Händler zum Umdenken aufgefordert sind, um mit neuen Geschäftsmodellen der veränderten Customer Journey Rechnung zu tragen.

Erfolgreich sein, in einer Welt der E-Commerce Plattformen

Betrachtet man das K5 Motto in 2017 „Thriving in a World of Plattforms“, knüpft die Future Retail Conference genau dort an, wo sie letztes Jahr aufhörte. Den Auftakt auf der Main Stage machen die Online Marketing Rockstars, deren Vorträge ganz im Zeichen von „Mobile“ stehen. Gefolgt vom Schwerpunktthema Food und wie dieser Markt den Online-Handel verändert. Die Debatte könnte kaum aktueller sein. Jetzt wo Amazon Fresh mit seinem Testlauf in Berlin die E-Commerce-Gemüter erhitzt (Zum ersten Mal bei Amazon Fresh bestellt. Magisch oder fauler Zauber?).

Der Nachmittag des ersten Tages steht ganz im Zeichen der großen Mode Brands und Hersteller, die Einblicke in Strategien und Taktiken geben, um in der Welt aus Plattformen zu bestehen. Auch den zweiten Tag bestimmen Zukunftsperspektiven für den Modehandel. Natürlich mit Zalando, aber auch Breuninger, Outfittery und einige andere sind mit von der Partie. Den Rest des Programms auf der großen Bühne bestimmen Strategien für Wachstum, Marktplätze und den Handel von morgen. Daneben gibt es auf der Future Tech und Best Practice Stage jede Menge weitere spannende Themen.

Ein K5 Programm mit vielen E-Commerce-Größen und Highlights

Das verspricht also spannend zu werden. Den OXID Vorstand und Vertrieb trifft man am Stand 67. Vorbeischauen absolut erwünscht! Wir freuen uns außerdem, gleich am ersten Tag selbst Speaker sein zu dürfen. Während auf der Main Stage Mittagspause ist, werden um 12:30 Uhr in Raum 2 unser Key Account Manager Sebastian Benoufa und Benjamin Abbenseth, E-Commerce Leiter des OXID Kunden Rotho, ein kurzweiliges Zwiegespräch führen. Das Thema: „Lost between Channels: Wo mache ich eigentlich Umsatz?! (Oder wie?)“. Rotho wird Einblick in die Situation eines Unternehmens geben, das als führender Hersteller im Kunststoff-Bereich die Kunden vom Großhandel bis zum Endkunden auf vielen Wegen erreicht.

OXID eSales auf der K5Und dann ist da noch die Podiumsdiskussion am 2.Tag im Customer Experience Track, wo sich unser CEO neben den bisher gesetzten Shopsystem Anbietern Shopware und Prestashop der Frage widmen wird, woher eigentlich technische Innovation kommen. Selbstverständlich schauen wir auch mit Spannung auf den Shop Usability Award, der erstmals im Rahmen der K5, aber bereits schon zum 10ten Mal ausgetragen wird. Über 500 Onlineshop-Betreiber hatten sich letztes Jahr beworben. Wir erinnern uns gerne an das Event zurück, wo unsere Partner und Kunden mit OXID eShops richtig punkten konnten und die Siege in den Top Kategorien abräumten. So dürfte es gerne weitergehen.

Einen Rückblick zur K5 2016 gibt es hier: https://www.k5-conference.com/rueckblick-2016/

Wir wünschen allen eine spannende K5 mit vielen guten Vorträgen, wertvollen Diskussionen und anregenden Take-Aways, die in die tägliche Arbeit einfließen können. Kommen Sie gerne bei uns am Stand 67 vorbei. Wir freuen uns Ihren Besuch.

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

 

customer lifecycle

360° Commerce – Falsche Antworten und richtige Fragen zur Kanalverknüpfung

Wir leben in Zeiten, in denen sich klassische Händler unter großem Druck sehen. Auch Hersteller und produzierende Unternehmen werden immer mehr zu Händlern mit Direktabsatz. Sie müssen sich mit der Zielgruppe Endverbraucher zunehmend auseinandersetzen.

Die Frage nach Absatzmärkten, Kanälen, Technologien und sinnvollen Strategien bestimmt mit einer neuen Dringlichkeit die Debatten. Jetzt kann man sich trefflich darüber streiten, ob Multichannel funktioniert oder nicht: “Omni-Channel = Nein Danke?” Oder bei wem es sich lohnt und bei wem nicht: “Auch Butlers rutscht trotz Strategiewechsels in die Insolvenz.” Oder warum und warum nicht: “Butlers: Was können Depot, Christ, P&C und Co. daraus lernen?” 

Paradox ist, dass diese Debatte der Experten, diejenigen, um die gestritten wird – nämlich die Kunden und Verbraucher – gar nicht interessiert (Digital Report 2017: So digital ist Deutschland). Der Endverbraucher sieht sich als Kunde und User und ist in erster Linie immer Mensch. Er agiert so, wie es der inzwischen schon ältere Slogan von dm sehr treffend auf den Punkt gebracht hat: „Hier bin ich Mensch, hier kauf ich ein.“

Den Menschen im Blick, rundum – 360° Commerce

Dieser Slogan verdeutlicht den Perspektivenwechsel des Händlers/Unternehmers auf die Sicht der kaufenden Person. Also auf die eigentliche Zielgruppe, die sich eingeladen fühlen soll zu kaufen und für die man die Kauf-Hürden möglichst weit herabsetzen möchte.

Genau dies ist jenseits von technischen Definitionen auch der Gedanke hinter dem Begriff „360° Commerce“. Es geht nicht mehr um die Frage, welcher Beitrag in welchem Medium welchem Kanal zuzuordnen ist oder wie die technische Integration, Budget-Umsatzplanung und Erfolgsmessung dargestellt werden soll. Es geht darum, weg vom Kanal zu denken und den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Man versetzt sich in seine Lage, versucht, seine Bedürfnisse, Situation und Motivation zu verstehen. Eine 360° Sicht auf den Menschen eben.

Das Comiczeichner-Duo Hauck und Bauer bringt es in einem Facebook-Post humorvoll auf den Punkt:

Hauk und bauer 360 Grad FacebookQuelle: Hauk und Bauer, Facebook

Das Erkennen, was tatsächlich für den Kunden relevant ist und seinen Bedürfnissen entspricht, spielt heute für Händler eine sehr große Rolle. Kampagnen dürfen nicht aus der Sicht des Verkäufers konstruiert sein. Sondern sie müssen den Weg zum Ziel ebnen, das der Kunde bereits vor Augen hat.

Drei Beispiele für 360° Sales mit Köpfchen

1. Sales Kanal Mail – jenseits von „Spam“, „löschen“ und „Browser lädt“

E-Mails sind nach wie vor ein extrem wichtiges Instrument für die Vermarktung und Customer Loyalty. Das mobile E-Mail-Abrufen ist eine der häufigsten Routine-Aktivitäten. Da es im Normalfall auch mehrmals täglich durchgeführt wird, ist die rundum-die-Uhr Erreichbarkeit hier besonders hoch.

Ein großer Nachteil ist jedoch die geringe Aufmerksamkeit: Der Nutzer wartet nicht auf ihr Mailing und es ist nur eines unter vielen. Nur mit sehr hoher Relevanz und passgenauer Ansprache erzielt man die gewünschte Interaktion. Beim Stöbern im Shop oder bei Recherchen ist dies etwas Anderes. Da haben Sie die volle Aufmerksamkeit und Zeit für Inspiration und Beratung. Dennoch ist das E-Mail-Marketing nicht totzukriegen und spannende neue Konzepte sind auf dem Weg.

2. Social Media – Unterhaltung und Fakten auf der Spur

Während am Kontaktpunkt „Mail“ der Content prägnant und auf den Punkt sein muss, steht bei den Social Networking Plattformen die Unterhaltung im Vordergrund. Jedes dieser Netzwerke von Twitter, Facebook über Instagram und Google+ hat spezifische Anforderungen an attraktiven Content. Haben Sie eigene Plattformen? Nutzen Sie diese. Egal ob Forum, Blog oder Community Plattform. Bieten Sie eine Podcast-Serie und pflegen Sie den eigenen Youtube-Kanal, um mit Bewegbild zu punkten. Finden Sie den für Sie richtigen Mix. Dabei ist weniger oft mehr.

Einen Blick lohnen auch die vermeintlichen Teen-Plattformen, wie es Snapchat und auch Whatsapp ursprünglich einmal waren und zu denen Musically heute noch zählt. Sie werden schnell als jenseits der kaufkräftigen Zielgruppe abgetan. Das ist mittelfristig zu kurz gedacht und sogar falsch, denn Reichweite wächst und entwickelt sich. Und auch die Userschaft der Unter-18-Jährigen konsumiert und das äußert markensensibel. Auch wenn sie viele Kaufabschlüsse nicht selbst durchführt, so bestimmt sie die Kaufentscheidung maßgeblich mit.

Bei allem was auf Social Plattformen passiert, geht es um den Menschen als ein soziales Wesen. Als solches erinnern wir uns an gute Bilder, Geschichten oder Diskussionen. Tatsächlich leistet unser Gedächtnis einen großen Beitrag zu unserem Gefühl von Identität. Geben Sie Ihren Nutzern etwas, woran sie sich erinnern werden. Dafür ist der Kanal, auf dem Sie das tun, zweitrangig.

3. Kauf doch mal was Neues…! – Produkte und Produktion

Wie kann man dem Kunden im Nachgang zum Kauf etwas Wertvolles anbieten? Die Theorie des Customer Lifecycles klingt gut: Im After-Sales-Stage wird der Kunde „gehalten“ und zum Upsell gebracht. Danach beginnt der Zyklus von vorn. Aber wie geht das und wie findet man einen Ansatz bei Waren, die man nicht alle paar Wochen kauft?

customer lifecycle

Für einige Händler und gerade auch für Hersteller ist die Antwort nicht immer nur im bestehenden Portfolio zu finden. Sie liegt eventuell in der Zukunft. In einem Produkt oder einer Dienstleistung, die heute noch nicht angeboten wird. Produkt-Service-System heißt das Denkmodell, das Sie hier auf die richtige Spur bringen kann.

Ein anderer Ansatz funktioniert nur in enger Verzahnung von digitalem Commerce und digitalisierter über das Internet vernetzbarer Produktion (Industrie 4.0). Die Möglichkeiten customized und individualisierte Produkte zu den Herstellungskosten von Massenware auf den Markt zu bringen, ist nur mit der direkten Einbindung der User-/Kauf-Daten in die Produktionsprozesse möglich. Für B2B-Hersteller die Chance, sich dem B2C-Segment und der Endkundenkommunikation zu öffnen.

Fazit:
Von Mailing über Social bis hin zur Produktion für ein neues Zielgruppensegment: Für eine gelungene Verbindung und Steuerung all dieser Aktivitäten ist eine Content-Strategie für Ihre Kommunikation unerlässlich. Diese sollte den Fokus auf den Menschen hinter dem Kunden setzen. Hierfür empfiehlt sich das Arbeiten mit Buyer Personas, die ein sehr realistisches Bild eines Menschen mit bestimmten Bedürfnissen geben. Buyer Personas versuchen, eine größtmögliche Sicht auf ihren Kunden zu bekommen. Welche Rolle Content Marketing, Storytelling und Buyer Personas im Onlineshop spielen, erfahren Sie in unserem Whitepaper ‘Erfolg mit Content Commerce in 10 Schritten”.

 

Content Commerce 360Grad Commerce

Autor

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Business Analyst und Content Writer, OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind “Omnichannel”, “E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0”, “B2B Geschäftsmodelle” und “Content Commerce”.

 

Industrie & E-Commerce: Digitalisierung rückt die Werkbank an den Ladentisch

Industrie 4.0 Showcase von Cedalo, Halle 17, Stand B76, Hannover Messe

Tech-Startup CEDALO präsentiert auf Hannover Messe (24.-28. April 2017) Industrie 4.0-Showcase mit Integration zur OXID Plattform.

Produktion und E-Commerce Hand in Hand für den Industrie-Mittelstand.

Trendwende 4.0 – der Mittelstand ist spät dran

Nach einer steilen Karriere als Trendwort der letzten Jahre, ist der Begriff „Industrie 4.0“ trotz Gegenarbeit von Initiativen und Verbänden gerade für den Mittelstand zum Angstthema geworden.

Denn während die global Player längst dabei sind auf „Smart Factory“ umzustellen, bleibt die Diskussion jenseits des Konzernumfelds weitgehend theoretisch.

Vorträge, Workshops und Diskussionen spannen sich auf zwischen Belegen, dass tatsächlich die vierte industrielle Revolution im Gange ist, über Beschreibungen der vielen noch fremden internetbasierten Technologien, bis hin zu Ermahnungen, keinesfalls zu viel oder zu wenig Sicherheit/ Risiko/Meinungen miteinzubeziehen.

Auch wenn die Wichtigkeit des Themas im Management erkannt wurde, verharrt der Mittelstand in einer Mischung aus Starre und Panik. Denn mit der Digitalisierung werden enorme Investitionssummen erwartet; und das Tagesgeschäft soll und muss parallel laufen. Man will keine Fehler machen, aber mit dem Zögern tickt zugleich die Stoppuhr mit dem globalen Wettbewerb.

 

Industrie-Mittelstand braucht andere Lösungen als Konzernwelt

Um diesen Teufelskreis aus fehlender Kenntnis und unkonkreten Ängsten zu durchbrechen, helfen nur praktische Ansätze und echte eigene Erfahrungen. Neben einer gehörigen Portion Mut, neue Wege tatsächlich zu gehen, braucht der Mittelstand auch ganz konkret Systeme und Handwerkszeug, die auf ihre Größenordnung zugeschnitten sind.

Cedalo

Mit dieser Mission ist die Cedalo AG angetreten und präsentiert ihr Produkt „Process Sheets“ erstmals auf der Hannover Messe der breiten Öffentlichkeit.

Die als Cloud- oder Inhouse-Infrastruktur einsetzbare Lösung erlaubt die Modellierung, die Simulation und den Betrieb von Machine-to-Machine (M2M) Kommunikation auf Basis von MQTT.

 

Speziell für KMUs konzipiert, erlaubt Cedalo eine schrittweise Einführung neuer Prozesse durch Simulation und ein handhabbares Interface für dezentrale, autonome und asynchrone Abläufe.

 

Kristian Raue, Gründer Cedalo AG.

Kristian Raue, Gründer Cedalo AG.

 

Alle Fragen zur Simulation, Schnittstellen, Sicherheitsstandards und möglichen Anwendungsfällen können vom 24.-28. April direkt auf der Messe gestellt werden.

Der Showcase von CEDALO mit E-Commerce Anbindung an die OXID Plattform, ist auf der Hannover Messe in Halle 17 am Stand B76 zu finden.

 

Der Wurm muss dem Fisch schmecken

Neben einem risikominimierenden Pricing und der Unterstützungen eines gleitenden Change Prozesses hat Lösung von Cedalo auch den „Faktor Mensch“ im Blick.

Während „Personal 4.0“-Debatten darum kreisen, wie I4.0-Prozesse gestaltet und eingeführt werden müssen, um das bestehende Personal zu motivieren und zu schulen; setzt Cedalo bei den bestehenden Fähigkeiten und dem gewohnten Arbeitsumfeld derjenigen an, die im Unternehmen diesen Change tatsächlich konzipieren und konkret umsetzen müssen.

„Process Sheets“ bleibt in der UI und den Funktionalitäten nahe an xls-Tabellen und Spreadsheets, was eine intuitive Orientierung und schnelle Einsatzbarkeit sowie eine künftige Inhouse-Administrierung ermöglicht.

 

New Business für den Mittelstand

Viele produzierende Unternehmen prüfen oder planen derzeit ihren Einstieg ins E-Business oder den Aufbau einer E-Commerce Plattform. Wichtig ist schon in dieser Phase zu bedenken, dass Digitalisierung nicht am virtuellen Schaufenster und den Bestellprozessen endet. Denn digitale Absatzwege ragen bereits in Produktionsprozesse hinein und stoßen dabei auch Türen für neue Geschäftsfeldern auf.

Im zweiten Halbjahr 2017 veranstaltet OXID eSales zu diesen Fragen einen ThinkTank „E-Commerce und Industrie 4.0“. Interessenten melden sich bitte bei: [email protected]

 

 

Autor

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Business Analyst und Content Writer, OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind “Omnichannel”, “E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0”, “B2B Geschäftsmodelle” und “Content Commerce”.