iBusiness Ranking von Deutschlands wichtigsten E-Commerce Systemen

iBusiness Ranking: OXID vorne mit dabei! Deutschlands wichtigste E-Commerce-Systeme

Die iBusiness ist ja sehr aktiv in der Einschätzung und Auswertung von Shopsystemen. Letztes Jahr durften wir uns über eine Top-Platzierung beim B2B-Shopsystemvergleich freuen. Es war die Rede von OXID eShop als Preis-Leistungs-Sieger der Systeme unter 100.000 Euro.

Die meist installierten Shopsysteme Deutschlands

Dieses Jahr legte Dominik Grollmann, Analyst der iBusiness, die Studie breiter an. Er wollte herausfinden, welches die wichtigsten und verbreitetsten Systeme Deutschlands sind. Kein leichtes Unterfangen, wie er gleich zu Anfang zugibt. Die schiere Bandbreite vom Shop-Baukasten kleiner Händler, über den „Mittelbau von Systemen wie OXID eSales, Intershop oder Magento“, bis hin zu den „hochklassigen Plattformen wie SAP Hybris, IBM Websphere oder Commercetools“ macht die Beurteilung schwierig.

Die Studie geht von „40 nennenswerten Shopsystemen“ aus; von Out-of-the-Box, über Plug-In, Miet- oder Agenturlösungen, Eigenentwicklungen und weiteren mehr. Mit einem Crawler hat die iBusiness alle in Deutschland registrierten Domains und die dahinterliegenden Websites geprüft, ob sie sich einem der 40 Shops zuordnen ließen.

Ein gutes Ergebnis liefert dieses Vorgehen ganz vorne „im Long Tail“ der gecrawlten Systeme. Hier gehören WordPress-Plug-Ins (Woocommerce) und Mietshops (ePages) zu den am meisten installierten Systemen. Diese erwirtschaften allerdings einen geringen bis keinen Umsatz. Die große Masse machen also einfache und günstige Shops als Standardinstallationen aus.

 

iBusiness Ranking Die Top 1000 Shopsysteme

Im professionelleren Segment – der Liga der Top 1000 – war es für den Crawler schwierig, diese Systeme noch zu erkennen. Als Grundlage diente daher zusätzlich die alljährliche Studie der EHI Retail. Hier dominiert Magento (145 Shops) vor OXID (93) gefolgt von Shopware (57) und Hybris (44).

OXID eShops liegen nicht nur auf Platz 2 (Eigenentwicklungen ausgenommen), sondern machen im Vergleich zu 2015 23% mehr Umsatz, liegen also deutlich über dem Marktwachstum von 18%, so die EHI Retail Studie.

Dass die beste Lösung nicht automatisch die teuerste ist, leuchtet ein. Viel entscheidender ist, welche Lösung die beste für das jeweilige Set-Up beim Kunden ist. Dominik Grollmann sieht das ähnlich. Kleine Systeme können „vom Leistungsumfang und der Funktionalität“ ebenbürtig sein. Die Frage ist, wie die IT-Infrastruktur des Händlers aussieht, was er für die Zukunft plant und wie viel individuelle Anpassungen er machen muss oder möchte um das System für seine Zwecke und konform mit seiner Business Strategie weiterzuentwickeln.

 

B2B Shopsystem-Vergleich der iBusiness 2016

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

OXID am Stand 67

Die K5 Future Retail Conference in Berlin. Definitiv eine Reise wert.

OXID am Stand 67Letztes Jahr fand die K5 erstmals in Berlin statt. Das Thema: „Shifting Value Pools“. Die Kernthese fasste damals Alexander Hofmann von ecomparo in seinem Blogbeitrag zusammen (K5 Berlin 2016 Recap) und sprach von den sichtbaren Veränderungen, welche die Digitalisierung im E-Commerce bereits zutage fördert. Die Rede war von den Gefahren des schwindenden Kundenzugangs und der Notwendigkeit für Onlinehändler, sich vertikal weiterzuentwickeln. Also mehr zu sein, als nur ein Händler.

Auch das Thema ‚Mobile‘ war letztes Jahr auf der K5 längst kein Trend mehr. Es wurde eher als fester Bestandteil der E-Commerce-Realität gehandelt und als Thema, mit dem sich jeder Shopbetreiber auseinandersetzen muss. Die t3n sprach im Nachgang an das E-Commerce Event (Nicht nur Produkte bringen Erlöse) davon, dass das physikalische Produkt nicht mehr alleine den Ertrag abwerfen kann, sondern Händler zum Umdenken aufgefordert sind, um mit neuen Geschäftsmodellen der veränderten Customer Journey Rechnung zu tragen.

Erfolgreich sein, in einer Welt der E-Commerce Plattformen

Betrachtet man das K5 Motto in 2017 „Thriving in a World of Plattforms“, knüpft die Future Retail Conference genau dort an, wo sie letztes Jahr aufhörte. Den Auftakt auf der Main Stage machen die Online Marketing Rockstars, deren Vorträge ganz im Zeichen von „Mobile“ stehen. Gefolgt vom Schwerpunktthema Food und wie dieser Markt den Online-Handel verändert. Die Debatte könnte kaum aktueller sein. Jetzt wo Amazon Fresh mit seinem Testlauf in Berlin die E-Commerce-Gemüter erhitzt (Zum ersten Mal bei Amazon Fresh bestellt. Magisch oder fauler Zauber?).

Der Nachmittag des ersten Tages steht ganz im Zeichen der großen Mode Brands und Hersteller, die Einblicke in Strategien und Taktiken geben, um in der Welt aus Plattformen zu bestehen. Auch den zweiten Tag bestimmen Zukunftsperspektiven für den Modehandel. Natürlich mit Zalando, aber auch Breuninger, Outfittery und einige andere sind mit von der Partie. Den Rest des Programms auf der großen Bühne bestimmen Strategien für Wachstum, Marktplätze und den Handel von morgen. Daneben gibt es auf der Future Tech und Best Practice Stage jede Menge weitere spannende Themen.

Ein K5 Programm mit vielen E-Commerce-Größen und Highlights

Das verspricht also spannend zu werden. Den OXID Vorstand und Vertrieb trifft man am Stand 67. Vorbeischauen absolut erwünscht! Wir freuen uns außerdem, gleich am ersten Tag selbst Speaker sein zu dürfen. Während auf der Main Stage Mittagspause ist, werden um 12:30 Uhr in Raum 2 unser Key Account Manager Sebastian Benoufa und Benjamin Abbenseth, E-Commerce Leiter des OXID Kunden Rotho, ein kurzweiliges Zwiegespräch führen. Das Thema: „Lost between Channels: Wo mache ich eigentlich Umsatz?! (Oder wie?)“. Rotho wird Einblick in die Situation eines Unternehmens geben, das als führender Hersteller im Kunststoff-Bereich die Kunden vom Großhandel bis zum Endkunden auf vielen Wegen erreicht.

OXID eSales auf der K5Und dann ist da noch die Podiumsdiskussion am 2.Tag im Customer Experience Track, wo sich unser CEO neben den bisher gesetzten Shopsystem Anbietern Shopware und Prestashop der Frage widmen wird, woher eigentlich technische Innovation kommen. Selbstverständlich schauen wir auch mit Spannung auf den Shop Usability Award, der erstmals im Rahmen der K5, aber bereits schon zum 10ten Mal ausgetragen wird. Über 500 Onlineshop-Betreiber hatten sich letztes Jahr beworben. Wir erinnern uns gerne an das Event zurück, wo unsere Partner und Kunden mit OXID eShops richtig punkten konnten und die Siege in den Top Kategorien abräumten. So dürfte es gerne weitergehen.

Einen Rückblick zur K5 2016 gibt es hier: https://www.k5-conference.com/rueckblick-2016/

Wir wünschen allen eine spannende K5 mit vielen guten Vorträgen, wertvollen Diskussionen und anregenden Take-Aways, die in die tägliche Arbeit einfließen können. Kommen Sie gerne bei uns am Stand 67 vorbei. Wir freuen uns Ihren Besuch.

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

 

customer lifecycle

360° Commerce – Falsche Antworten und richtige Fragen zur Kanalverknüpfung

Wir leben in Zeiten, in denen sich klassische Händler unter großem Druck sehen. Auch Hersteller und produzierende Unternehmen werden immer mehr zu Händlern mit Direktabsatz. Sie müssen sich mit der Zielgruppe Endverbraucher zunehmend auseinandersetzen.

Die Frage nach Absatzmärkten, Kanälen, Technologien und sinnvollen Strategien bestimmt mit einer neuen Dringlichkeit die Debatten. Jetzt kann man sich trefflich darüber streiten, ob Multichannel funktioniert oder nicht: „Omni-Channel = Nein Danke?“ Oder bei wem es sich lohnt und bei wem nicht: „Auch Butlers rutscht trotz Strategiewechsels in die Insolvenz.“ Oder warum und warum nicht: „Butlers: Was können Depot, Christ, P&C und Co. daraus lernen?“ 

Paradox ist, dass diese Debatte der Experten, diejenigen, um die gestritten wird – nämlich die Kunden und Verbraucher – gar nicht interessiert (Digital Report 2017: So digital ist Deutschland). Der Endverbraucher sieht sich als Kunde und User und ist in erster Linie immer Mensch. Er agiert so, wie es der inzwischen schon ältere Slogan von dm sehr treffend auf den Punkt gebracht hat: „Hier bin ich Mensch, hier kauf ich ein.“

Den Menschen im Blick, rundum – 360° Commerce

Dieser Slogan verdeutlicht den Perspektivenwechsel des Händlers/Unternehmers auf die Sicht der kaufenden Person. Also auf die eigentliche Zielgruppe, die sich eingeladen fühlen soll zu kaufen und für die man die Kauf-Hürden möglichst weit herabsetzen möchte.

Genau dies ist jenseits von technischen Definitionen auch der Gedanke hinter dem Begriff „360° Commerce“. Es geht nicht mehr um die Frage, welcher Beitrag in welchem Medium welchem Kanal zuzuordnen ist oder wie die technische Integration, Budget-Umsatzplanung und Erfolgsmessung dargestellt werden soll. Es geht darum, weg vom Kanal zu denken und den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Man versetzt sich in seine Lage, versucht, seine Bedürfnisse, Situation und Motivation zu verstehen. Eine 360° Sicht auf den Menschen eben.

Das Comiczeichner-Duo Hauck und Bauer bringt es in einem Facebook-Post humorvoll auf den Punkt:

Hauk und bauer 360 Grad FacebookQuelle: Hauk und Bauer, Facebook

Das Erkennen, was tatsächlich für den Kunden relevant ist und seinen Bedürfnissen entspricht, spielt heute für Händler eine sehr große Rolle. Kampagnen dürfen nicht aus der Sicht des Verkäufers konstruiert sein. Sondern sie müssen den Weg zum Ziel ebnen, das der Kunde bereits vor Augen hat.

Drei Beispiele für 360° Sales mit Köpfchen

1. Sales Kanal Mail – jenseits von „Spam“, „löschen“ und „Browser lädt“

E-Mails sind nach wie vor ein extrem wichtiges Instrument für die Vermarktung und Customer Loyalty. Das mobile E-Mail-Abrufen ist eine der häufigsten Routine-Aktivitäten. Da es im Normalfall auch mehrmals täglich durchgeführt wird, ist die rundum-die-Uhr Erreichbarkeit hier besonders hoch.

Ein großer Nachteil ist jedoch die geringe Aufmerksamkeit: Der Nutzer wartet nicht auf ihr Mailing und es ist nur eines unter vielen. Nur mit sehr hoher Relevanz und passgenauer Ansprache erzielt man die gewünschte Interaktion. Beim Stöbern im Shop oder bei Recherchen ist dies etwas Anderes. Da haben Sie die volle Aufmerksamkeit und Zeit für Inspiration und Beratung. Dennoch ist das E-Mail-Marketing nicht totzukriegen und spannende neue Konzepte sind auf dem Weg.

2. Social Media – Unterhaltung und Fakten auf der Spur

Während am Kontaktpunkt „Mail“ der Content prägnant und auf den Punkt sein muss, steht bei den Social Networking Plattformen die Unterhaltung im Vordergrund. Jedes dieser Netzwerke von Twitter, Facebook über Instagram und Google+ hat spezifische Anforderungen an attraktiven Content. Haben Sie eigene Plattformen? Nutzen Sie diese. Egal ob Forum, Blog oder Community Plattform. Bieten Sie eine Podcast-Serie und pflegen Sie den eigenen Youtube-Kanal, um mit Bewegbild zu punkten. Finden Sie den für Sie richtigen Mix. Dabei ist weniger oft mehr.

Einen Blick lohnen auch die vermeintlichen Teen-Plattformen, wie es Snapchat und auch Whatsapp ursprünglich einmal waren und zu denen Musically heute noch zählt. Sie werden schnell als jenseits der kaufkräftigen Zielgruppe abgetan. Das ist mittelfristig zu kurz gedacht und sogar falsch, denn Reichweite wächst und entwickelt sich. Und auch die Userschaft der Unter-18-Jährigen konsumiert und das äußert markensensibel. Auch wenn sie viele Kaufabschlüsse nicht selbst durchführt, so bestimmt sie die Kaufentscheidung maßgeblich mit.

Bei allem was auf Social Plattformen passiert, geht es um den Menschen als ein soziales Wesen. Als solches erinnern wir uns an gute Bilder, Geschichten oder Diskussionen. Tatsächlich leistet unser Gedächtnis einen großen Beitrag zu unserem Gefühl von Identität. Geben Sie Ihren Nutzern etwas, woran sie sich erinnern werden. Dafür ist der Kanal, auf dem Sie das tun, zweitrangig.

3. Kauf doch mal was Neues…! – Produkte und Produktion

Wie kann man dem Kunden im Nachgang zum Kauf etwas Wertvolles anbieten? Die Theorie des Customer Lifecycles klingt gut: Im After-Sales-Stage wird der Kunde „gehalten“ und zum Upsell gebracht. Danach beginnt der Zyklus von vorn. Aber wie geht das und wie findet man einen Ansatz bei Waren, die man nicht alle paar Wochen kauft?

customer lifecycle

Für einige Händler und gerade auch für Hersteller ist die Antwort nicht immer nur im bestehenden Portfolio zu finden. Sie liegt eventuell in der Zukunft. In einem Produkt oder einer Dienstleistung, die heute noch nicht angeboten wird. Produkt-Service-System heißt das Denkmodell, das Sie hier auf die richtige Spur bringen kann.

Ein anderer Ansatz funktioniert nur in enger Verzahnung von digitalem Commerce und digitalisierter über das Internet vernetzbarer Produktion (Industrie 4.0). Die Möglichkeiten customized und individualisierte Produkte zu den Herstellungskosten von Massenware auf den Markt zu bringen, ist nur mit der direkten Einbindung der User-/Kauf-Daten in die Produktionsprozesse möglich. Für B2B-Hersteller die Chance, sich dem B2C-Segment und der Endkundenkommunikation zu öffnen.

Fazit:
Von Mailing über Social bis hin zur Produktion für ein neues Zielgruppensegment: Für eine gelungene Verbindung und Steuerung all dieser Aktivitäten ist eine Content-Strategie für Ihre Kommunikation unerlässlich. Diese sollte den Fokus auf den Menschen hinter dem Kunden setzen. Hierfür empfiehlt sich das Arbeiten mit Buyer Personas, die ein sehr realistisches Bild eines Menschen mit bestimmten Bedürfnissen geben. Buyer Personas versuchen, eine größtmögliche Sicht auf ihren Kunden zu bekommen. Welche Rolle Content Marketing, Storytelling und Buyer Personas im Onlineshop spielen, erfahren Sie in unserem Whitepaper ‚Erfolg mit Content Commerce in 10 Schritten“.

 

Content Commerce 360Grad Commerce

Autor

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Business Analyst und Content Writer, OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

 

Industrie & E-Commerce: Digitalisierung rückt die Werkbank an den Ladentisch

Industrie 4.0 Showcase von Cedalo, Halle 17, Stand B76, Hannover Messe

Tech-Startup CEDALO präsentiert auf Hannover Messe (24.-28. April 2017) Industrie 4.0-Showcase mit Integration zur OXID Plattform.

Produktion und E-Commerce Hand in Hand für den Industrie-Mittelstand.

Trendwende 4.0 – der Mittelstand ist spät dran

Nach einer steilen Karriere als Trendwort der letzten Jahre, ist der Begriff „Industrie 4.0“ trotz Gegenarbeit von Initiativen und Verbänden gerade für den Mittelstand zum Angstthema geworden.

Denn während die global Player längst dabei sind auf „Smart Factory“ umzustellen, bleibt die Diskussion jenseits des Konzernumfelds weitgehend theoretisch.

Vorträge, Workshops und Diskussionen spannen sich auf zwischen Belegen, dass tatsächlich die vierte industrielle Revolution im Gange ist, über Beschreibungen der vielen noch fremden internetbasierten Technologien, bis hin zu Ermahnungen, keinesfalls zu viel oder zu wenig Sicherheit/ Risiko/Meinungen miteinzubeziehen.

Auch wenn die Wichtigkeit des Themas im Management erkannt wurde, verharrt der Mittelstand in einer Mischung aus Starre und Panik. Denn mit der Digitalisierung werden enorme Investitionssummen erwartet; und das Tagesgeschäft soll und muss parallel laufen. Man will keine Fehler machen, aber mit dem Zögern tickt zugleich die Stoppuhr mit dem globalen Wettbewerb.

Industrie-Mittelstand braucht andere Lösungen als Konzernwelt

Um diesen Teufelskreis aus fehlender Kenntnis und unkonkreten Ängsten zu durchbrechen, helfen nur praktische Ansätze und echte eigene Erfahrungen. Neben einer gehörigen Portion Mut, neue Wege tatsächlich zu gehen, braucht der Mittelstand auch ganz konkret Systeme und Handwerkszeug, die auf ihre Größenordnung zugeschnitten sind.

Cedalo

Mit dieser Mission ist die Cedalo AG angetreten und präsentiert ihr Produkt „Process Sheets“ erstmals auf der Hannover Messe der breiten Öffentlichkeit.

Die als Cloud- oder Inhouse-Infrastruktur einsetzbare Lösung erlaubt die Modellierung, die Simulation und den Betrieb von Machine-to-Machine (M2M) Kommunikation auf Basis von MQTT.

Speziell für KMUs konzipiert, erlaubt Cedalo eine schrittweise Einführung neuer Prozesse durch Simulation und ein handhabbares Interface für dezentrale, autonome und asynchrone Abläufe.

Kristian Raue, Gründer Cedalo AG.

Kristian Raue, Gründer Cedalo AG.

Alle Fragen zur Simulation, Schnittstellen, Sicherheitsstandards und möglichen Anwendungsfällen können vom 24.-28. April direkt auf der Messe gestellt werden.

Der Showcase von CEDALO mit E-Commerce Anbindung an die OXID Plattform, ist auf der Hannover Messe in Halle 17 am Stand B76 zu finden.

Der Wurm muss dem Fisch schmecken

Neben einem risikominimierenden Pricing und der Unterstützungen eines gleitenden Change Prozesses hat Lösung von Cedalo auch den „Faktor Mensch“ im Blick.

Während „Personal 4.0“-Debatten darum kreisen, wie I4.0-Prozesse gestaltet und eingeführt werden müssen, um das bestehende Personal zu motivieren und zu schulen; setzt Cedalo bei den bestehenden Fähigkeiten und dem gewohnten Arbeitsumfeld derjenigen an, die im Unternehmen diesen Change tatsächlich konzipieren und konkret umsetzen müssen.

„Process Sheets“ bleibt in der UI und den Funktionalitäten nahe an xls-Tabellen und Spreadsheets, was eine intuitive Orientierung und schnelle Einsatzbarkeit sowie eine künftige Inhouse-Administrierung ermöglicht.

New Business für den Mittelstand

Viele produzierende Unternehmen prüfen oder planen derzeit ihren Einstieg ins E-Business oder den Aufbau einer E-Commerce Plattform. Wichtig ist schon in dieser Phase zu bedenken, dass Digitalisierung nicht am virtuellen Schaufenster und den Bestellprozessen endet. Denn digitale Absatzwege ragen bereits in Produktionsprozesse hinein und stoßen dabei auch Türen für neue Geschäftsfeldern auf.

Im zweiten Halbjahr 2017 veranstaltet OXID eSales zu diesen Fragen einen ThinkTank „E-Commerce und Industrie 4.0“. Interessenten melden sich bitte bei: [email protected]

Autor

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

E-Commerce Camp Jena 2017 – Recap in Bildern

Die Recap-Runde des 5. E-Commerce Camps in Jena ist fast komplett.

Gleich vorab: es gibt bereits eine Vielzahl ausgezeichneter und zum Teil sehr umfassender Berichte von: Handelskraft, Ansgar Böttcher, Roman Zenner, Proudcommerce, Neoshops, und vom Veranstalter selbst. Wir können das eigentlich nur noch um ein paar Eindrücke aus unserer Perspektive ergänzen.

Also: ein Recap in Bildern!

ORGANISATION E-Commerce Camp Jena

Freitagmorgen. Da war das Session-Board noch leer und alles möglich. Joscha eröffnet das Camp.

Da gefühlt zwei Drittel des Raums zum Session-Pitch anstanden, dauert die Planung ihre Zeit. Ergebnis für Tag 1: kann sich sehen lassen!

Trotz langer Schlange blieb alles im Zeitrahmen. Vor allem die Themenvielfalt war beachtlich, sodass sich in (fast) allen Vorträgen auch und in erster Linie Project-People angesprochen fühlen.
Und zwar so weit und so sehr, dass sich Business-Heinis (not my words!) als deren Spokesperson ich mir erlaube Roman Zenner zu ernennen, sogar dazu hinreißen ließen, dezent zu beklagen, was sie sich noch alles gewünscht hätten.
Das ist ein RIESEN Kompliment an das Camp, das ja mal Entwickler-Camp war und immer noch ist!

Man könnte nun Überlegungen anstellen, was dies für die Eventszene generell bedeutet. Für die großen, immer schwammigeren Events, mit denen alle irgendwie nicht ganz zufrieden sind, aber doch hingehen und sich dann wundern, wo die Energie zur Fokussierung bleibt.
Oder für die jährlichen Unmengen an Hausmessen, die man inzwischen gar nicht mehr alle besuchen kann….

Und auch Tag 2 musste sich nicht verstecken. Aus psychlogischen Gründen wurden ein paar Lieblingsthemen sogar extra „aufgespart“.

IDENTITÄT E-Commerce Camp Jena

Man kann sich aber auch einfach damit begnügen zu unterstreichen, was das #eccj17 richtig macht. Sie sind im allerbesten Sinne „inklusiv“! Das Camp ist klein, da ist es leichter – das ist wahr. Hier besteht dann aber die Gefahr, nicht über den Tellerrand zu schauen. Und diese Gefahr haben die Organisatoren sehr erfolgreich umschifft.

Und pünktlich um 11 war der „Socialising Raum“ dann auch wie leergefegt. Die typischen Sales-&-Sign-Grüppchen parallel zum Programm bleiben hier aus. Zugegeben: es waren auch keine klassischen Vertriebler da…

Oder ehrlicher: nur einer. Er gab das aber auch sofort zu 😉 und wurde liebevoll aufgenommen.

KNOW-HOW, Open Source oder doch nur Marketing?

Das Camp hatte einige Mediasponsoren an Land gezogen und verloste diese stattliche Bücherauswahl am zweiten Tag.

Passenderweise gab es auch eine Session „Autor werden“. Da steht einem noch größeren Bücher-Buffet nächstes Jahr ja nichts mehr im Wege.

Wir waren mit „community feel“ angetreten. Insgesamt war das Thema Open Source aber eher unterrepräsentiert. Das kann man jetzt auf einem Barcamp schlecht oder verständlich finden. Ich drücke es mal neutral aus: es ist auf jeden Fall erwähnenswert.

Das betrifft nicht dich, Stephan! Du hast die Fahne hoch gehalten! 🙂

Die Flyerverbreitung war insgesamt enorm. Wir haben uns zurückgehalten. Hint: Vorne im Bild – die User Group Termine der nächsten Wochen!

Dies ist übrigens ein klares „Vorher“-Bild. Denn die schwarzen Traubenzuckerl waren ruckzuck bis Mittag weg. Ein kleine Optimierung hätte ich daher fürs nächste Jahr in Richtung Catering: Kekse zum Kaffee!

Die Flyerdichte hat übrigens Herbert Hohn sehr schön auf den Punkt gebracht. So muss es gewesen sein. Muss! Das gefürchtete Marketing-Team ist im Zweifelsfall immer schuld.

(Die Liste der User Group Termine gibt’s es übrigens hier auch digital: http://oxidforge.org/de/oxid-usergroups )

PROGRAMM und Sessions

Als Goldsponsor waren wir Namenspate für einen der Konferenzräume. Ehre, wem Ehre gebührt.

Diese Alternativbenennung auch wirklich nötig; denn verteilt über 4 Etagen bot die generische Raumnummerierung nicht viel Orientierung beim Sessionswitch. Es sei denn, man hatte sich alle Ziffern und Anordnung der Etagen genau gemerkt. Sonst blieb nur noch: Herdentrieb!

„Lidl Insights“. Wie zu Studi-Zeiten: hinten Cola, vorne Wasser – und ziemlich voll.

Tim Döppner mit der Geschichte von Lidl E-Commerce war einer dieser Vorträge, den man sich auch auf vielen anderen Bühnen hätte vorstellen können. Und der trotzdem das ganze breite Publikum erreichte, das sich bestens mit Projektherausforderungen identifizieren konnte.

THEMEN E-Commerce Camp Jena

Überhaupt waren sehr viele Themen markt- und projektgetrieben.

Aber es gab sie auch, die echten Tech-Themen.

Gelungene Mischung, ist das einhellige Fazit eigentlich aller Camp-Recaps.

Der Lieblingshoster wieder mit großer Mission: alle(!) einkleiden.

Aus Nostalgie-Gründen ist dieses Bild dabei. Schön, dass unsere langjährigen Partner SysEleven und marmalade beide mit Varianten auf unseren damaligen Slogan anspielen: good old „plan, build, run“. Hach, da wird mir gleich warm ums Herz.

„Stabile Software in volatilen Umgebungen“ war Kores Thema mit Sproxware, aka das neue hipster E-Commerce System.

Überhaupt wurde im einzigen Hörsaal des Events mehrfach intensiv diskutiert und auch die Fluktuation war geringer als in anderen Räumen.

(Allerdings war das mit der Bestuhlung und Eingangssituation auch schwer dezent möglich. Das galt übrigens auch für die Seminarräume. Da hätte etwas mehr „Barcamp“ vielleicht doch gut getan.)

Als Berliner fühlt man sich mit zunehmender Anzahl Hipster-Bärte und Hosenträger im Raum gleich viel wohler.

Mit Buzzwords hat sich der Kollege Meloni auseinandergesetzt.

Und auch auf die Hipster-Präferenz Rücksicht genommen. Danke, Gigi!

Sein Zeichentalent steht außer Frage…

Einen ehrlichen Blick auf ein anderes Shopsystem gab Miss Magenta, Carmen Bremen.

LOKALKOLORIT des E-Commerce Camps

Auch bei Carmen Bremens Talk ergab sich eine sehr angenehme, offene Diskussionsrunde. Überhaupt zog sich das konstruktive Miteinander durch die gesamte Veranstaltung. Das hat sie in ihrem eigenen Recap atmosphärisch geschildert, und auch auf örtliche Besonderheiten Bezug genommen…

… denn sogar an der Tee-Bar gab es Lokalkolorit.

Und schon das Frühstücksbuffet wartete mit dem sogenannten „Mettfrosch“ auf, von dem ich hier kein Bild posten möchte.
Aber wer Kermett unbedingt sehen will, trifft ihn hier. (Liebe Vegetarier und Veganer: klickt nicht, bitte klickt nicht!) Aber: keine Kritik! Wir können ja auch nicht ohne unser Tannenzäpfle.

FEIERN mit der Community

„A little party never killed nobody.“ versprach der Flyer, lud dann aber doch ins ‚Paradies‘. Witzig.

Alle Bilder und Video von der Party (und dem gesamten Camp) gibt es auf der facebook-Seite des Camps und über twitter unter #eccj17.

FAZIT E-Commerce Camp Jena

Dank und Lob an die Organisatoren marmalade und den Lokalmatador Tritum: gut organisiert, spannende Sessions, treue wachsende Fanbase und nach fünf Jahren richtig fest etabliert!

Autor

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

Elektro Wandelt Relaunch

Die 5 wichtigsten Erfolgsfaktoren für den B2B Commerce

Noch vor dem Jahr 2020 soll der deutsche E-Commerce-Markt ein Volumen von über 70 Mrd. Euro erreichen (Beratungsgesellschaft Arthur D. Little (ADL) und der eco-Verband der Internetwirtschaft). Dabei gilt der B2B-Sektor als Umsatztreiber mit einem Anteil von heuer etwa 35 Mrd. Euro und einer durchschnittlichen Zuwachsrate von 15%.

Der B2B-Handelszug rollt und nimmt die digitale Schiene

Auch der bisher zurückhaltende Großhandel und die Industrie springen nun auf den E-Commerce-Zug auf. Das sind Unternehmen, die teilweise seit Generationen erfolgreich am Markt sind. Sie müssen nun fürchten, im Wettlauf um digitale Anteile das Nachsehen zu haben. Mehr Umsatz dank E-Commerce lautet die Parole. Eine eigene E-Commerce-Plattform verspricht neue Kunden bei überschaubarer Investition. So der oberflächliche Blick nach einer ersten groben Einschätzung der Sachlage.

1. Prozesse im Unternehmen kritisch unter die Lupe nehmen!

Dabei offenbart sich der eigentliche Vorteil eines B2B Shops meist erst auf den zweiten Blick: Eine Bündelung und Digitalisierung zu schlanken, automatisierten Prozessen! Viele Unternehmen haben gewachsene und etablierte Strukturen, die mangels Strategie und zahlreicher Erweiterungen teilweise uneinheitlich, schwer steuerbar und zeit- und nervenraubend sind. Ein perfekter Hebel, um Zeit und Kosten zu sparen. Mit der Einführung eines Onlineshops kommt außerdem DIE Gelegenheit, unternehmenseigene Prozesse neu zu definieren und ressourcenintensive Abläufe aufzudecken und glattzuziehen.

Voss Edelstahl

Voß Edelstahl zeigt eindrucksvoll, wie ein B2B Shop Mehrwert schafft.

2. E-Commerce ist keine Insel!

Doch das Versprechen ‚Umsatz rauf – Kosten runter‘ hat eine oft unterschätzte Wahrheit im Gepäck: Ohne die anderen Systeme geht es nicht. Zwei Dinge sind nötig, damit die Integration gelingt: Ein schlüssiges Gesamtkonzept und eine gute Datenqualität. Wenn die Datenqualität und der Austausch mit der restlichen IT nicht stimmen, ist allein mit einem weiteren Instrument nichts gewonnen.

Die Daten müssen in hoher Qualität vorliegen, zentral gepflegt und verwaltet werden. Duplikationen und verteilte Datensilos erfordern einen hohen Koordinationsaufwand. Das kostet Zeit und Ressourcen. Fast immer hat der User dabei das Nachsehen. Informationen sind nicht aktuell, einheitlich oder sogar fehlerhaft, der Mehrwert ist dadurch gering.

3. Das ERP-System ist King!

Für den B2B Shop sind CMS und PIM wichtige Systeme, um Produkt- und Katalogdetails anschaulich zu präsentieren. Das sind Texte, Bilder, Videos, Zusatzmaterialien zum Download oder Sharing. Doch der wichtigste Input kommt aus dem ERP-System. Die nahtlose Integration zwischen ERP und Shop sind Grundvoraussetzung dafür, dass Informationen nahezu in Echtzeit in beiden Systemen verfügbar sind (siehe auch OXID4SAP, OXID4AX und OXID4NAV).

Das ERP spielt in der Regel alle transaktionsrelevanten Artikel- und Bestandsinformationen in den Shop. Das Management von verkaufsfördernden Maßnahmen kann ebenfalls aus dem ERP kommen oder einfach losgelöst im Onlineshop erfolgen. Die transaktionsrelevanten Bestelldaten werden nach dem Kaufabschluss wiederum an das ERP übergeben. Der Shopbetreiber kann somit entscheiden, welche Informationen in welchem System benötigt und gepflegt werden sollen. Eine vollständige Steuerung der Onlineshop-Prozesse aus dem ERP ist genauso möglich, wie eine schlanke Anbindung, die ausschließlich Transaktionsdaten übermittelt.

4. Patentrezept? Fehlanzeige, den eigenen Weg finden!

Wer den harten Bruch scheut und die klassischen Bestellwege behalten möchte kann auch das reibungslos abbilden – und liegt voll im Trend. Heute betreiben rund 75 % der deutschen Unternehmen Procurement und Absatz im Wesentlichen über Internet-basierte Prozesse und E-Commerce-Lösungen (laut ADL und eco-Verband). Beim E-Procurement werden Eingänge über EDI oder Fax und OCR ebenfalls digitalisiert und in das System integriert. Solche Prozesse können in den unterschiedlichsten Branchen die verschiedensten Ausprägungen haben. Ein allgemeingültiges Patentrezept gibt es nicht. Es gilt, die verschiedenen Optionen durchzugehen und für sich selbst den geeigneten Weg zu finden, ggf. mit einer kompetenten Beratung an der Seite.

5. Numme net huddle, oder: sich an der richtigen Stelle Zeit nehmen!

In Zeiten des digitalen Wandels, in denen sich ein Großteil der Handelsprozesse in das Internet verlagert, ist ein eigenes E-Commerce-Angebot fast unumgänglich. Wir sehen zunehmend mehr digitale Vertriebslösungen und B2B Shops auf dem E-Commerce-Parkett. Sie müssen den Vergleich mit den hohen Standards heutiger B2C Shops nicht scheuen. Das beweisen z.B. Unternehmen wie Voß Edelstahl, das sich auch im Internet als Partner des Handels sieht. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie bei unserem Partner top concepts.

Nehmen Sie sich Zeit für Sorgfalt und eine geeignete Strategie. Dann sind Sie wettbewerbsfähig und bekommen spürbar mehr Effizienz. Wenn Datenqualität und Kommunikation zwischen den Systemen stimmen, schöpfen Sie das ganze Potenzial des B2B Shops aus. Die oben beschriebenen Prozesse sind erfolgskritisch und sollten gemeinsam mit einem Experten passgenau konzipiert und umgesetzt werden. Außerdem zahlen sich hier praxiserprobte, qualitativ hochwertige und erweiterbare Systeme aus, die als Basis-Set mit großem Funktionsumfang aufwarten.

 

B2B Shopsystem-Vergleich

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

Sebastian Benoufa, OXID eSales AG

Podcast: Wie kommt der Kunde in den Shop? Sebastian Benoufa (OXID) im Interview mit eCommerce-Vision

Wie kommen Kunden heute in die Shops? Mit diesen und vielen weiteren Fragen zum State of E-Commerce in Deutschland fühlt Thomas Ottersbach von eCommerce-vision.de dem E-Commerce Urgestein und geschätzten Kollegen Sebastian Benoufa, Key Account Manager bei OXID eSales auf den Zahn.

Begonnen beim Thema Einkaufserlebnis und wo die Stärken online vs. stationär sich gegeneinander aufwiegen. Über die Customer Journey und welche Rolle Mobile dabei spielt. Ob Omnichannel die Erwartungen erfüllt oder sich doch als Totgeburt herausstellt und schließlich, wie sich der E-Commerce Markt in den nächsten Jahren entwicklen wird.

Gleich vorweg: das Thema Daten kehrt als Dreh- und Angelpunkt immer wieder.

Wer sich ein Stündchen Zeit für geballtes Wissen nehmen kann, lauscht dem gesamten Interview auf Soundcloud (alternativ iTunes oder Stitcher).

Für Eilige unten die wichtigsten Sprungmarken!

Die Themen mit Sprungmarken im Überblick:

0:00  – Einführung ins Thema

2:07  – Wer ist Sebastian Benoufa. Was macht OXID?

3:19 – Wandel des E-Commerce Markts und die Herausforderungen früher und heute. Und wobei und womit die Big Player wie Amazon dem E-Commerce gut getan haben.

4:50 – Die besonderen Herausforderungen für den Mittelstand (B2C/B2B)

5:50  – Die Hersteller- und die Händlersicht: Marktplätze vs. Markenshops?

7:45 – Einkaufserlebnis und Beratungskompetenz im E-Commerce.
Augmented Reality gegen oder worum es wirklich geht.
Was man von Apple lernen kann. Welche Warengruppe eine Ausnahme bildet und warum.

12:00 – Thema „Daten“ in a Nutshell: Herstelleraufgabe vs. Händleraufgabe.

13:00 – Mobiler Markt: von Wachstum, Conversion Rate, Multi-Device-Tracking und wann ein mobiler Zugriff auch wirklich ein mobiler Zugriff ist.

17:40 – Customer Journey hands-on
Über welche Kanäle wird der Kunde in den Shop geführt und welche Bedeutung kommt Social Commerce zu? Die Rolle des Mittelstands. Die Sicht der Hersteller und Großhändler, und das Rasiermesser CPO.

23:20 – Omnichannel – Zukunftsversprechen oder Totgeburt?
Was das Scheitern von Butlers bedeutet und mit was für einer Komplexität man es wirlich zu tun hat.

28:00 – Hand aufs Herz: Hat der Omnichannel Zukunft?
Oder werden und bleiben es zwei Welten: pure play online und ausgedünnter stationärer Handel?

30:34 – Kleinere Händler und die Digitalstategie
Woran es hapert, für wen der Zug schon abgefahren ist und welche Rolle Verbundgruppen spielen.

35:15 – Wachstumsmarkt B2B – wirklich so anders als B2C?
Was die Prozesse betrifft, was der B2B-Einkäufer denkt. Und ein Frage zur Business-Case und Systemarchitektur aus der Möbelbranche.

41:58  – Stichwort: Fehlende Expertise und Aufklärungsarbeit in Sachen Digitalstrategie
Was man wirklich wissen muss und wo die größten (vermeidbaren) Fehler lauern.

44:28 – Kommt die „AmazonAd“ für OXID?
Stichwort: Programmatic Advertising! Die Marketingantwort und die Herstellerantwort.

48:06 – Der Blick in die Glaskugel des E-Commerce

51:04 – Summary und Verabschiedung

Autor

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

Messestand nach Feierabend

Auf Wiedersehen Internet World Messe München: Gelungener Messeauftakt 2017.

Wer an die Internet World 2016 denkt, erinnert sich vermutlich an das Schneechaos, das am ersten Messetag den Betrieb in den Hallen erst relativ spät starten lies. So mancher Aussteller war nicht so ganz zufrieden mit dem Besucherstrom am Stand und der Ausbeute der Leads.

Dagegen war das Bild dieses Jahr ein ganz anderes. Zumindest bei OXID eSales am Stand. Und was man so hört auch bei vielen anderen. Kurz nach 9 Uhr am 7. März ging’s los und dann gab es – bis auf eine kurze Mittagspause – kein Halten mehr. Wir führten zahlreiche konstruktive Gespräche, hatten teilweise Mühe, die vielen Anfragen entgegenzunehmen und freuten uns über das rege und ungebrochene Interesse an unserer E-Commerce-Lösung.

 

IHK am OXID Stand auf der Internet World

So fanden sich unter anderen vor Ort sowohl unsere Bestandskunden ein, die sich über unsere Roadmap und Neuigkeiten zur Betaversion OXID eShop 6.0 informieren wollten, als auch neue Kontakte, die ganz gezielt nach Enterprise- und B2B-Lösungen fragten, um ihre bewährten Geschäftsmodelle fit für die digitale Transformation zu machen.

Auch die Partner-Counter waren gut besucht. Stellvertretend für alle Standpartner lassen wir hier die Kollegen von ERGO Direkt zu Wort kommen, die das Überraschungsmoment auf ihrer Seite hatten. „Jeder kennt uns als Direktversicherer, kann sich aber zunächst kaum vorstellen, was das mit E-Commerce zu tun hat“, sagte Önder Sigan, verantwortlich für die Online-Kooperationen bei ERGO Direkt. „Wir fanden somit schnell ins Gespräch und konnten die Besucher über unser Shopmodul für Produktversicherungen wie z.B. Geräte-Schutz aufklären und die Vorteile für Kunden sowie Händler aufzeigen.“

Und natürlich traf man bekannte Gesichter aus dem Partnernetzwerk auf einen Austausch der latest News, eine Tasse Kaffee, ein Frozen Yogurt oder was jeder sonst so am Stand servierte. Der ein oder andere Streuartikel wechselte so den Besitzer.

Messestand nach Feierabend

Uns erreichte sehr viel positives Feedback zum neuen Standdesign, das sich – ganz in Schwarz mit roten Akzenten – sehr schön von den anderen Ständen abhob. Die Live-Demo des Visual CMS, des Fully Responsive Design und der B2B-Funktionalitäten in OXID eShop wurde gerne und rege in Anspruch genommen, ebenso wie das Update zur Entwicklung des OXID eShop 6.0. Unser Frozen Yogurt Schwarzwälder Kirsch war der Renner, auch bei der Delegation der IHK und dem Bundesministerium für Wirtschaft, die unseren Stand besuchte.

Wir können nur lobend anerkennen, eine rundum gut organisierte und frequentierte Internet World als Aussteller erlebt zu haben. Der Veranstalter spricht von einem Rekord von 16.480 Besuchern und zeigt sich sehr zufrieden.

Einen Dank an die Partner ERGO Direkt, gotomaxx, OntraQ und PORTICA, die mit uns zwei Tage Hand in Hand gearbeitet haben. Und an alle Besucher, die uns mit ihrem Feedback neue Impulse gegeben, uns Einblicke in ihre Arbeit gewährt und uns in spannende Diskussionen verwickelt haben. Gerne auf ein Wiedersehen nächstes Jahr. Den Termin am 6. und 7. März 2018 darf man sich getrost schon mal in den Kalender schreiben.

 

Weitere Impressionen von der Internet World 2017

Messestand OXID eSales AG auf der Internet World 2017 Empfang OXID eSales auf der Internet World 2017 IHK am OXID Stand auf der Internet World 2017

Regionale Köstlichkeiten bei OXID eSales

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

OXID auf der Internet World

5 Gründe und eine kulinarische Köstlichkeit. Warum Sie uns auf der Internet World besuchen sollten!

Am 7. und 8. März trifft man hoch motivierte OXIDianer auf der Internet World in München (Halle A6, Stand B072). Fast zeitgleich stellt sich auf der EuroShop vom 5. bis 9. März ein kleines aber feines OXID Team am Stand von Pyramid (#I24 in der Halle 6) den Fragen der Messebesucher. Und alle anderen? Die bleiben zu Hause und gehen der täglichen Arbeit nach. Schade für die Daheimbleibenden! Denn auf der Internet World gibt’s am OXID Stand leckeren Content serviert als Schwarzwaldbecher, in Form von Frozen Yogurt. Dafür werden wir dem Business Catering der Freiburger Messe die Frozen Yogurt Maschine entführen. Danke Herr Vetter, wir werden Sie in Ehren halten und bringen das gute Stück heil wieder zurück.

Jetzt aber mal Butter bei die Fische. Es gibt so einiges, was wir außer einem Frozen Yogurt anbieten können.

Warum sich ein Besuch bei uns am Stand lohnt?

1. Weil Einkaufswelten in Ihrem OXID eShop die User begeistern

Wir zeigen am Stand das Visual CMS. Ein echtes E-Commerce Content Management System, das direkt in den Shop integriert ist und auf dessen Daten zugreifen kann. Es kann Artikel, Kategorien, Aktionen u.v.m. darstellen. Das ist ein enormer Vorteil gegenüber TYPO3 und herkömmlichen CMS, die nicht fester Bestandteil des Shops sind. Man bewältigt drei verschiedene Kreisläufe direkt in der Shopsoftware: Content Management, Kampagnenmanagement und Shopdaten-Management! Das spart Zeit, weil man ohne Systembrüche schnell und einfach agieren kann. Außerdem kann man über personalisierte Widgets Elemente einbauen. Einmal programmiert, können diese auch Laien problemlos bedienen, weil sie hinter einer einfachen Eingabemaske verborgen sind. Content in Form von attraktiven Landingpages und Kampagnen ist nur wenige Klicks entfernt. Und das einfach bedienbar und kostengünstig.

Visual CMS

2. Es gibt Neues aus einer intensiven Testphase des OXID eShop 6.0

Was mit der neuen Version OXID eShop kommen wird, ist schon des Öfteren beschrieben worden. Dazu gibt es hier weitere Infos. Unser Partner Kernpunkt hat OXID eShop 6.0 getestet und als ‚Fit für die Zukunft‘ eingestuft. Ein dickes Dankeschön an dieser Stelle. Zum Nachlesen, einfach hier klicken. Alle, die aus erster Hand und persönlich mehr erfahren möchten, sind hierzu herzlich an den Messestand eingeladen.

3. Vier starke Partner am Stand, die absolute Experten Ihres Faches sind

Mit den vier Partnern ERGO Direkt, gotomaxx, OntraQ und Portica können wir Interessierte am OXID Stand über viele Facetten des E-Commerce beraten.

  • ERGO Direkt bietet ein Versicherungsmodul für Onlineshops an. Damit können elektronische Geräte einfach im Checkout-Prozess beim Kauf versichert werden. Ein Mehrwert für Kunden und Händler.
  • gotomaxx zeigt seine Business Lösungen für PDF- und Postversand für Unternehmen, die PDF-Erstellung, -Ablage und -Versand wirtschaftlicher und reibungslos im Unternehmen betreiben wollen.
  • Die Digitalagentur OntraQ hat bereits zahlreiche E-Commerce und ERP-Lösungen für diverse Geschäftsprozesse entwickelt und hat Erfahrung im Aufbau von Microsoft basierten Vor-Ort-Lösungen.
  • PORTICA präsentiert E-Commerce Fulfillment von der Programmierung des Webshops, über Lagerung, Pick&Pack, Versand, bis hin zu Payment-Abwicklung, Debitorenmanagement und Contact Center für B2C und B2B. Zu einem der jüngsten Erfolgsprojekte lesen Sie hier mehr.

4. OXID hat Verstärkung bekommen. Lernen Sie die neuen Kollegen kennen

Kerstin Domin, OXID eSales AGSeit 1. Dezember 2016 verstärkt Kerstin Domin als Key Account Manager das OXID Team mit ihrer langjährigen Erfahrung in Vertrieb und Beratung zu ITK-Softwarelösungen, internetbasierten B2B-Plattformen, E-Procurement und Services. Sie wird die vollen 5 Messetage auf der EuroShop Ansprechpartnerin sein. Vorsicht, ihre Begeisterung und Motivation wirken absolut ansteckend 😉

 

Sebastian Benoufa, OXID eSales AGSchon seit dem 1. Oktober 2016 ist Sebastian Benoufa Key Account Manager bei OXID. Er verfügt über umfangreiche Erfahrungen aus 18 Jahren Projektentwicklung in der digitalen Wirtschaft und erwarb sich als Unternehmer umfassendes E-Commerce- und Marketing-Know-how im internationalen Agenturgeschäft. Ein echter Sparringspartner für alle Fragen rund um den E-Commerce. Kerstin und Sebastian stehen jederzeit für Fragen zur Verfügung und freuen sich auf interessante Gespräche.

5. Weil Sie einfach dabei sein müssen, auf einem der Branchenhighlights des Jahres.

Die B2B-Fachmesse Internet World ist eines der Events für Internet-Professionals und Treffpunkt für Entscheider auf Anbieter- wie Anwenderseite. Der Veranstalter erwartet 2017, dass alle bisherigen Rekorde purzeln. Auf mehr als 22.000 qm Ausstellungsfläche tummeln sich über 400 Aussteller aus der ganzen Welt und über 16.000 Besucher. Wir würden es also verstehen, wenn die Zeit für einen Besuch bei OXID eSales am Stand knapp ist. Allerdings können wir Abhilfe schaffen und Sie unterstützen, den Messebesuch effizient zu planen. Vereinbaren Sie einfach einen Termin. Dann haben wir auch sicher für Sie Zeit, wenn Sie vorbeischauen.

Auf bald bei der Internet World!

OXID auf der Internet World

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

E-Commerce Trends 2017

Sieben Siegel 2017 – Was jetzt den E-Commerce umkrempelt!

Wir fassen die Trends zusammen, mit denen Sie im E-Commerce-Jahr 2017 abheben.

E-Commerce Trends 2017 zum Abheben

Bildquelle: Refe

Die digitale Wirtschaft ist den Kinderschuhen entwachsen; der Onlinehandel schon seit vielen Jahren das am stärksten und nachhaltig wachsende Handelssegment. Soweit so beruhigend. Das Wachstum scheint ja stabil.

Allerdings gründet der durchschlagende Erfolg des E-Commerce auf einer großen Offenheit für neue Märkte und Technologien sowie der Fähigkeit zu schnellem Wandel. Bei weitem nicht jeder – online wie offline – kam dabei mit, wie das Schauderwort „Shopsterben“ belegt. Dass die Kurve trotzdem nachhaltig nach oben geht, liegt an den vielen neuen Playern, neuen Märkten und der Verhaltensänderung der Konsumenten, die auf die Ablösung alter Strukturen drängen und Neues fordern.

Mit der Markteinführung des iPhones vor 10 Jahren ist der Mobile Commerce zwar nicht von einem Tag auf den anderen durch die Decke gegangen. Aber wenn heute selbst die Mehrheit der geschäftlichen Offline-Einkäufer den Kauf digital vorbereitet, zeigt sich wie durchschlagend und unaufhaltsam die Welle der Entwicklung rollt. Trendwatch ist also für jeden Marketing- und E-Commerce-Leiter Pflicht und nicht nur Kür. Wir zeigen Ihnen, was jetzt wichtig ist.

1.    Folge dem Markt: Wachstum schreibt man mit „B“!

B2B – ein nachhaltiger Trend holt nochmal mächtig auf. Der Handel zwischen Unternehmen (das B2B-Geschäft) verlagert sich mit der Digitalisierung der Beschaffungsprozesse in den Online-Kanal und wächst dabei rasant.
Allein für diesen klassischen B2B-Versandhandel hat der E-Commerce Verband bevh ein Volumen von 8 Mrd. Euro Umsatz erhoben – andere Geschäftsmodelle nicht mit eingerechnet. Das wirkt sich auch auf die Lieferanten- und Servicestrukturen aus, denn für diesen Wandel wird kräftig investiert: 9% des Jahresumsatzes sollen es laut Forrester Research dieses Jahr sein – ein Drittel mehr als im Vorjahr.
Wer immer noch nicht restlos überzeugt ist, mag einen Blick zum E-Commerce-Giganten Amazon werfen: Mitte Dezember ist nun auch in Deutschland die B2B-Plattform Amazon Business live gegangen. In manchen Dingen kann man sich auf Jeff Bezos‘ Riecher verlassen…
Wer im B2B-Segment bisher den Schuss zum E-Commerce nicht gehört, für den heißt es: Gas geben! Nur Geschwindigkeit und Qualität sichern jetzt noch Marktanteile.

2.    Bühne frei für den stillen Top Performer!

Allen voran hat der gehobene Mittelstand es jetzt verstanden – und wird uns alle überraschen!
Seit Generationen gewachsen, haben diese Unternehmen fest etablierte Strukturen. Vom Erfolg verwöhnt und mit einer natürlichen Abneigung gegen halbe Sachen, haben sich viele mit der Digitalisierung Zeit gelassen. Jetzt fangen sie an, E-Commerce als wichtigen strategischen Baustein für sich zu entdecken.
Da wird also nicht einfach nur ein Onlineshop eröffnet, sondern das gesamte Geschäft in eine neue Richtung gelenkt. Mit Fingerspitzengefühl für die Branche digitalisiert der gehobene Mittelstand seine Prozesse und setzt dabei auf die Standards heutiger Onlineshops noch eins drauf.
Es erwartet uns: E-Commerce vom Feinsten. Und dabei geht man– wenn schon, denn schon – dann gleich auch international!

3.    Für Feenglanz nimm nur das Beste!

Die Zauberformel für atemberaubendes Marketing wird ja immer noch gesucht, und mit großem Eifer hinter jedem neuen Buzz vermutet. In den letzten Monaten hat sich ein nicht ganz unbekanntes, sehr klares und zugleich kompliziertes Rezept herausgeschält. Es heißt: Qualität.
Der Reiz des Neuen allein lockt heute keine Visitors mehr hinter dem Ofen hervor. Gut muss es sein. Relevant soll es sein.
Nicht nur die Themen, Fakten und Darstellung, auch ihre Einbettung muss einen Mehrwert für den Kunden schaffen. Zum Beispiel in Form von digitalen Services, emotionaler Ansprache mit exklusivem Content und Möglichkeiten der Interaktion. Die gesunde Mischung macht Storytelling erfolgreich und dafür gibt es kein Patentrezept. Denn die Customer Journey soll stimmig sein und perfekt ins jeweilige Geschäftsmodell passen.
Es ist also nicht nur ein Appell an die Kreativen, sondern dahinter stehen glasklare Anforderungen an die IT. Technisch müssen alle Kanäle, die ein Händler oder Hersteller bespielen möchte, sauber in die Systemlandschaft integriert sein.
„Auch wenn man es gefühlt schon zu oft gehört hat: an einem soliden Content Commerce Konzept führt auch im E-Commerce kein Weg mehr vorbei“, unterstreicht OXID CEO Roland Fesenmayr. Dem ist nichts hinzuzufügen.

4.    Marschrichtung: 360° Sales!

Gute Inhalte, die überzeugen, brauchen auch ein Design, das verkauft, und im Backend nicht mit dem Web-Kanal endet.
Offline und Online wachsen immer mehr zusammen, weil der Kunde sich nicht festlegen will. Wer noch in Silos denkt wie Filiale, Online, Vertrieb und Marketing, übersieht, dass sich alle aus den gleichen Systemen speisen. „Omnichannel“ ist hier das Schlagwort. Systeme – und damit das Offering für den Kunden – müssen vernetzt sein.
Für den erlebnishungrigen König Kunde darf es öfter mal was Neues sein. 50% der beim Shop Usability Award vertretenen Shops haben 2016 einen Relaunch gemacht. Die Ansprüche an Communications, Corporate und E-Commerce Agenturen steigen. Inzwischen schätzt man auch dort wieder die Erkenntnisse der Wissenschaften.
Design treibt die Interaktion und die Kundenbindung hängt an der Experience. Einen Überblick der Trends 2017 bietet der Blog von Konversionskraft. Der Fokus liegt auf klaren Strukturen, Emotion durch Bild/Bewegtbild und mutiger, intensiver Farbgebung.
In Sachen Design und Kanalvernetzung ist Responsive längst zum A und O des Webdesigns geworden. Hier ist man mit Responsive Mail gerade unterwegs zur nächsten Etappe: Shopping direkt aus der Mail! Warum eigentlich nicht!?

5.    Sprich mit mir, ich bin dein König!

Die kritische Währung für E-Commerce Erfolg ist die Loyalität der Endkunden. Das gelingt in erster Linie durch Nahbarkeit und direkten Endkundenkontakt. Ja, auch im B2B!
Die Marke und Kommunikation des Herstellers, das globale Offering durch den Großhändler über den mobilen Kanal, Social Media und individuelle Services: All das schlägt auch in einer langen Vertriebskette bis zum Konsumenten durch – und es interessiert ihn brennend!
Gerade hier schlummert ein weiterer großer Wachstumsbereich für B2B-Unternehmen. Sie wachsen nämlich mitnichten nur in ihrer althergebrachten Sparte, sondern greifen gezielt nach dem B2C-Geschäft.
Wen spricht die neue Website, die Branding-Kampagne, der neue webbasierte Garantie- oder Rücksende-Service an? Systemhäuser? Filialmitarbeiter? Verbraucher? Alle! Die Grenzen zwischen B2B und B2C werden fließend, weil in der digitalen Welt die Grenzen zwischen Fach- und Endkunden verschwimmen.
Gerade bei digitalen Services entsteht für B2B-Anbieter ein neuer Touchpoint zum Endkonsumenten. Diese Services werden vom Verbraucher erwartet, das Unternehmen muss liefern. Und warum dann nicht auch direkt an ihn verkaufen?
Ein bekannter deutscher Mittelständler, der diesen Weg gegangen ist, heißt Wolfgang Grupp, Geschäftsführer und Inhaber des von der schwäbischen Alb aus weltweit agierenden Textilproduzenten TRIGEMA.
„Früher habe ich 1.000 T-Shirts an einen Händler verkauft, heute verkaufe ich 1.000 T-Shirts einzeln über das Internet in alle Welt“, sagte TRIGEMA-Chef Grupp 2016 auf der OXID Commons. Sein Lächeln verrät, wie gut das läuft.

6.    Heute kenn ich schon, mach mir ein Angebot für morgen!

Mit dieser neuen Kommunikationsebene – man könnte sie mit einem vergangenen Buzz-Word auch „D2C“ nennen, „direct to consumer“ – wächst nicht nur der Markt. Es ergeben sich auch neue Produktanforderungen und Möglichkeiten der Herstellung.
Das kann bis hin zu Strukturen gehen, die für Industrie 4.0 typisch sind: indem beispielsweise durch einen Shop eine Bestellung ausgelöst wird, die direkt den Produktionsvorgang anstößt.
Denn mit einer automatisierten, smarten Produktionsanlage wird Mass Customizing auch im großen Stil profitabel. So wird etwa ein genau auf einen einzelnen Kunden zugeschnittenes Produkt industriell vollautomatisiert in Losgröße 1 produzierbar.
Ein anderer Aspekt ist die sogenannte Servicitation. Man produziert und vertreibt nicht nur ein Stück Hardware, sondern schafft darum noch einen Online-Service mit Mehrwert. Produkt-Service-Systeme heißt das zugehörige Denkmodell, wenn man das Geschäftsmodell auf den Prüfstand stellen möchte.
Übrigens darf das „C“ für Consumer nicht zu eng verstanden werden und Geräte und Maschinen einschließen.
Mit Amazons Dash-Replenishment-Service können sich Drucker, Wasserfilter und Pet-Feeder heute schon ihre Kartuschen selbst nachbestellen. Warum morgen nicht auch der Familienwagen das benötigte Ersatzteil? Und den Wartungstermin in der Werkstatt gleich dazu?

7.    Kenne die (digitalen) Gefahren!

Seefahrer wissen: ohne Kompass geht man nicht an Bord. Analog dazu droht im E-Commerce die digitale Orientierungslosigkeit.
In die unglückliche Situation, nicht zu wissen, an welchem Strang zu ziehen, oder in verschiedene Richtungen gleichzeitig zu streben, kommt man durch inkonsistente Zielmessung.
•    Neue Zielgrößen oder Trends werden ungefiltert übernommen und umgesetzt, ohne die Gesamtstrategie überdacht zu haben.
•    Das Geschäftsmodell hat sich weiterentwickelt, aber es wird nach wie vor nach veralteten Kriterien gemessen.
•    Oder noch schlimmer: wenn zu einem neuen Trend bisher keine Referenzgröße bekannt ist, wird gar nicht gemessen, weil es vermeintlich nichts bringt. Ein großer Irrtum. Denn nur wer misst, kann analysieren.

In den Informationsmedien fürchtet man sich vor politisch-motivierten Hackern, tendenziöser Stimmungsmache durch Trolle und Fakenews. Im E-Commerce sind es Datenklau durch Skimming oder Distributed-Denial-of-Service-Attacken, ausbleibende Community-Pflege und Schockstarre bei aufkommenden Shitstorms oder Irreführung durch Bots oder Fakefollowers. Diese Risiken kann man nicht sicher ausschließen, aber man kann sich sehr wohl darauf vorbereiten und wachsam agieren. Die gute Nachricht: mit der Lektüre dieses Texts haben Sie gerade etwas dafür getan!

B2B Shopsystem-Vergleich

Autor

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer, OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.