OXID Lanyards

Partnertag im Zeichen der Betaversion OXID eShop 6.0

Es herrschte rege Betriebsamkeit und große Vorfreude, als knapp 200 OXID Gäste am Mittag des 24. November in das Freiburger Konzerthaus strömten. Wo sich normalerweise die Freiburger Society und Politprominenz beim Presseball tummelt, kamen von überall aus ganz Deutschland OXID Partner zum alljährlichen Netzwerk-Event zusammen.

OXID LanyardsEin sehr schmackhaftes Mittagsbuffet und später die Leckereien zum Kaffee vor dem Runden Saal regten nicht nur zum Genießen an, sondern auch zum ungezwungenen Gespräch mit Ausstellern, Mitbewerbern, Partnern, Freunden und Bekannten. Drinnen im Saal gab es dann das, worauf einige schon lange gewartet hatten: Aktuelle Trends und strategische Themen zu Markt, Vertrieb, Entwicklung – und die neuesten Fakten zur Betaversion OXID eShop 6.0!

Den Auftakt machte Roland Fesenmayr mit der Keynote, die gleich DIE Message des Tages vorwegnahm: „Ab OXID eShop 6.0 sind wir komplett unverschlüsselt und möchten die Partner animieren, es uns gleich zu tun“, so der OXID Vorstand. Das Thema sollte noch den Tag über und bis spät in die Nacht so manchen Diskussionsstoff geben. Ebenso wie die neue Betaversion des OXID eShop 6.0, die zum Zeitpunkt des Partnertages kurz vor dem Launch stand und mittlerweile zum Download und Testen verfügbar ist. Lesen Sie dazu hier mehr.

OXID Keynote, Roland FesenmayrMarkus Baars, OXID Partnermanager, frischte die Spielregeln einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit im Netzwerk auf und schwor die Anwesenden auf einen gemeinsamen Kurs ein. Zwei spannende Projekte des Jahres wurden von den Partneragenturen sologics und dotfly präsentiert, die Einblicke in die Projektarbeit gewährten. Das Fazit: Es gibt eben nicht nur eine, sondern viele Möglichkeiten mit Herausforderungen umzugehen. Die unterschiedlichsten Lösungsansätze können für den Kunden zum Ziel führen.

Im Business Track war die Präsentation von Thomas Lohner von Scale Commerce ein Highlight. „Der Shop eines Kunden ist gehackt und Du hast es nicht gemerkt!“, so der Titel des Vortrages. Thomas Lohner zeigte eindrucksvoll was passiert, wenn Kundendaten in falsche Hände geraten, und sensibilisierte das Publikum für das Thema Sicherheit im Onlineshop. Es folgten eine Reihe interessanter Workshops, z.B. für die Simulation von Pitch-Situationen. Rund um die neue Betaversion OXID eShop 6.0 gab es sage und schreibe sieben Vorträge, die kaum noch Fragen offen ließen.

OXID PartnertagNach einer längeren Abschlussdiskussion, die Raum für die Sorgen und Nöte der Partner lies, ging die Veranstaltung zum gemütlichen Teil über. Im neu eröffneten Concept Store ‚Lust auf Gut‘ in der Freiburger Altstadt, fand man eine würdige Lokation, in der bis in die frühen Morgenstunden debattiert, geredet, gegessen, getrunken, gelacht, getanzt und natürlich auch gefeiert wurde. So manch einer nutzte die Chance zum Weihnachtseinkauf im Concept Store oder gar gleich für einen neuen Haarschnitt.

Unser Dank gilt den Partnern und Ausstellern, die mit uns diesen Tag aktiv gestaltet haben. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in 2017, wenn es wieder das Neueste von OXID eSales und aus dem gesamten Partner-Netzwerk gibt.

Impressionen vom OXID Partnertag

OXID Partnertag

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

Pierluigi Meloni

OXID eShop 6.0 beta release – Now available for download and testing

OXID eShop 6.0 (CE, PE, EE) beta information

The final release of OXID eShop 6.0 is scheduled for Q2 of 2017. As OXID eShop 6.0 provides a larger set of changes compared to previous versions, we now start our beta testing period rather early. Like that, we have enough time for a lively feedback process, for extensions to be adapted and to eliminate possible bugs. As for every beta, we do not recommend its use in productive mode.

The beta is shipped with the OXID eShop core, the Composer plugin and the Flow theme front end. The Azure Theme is also included for backward compatibility. The beta is not shipped with any other extensions such as payment providers for example. The OXID eShop 6.0 beta should basically be used to try out the new installation routine, to check out the changes and to adapt modules and extension to be compatible with the new code base.

OXID eShop 6.0 identity

The version 6 is an evolution based on the 5.3. While 5.3 delivered some feature highlights like the Flow theme or the Visual CMS, the focus of 6.0 is set on major work under the hood – refactoring. Every larger framework from time to time needs some care where things are cleaned up, fixed, renewed or replaced to gain speed and to open up perspectives for innovation.

An OXID solution always is a composition of tools from the OXID eco system. Therefore backward compatibility is one of OXID’s highest requirements, which is why refactoring processes are a really tough challenge. We are proud to say that we came up with great solutions to realize backward compatibility besides many architectural changes. The refactoring of larger parts of the application was based on the motto of modernizing the framework and making it more flexible while maintaining its stability.

Improving work with the OXID platform for our partners

One of OXID eShop’s major assets is its customizability. We kept this quality and even improved it by offering the ability to make it easier to include external code and different standards into the system by supporting proper namespaceing, dependency handling by Composer and providing the foundation for additional standardized dependency injection. This enables us to produce OXID eShop compilations instead of rigid releases.

We switched from MyISAM to InnoDB and unified the database structure of all three shop editions (CE, PE, EE). ADOdb lite has been replaced by Doctrine and the 6.0 is fully PHP7 compatible and „UTF-8“ only. All these changes lead to a noticeable performance boost and increased developer’s flexibility.

Walking new paths: OXID eShop 6.0 will be 100 % decoded! We eliminated encoding completely from our code base. We are putting full trust in our partners and improve their daily work by not having to worry about encoded black boxes anymore.

But there is more. For further changes and improvements please check out our developer channel OXIDforge here!
Daily work for an OXID developer becomes easier by using the OXID VM/SDK, that provides an out-of-the-box development environment including OXID testing library. All three OXID eShop editions (CE, PE, EE) can now be found on GitHub including a proper Git contributions process.

Improving our own speed of innovation

Besides cleaning up processes under the hood we also invested in the infrastructure around the product. We completely renewed our Continuous Integration environment and set up a new Continuous Delivery process that guarantee us many benefits.

What else?

We would be glad to receive your feedback and thank you in advance for your contributions to make the 6.0 a sound application. All technical information like system requirements, installation instructions, changelog, documentation can be found on the OXIDforge developer channel. You can use Git pull requests for your feedback. Check out here! And last but not least, you can write an e-mail directly to our community manager [email protected]

Author

PierluigiMeloni

Pierluigi Meloni has always been against it, already at school. At that time he raised the question „why someone would do something for a certain reason“. This topic lasted until today. And that is the reason, why as a software architect and requirement engineer he is still focusing on the „what“.  After working in the most different areas he came to e-commerce three years ago, where the „what“ is really a challenge. Today, Pierluigi is Product Manager at OXID eSales. He also loves good humour.

woonio.de

Gastblog: Produkt-Service-Systeme – ein branchenübergreifendes Zukunftsmodell?

Mit der Sondertagung „Industrie 4.0“ auf der Commons 2016 eröffnete OXID als erster Shopsystemhersteller die Debatte zwischen Industrie- und E-Commerce-Experten zur Zukunft ihrer zusammenwachsenden Welten.

Es ist eine Tatsache, dass die Digitalisierung im B2B Produktions- und Vertriebsprozesse von Herstellern noch enger verzahnt.

  • Doch wie ist dies zukunftssicher und effizient zu bewerkstelligen?
  • Welche strategischen Ziele müssen Unternehmen dabei im Auge behalten?
  • Welche Risiken und neuen Chancen ergeben sich daraus?

Alexander Richter ist Wirtschaftsingenieur an der Hochschule Pforzheim und arbeitet in einem aktuellen Forschungsprojekt an einem Modell, um diese Entwicklungen zu beschreiben, als sogenannte „Produkt-Service-Systeme“. Denn ein großes Wachstumsfeld ist die Generierung neuer Servicefelder. Wie stark die Parallelen zum E-Commerce sind, erklärt er in diesem Gastbeitrag.

 


 

Die Rolle produzierender Unternehmen wandelt sich zurzeit grundlegend. Während sie sich bisher vor allem auf Entwicklung, Produktion und den Vertrieb qualitativ hochwertiger Sachprodukte konzentrierten, erwarten die Kunden von ihnen zukünftig mehr Dienstleistungen bis hin zu ganzheitlichen Komplettlösungen. Für die Bereitstellung einer solchen ganzheitlichen Lösung eignen sich Produkt-Service-Systeme (PSS) besonders gut. Sie bestehen aus einer Produkt- und einer Dienstleistungskomponente, deren Gewichtungen sich je nach Anwendungsfall stark unterscheiden können und bei der Gestaltung des Angebots bereits berücksichtigt werden.

 

Produktion im Wandel – hin zur Dienstleistung

Die Transformation zum PSS-Anbieter lässt sich beispielhaft an einem Maschinenbauunternehmen aufzeigen, welches in der Vergangenheit stark produktorientiert war. Durch die Herausforderung zur Wandlung zum Lösungsanbieter sehen sich solche Unternehmen mit der Generierung eines geeigneten Geschäftsmodells konfrontiert. So kann das Unternehmen unter Anwendung verschiedener Methoden und Vorgehensweisen ein Produkt-Service-System um sein Angebot herum aufbauen und dem Kunden problemorientierte Gesamtlösungen offerieren. Dadurch entstehen je nach Grad der Serviceorientierung verschiedene PSS, die von der einfachen Vermietung einer Anlage bis hin zum Rundum-Service-Vertrag mit entsprechender Bezahlung pro hergestelltem Teil realisiert werden können. Diese PSS sind in der Lage einen höheren Umsatz für den Anbieter zu generieren, zum anderen auch einen höheren Kundennutzen zu erzeugen und somit eine Win-Win Situation, eine stärkere Kundenbindung sowie einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil entstehen zu lassen. Dieses Beispiel veranschaulicht nur einen Anwendungsfall einer bestimmten Branche. PSS können jedoch in den meisten Branchen eingesetzt werden. Beispiele lassen sich heute schon in der Automobilindustrie, der Luftfahrt, der Lebensmittelindustrie, der IT und zahlreichen weiteren Bereichen finden.

Auch für den E-Commerce Bereich sind PSS ein interessantes Themenfeld und bieten Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle und Erlössysteme. Gerade im Zuge des digitalen Wandels lassen sich zum einen traditionelle Angebote mit digitalen Services ergänzt sehr gut online vermarkten, zum anderen entstehen aufgrund der neuen technologischen Möglichkeiten gänzlich neue Geschäftsmodelle, welche digital abgebildet werden können. Hierbei spielen digitale Services eine bedeutende Rolle.

 

Individualisierung – ab Losgröße 1

Ein interessantes Beispiel zur Digitalisierung und Customization von traditionell eher praktischen und handwerklichen Tätigkeiten ist die Plattform „form.bar“, welche im Onlineshop dem Kunden den Service des selbstgeformten und designten Möbelstücks anbietet. Somit wird das analoge Wandregal zu einem digitalen Gestaltungsgegenstand, den der Kunde individuell anpassen kann. Durch die digitale Vernetzung wird dieses bei einem möglichst am Kunden nahegelegenen Vertragsschreiner produziert, dem Kunden innerhalb weniger Wochen zugestellt und bei Bedarf auch aufgebaut.

Möbelhändler woonio.de war einer der ersten Onlineshops die 2009 auf OXID eShop mit einem Masstischkonfigurator live gingen.

Möbelhändler woonio.de war einer der ersten Onlineshops, die 2009 auf OXID eShop mit einem Masstischkonfigurator live gingen.

Allein dieses Beispiel zeigt, dass der digitale Wandel zahlreiche neue Möglichkeiten für innovative Geschäftsmodelle bietet und mit den neuen Produktionsverfahren nahezu alles in Stückzahl 1 zu vertretbaren Kosten umsetzbar ist. Vom heutigen Standpunkt aus betrachtet ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend in Zukunft branchenübergreifend noch deutlich verstärken wird. Daher ist die einzige Limitierung für neue Produktangebote und Dienstleistungen – natürlich neben einem vertretbaren finanziellen Rahmen – die eigene Phantasie und Kreativität. Seien Sie kreativ…

 

Autor

a_richterAlexander Richter ist Wirtschaftsingenieur und akademischer Mitarbeiter am Institut für Smart Systems und Services (IoS3) an der Hochschule Pforzheim.

Aktuell arbeitet er im vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Forschungsprojekt Use-PSS (Usability betrieblicher Produkt-Service-Systeme im Mittelstand) an der Konzeptionierung, Entwicklung und der Validierung neuer Produkt-Service-System-Konzepte.

Ina El-Kadhi, OXID Head of Development

Iterative Personae – eine sinnvolle Erweiterung des Persona-Modells

Letzten Monat hatte ich das Glück, die “Agile on the Beach”-Konferenz in Falmouth, Cornwall, besuchen zu können: eine absolute Konferenzempfehlung. Großartiges Line-up in idyllischer Umgebung mit charmanter Durchführung.

Einer der vielen hochwertigen Konferenzvorträge war der von Adrian Howard über Iterative Personae: wie kann man Personae in der agilen Entwicklung verankern und sie dabei agil weiterentwickeln?

Dieser Post basiert auf Adrians Vortrag und den anschließenden Diskussionen. Mein Dank geht an Judith Andresen für den Tipp, diese Konferenz zu besuchen und für die Veröffentlichung meines Blogposts.

Hier geht’s weiter, auf Judiths Blog.

Autorin

Ina El-KadhiIna El Kadhi (Dipl. Math) hat 15+ Jahre Erfahrung im Software Entwicklungsbereich. Als Entwickler, Chief Software Architekt, (Agile) Team Leader, Requirements Engineer, Product Manager bis hin zu Mitglied der Geschäftsleitung hat sie so gut wie alle Facetten der Softwareentwicklung aus erster Hand kennengelernt. Sie ist zertifizierter Scrum Product Owner und Scrum Master und bei OXID als Head of Development für alle Kernprodukte der Plattform zuständig.

 

widget-front-end

OXID eShop Visual CMS: Custom Widgets

A CMS (Content Management System) typically is a tool, that facilitates the creation of web content. However, in e-commerce simple web content by far does not satisfy all needs, because references and interactions with shop data (products, categories, campaigns…) are required. Therefore OXID’s new built-in CMS „Visual CMS“ should be seen as a real „e-commerce CMS“. It provides many standard features for e-commerce daily business. Moreover, its OXID module-character allows to easily make use of OXID’s core services and data in order to accelerate customization.

The „Visual CMS“ makes it pretty easy to create custom enhancements, which is a major benefit for shop manufacturers and shop owners. Why?

* Shop manufacturers can economically provide custom solutions for their clients. This significantly increases the attractiveness of their offers and distinguishes them from other (standard) solutions.
* Shop owners do not want to adapt their daily content-driven business to the standard usability of a shop. It might slow them down because it was never designed to satisfy their special use-case, e.g. in terms of corporate design. Shop owners want the shop to adapt to their own special processes, which is why creating custom widgets is a perfect alternative. Plus: the better a widget has been designed, the less technical or web know-how is required by those who will create web content in the end. Less specialists means less costs.

example CMS widget frontend

Imagine you wanted to create a recurring element for the shop front end. Let’s say, your landing pages need a „box“ element as shown in the picture above. Requirements for it:
– You want to set a background picture
– You want to enter a certain text or message

If a user moves his mouse over this element, other things should happen:
– An extra text should appear
– A color effect should bleach the background picture a bit in a smooth fade
– The element should be clickable and direct you to a specified product of your shop

Now in terms of corporate design there are many things to consider. Both, message positions and styles should always be consistent. The mouse-over effects must be the same for all elements. All these points are essential to make a professional impression when it comes to corporate design. Then there is a technical component as well, as you need to specify the URL of a certain product in a clickable element. All these necessities should not hinder the primary goal to create what it is all about: content driven shopping worlds.

Creating picture-only solutions fails when it comes to multilingual pages or SEO. Giving the user a high degree of freedom by providing WYSIWYG editors and code terminals will pretty sure result in flaws of the corporate design. So, in this case an ideal solution would be a mask for a content creator, where only content-relevant things can be entered and the rest is automatically done by the widget.

example CMS widget backend

These were just a few examples of what can be achieved with custom widgets. A solution like this can be created by a developer in a few steps. A customer afterwards profits from a customized, personalized and easy to use widget tailored to his special needs and in accordance to his corporate design. Just contact us, if you want to know more!

Find more information about OXID eShop 5.3 here!

Author:

PierluigiMeloni

Pierluigi has always been against it, already at school. At that time he raised the question „why someone would do something for a certain reason“. This topic lasted until today. And that is the reason, why as a software architect and requirement engineer he is still focusing on the „what“.  After working in the most different areas he came to e-commerce three years ago, where the „what“ is really a challenge. He loves good humour.

Gastblog: Von toten Genies und lebendigen Startseiten

„Wer nicht kann, was er will, muss wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht.“
(Leonardo da Vinci)

Der gute Leonardo war gewiss ein weiser Mann. Aber zum Glück haben wir Kunden, die sind noch deutlich weiser: die wissen genau, was sie wollen – und wollen es auch können.

Und so geschah es eines Tages, dass einer unserer Kunden zu uns kam und sagte:

„Eure Shops sind echt toll. Aber ich würde auch gerne mal meine Startseite aktualisieren, ohne dazu immer gleich eine Agentur beauftragen zu müssen. Könnt ihr da nicht was machen?“ 

Geht nicht, gibt’s nicht!

Und da wir uns weniger an den Weisheiten verstorbener Genies, sondern eher an dem Sprichwort „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“ orientieren, machten wir uns ein paar Gedanken zu diesem Thema.

Das Ziel war klar: Es sollte ein Modul entwickelt werden, mit dem Shop-Betreiber schnell und einfach Inhalte ändern können. Mit wenigen Klicks und ohne technische Vorkenntnisse sollten Startseiten, Landingpages etc. erstellt werden können, jederzeit veränder- und erweiterbar.

Gut Ding will Weile haben – und viele Funktionen. Doch wie das nun mal so ist: Hat man erst einmal die Grundidee, fallen einem ständig Möglichkeiten ein, wie alles noch schöner, besser und benutzerfreundlicher gestaltet werden kann. Und so wurde eifrig gedacht, gemacht und getan.

Das Ergebnis: Der Visual Editor.

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Was er kann?

  • Responsive Inhalte über Widgets erstellen (z.B. Artikel, Texte, Bilder, Galerien etc.)
  • Optimale Darstellung Ihrer Artikel auf Landingpages
  • Durch eigene Widgets einfach erweiterbar
  • Einstellbar, was auf welchen Geräten angezeigt werden soll (z.B. PC, Handy, Tablet)
  • Inhalte können als Vorlage abgespeichert und übernommen werden
  • Aktivierung von Inhalten zu vorher definierten Zeitpunkten
  • Vorschau-Funktion für neu erstellte Inhalte
  • Individuelle Gestaltung mit LESS und CSS

 

Und was haben Sie als Online-Shop-Betreiber davon?

Sie brauchen eine Landingpage für Ihre Newsletter / Werbung / Marketing-Aktion?

Sie wollen Teilbereiche Ihrer Startseite austauschen, um dort die neuesten Angebote zu präsentieren? Oder Banner? Oder Gutschein-Codes?

Sie möchten zu bestimmten Zeiten im Jahr immer die gleichen Effekte haben (z.B. Schnee), die termingenau zu- und wieder abgeschaltet werden können?

Einsatzmöglichkeiten bietet Ihnen der Visual Editor nahezu unbegrenzt – einfach, schnell, ohne technische Vorkenntnisse.

 

Ein Beispiel: Der gerade von uns neu aufgesetzte Shop von Genusshandwerker.

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Hier wurde beispielsweise die komplette Startseite mit dem Visual Editor realisiert: www.genusshandwerker.de

Der Vorteil für den Shopbetreiber: Bilder, Texte und Banner können schnell ausgetauscht oder eingefügt werden.

 

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Das Beste kommt zum Schluss: Ab der OXID eShop Version 4.10.0 / 5.3.0 ist der von uns entwickelte Visual Editor in allen Professional- und Enterprise-Editionen unter dem Namen „Visual CMS“ im Standard enthalten.

 

 

 

 

Autor

autor-ramona-mueller_swRamona Müller ist Teil der Geschäftsführung von digidesk – media solutions. Gemeinsam mit Marco Müller gründete sie im Jahr 2000 die Agentur, die seitdem maßgeschneiderte Lösungen aus den Bereichen E-Commerce, Content Management Systeme und Marketing liefert.

Als „OXID Solution Partner – Enterprise Level“ verfügt das Unternehmen nicht nur über einen Stamm an zertifizierten Mitarbeitern, sondern auch über ein starkes Partner-Netzwerk aus allen Bereichen des E-Commerce.

Snapchat für Ihr Business?

Wie die Jugend-App Snapchat zum Influencer-Kanal für Brands wird und für wen sich die Snap-Kommunikation wirklich lohnt

Snapchat Ghost Wall

Nach raketenartigem Wachstum seit Ende 2015 fehlt das Schlagwort „Snapchat“ heute in keiner Debatte zum digitalen Marketing mehr. Trotzdem reden gefühlt mehr Experten über Snapchat, als dass sie damit arbeiten. Das mag zum einem an der relativ jungen Zielgruppe des Mediums liegen, die nicht jeder adressiert. Zum anderen spielt auch das Format eine große Rolle.

Denn wer nicht übermäßig gern mit Bildern und Videos arbeitet, ist bei Snapchat an der falschen Adresse: ohne Bild oder Bewegtbild geht nichts. Das Visuelle steht absolut im Zentrum. Social Media Marketiers, die Bilder eher schmückendes Beiwerk sehen, sind nach wie vor bei Facebook, Twitter und Co. besser aufgehoben.

Am Anfang war der „Snap“

Das vorausgeschickt kann man die Besonderheit von Snapchat vielleicht so auf den Punkt bringen: eine noch stärkere Verknappung von Social Media Interaction. Nicht nur der Kanal (mobil) und die Darstellungsform sind vorgegeben: bei Snapchat ist auch noch die zeitliche Haltbarkeit extrem begrenzt.

Diese vielen Limitierungen stellen hohe Anforderungen an eine Kommunikation, die zugleich auch noch unterhaltend sein soll. Mit Blick auf Content Marketing Strategien treibt Snapchat Storytelling auf die Spitze: der Bild-Text-Komposition bleiben nur 10 Sekunden für eine gezielte Message an die Freunde, für eine Mini-Story. Für einen guten Snap, muss alles passen. Ein Kommentar, der mehr oder weniger umschreibt was auf dem Bild zu sehen ist („Toller Sonnenuntergang!“), ist auf facebook und twitter weithin akzeptierter Alltag. Auf Snapchat wäre dies ein verfehlter Post, der bestenfalls ungelesen untergeht. Schlimmstenfalls langweilt er.

Gib mir eine „Story“

Während ein Snap ein kurzlebiges Kommunikationselement ist, ein kurzes Hallo-Sagen mit Bild, ist eine Story schon etwas ausgefeilter: eine geordnete Reihe von Fotosnaps, kann nach Belieben bekritzelt oder geo-getagged werden, läuft als Video ab und erlischt erst nach 24 Stunden.

Es ist wahrscheinlich das HerStories_Pagezstück der Snapchat-Aktivitäten für jeden, der mit einem Business-Fokus auf Snapchat präsent sein will: erst jenseits des einfachen Fotos und seiner kurzlebigen 10-Sekunden kann eine komplexere Message, die Informationswert oder Brandeffekt haben soll, entwickelt werden – und erst für diese längere Existenz eines Tages lohnt sich auch der Aufwand.

Die im Weiteren vorgestellten und von Snapchat inzwischen gut ausgearbeiteten Werbeformate spielen natürlich auch eine wichtige Rolle; allein werden sie die Reichweite und Friend-Zahl aber nicht halten können. Snapchatter wollen sich einereits amüsieren, sie wollen aber auch ein authentisches Gegenüber haben. Während in twitter und facebook auch neutral kommentierte Links und wertvolle Lesevorschläge ihre Existenzberechtigung haben, zählt das auf Snapchat nicht. Es kommt auf die kleine Anekdote an, den witzigen Kommentar – entsprechend wichtig ist die „Story“-Funktion.

Dass die „Stories“ nicht nur wichtig, sondern sogar sehr wichtig sind, zeigt sich in der Tatsache, dass das von facebook übernommene Instagram vor zwei Tagen exakt die gleiche, genauso benannte Funktion ebenfalls eingeführt hatund das schamlose Kopieren nicht mal leugnet (was auch schwer möglich wäre.)
Wie jeder gute Manager dachte sich Mark Zuckerberg: „Make or buy?“ Und nachdem „buy“ nicht funktionierte, weil Snapchat rundheraus ablehnte, hat er nun mit „make“ ernst gemacht.

SnapAd – der Werbe-Klassiker

Lenses_Hearts

Für gewerbliche Nutzer, die auf Snapchat ernsthaft Reichweite gewinnen möchten und zugleich direkt auf ihren Service verlinken wollen, bieten sich folgende Aktivitäten an:

Mit Video Ads kann ein Link in die Unternehmens-App, in den Appstore zum Download oder zur direkten Interaktion der mobilen Website gesetzt werden.

Ein beliebtes Spielzeug auf Snapchat sind die sogenannten Lenses, die als interaktive Maske die Videos der Snapchatter verschönern. Ob als eigenes Element wie in der US-Kampagne von Kraft oder als kombinierte Kampagne wie bei Trolli (ebenfalls USA).

Der entscheidende Faktor ist die Möglichkeit bei den Ads zu verlinken. Links können auch direkt auf die mobile Unternehmensseite oder zu Produkten in Apps führen. In der normalen Snapchat-Konversation sind generell keine Verlinkungen möglich, sodass für eine messbare Performance-Kampagne nur ein kostenpflichtiges Werbeformat infrage kommt. Wobei es auch schon Kaufentschlossene gegeben haben soll, die URLs von Hand abgeschrieben und in den Browser kopiert haben.

Discover Page„Discover“ – für Medienmacher

Mit einem eigenen Kanal können Medienunternehmen wie Fernsehsender, Newsplattformen oder Magazine bei Snapchat auf Sendung gehen und auch längere Formate mobil aufs Handy übertragen.

Für die Mehrheit der Retail-Konzepte kommt dieses „Discover“ genannte Format eher nicht infrage.

Going local

Features, mit dem lokale Dienstleister und der stationäre Handel liebäugeln dürften, sind Snapchats Geofilter. Als privater Nutzer kann man gewissen Vorgaben folgend schnell und kostenfrei einen individuellen Geofilter für den eigenen Ortsteil oder Kiez erstellen. Während der EM waren Snapchat Eurotrip Challenges beliebt und zeigten eindrucksvoll, wie schnell und mit Spaß sich Fremde über Snaps finden, kennenlernen und vernetzen.

Apply_Geofilter.jpg

Alle Geofilter werden von Snapchat erst nach Prüfung freigegeben, für Gewerbe ist der Service kostenpflichtig. Über einen Marketingaccount kann der eigene Geofilter angelegt, lokal und zeitlich definiert werden. Die Bestätigung und Freigabe erfolgt binnen eines Arbeitstages. Das erste Unternehmen, das Snapchat Geofilter in den USA nutze, war McDonald‘s, seitdem sind viele gefolgt.

Influencer Marketing für Profis

Leute interessieren sich nur bedingt für die Marke, sie wollen ein echtes Gegenüber einen Menschen, denn wer möchte schon einem Logo folgen?! Hier müssen Strategien zur echten Mehrwertgenerierung ansetzen. Das Schlagwort heißt „Influencer Marketing“. Vor allem seit der jüngsten Einführung des bisher wenig beachteten „suggest“-Buttons bekommen Influencer eine extreme Bedeutung im Ausbau der „friends“-Gemeinde. Bisher musste in vielen Schritten die exakte Schreibweise gemerkt und manuell in einem versteckten Menü abgetippt werden. Inzwischen reicht die Empfehlung eines „Freunds“, um per Klick einer bestimmten Person zu folgen.

Inzwischen gibt es mit SNAPworld bereits die erste Agentur, die Snapchat Influencer vermittelt. Diese werden dann über einen vereinbarten Zeitraum das Produkt in ihren Snaps platzieren. Gerade für Luxusmarken ist das durchaus wirksam. Bei der schnellen Vergänglichkeit der Snaps werden viele Screenshots erstellt, später nachgeschlagen und gegoogelt. Passt der Match mit dem Influencer, ist selbst das manuelle Abtippen der Produkte oder URLs kein Problem (denn außerhalb der Werbeformate erlaubt wie erwähnt Snapchat keine Links).

Mit mehreren tausend Euro pro Post, wie sie etwa im Fashionbereich für die länger etablierten Social Media Plattformen im Raum stehen, sind diese Kampagnenelemente gezielt einzusetzen und nichts für Marketing mit der Gießkanne.

Snapchat – wer kann’s?

Über 70% der Snapchat-Nutzer sind unter 25, die nächstgrößere derzeit wachsende Tranche ist die der bis 35 Jährigen. Die Zielgruppe ist nicht nur höchst digital affin sondern auch durchaus kaufkräftig. Mehrheitlich wird inzwischen die Einschätzung geteilt, dass Snapchat dynamisch durch seine Verbreitung und das steigende Interesse der Marketiers, aber auch aus firmenstrategischer Entwicklung nun verstärkt ältere Nutzer anziehen wird. Entsprechende Services, wie beispielsweise Bilder über die Funktion „Memories“ als „to my eyes only“ zu speichern, nicht öffentlich abzulegen und zu einem späteren Zeitpunkt hervorzuholen und aufmerksamkeitswirksam zu snappen, verdeutlichen dies.

Memories Edit Snap

Memories Edit Story Dropdown

Memories My Eyes Only Locked

Memories Search

Nun mögen einige sagen: gut, dann warte ich bis meine entsprechende Zielgruppe sich dort tummelt und lege dann los. Die anderen, die vielleicht weniger Budget zur Verfügung haben und organisch wachsen müssen oder wollen, finden vielleicht jetzt als früher Vogel den genau richtigen Moment zum Einstieg.

Denn wer es darauf anlegt, kann auch ohne „Gesicht“ und ohne große Budgets eine packende Story erzählen – die muss dann allerdings bis ins Letzte auskonzipiert und arrangiert sein: eine Geschichte in mehreren Etappen, die den Strang fortsetzen; Insider-Witz verbunden mit Zugänglichkeit, sodass der Leser am Ball bleiben will, um nichts zu verpassen, der Quereinsteiger aber trotzdem auch noch Zugang findet.

ProSieben ist überraschenderweise ein ‚altes‘ Medienunternehmen, das den Snapchat-Nerv absolut trifft. Bei ihrer Programmzielgruppe ist dieses Medienverständnis auch geboten. Authentizität wird dadurch geschaffen, dass ein Moderator die Rolle des „Gesichts“ übernimmt. (Account: pro7offical)

Sixt als Marke ist für sehr solide aber eher langweilige Kommunikation bekannt, bekümmert sich darüber aber nicht und ist schon lange auf Snapchat aktiv. Sie verfolgen einen anderen Weg als der Medienkonzern und lassen in regelmäßigen Abständen einen bekannten Kopf und Influencer ihren Snapchat Account für einige Zeit übernehmen. (Account: SixtDE)

Fazit:

Starke Marken mit einer jungen Zielgruppe zwischen 14 und 25 Jahren, B2C-Unternehmen mit einem Fokus auf die Zielgruppe Digital Natives, frequentierten Points-of-Sale, einem Filialnetzwerk oder einer breiten Community sind gut beraten, sich Snapchats jetzt ernsthaft anzusehen. Das Netzwerk und die Plattform sind nicht nur gewachsen sondern gereift und den Kinderschuhen definitiv entwachsen. Snapchat bietet heute alles, um Kampagnen professionell zu budgetieren, zu planen, zu erarbeiten, umzusetzen und zu messen. Das Flankieren einer breitenwirksamen Cross-Channel Kampagne oder eines reichweitenstarken Events auf Snapchats sind geeignete Projekte für den Einstieg, denn hier kann mit bestehendem Material experimentiert und die kurzlebige Luft der Snapchat- Bühne geschnuppert werden.

Quelle und Bilder: Snapchat und wie im Text genannt

Autor
Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

B2B Shopsysteme im Vergleich

Wie finde ich das passende Shopsystem
für mein B2B-Geschäft?

 

Wenn Unternehmen sich erst mal entschieden haben, für ihre Produkte oder Dienstleistungen in den Onlinevertrieb zu gehen, beginnt eine oft lange und mühsame Suche nach dem idealen Shopsystem. „Welche Software passt am besten zu uns?“ „Mit welcher Lösung sind wir auch langfristig gewappnet?“ „Wie komme ich schnell und günstig zu meinem Onlineshop?“ Das sind nur einige wenige Fragen, die ein Projektteam beantworten muss.

Bei der Recherche stellt sich schnell heraus: Das ist ein Dschungel da draußen. Die Anbieter sind zahlreich. Die Lage ist unübersichtlich. Es gibt auch nicht das eine Shopsystem, das out of the box passt. Was für ein Unternehmen gut ist, muss es für das andere noch lange nicht sein. Kein Onlineshop gleicht dem anderen. Je nach Organisation, Struktur, Prozessen, Strategie und Zielen sind die Anforderungen eben gänzlich andere. Gerade im B2B-Segment. Und das macht es so schwierig. Außerdem findet man nirgendwo wirklich umfassende, detaillierte und neutrale Informationen, was denn nun von der einen oder anderen Onlineshop Software zu erwarten ist.

Pflichtlektüre für alle, die einen B2B Onlineshop einführen möchten

iBusiness Shopsystem-VergleichHier kommt Unterstützung! Die iBusiness hat in einer unabhängigen Studie die acht gängigsten Shopsysteme – unter und über 100.000 Euro – auf dem deutschen Markt genau unter die Lupe genommen. Angefangen vom Geschäftsmodell über die Vertriebskanäle bis zum geforderten Funktionsumfang, führt die Studie zu detaillierten Analysen der einzelnen Systeme von IBM, IntelliShop, Intershop, Magento, Oracle, Websale, SAP und OXID.

 

Alle Systeme verfügen über den für B2B-Shops benötigten Funktionsumfang. Anhand eines komplexen Fragenkatalogs wird geprüft, in welchen Anwendungsbereichen sie ihre größte Wirtschaftlichkeit entfalten. In sechs verschiedenen B2B Shopszenarien analysiert die Studie, welcher Funktionsumfang zur Umsetzung erforderlich ist. In einem nächsten Schritt wird der Aufwand für die Implementierung dargestellt. Auf diese Weise errechnet sich für jeden Shop eine individuelle Kurve, die deutlich die Stärken und Schwächen des jeweiligen Systems aufzeigen. Am Ende entsteht ein übersichtlicher Vergleich aller Systeme.
Eine echte Hilfestellung für alle B2B-Unternehmen, die in eine E-Commerce Plattform einsteigen wollen und nach einer geeigneten Lösung suchen.

Der Markt ist größer als das Endkundengeschäft

Dass B2B Shops auf dem Vormarsch sind, ist nicht zuletzt den Umsatzzahlen geschuldet. Mit Konsumenten wurden in 2015 50 Milliarden Euro umgesetzt. Im B2B-Segment wurde mit einem Volumen von mehr als 900 Milliarden Euro gehandelt. Das Potenzial ist also da. Manche sprechen von einer regelrechten Goldgräberstimmung. Die Frage mitmachen oder nicht, stellt sich nicht. Es ist eher die Qual der Wahl, welches System die individuellen Ansprüche am besten abdeckt – und vor allem, wie hoch der Installationsaufwand und die Kosten sind. Dafür leistet der iBusiness Shopsystem-Vergleich eine hervorragende Entscheidungshilfe.

Und wie schneidet das OXID B2B Shopsystem ab?

Die OXID eShop Enterprise B2B Edition erhält eine insgesamt hervorragende Gesamtbewertung: „Obwohl das Shopsystem mühelos in der Oberliga mitspielen kann und bestens für komplexe Aufgaben geeignet ist, bieten die Schwarzwälder zugleich eine günstige Einstiegsmöglichkeit: Sowohl die Lizenzkosten als auch der Betrieb als SaaS-Lösung in einem eigenen Rechenzentrum erleichtern den Einstieg erheblich. Für Wachstum ist das Shopsystem ebenfalls bestens vorbereitet – bis zur Vernetzung auf ERP-Ebene ist die Lösung für zahlreiche individuelle Herausforderungen gewappnet.“ Die Studie lobt die umfangreiche Grundausstattung des Systems, das „bereits vom Start weg den Anforderungen eines State-of-the-Art-Shops genügt.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

 

B2B Shopsystem-Vergleich

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt hat Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg studiert. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

OXID Shops gewinnen beim Focus DEUTSCHLANDTEST

OXID Kunden sind Sieger beim großen FOCUS Deutschlandtest „Online-Shops“ 2016. Die Ergebnisse der diesjährigen Umfrage von Focus Money wurden jetzt vorgestellt.

logo-deutschlandtestÜber 40 Online-Shops („TOP Online-Shop“) auf OXID Technologie sind unter den Gewinnern.
6 weitere tragen sogar den Kategoriesieg („BESTER Online-Shop“) davon – wir sind nicht nur begeistert, wir sind stolz! 🙂

1 Million Urteile sind der Benchmark

Über eine Million Urteile zu über 1.000 Shops sind in die Bewertung eingeflossen. Damit ist der Deutschlandtest nicht nur eine der größten Erhebungen überhaupt.
Anders als bei den meisten Preisen geht es diesmal nicht um die Meinung einiger weniger Juryexperten, sondern um die tatsächliche Zufriedenheit realer Kunden – also um den Maßstab für wirklichen Geschäftserfolg!

Mehr zum Test und zu den Gewinnern

Weitere Details zum Hintergrund und Ablauf gibt es auf den Seiten des großen FOCUS Deutschlandtests „Online-Shops“ 2016.

Die vollständige Liste der ausgezeichneten Shops mit Gesamtnote kann hier heruntergeladen werden.

Auf unserer Facebook-Seite stellen wir in den nächsten Tagen die Kategoriesieger in einem kurzen Porträt vor.

Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern für diese tolle Auszeichnung! Wir freuen uns für und mit euch!

Autor
Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

OXID Responsive Theme Flow

OXID eShop – Die technische Basis für gelungenes Content Marketing

Dieser Beitrag ist eine kleine Erinnerung an die OXID Commons 2016. Mein persönliches Highlight war der Track „Shopmanagement – Was braucht mein Shop, damit es dem Kunden gut geht?“ Hier habe ich in der Hands-on Session „Flow und Visual CMS“ zwei neue, zentrale Werkzeuge des OXID eShop vorgestellt.
Bereits in der Keynote merkte CEO Roland Fesenmayr an, man habe es „fast verpennt“, den OXID-Shopbetreibern standardmäßig ein Responsive Theme an die Hand zu geben. Aber eben nur fast!

Entsprechend groß war die Resonanz: pünktlich zum Vortragsbeginn war der „Saal Völler“ randvoll mit interessierten Besuchern, die sich früh genug vom Flammkuchen und den anderen Leckereien des vorzüglichen Caterings lösen konnten.

Mit Flow und Visual CMS reagieren wir auf die zahlreichen Rückmeldungen von Kunden und Partnern zu den geforderten Marktanforderungen an moderne Shopsysteme. Gemeinsam mit dem Entwicklungspartner digidesk media solutions wurden die beiden Tools entwickelt, von denen im Vortrag zunächst das Responsive Theme Flow beleuchtet wurde.

OXID Responsive Theme Flow schafft Verbindung

OXID Responsive Theme FlowIn den neuen Shopversionen 5.3 (PE/EE, liegt bereits in der Beta vor) und 4.10 (CE) ist das heiß ersehnte Responsive Theme enthalten – als Parent Theme und unabhängig zum bisherigen Standardtheme Azure, das aber weiterhin mit dabei ist. Dadurch ist der Shop direkt für alle gängigen Endgeräte optimiert und den zugehörigen Bildschirmauflösungen gewappnet. Das dürfte die kleineren Shopbetreiber, Agenturen und Partner gleichermaßen erfreuen, denn wir liefern dadurch eine Out-of-the-box-Lösung auf Bootstrap-Basis zur Anpassung und Erweiterung für die Kunden.

Neben dem full responsive Design, bringt Flow noch allerhand weitere Vorteile mit sich. In den Theme-Einstellungen können mit wenigen Mausklicks und ohne tiefere technische Kenntnisse gleich mehrere Bereiche konfiguriert werden:

  • Im Bereich Design können u. a. das Logo und das Hintergrundbild ausgetauscht sowie diverse Elemente der Oberfläche ein- oder ausgeblendet werden.
  • Im Bereich Social Media können die gängigen Kanäle wie Facebook, Google+ und Twitter bis hin zu YouTube und dem Unternehmensblog (WordPress) verlinkt werden.
  • Mit einem hörbaren, freudigen Aufatmen im Saal wurde die enthaltene API zur Kenntnis genommen. Damit können Artikel direkt in Google Shopping platziert und in Google Analytics überwacht werden. Dies geschieht über eine Tracking-ID, welche die Verknüpfung zum gewünschten Google-Konto herstellt.

Da der Shop nun also full responsive daherkommt, steigen die Erwartungen der Shopbetreiber, Inhalte auch Responsive darzustellen. Zurecht! Storytelling ist ein gerne genutztes Buzzword. Mit dem Visual CMS bedient wir, was gemeinhin darunter verstanden wird. Der Shop muss informieren, aufklären und unterhalten… in jedem Fall aber überzeugen. Dies ist nur dann möglich, wenn der Einkäufer visuell und emotional überzeugt wird. Schnell. Nachhaltig. Und über sein Smartphone. Dieser Aufgabe stellt sich Visual CMS als umfangreiches, voll integriertes und intuitives E-Commerce CMS.

OXID Visual CMS – Die Basis für Content-Welten und starkes Storytelling

OXID Visual CMSTechnisch ist der Visual CMS Editor zwar nach wie vor ein Modul, wird allerdings seit der PE/EE 5.3 Beta in der 1.0.0 Beta im Standard mit ausgeliefert. Selbstverständlich bleibt der bisherige CMS-Editor erhalten und auch die Standardbeiträge bleiben unberührt, lassen sich künftig jedoch auch mit dem Visual CMS bearbeiten.

Einblicke in das Visual CMS Backend

Gemäß des Ansatzes als Storytelling-Tool findet sich der gefeierte neue Menüpunkt unter „Kundeninformationen“ und legt nach Klick eine ansprechende, angenehm große Arbeitsfläche frei. Schon auf den ersten Blick fällt die hohe Usability auf, die digidesk media solutions bei der Konzipierung befolgte. In der linken Spalte lassen sich sämtliche Metainformationen des Beitrags wie Titel, ID, Sichtbarkeit, Typ uvm. konfigurieren, während in der rechten, breiten Spalte der Inhalt mit so genannten „Widgets“ erstellt werden kann.

How-to Content-Welt Kiteboarding

Im weiteren Vortrag wurde zu Demozwecken exemplarisch ein Beitrag namens „Entdecken Sie Kiteboarding“ verfasst, anhand dessen die Einfachheit der Beitragserstellung in Visual CMS demonstriert wurde. Ziel war eine Info-Seite über Kiteboarding, welche über einen Menüpunkt des Topmenüs aufgerufen werden kann und in deren formatiertem Fließtext konkrete Artikel, Artikelkategorien und vor allem ausdrucksstarke Bilder eingefügt sind. Dadurch soll die gut erreichbare Seite umfassend über das Thema Kiteboarding informieren und an den richtigen Stellen zu Artikeln führen, welche letztendlich den Weg in den Warenkorb finden sollen.

OXID Visual CMS, Hero WidgetZunächst wurde ein Hero-Widget über die volle Breite als Einstieg in Landingpage erstellt. Es erlaubt die Platzierung von Textbausteinen und einer verlinkten Call-to-Action-Schaltfläche über einem zentrierten, fixierten Hintergrundbild. Darunter informiert ein Text-Widget über den Trendsport. In diesem wurden passend zum Text darüber die beiden Artikelkategorien Kiteboards und Wakeboards mit je max. vier Artikeln verschachtelt und sauber angeordnet angezeigt. Drei Kategorie-Widgets verwiesen auf die übrigen Kategorien unter dem Überbegriff Kiteboarding. Mittels Spacer-Widgets zur Auflockerung wurde die Seite komplettiert. Nachdem die Seite zufriedenstellend aussah, konnte sie aktiv geschaltet und dadurch technisch als Kategorie und optisch als zusätzlicher Menüpunkt im Shop eingebunden werden. Dieser führte beim anschließenden Test zur frisch erstellten Seite und erzeugte ein Aha-Erlebnis im Saal.

Ein Tool – Ungeahnte Möglichkeiten

Visual CMS ist ein ideales Werkzeug für kleinere Shopbetreiber, um mit attraktiven Content-Welten und Storytelling den Kunden zu binden. Außerdem stellt es eine perfekte Grundlage für Agenturen und Partner dar, welche durch die Erstellung von kundenindividuellen Widgets die Shopbetreiber darin unterstützen. Der Kunde erhält nach nur wenigen Angaben ein konformes, CI-gerechtes und personalisiertes Widget, das jeder Laie bedienen kann.

Per Bordmittel erlaubt Visual CMS außerdem das Vorbereiten von zeitlich geschalteten Beiträgen, wodurch bspw. schon im Januar die Erstellung einer Landingpage oder Kampagne für das Sommer- oder Herbstgeschäft möglich ist. Per Einstellung eines Zeitraums kann dieser Beitrag dann statt eines anderen, sichtbaren Beitrags eingeblendet und nach Ablauf der Sichtbarkeit auch wieder ausgeblendet werden.

Lesen Sie hier mehr zum Vortrag „Maßgeschneiderte Kundenlösungen mit Visual CMS“ von Pierluigi Meloni von OXID eSales und Pascal Claisse von digidesk media solutions Diese behandelte im Detail, wie kundenindividuelle Widgets erstellt werden können.

Fazit – Mit starken Inhalten und Authentizität gegen Amazon, Zalando und Co

Schlussendlich bleibt festzuhalten, dass mit Flow und Visual CMS zwei top Werkzeuge den Weg in den Shop-Standard fanden, die mit wenigen Klicks jeden Händler zum Kommunikationsprofi auf allen Endgeräten werden lassen. Kleinere Shopbetreiber schaffen durch die schnelle und einfache Bedienung für ihre Kunden maßgeschneiderte Landingpages und Kampagnen. Partnern und Agenturen eröffnen sich ganz neue Verdienstmöglichkeiten, in dem Sie für größere Shopbetreiber kundenindividuelle Erweiterungen bieten.

Autor

SW_StephanStephan Wehrle ist Diplom-Wirtschaftsinformatiker (BA) und sammelte jahrelange Erfahrung als Projektmanager in den Bereichen BPM und Asset Management, bevor er als Technical Presales Consultant bei der OXID eSales in den E-Commerce wechselte. Dort agiert er als verlängerter Arm des Vertriebs mit den Schwerpunkten B2B und Visual CMS.