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Praxiserprobte Erfolgsmethoden für den B2B E-Commerce

Wissen per Klick: Experten-Webcasts zum B2B E-Commerce!

Recap der Virtuellen Entscheiderkonferenz „Praxiserprobte Erfolgsmethoden für den B2B E-Commerce“, April 2017

Business Entscheider stehen jedes Jahr von einem Dilemma: Der Eventkalender ist voll, das mögliche Invest an Präsenzteilnahmen jedoch begrenzt.

Der E-Commerce Markt ist bewegt und von schnellem technologischen Wandel getrieben. Groß ist die Pflicht, sich frühzeitig und fundiert zu informieren – bei laufendem Tagesgeschäft.

Vor diesem Hintergrund und aus der Überzeugung, dass Kompetenzerwerb nicht lokal begrenzt, sondern digital zugänglich sein soll, dabei aber menschlich und interaktiv bleiben muss, startete OXID mit iBusiness im April ein neues Format für digitalem Know-How-Transfer speziell für die B2B E-Commerce Branche.

 

Praxiserprobte Erfolgsmethoden für den B2B E-Commerce

 

Während der 6-stündigen virtuellen Entscheiderkonferenz gingen profilierte Referenten nach einem theoretischen Einstieg sehr schnell zu ganz konkreten Fragestellungen der Praxis über, und gaben zugleich Empfehlungen für strategische Management-Kernfragen ab:

Machen reine E-Commerce Modelle in Zukunft noch Sinn?
Wie agil muss ich sein, um wettbewerbsfähig zu bleiben?

Dabei wurden sowohl Empfehlungen zu Release-Zyklen gegeben, aber auch die Essenz von schrittweisem Wandel vs. Disruption beleuchtet, und generische Marktanalysen und Trendschau angestellt.

Das Teilnehmerpanel hat mit ausschließlich positiven Rückmeldungen zu Gehalt und Praxisrelevanz einen Daumen hoch für künftige Wiederholungen gegeben.

Auch die Referenten waren angetan:

Kundenzitat der virtuellen Entscheider Konferenz

Im Folgenden finden Sie die Titel und Abstracts der Expertenbeiträge, die Sie ab sofort über die iBusiness-Mediathek abspielen können. Jetzt hier klicken! Themenvorschläge für künftige Virtuelle Konferenzen oder Expertenempfehlungen senden Sie uns bitte über das Kontaktformular.

Zu den Expertenbeiträgen:

Marktentwicklung: Von B2B E-Commerce zur Digitalen Transformation – Experte: Joachim Graf (iBusiness)

Zukunftsforscher Joachim Graf zeigt anhand aktueller Marktzahlen die sieben Herausforderungen, denen sich B2B-Entscheider in den kommenden Jahren stellen müssen.

Strategie-Entwicklung für den digitalen Vertrieb im B2B – Experte: Dr. Ludger Vogt (Smart Commerce SE)

Meinen wir eigentlich alle dasselbe, wenn wir von einer Business-Strategie sprechen? Dr. Ludger Vogt, E-Commerce Stratege und Ex-Intershop-Vorstand erklärt, wie man eine erfolgreiche B2B-Vertriebsstrategie entwickelt.

Wie sieht eine erfolgreiche E-Commerce-Strategie im SAP-Umfeld aus? – Experte: Emil Hadner (HONICO Business GmbH)

Emil Hadner, langjähriger OXID- und SAP-Partner erläutert, wie Unternehmen erfolgreich digitalisieren, wenn in ihrer Business-IT SAP den Takt angibt. Der Vortrag gibt Hinweise, worauf bei Commerce- und Procurement-Prozessen besonders zu achten ist, welche Automatisierungsmöglichkeiten SAP bietet und eine Orientierungshilfe, mit welchen Customizing-Aufwänden zu rechnen ist.

Produktdaten-Management: Wie Ihre Daten den Produkten mehr Leben einhauchen – Experte: Hartmut Schell (OpusCapita Software GmbH)

Ein erfolgreicher B2B-Onlineshop mit seinen zum Teil zehntausenden von Produkten und Produktvarianten ist nur möglich durch Produktdaten-Feeds. PIM/MDM-Experte Hartmut Schell erläutert, wie die Daten-Qualität zunehmend über Erfolg oder Misserfolg im B2B-Commerce entscheiden.

Chancen, Herausforderungen und Tipps aus der Praxis für die Umsetzung Ihrer digitalen Vertriebsstrategie und die größten Klippen, die Sie auf jeden Fall umschiffen sollten – Experte: Henrik Steffen (top concepts GmbH)

Agentur-Chef Henrik Steffen extrahiert aus seinen vielfältigen Projekt-Erfahrungen typische Do’s and Dont’s im B2B E-Commerce. Er zieht dabei Parallelen zur User Experience im B2C-Commerce und liefert konkrete Handlungsempfehlungen für den erfolgreichen Aufbau des Online-Vertriebskanals.

Make or Buy – Experte: Sascha Haase (SysEleven GmbH)

In der stetig schneller werdenden Geschäftswelt beschäftigt Entscheider eine viel gestellte Frage: „Machen oder einkaufen“? Beispiele wie Amazon zeigen, dass neue Märkte mit selbstgebauten Lösungen erobert werden können. Sascha Haase vom E-Commerce Hoster SysEleven, geht der Frage nach, ob Selbermachen im E-Commerce sinnvoll ist, und welche Argumente der Geschäftsentscheidung zugrunde gelegt werden sollten.

Verschiedene Welten, ähnliche Fragen: erprobte Methoden aus der B2C-Praxis, die im B2B ebenfalls funktionieren – garantiert. – Experte: Matthias Steinforth (kernpunkt Holding GmbH)

Amazon, Zalando & Co. bestimmen im B2C die Regeln für gute Usability und Bedienungskonzepte. Doch welche Regeln gelten im B2B E-Commerce? Matthias Steinforth stellt erfolgreiche Beispiele vor und erklärt die sieben wichtigsten Regeln für eine ausgezeichnete Usability in B2B-Shops.

Payment im B2B welche Zahlarten erwarten die Geschäftskunden von morgen und wie Sie den richtigen Partner wählen – Experte: Sascha Bruhn (PAYONE GmbH)

Die Kreditkarte wird als globales Zahlungsmittel für alle B2B-Geschäftsmodelle immer attraktiver und auch neu etablierte Onlinezahlungsmittel aus klassischen B2C können sich B2B-Geschäft lohnen. Sascha Bruhn vom Payment Service Provider Payone erläutert neben den Vorteilen auch die Herausforderungen für die Integration in größeren Unternehmen, damit effiziente Digitalisierung nicht an Compliance-Vorgaben und der Abbildung in der Buchhaltung scheitern.

Von anderen lernen: Zukünftig kommt es auf Servicemehrwerte an. Wie man das Geschäft von morgen mit B2B E-Commerce erschließt. – Experte: Stefan Koshold (UnitM GmbH)

Beginnend mit den Ergebnissen einer Studie bei 400 mittelständischen Unternehmen analysiert Agenturgründer Stefan Koshold typische Potentiale für digitalisierte Servicemehrwerte. Eine klassische Kosten-Nutzen-Betrachtung für sowohl Kunden und als auch Betreiber zeigt Unternehmen im Digitalisierungsprozess, wie sich durch die richtige Herangehensweise an B2B E-Commerce auf einen zukunftsorientierten Weg ergeben.

Die Zukunft beginnt heute –Trends im B2B E-Commerce – Experten: Joachim Graf (iBusiness.de), Roland Fesenmayr (OXID eSales AG)

In Form einer Abschlussdiskussion gehen Handelsexperte Roland Fesenmayr und Zukunftsforscher Joachim Graf dem Unterschied zwischen Geschäftsprozessen und Geschäftsmodellen auf den Grund. Analysieren typische Umsetzungsfehler im Rahmen der Digitalen Transformation und die spezifischen Chancen und Risiken von B2B-Anbietern.

Autor

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Business Analyst und Content Writer, OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

Neuer B2B Onlineshop von Sihl Direct Großformatdruck

Gastblog: Sihl Direct setzt neue Maßstäbe im B2B Online-Einkauf

Die Sihl Direct vertreibt mit ihren eigenständigen Vertriebsgesellschaften in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz die Produkte des international tätigen Spezialisten im Großformatdruck. Im Zuge der Digitalisierungsstrategie der Sihl Direct realisierte dotfly auf Basis der OXID Enterprise Edition drei B2B Online Shops für die drei Ländergesellschaften.

Tiefe ERP-Integration mit reibungslosen Datentransfers

Besonderes Augenmerk wurde hierbei auf die Integration in die Prozesse der Gesellschaften und somit auf eine umfassende bidirektionale Schnittstelle zum ERP‐System eEvolution gelegt.

Folgende Anforderungen waren hierbei zu erfüllen:

  • Die Möglichkeit für Vertriebsmitarbeiter, über ihren Benutzer-Account Einsicht in die Konten der Ihnen zugewiesenen Kunden zu erhalten, und mit deren Einverständnis
    auch Bestellungen durchführen zu können.
  • Die Implementierung einer flexiblen Suche mit intelligenten Vorschlägen und umfangreichen Facetten.
  • Die Integration eines spezifischen Systems zur Preisfindung für die Schweizer
    Landesgesellschaft.
  • Die Implementierung einer Live‐Bestandsabfrage an die API eines Zulieferers für Verbrauchsartikel der Sihl Direct Schweiz.

Außerdem mussten folgende Daten übertragen werden:

  • sämtliche Artikelstammdaten der Gesellschaften
  • Bestände, Nettolistenpreise, kundenspezifische Preise (die, sofern für einen Kunden hinterlegt, die Nettolistenpreise überschreiben)
  • Verbrauchsmaterialien und Drucker und deren Relationen zu den jeweils passenden Druckmedien
  • alle Kunden aus dem ERP‐System in den Shop
  • neu über den Shop registrierte Kunden ins ERP‐System
  • Bestellungen zum ERP‐System
  • kundenspezifisch zugewiesene Ansprechpartner im Innendienst
  • kundenspezifisch zugewiesene Außendienstmitarbeiter

Alle drei Gesellschaften führen hierbei ein eigenständiges Sortiment und eine eigenständige
Kundendatei. Die drei Shop‐Mandanten wurden somit im Standalone Modus angelegt.
Nach zwei technischen Workshops mit Sihl Direct und deren ERP‐Partner EXSO zum Projektstart galt es, umfangreiche Erweiterungen der OXID Shop Plattform zu realisieren.

Neuer B2B Onlineshop von Sihl Direct GroßformatdruckMehr B2B Kundenservice dank nahtloser Prozess- und ERP-Integration

Es wurde die Möglichkeit geschaffen, je Kunde individuelle Preise für einzelne Artikel zu hinterlegen. Dabei war sicherzustellen, dass, sofern kein kundenspezifischer Preis hinterlegt ist, immer der jeweilige Nettolistenpreis angewendet wird. Die Sihl Direct Schweiz hat im Gegensatz zu den beiden anderen Gesellschaften ein komplexeres Modell der Preisfindung in ihrem ERP abgebildet, das aufgrund der hohen Anzahl verschiedener Preis‐Artikel‐Kunden‐Relationen direkt im Shop implementiert wurde.

Die Schnittstellenimplementierung wurde auf Basis des OXID ERP SOAP Connectors durchgeführt. Hierfür wurden umfangreiche Erweiterungen des ERP Connectors realisiert und bestehende Methoden erweitert. Zahlreiche neue Plugins wurden erstellt, die Methoden zur Anlage, Löschung und Aktualisierung der neu geschaffenen Datenbank‐Entitys ermöglichen.

Die Suche wurde auf Basis von Elasticsearch und dem Modul OXSEARCH von marmalade realisiert und bezieht alle relevanten neu geschaffenen Datenmodelle mit ein.

Das Ergebnis: eine hochmoderne Shop-Umgebung

Es werden neue Maßstäbe für die Nutzer im B2B Shopping gesetzt. Die Systeme und Prozesse der drei Gesellschaften sind nahtlos integriert. So konnten – flankiert von ausgeweiteten Online Marketing Maßnahmen – gleichermaßen die Umsätze gesteigert und die Prozesse auf Seiten der Gesellschaften vereinfacht werden.

 

Autor
Tobias Müller, dotfly, Leiter Technology UnitTobias Müller arbeitet seit 2005 für dotfly und leitet seit 2009 die Unit Technology. dotfly ist eine inhabergeführte Digitalagentur aus Köln mit 30 Strategen, Designern, Developern und Online‐Marketers. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir umfassende digitale
Strategien und darauf basierende Lösungen. Wir setzen auf ein starkes Netzwerk und führende Technologiepartner. Unsere Kunden sind Institutionen, mittelständische Unternehmen und etablierte Marken ‐ darunter Bitburger, Hardeck, IW Medien, GLS Bank und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Elektro Wandelt Relaunch

Die 5 wichtigsten Erfolgsfaktoren für den B2B Commerce

Noch vor dem Jahr 2020 soll der deutsche E-Commerce-Markt ein Volumen von über 70 Mrd. Euro erreichen (Beratungsgesellschaft Arthur D. Little (ADL) und der eco-Verband der Internetwirtschaft). Dabei gilt der B2B-Sektor als Umsatztreiber mit einem Anteil von heuer etwa 35 Mrd. Euro und einer durchschnittlichen Zuwachsrate von 15%.

Der B2B-Handelszug rollt und nimmt die digitale Schiene

Auch der bisher zurückhaltende Großhandel und die Industrie springen nun auf den E-Commerce-Zug auf. Das sind Unternehmen, die teilweise seit Generationen erfolgreich am Markt sind. Sie müssen nun fürchten, im Wettlauf um digitale Anteile das Nachsehen zu haben. Mehr Umsatz dank E-Commerce lautet die Parole. Eine eigene E-Commerce-Plattform verspricht neue Kunden bei überschaubarer Investition. So der oberflächliche Blick nach einer ersten groben Einschätzung der Sachlage.

1. Prozesse im Unternehmen kritisch unter die Lupe nehmen!

Dabei offenbart sich der eigentliche Vorteil eines B2B Shops meist erst auf den zweiten Blick: Eine Bündelung und Digitalisierung zu schlanken, automatisierten Prozessen! Viele Unternehmen haben gewachsene und etablierte Strukturen, die mangels Strategie und zahlreicher Erweiterungen teilweise uneinheitlich, schwer steuerbar und zeit- und nervenraubend sind. Ein perfekter Hebel, um Zeit und Kosten zu sparen. Mit der Einführung eines Onlineshops kommt außerdem DIE Gelegenheit, unternehmenseigene Prozesse neu zu definieren und ressourcenintensive Abläufe aufzudecken und glattzuziehen.

Voss Edelstahl

Voß Edelstahl zeigt eindrucksvoll, wie ein B2B Shop Mehrwert schafft.

2. E-Commerce ist keine Insel!

Doch das Versprechen ‚Umsatz rauf – Kosten runter‘ hat eine oft unterschätzte Wahrheit im Gepäck: Ohne die anderen Systeme geht es nicht. Zwei Dinge sind nötig, damit die Integration gelingt: Ein schlüssiges Gesamtkonzept und eine gute Datenqualität. Wenn die Datenqualität und der Austausch mit der restlichen IT nicht stimmen, ist allein mit einem weiteren Instrument nichts gewonnen.

Die Daten müssen in hoher Qualität vorliegen, zentral gepflegt und verwaltet werden. Duplikationen und verteilte Datensilos erfordern einen hohen Koordinationsaufwand. Das kostet Zeit und Ressourcen. Fast immer hat der User dabei das Nachsehen. Informationen sind nicht aktuell, einheitlich oder sogar fehlerhaft, der Mehrwert ist dadurch gering.

3. Das ERP-System ist King!

Für den B2B Shop sind CMS und PIM wichtige Systeme, um Produkt- und Katalogdetails anschaulich zu präsentieren. Das sind Texte, Bilder, Videos, Zusatzmaterialien zum Download oder Sharing. Doch der wichtigste Input kommt aus dem ERP-System. Die nahtlose Integration zwischen ERP und Shop sind Grundvoraussetzung dafür, dass Informationen nahezu in Echtzeit in beiden Systemen verfügbar sind (siehe auch OXID4SAP, OXID4AX und OXID4NAV).

Das ERP spielt in der Regel alle transaktionsrelevanten Artikel- und Bestandsinformationen in den Shop. Das Management von verkaufsfördernden Maßnahmen kann ebenfalls aus dem ERP kommen oder einfach losgelöst im Onlineshop erfolgen. Die transaktionsrelevanten Bestelldaten werden nach dem Kaufabschluss wiederum an das ERP übergeben. Der Shopbetreiber kann somit entscheiden, welche Informationen in welchem System benötigt und gepflegt werden sollen. Eine vollständige Steuerung der Onlineshop-Prozesse aus dem ERP ist genauso möglich, wie eine schlanke Anbindung, die ausschließlich Transaktionsdaten übermittelt.

4. Patentrezept? Fehlanzeige, den eigenen Weg finden!

Wer den harten Bruch scheut und die klassischen Bestellwege behalten möchte kann auch das reibungslos abbilden – und liegt voll im Trend. Heute betreiben rund 75 % der deutschen Unternehmen Procurement und Absatz im Wesentlichen über Internet-basierte Prozesse und E-Commerce-Lösungen (laut ADL und eco-Verband). Beim E-Procurement werden Eingänge über EDI oder Fax und OCR ebenfalls digitalisiert und in das System integriert. Solche Prozesse können in den unterschiedlichsten Branchen die verschiedensten Ausprägungen haben. Ein allgemeingültiges Patentrezept gibt es nicht. Es gilt, die verschiedenen Optionen durchzugehen und für sich selbst den geeigneten Weg zu finden, ggf. mit einer kompetenten Beratung an der Seite.

5. Numme net huddle, oder: sich an der richtigen Stelle Zeit nehmen!

In Zeiten des digitalen Wandels, in denen sich ein Großteil der Handelsprozesse in das Internet verlagert, ist ein eigenes E-Commerce-Angebot fast unumgänglich. Wir sehen zunehmend mehr digitale Vertriebslösungen und B2B Shops auf dem E-Commerce-Parkett. Sie müssen den Vergleich mit den hohen Standards heutiger B2C Shops nicht scheuen. Das beweisen z.B. Unternehmen wie Voß Edelstahl, das sich auch im Internet als Partner des Handels sieht. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie bei unserem Partner top concepts.

Nehmen Sie sich Zeit für Sorgfalt und eine geeignete Strategie. Dann sind Sie wettbewerbsfähig und bekommen spürbar mehr Effizienz. Wenn Datenqualität und Kommunikation zwischen den Systemen stimmen, schöpfen Sie das ganze Potenzial des B2B Shops aus. Die oben beschriebenen Prozesse sind erfolgskritisch und sollten gemeinsam mit einem Experten passgenau konzipiert und umgesetzt werden. Außerdem zahlen sich hier praxiserprobte, qualitativ hochwertige und erweiterbare Systeme aus, die als Basis-Set mit großem Funktionsumfang aufwarten.

 

B2B Shopsystem-Vergleich

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

Sebastian Benoufa, OXID eSales AG

Podcast: Wie kommt der Kunde in den Shop? Sebastian Benoufa (OXID) im Interview mit eCommerce-Vision

Wie kommen Kunden heute in die Shops? Mit diesen und vielen weiteren Fragen zum State of E-Commerce in Deutschland fühlt Thomas Ottersbach von eCommerce-vision.de dem E-Commerce Urgestein und geschätzten Kollegen Sebastian Benoufa, Key Account Manager bei OXID eSales auf den Zahn.

Begonnen beim Thema Einkaufserlebnis und wo die Stärken online vs. stationär sich gegeneinander aufwiegen. Über die Customer Journey und welche Rolle Mobile dabei spielt. Ob Omnichannel die Erwartungen erfüllt oder sich doch als Totgeburt herausstellt und schließlich, wie sich der E-Commerce Markt in den nächsten Jahren entwicklen wird.

Gleich vorweg: das Thema Daten kehrt als Dreh- und Angelpunkt immer wieder.

Wer sich ein Stündchen Zeit für geballtes Wissen nehmen kann, lauscht dem gesamten Interview auf Soundcloud (alternativ iTunes oder Stitcher).

Für Eilige unten die wichtigsten Sprungmarken!

Die Themen mit Sprungmarken im Überblick:

0:00  – Einführung ins Thema

2:07  – Wer ist Sebastian Benoufa. Was macht OXID?

3:19 – Wandel des E-Commerce Markts und die Herausforderungen früher und heute. Und wobei und womit die Big Player wie Amazon dem E-Commerce gut getan haben.

4:50 – Die besonderen Herausforderungen für den Mittelstand (B2C/B2B)

5:50  – Die Hersteller- und die Händlersicht: Marktplätze vs. Markenshops?

7:45 – Einkaufserlebnis und Beratungskompetenz im E-Commerce.
Augmented Reality gegen oder worum es wirklich geht.
Was man von Apple lernen kann. Welche Warengruppe eine Ausnahme bildet und warum.

12:00 – Thema „Daten“ in a Nutshell: Herstelleraufgabe vs. Händleraufgabe.

13:00 – Mobiler Markt: von Wachstum, Conversion Rate, Multi-Device-Tracking und wann ein mobiler Zugriff auch wirklich ein mobiler Zugriff ist.

17:40 – Customer Journey hands-on
Über welche Kanäle wird der Kunde in den Shop geführt und welche Bedeutung kommt Social Commerce zu? Die Rolle des Mittelstands. Die Sicht der Hersteller und Großhändler, und das Rasiermesser CPO.

23:20 – Omnichannel – Zukunftsversprechen oder Totgeburt?
Was das Scheitern von Butlers bedeutet und mit was für einer Komplexität man es wirlich zu tun hat.

28:00 – Hand aufs Herz: Hat der Omnichannel Zukunft?
Oder werden und bleiben es zwei Welten: pure play online und ausgedünnter stationärer Handel?

30:34 – Kleinere Händler und die Digitalstategie
Woran es hapert, für wen der Zug schon abgefahren ist und welche Rolle Verbundgruppen spielen.

35:15 – Wachstumsmarkt B2B – wirklich so anders als B2C?
Was die Prozesse betrifft, was der B2B-Einkäufer denkt. Und ein Frage zur Business-Case und Systemarchitektur aus der Möbelbranche.

41:58  – Stichwort: Fehlende Expertise und Aufklärungsarbeit in Sachen Digitalstrategie
Was man wirklich wissen muss und wo die größten (vermeidbaren) Fehler lauern.

44:28 – Kommt die „AmazonAd“ für OXID?
Stichwort: Programmatic Advertising! Die Marketingantwort und die Herstellerantwort.

48:06 – Der Blick in die Glaskugel des E-Commerce

51:04 – Summary und Verabschiedung

Autor

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.