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Mit KI die Customer Experience optimieren

Trendvortrag zu KI und Storytelling auf der IW Expo 12. März 2019

Customer Experience bestimmt den E-Commerce Erfolg.
Mehr noch als an Produktfeatures und Preis machen Kunden von einem positiven Einkaufserlebnis abhängig, ob sie einem Unternehmen oder der Marke ihr Vertrauen schenken. Das gilt zwar nicht ausschließlich, aber ganz besonders auch für den digitalen Handel, der als einziges Handelssegment seit Jahrzehnten zweistellig wächst.

Im Bereich der Customer Experience begegnen uns aktuell zwei Trends. Beide sind nicht nur im Moment sehr gefragt. Beiden wird auch eine große Relevanz in der Zukunft vorausgesagt. Dabei könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Die Rede ist von Content Marketing und Künstlicher Intelligenz.

Es stellt sich die Frage, in welchem Verhältnis Content und KI nun zueinanderstehen. Und wie man sie im Onlineshop sinnvoll zusammenbringt.

Woher die Trends kommen… – ein bisschen blättern im OXID Blog

Seit gut drei Jahren beschäftigen wir uns bei OXID sowohl in der Produktentwicklung als auch in Schulung und Wissenstransfer mit der Wirksamkeit und Best Practice Anwendungen von Content Marketing und Storytelling. Einige zentrale Gedanken finden sich auch hier im OXID Blog.

Eine zwingende Maßnahme aus diesen Erkenntnissen war die Entwicklung und der Launch der OXID Personalisierungsoption im Sommer 2018. Nachweislich erhöht der Einsatz von Personalisierung die Konversion um bis zu 25%.

In welcher Form sich Künstliche Intelligenz im Onlineshop einsetzen lässt, und wie das im konkreten Anwendungsfall aussehen könnte, das wollen wir im Folgenden erläutern.

Die (gute alte) Customer Journey

Die Customer Journey war in weniger digitalen Zeiten etwas, auf das sich Marketeers und Verkäufer felsenfest verlassen konnten. Je nachdem, über welchen Kanal sich die Kundin meldete, wusste man genau, in welcher Phase sie sich gerade befand und was man ihr bieten musste. Mit fortschreitender Digitalisierung hat sich dies extrem flexibilisiert, um nicht zu sagen: komplett aufgelöst.

Trotzdem gibt es sie noch, die Customer Journey. Mit dem Unterschied, dass sich nicht mehr aus dem Kanal, sondern nur anhand des konkreten Verhaltens des Kunden abschätzen lässt, welche Informationen und Erlebnisse gewünscht werden.

Hier kommt nun die Künstliche Intelligenz – oder konkreter: Machine Learning – ins Spiel.

Mobil ist ein wichtiger Kanal: in wirklich jeder Phase der Customer Journey.

In einem regelmäßig aktualisierten Academy Webinar betrachten Stephan Wehrle und ich, wo und wie sich Machine Learning gut integrieren lässt und eine angemessene Kommunikation entlang der Customer Journey ermöglicht.

Dabei orientieren wir uns an Beispielen, die möglichst nah am OXID Standard (mit Visual CMS und der Personalisierungsoption) bleiben und nehmen sie aus zwei Perspektiven unter die Lupe. Einmal im Frontend aus der Sicht der Marketing-Strategie und parallel auch aus der Backend-Ansicht des Web Developers.

Die folgenden drei beispielhaften Use Cases finden wir besonders geeignet. Denn sie lassen sich nahezu auf alle Geschäftsmodelle übertragen.

1. Use Case Outdoor – Der Hero Header

Der Outdoor-Shop Bergfreunde arbeitet mit stark emotional aufgeladenen Hero-Headern; perfekt geeignet für eine feingranulare Zielgruppenansprache.

Sobald ein Besucher auf einer Webseite ankommt, entscheidet er oder sie binnen Sekunden, ob es sich lohnt, auf dieser Seite bleiben. Dies passiert so schnell, dass für Rationales und Argumente keine Zeit bleibt. Umso wichtiger ist, dass die Emotionen stimmen!

Damit die Startseite nicht das Letzte ist, was Ihre potentiellen Kunden sehen, muss der visuelle Auftritt genau passen. Das sofortige Ausspielen der genau passenden Aufmacher-Banner ist eine Aufgabe, die in dieser Geschwindigkeit nur ein Algorithmus übernehmen kann.

2. Use Case Tableware – die Einkaufswelt

Manche Produkte, wie etwa ein Tafelservice, verkaufen sich besser über inspirierende Erlebnisbilder. Vorbildlich hat dies Fürstenberg Porzellan gelöst.

In der Phase der Orientierung und Entscheidungsanbahnung muss ein Interessent atmosphärisch abgeholt und inspiriert werden. Hier ist es noch zu früh, in alle Produkt-Details zu gehen; sie sollten aber möglichst nur einen Klick entfernt sein – und das gilt auch für den Warenkorb! Erlebnisbilder und Einkaufswelten sind in diesem nächsten Schritt der Customer Journey das Mittel der Wahl.

3. Use Case Fashion – gezielte Rabatte, dynamische Angebote

Im Fashion-Segment sind Spontan- und Impulskäufe die Regel. Hier hilft im entscheidenden Moment der individuelle Trigger über einen Voucher.

Im Moment der Kaufentscheidung sind es oft kleine Impulse, die den Ausschlag geben, ob jetzt, später oder gar nicht bei Ihnen sondern ganz woanders gekauft wird. Rabatte oder Bundle-Angebote sind etwas, das die Herzen von Impulskäufern höher schlagen lässt. Allerdings wollen Sie diese nicht mit der Gießkanne verteilen, sondern ganz gezielt einsetzen, wenn die Session schon ein kleines bisschen zu lang offen ist und der Warenkorb droht, stehengelassen zu werden.

Wohin entwickelt sich Customer Experience?

In diesen drei genannten Szenarien verschmelzen Storytelling und Machine Learning zu einem Dreamteam und ermöglichen dem Kunden perfekt abgestimmte, personalisierte Einkaufserlebnisse. Aber ist das schon das Ende der Fahnenstange? Wie werden wir in Zukunft einkaufen? Und was passiert eigentlich, wenn „die KI übernimmt“? Mit unter anderem diesen Fragen beschäftige ich mich am 12. März in einem Vortrag auf Internet World Expo.

„Menschen brauchen Geschichten, Maschinen nicht“ – Customer Experience der Zukunft

Vortrag von Caroline Helbing, OXID eSales AG, 10.20 Uhr, Infoarena III, Halle C5

Den Bogen gespannt zur Customer Experience und der Frage nach der Rolle von Künstlicher Intelligenz im E-Commerce hat bereits das eStrategy Magazin mit diesem sehr lesenswerten Artikel:

https://www.estrategy-magazin.de/e-commerce/chatobots-im-e-commerce-entwicklung-eilt-der-akzeptanz-voraus-001543.html

Terminvereinbarung für der Internet World Expo

Lesen Sie weiter oder treffen Sie uns persönlich!

Für diejenigen die in eigener Regie mehr über KI und Customer Experience erfahren möchten, halten wir noch weiteren Lesestoff bereit. Ein aktuelles Whitepaper zur Funktionsweise und den Möglichkeiten der Personalisierung im E-Commerce können Sie direkt herunterladen.

Oder lassen Sie uns in München am 12. und 13. März auf der InternetWorld Expo persönlich ins Gespräch kommen. Besuchen Sie uns am OXID Stand: Halle C6, Stand C42

Autorin:

Caroline Helbing, OXID eSales

Caroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce tätig, seit 2007 beim Freiburger Open Source E-Commerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Customer Experience“. Sie ist in E-Commerce Jurys und als Speakerin aktiv, und teilt ihr Wissen regelmäßig als Referentin in der OXID Academy.

E-Commerce Experience 2019: 6 Erfolgsfaktoren im Realitätscheck

Welche Trends bringen den deutschen E-Commerce gerade voran? Zum Jahresauftakt gehören Prognosen und Trend-Vorhersagen zum guten Ton. Ganz antizyklisch wollen wir heute an Praxisbeispielen überprüfen, welche Prognosen der letzten Monate sich tatsächlich bewahrheitet haben.

Customer Experience scheint dabei die große thematische Klammer zu sein, die über Erfolg und Misserfolg entscheidet. Aber welche ganz konkreten Maßnahmen kommen tatsächlich beim Endkunden an? Wo wird mit Hilfe von Buzzword (aber vielleicht auch jenseits davon) Geld verdient? Wir haben 6 Erfolgsfaktoren identifiziert und stellen aktuelle E-Commerce-Geschichten vor, die mit ihrem Erfolg in den letzten Wochen von sich reden machten.

1. B2C + B2B = B2B2C

Das Verschmelzen der rein auf B2C oder B2B ausgerichteten Konzepte zu einer umfassenden B2B2C-Struktur ist unwiderlegbar im Aufwind. (Siehe dazu auch die Fraunhofer IML Studie 2018)

Eines der besten Beispiele ist der Herrenmode-Label RAGMAN, das seinen B2C-Channel seit Januar 2019 nun durch eine B2B-Plattform für Händler erweitert.
Dabei sind die Anforderungen an ein solches Portal, das das Tagesgeschäft von Händlern und Handelsvertretern abbilden muss, deutlich komplexer. Zugleich muss das Offering und der Ease-of-Use der B2C-Ansicht direkt integriert werden. Details zum Projekt mit Beurteilung durch das Unternehmen selbst in der aktuellen Meldung der federführenden Agentur topconcepts.

2. Omnichannel – online goes offline: Digital Experience am Point of Sale

Omnichannel ist nicht gleich Omnichannel. Nicht nur weil die Relevanz und Verknüpfung der verschiedenen Kanäle ganz unterschiedlich erfolgen kann. Auch Ziele und Charakter werden maßgeblich von der jeweiligen Kultur und dem Unternehmenscharakter geprägt.

Als Online-Pureplayer gestartet, hat das Barfußschuh-Brand Vivobarefoot in Deutschland mit derzeit 13 Concept Stores inzwischen auch den Point-of-Sale erobert.

Vivobarefoot Concept Store in Köln bringt Digital Experience in die Einkaufsstraße.

Ende 2018/Anfang 2019 haben die ersten Stores ein interaktives Schaufenster mit Touch-Funktionalität in Betrieb genommen. Neben der digitalen Informationsfläche und dem Check-out außerhalb der Öffnungszeiten geht es hier vor allem um Markenbildung und Brand Experience: der Touchscreen präsentiert nicht, der Kunde interagiert mit der Marke – und mit dem Team vor Ort.

3. Omnichannel – offline goes online: klassisches Ladengeschäft erschließt digital neue Zielgruppe

Im Kontrast dazu nähert sich ein Unternehmen mit einem bestehenden Filialnetz dem Omni-Konzept ganz anders. Als klassisches „Brick and Mortar“-Business war der Möbelhauskette Möbel Schaffrath eine homöpathische Dosierung des digitalen Wandels wichtig. Immerhin sind bestehende Strukturen die Grundpfeiler des Geschäfts, die umgestaltet und mitgenommen werden wollen.

Im Jahr 2016 war daher online zunächst nur ein Showroom gestartet. 2018 ging nun ein vollumfänglicher Online-Store live. Dieser baut mit dezidiertem Online-Sortiment auf der Experience im Möbelhaus auf, ergänzt sie und erreicht jenseits der Standorte gänzlich neue Kunden, die es zu halten gilt. Mehr dazu im Porträt des E-Commerce Magazin.

Ebenfalls ausgehend vom Point-of-Sale hat Lascana, das Lingerie-Label der Otto Group, Customer Experience neu gedacht. Nahezu jede Kundin geht mit dem Smartphone shoppen. Dementsprechend setze der erfahrene Onlinehändler auf einen mobile-first-Ansatz: mit großem Erfolg! So wurde im Schweizer Markt mit seinen aktuell 60 Points of Sale 2018 eine 62% Umsatzsteigerung erzielt! Dabei erfolgen 70% aller Visits über ein mobiles Endgerät, und auch der reine Mobilumsatz erhöhte sich um 10%.

4. New Business: Konzepte von morgen setzen auf Infrastruktur und smartes Zusammenspiel

‚Das Netzwerk machts!‘, könnte man auch sagen. Das Branchensegment Food ist seit gut zwei Jahren stark im Kommen. Trotz des hohen Grundrauschens wurde dem Food-Markt im E-Commerce im Sommer 2018 zur K5 in Berlin eine nochmal wichtigere Rolle prophezeit.

Zu Recht. Denn obwohl sich einige Player, wie Kaufland, aus dem Business verabschiedet haben und andere, wie Lidl, einen neuen Anlauf versuchen, sind neue Konzepte groß geworden. Mit ihren Fortschritten haben sie die Notwendigkeit von Same-day-delivery und den Lösungsdruck für die ‚letzte Meile‘ als Fragestellung bei den Konsumenten verankert, die sich allmählich an die Vorstellung gewöhnen. Im nächsten Schritt werden sie es als selbstverständlich voraussetzen und mit dieser Haltung den Druck auf die Anbieter erhöhen.

Als neuer Shooting Star wird das Startup Getnow mit seiner jüngst relaunchten Plattform gehandelt. Getnow hat sich von Beginn an geschickt aufgestellt, indem es bei den Metro-Märkten pickt und per DHL ausliefern lässt. Nach München, Berlin und dem Rheinland werden nach und nach weitere Ballungsräume angeschlossen.

Food oder Nicht-Food. Wer sich für Same-day und Last-mile interessiert, sollte auf diese Entwicklung in den nächsten Monaten ein besonderes Augenmerkt legen, empfiehlt Jochen Krisch von Exciting Commerce:

5. Wachsen über Special Interest Experience und Top-Sortiment

Wer glaubt, dass neben den großen Generalisten nur Platz für die bescheidenen Nischen ist, wird staunen, auf welche Umsätze der deutsche Outdoor-Spezialist Bergzeit kommt. Wie das Handelsblatt berichtet, erzielte das Unternehmen 2018 mit einem Plus von 20% auf 60 Millionen Euro einen beeindruckenden Umsatz!

Im Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Giganten Amazon und Decathlon, dem Global Player aus Frankreich, will der Mittelständler die Dynamik beibehalten und baut mit Leidenschaft und Strategie weiter um und aus.

„Wir wollen nicht nur Händler sein, sondern einen Ort mit allen Produkten, Informationen und Services für Bergerlebnisse bieten“, so Geschäftsführer Martin Stolzenberger im Handelsblatt. Weitere Zahlen zum Aufstieg zum Gipfel des Erfolgs bei Deutsche Startups.

6. Wachsen über Purchase Experience & Service

Aus der jüngsten Entwicklung von babymarkt.de kann man zwei Dinge lernen.
Erstens: Experience ist nicht nur zum Beginn der Customer Journey (in den Phasen Awareness und Consideration) ein Konversionstreiber, sondern vor allem auch während und nach dem Kauf.

Zweitens: Auch etablierte Heros können mit den berüchtigten Stellschrauben noch zweistellig wachsen.
Innerhalb von 3 Monaten hat babymarkt.de mit Umstellungen im Checkout-Prozess, Optimierungen bei den Bezahlmethoden und mehr Ressourcen in der After-Sales-Betreuung die Warenkörbe um 10% vergrößert.
Dass – als eigentliche KPI nicht zu vergessen- die Kundenzufriedenheit insgesamt zunahm, zeigt die um 5% gesunkene Abbruchquote. Viele vermeintlich kleine Schritte bewirken oftmals Großes.

Fazit

Den einen Faktor für optimale E-Commerce Experience gibt es nicht. Auch wenn man alle hier genannten Erfolgsgeschichten mit dem Etikett „Customer Experience“ versehen könnte, setzt jeder einzelne dies jedoch völlig anders um. Und gerade dies führt zum Erfolg!

Die Branchen sind genauso wie die Geschäftsmodelle und die Unternehmen selbst völlig verschieden. Ziel kann für keinen E-Commerce Player heute sein, die Rezepte anderer blind zu kopieren. Stattdessen muss ausgehend von einer sicheren und belastbaren Basis, der ganz eigene Erfolgspfad gefunden und beschritten werden. Mit der OXID Plattform und unserem breiten Partner- und Multiplikatoren-Netzwerk wollen wir genau dieses perfekte Sprungbrett bieten. Tausende Shops laufen auf OXID – und keine zwei sind gleich.

Am 20. Februar trefft Ihr OXID Kollegen aus den Teams International, Partner, Marketing und Community an unserem Stand D3.3 direkt an der Networking Zone auf der E-Commerce Berlin. Nutzt die Gelegenheit für ein Update oder persönliches Kennenlernen und die Diskussion Eurer ganz eigenen Herausforderungen. Vereinbart einen Termin oder kommt spontan vorbei. Wir freuen uns!

Autor:

Caroline Helbing, OXID eSales

 Caroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce tätig, seit 2007 beim Freiburger Open Source E-Commerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Customer Experience“. Sie ist in E-Commerce Jurys und als Speakerin aktiv, und teilt ihr Wissen regelmäßig als Referentin in der OXID Academy.

Shop-Suche

Gastblog: Shop-Suche 2016: Mehr Suchqualität, mehr Erlebnis, mehr Conversion

Shop-SucheEine gut durchdachte und intuitiv bedienbare Shop-Suche und Navigation gehört 2016 zu den zentralen Elementen eines Webshops.

Die Shop-Suche muss nicht nur einwandfreie Suchergebnisse liefern, sondern auch individuell auf die Bedürfnisse des Users eingehen.

Darüber hinaus lassen sich über Merchandising-Maßnahmen gezielt Produkte über die Shop-Suche platzieren und pushen. Folgende Faktoren bestimmen maßgeblich den erfolgreichen Einsatz einer intelligenten Suchfunktion.

 

Was muss die Shop-Suche 2016 bieten?

1. Suchqualität:

Über die intelligente Suchfunktion werden exakt die Artikel gefunden, die der User wirklich sucht. Keine Gewichtungen oder sonstige manuelle Einstellungen müssen mehr durchgeführt werden, was zu qualitativen Suchergebnissen führt. Noch dazu lernt eine intelligente Suchlösung stetig durch das Userverhalten dazu und reiht automatisch die relevanten Artikel höher. Auf gleiche Weise lernt die Suche die Begriffe der User zu verstehen und baut einen eigenen Wortschatz hierfür auf.

 

2. Abverkauf steuern / Merchandising:

Hat die Suche aufgrund der Suchqualität die korrekten Ergebnisse gefunden, werden über hinterlegte Regeln diejenigen Artikel nach oben gereiht, die für Shopbetreiber am sinnvollsten sind z.B. nach Margen, Herstellerbeziehungen, Lagerbestand etc. Dies wird im FINDOLOGIC Backend mit ganz einfachen Business-Regeln eingestellt. So kann jeder Shop den Abverkauf individuell regeln. So können z.B. Top-Seller für das Saisongeschäft oder Promotions über die Shop-Suche präsent platziert werden.

 

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3. Einkaufserlebnisse:

In einem Ladengeschäft lernt der Verkäufer mit der Zeit die Begriffe der User verstehen, lernt die wichtigsten und relevantesten Produkte je nach Anfrage anzubieten und preist Neuigkeiten oder Angebote im Sinne des Ladenbetreibers an. Genau dieses Verhalten schafft eine intelligente Suche im Online-Shop.

Folgende Funktionen machen das Einkaufen zu besonderen Erlebnissen:

  • Guided Shopping: Kunden werden mithilfe eines Shoppingberaters intuitiv durch den Suchprozess geführt und zum Wunschprodukt geleitet.
  • Speedup durch OnSite-Optimierung: Über die Integration einer externen, intelligenten Suchlösung wird die Shop-Performance nachweislich gesteigert, was sich positiv auf User Experience und Conversion-Rate im Shop auswirkt.
  • Mobile Conversion: Die Mobile Smart Suggest listet nur die 5 relevantesten Suchergebnisse im Drop-Down und bietet mobilen Usern höchste Usability. Dadurch können Onlineshopbetreiber ihre Mobile Conversion-Rate signifikant erhöhen.

 

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4. Channels verbinden

Google Adwords:

Um den Kunden auf allen Kanälen gezielt anzusprechen, ist es wichtig, das intuitive Kaufverhalten des Kunden zu verstehen und darauf einzugehen. Google Adwords bietet hier bereits eine gute Möglichkeit, Produkte zielorientiert zu bewerben. Jedoch sind für bestimmte Produktgruppen meist nur wenige Keywords für eine erfolgreiche Kampagne relevant.

Die Landingpage muss also auf die Google Adwords Kampagne abgestimmt sein und ist von den optimierten Keywords her limitiert. Für viele weitere Keywords ohne eigene Landingpage eignet es sich hervorragend, die Adwords Kampagnen direkt auf die Suchergebnisseite zu leiten. Diese dient somit als verkaufsstarke Landingpage, ohne dass man sie manuell anpassen muss. Alle verfügbaren Produkte und Untermengen davon mit Filtern zu Farbe, Muster, Material etc. lassen sich somit über Adwords anbieten.

 

Guided Shopping aus Blogs heraus:

Über die Integration einer intelligenten Suche wird dieser Effekt und ausgewählte Keywords über Features wie dem Guided Shopping und der Suche aus dem Blog heraus erheblich verstärkt. Der Kunde wird an der richtigen Stelle im Shop auf die passenden Produkte und entsprechenden Kategorie-Seiten aufmerksam gemacht.

 

Auf einen Online-Shop angewandt heißt das:

Auf einer Content-Seite wird ein Call-To-Action in Form eines Bilds oder Buttons platziert. Handelt der Content über Outdoor-Jacken, so könnten diese u.a. lauten: „Outdoor-Jacken-Berater“, „Ihre Outdoor-Jacke finden“ oder „Passende Outdoor-Jacken zeigen“ – je konkreter, desto besser.

Man könnte nun direkt auf die Suchergebnisse zu „Outdoor Jacken“ verlinken. Doch wesentlich besser ist, eben wie ein Einkaufsberater, noch zuvor 1-3 kleine Fragen über ein Pop-Up zu stellen. Der User wird an die Hand genommen, um so z.B. nach Anlass, Material, Passform oder Farbe zu fragen. Der Vorteil hierbei ist, dass die darauf folgenden Ergebnisse perfekt zu den Interessen des Users passen und noch nach verschiedenen Attributen verfeinert werden können. Der User ist nun bei genau zu ihm passenden Artikeln zu einem Thema, über das er sich soeben beim Shop informiert hat.

 

 

Autor:

Untitled design(2)Andreas E. Nabicht, Jahrgang 1983, arbeitet im Bereich Beratung & Vertrieb bei der FINDOLOGIC GmbH und verfügt über eine Vielzahl an Praxiserfahrungen in verschiedenen Branchen. Als Sales Experte für Online-Shops, berät er europaweit mittelständische Unternehmen und E-Commerce Projekte. Neben seiner Neugierde für die Zukunft des digitalen Handels, bildet das Thema Neuromarketing einen weiteren Interessensschwerpunkt. Als FINDOLOGIC Produktexperte verfasst er nicht nur interessante Blog-Beiträge, sondern für seine Kunden Workshops, Webinare, Vorträge und berät mit großer Leidenschaft FINDOLOGIC-Partnerunternehmen.

 

Gastblog: Die Customer Journey im Wandel – Digital In-Store und Augmented Reality

Ihre Kunden bewegen sich immer mehr in der digitalen Welt! Das Motto muss also lauten: Verpassen Sie nicht den Anschluss! Die Verknüpfung von digitalen Lösungen mit dem stationären Geschäft ist ein entscheidender Faktor, der die Customer Experience von nun an mitbestimmen wird. Der Kunde wird On- und Offline immer anspruchsvoller, die Customer Journey wird immer komplexer. Sie fragen sich warum? Weil sich der Kunde verändert! Für die jetzige und nächste Generation wird der Alltag ohne Smartphone- und Tablet-Nutzung unvorstellbar sein. Diese Devices werden unseren Alltag zukünftig prägen wie kein anderes Gerät. Das Einholen von Information, der Kaufprozess und das Bezahlen via Smartphone wird zum Standard. Schon jetzt werden 80% aller Kaufentscheidungen im Vorfeld digital beeinflusst. Wenn Sie digital nicht vertreten sind, sinkt ihre Relevanz für eine immer größer werdende Zielgruppe.

Besonders der stationäre Handel hat mit diesen Veränderungen zu kämpfen. Lösungskonzepte gibt es viele, aber wo fängt man an?

Digital In-Store verbindet den stationären Point of Sale mit den digitalen Vertriebskanälen des Unternehmens. Es gibt schon jetzt zahlreiche Tools, mit denen sich spannende Digital In-Store Konzepte umsetzen lassen. Der Einzelhändler muss entscheiden, welche konkreten Ziele diese verfolgen sollen, um den Nutzen der zukünftigen Digital In-Store Applikation zu definieren. nubizz zeigt auf der INTERNET WORLD Messe Crosschannel-Lösungen für den stationären Handel, die das Serviceangebot digital erweitern! Durch die zunehmende Smartphone-Nutzung im stationären Laden ist hier eine gut abgestimmte Strategie erfolgsentscheidend.

Mit einem modularen Lösungskonzept bestehend aus

zeigen OXID und nubizz, wie stationäre Geschäfte digitale Konzepte integrieren können.

Aber nicht nur in der Filiale verändern sich die Ansprüche des Kunden. Auch im Webshop möchte der Kunde ein spannendes Einkaufserlebnis. Nur wie setzt man das um?

Ein gelungenes Beispiel können sich interessierte Modehändler auf Basis von Metail ansehen. Mit der virtuellen Anprobe spielerisch shoppen und Kaufbarrieren abbauen, steht dabei im Vordergrund. Der Kunde kann nach Lust und Laune mittels seines persönlichen MeModels individuelle Fashion-Kombinationen aus- und anprobieren und diese über soziale Netzwerke teilen.

Die Wunschvorstellung ist: Anstatt sich durch Menschenmassen zu wühlen, gemütlich auf dem Sofa sitzen. Dabei eine Tasse Tee genießen und nicht mit Taschen bepackt von Geschäft zu Geschäft hetzen. Die Preise sind gut und vergleichbar. Die Ware ist verfügbar. Wenn das Richtige gefunden ist, braucht es nur einen Klick und am nächsten Tag kann das neue Teil genossen werden – wenn es passt …

100 Tage Rückgaberecht! Kostenlose Rücksendung – kein Problem. Oder doch?

Meistens ist es leider nicht so einfach! Der Kunde kämpft oft mit den Problemen der fehlenden Haptik, der limitierten Optik und ist sich meist nicht sicher, ob das Teil auch passt. Das klassische Kundenverhalten sieht dann in etwa so aus: Einfach mehrere Größen bestellen, anprobieren und die zurücksenden, die nicht passt.

Der Händler steht dadurch vor einer riesigen Retouren-Problematik, die in Zahlen wie folgt aussieht:

  • 35% der Onlinehändler haben eine Retourenquote von über 50%
  • Mehr als 10% der Onlinehändler haben eine Retourenquote von über 70%
  • 86% der Händler tragen die Kosten für die Rücksendung in Höhe von durchschnittlich 19 € selbst.

Mit der virtuellen Anprobe Metail bieten Händler ihren Kunden einen Begeisterungsfaktor, der es ermöglicht, die oben genannten Barrieren beim Onlinekauf zu minimieren und somit auf Kundenseite die Bindung und Reichweite zu steigern. Händler freuen sich über steigende Umsätze und die Reduzierung der Retouren.

 

Autor:

nubizz_MPDie nubizz GmbH ist OXID Solution Partner – Enterprise Level und verhilft seinen Kunden zu mehr Erfolg im E-Commerce: im B2B und B2C. Gleichermaßen Unternehmensberatung, Agentur und technischer Dienstleister bietet nubizz Full Service für Onlinehandel und Online Marketing. Marc Püttmann ist als Online Marketing Consultant bei nubizz für die digitalen Kanäle zuständig. Er studierte Kommunikations- und Medienmanagement. Die nubizz GmbH ist gemeinsam mit OXID eSales auf der INTERNET WORLD Messe in München vom 24.-25. März 2015 vertreten. Sie finden den OXID Messestand in Halle B1 / Stand E330.