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Glueckliche Kundinnen

Köpfchen, Händchen, Herzblut: Zutaten zum Erfolg in der Mode-Branche

Obwohl „Kleidung und Schuhe“ laut Statista mit 67 Prozent das Top-Produktsegment im ersten Quartal dieses Jahres waren, ist es nicht leicht, im Online-Modehandel sein Geld zu verdienen. Kleine Händler kämpfen um ihre Nische, große Marken um Einzigartigkeit. Alle buhlen um den wechselfreudigen Kunden. Dabei nur auf B2C-Marktplätze und Handelsplattformen zu setzen, greift zu kurz. Zumal diese den Ansprüchen der Modeindustrie häufig nicht gerecht werden. Markenbildung im E-Commerce beginnt mit dem eigenen Shop. Um zukunftsfähig zu werden und zu bleiben, muss der Online-Shop up-to-date sein. Er bildet die technologische Basis, um individuelle Kampagnen auszusteuern, Alleinstellungsmerkmale zu schaffen und ein positives Image zu beeinflussen. Ein skalierbarer, flexibler Shop mit hoher Performance und Offenheit ist das Must-have im E-Commerce. Große Modenamen wie Schiesser, Zero, Street One, Trigema oder Sheego machen vor, wie es geht.

Laut einer Umfrage der w&co MediaServices GmbH & Co KG unter 82 Teilnehmern der Fashion Week 2017, krankt es bei den Mode-Experten in erster Linie an veralteten Systemen, fehlender (Marketing-)Automation und einer guten Vernetzung im Omnichannel. Doch gerade die Modebranche beweist, dass es anders geht, wenn nicht nur das Sortiment dem Zeitgeist folgt, sondern auch die E-Commerce-Strategie und -Plattform.

Vorreiter gibt es tatsächlich viele unter den Mode-Markenshops und -herstellern

Ein Pionier im Bereich Wäsche ist onmyskin.de. Der Shop ist vor rund 20 Jahren von der Unternehmerin Karin Stäbler aufgebaut worden. Heute umfasst er über 70 Marken und wurde im vergangenen Jahr von der Calida Group übernommen. 2017 wurde onmyskin.de mit dem Shop Usability Award in der Kategorie „Bester Markenshop“ ausgezeichnet. In diesem Jahr war es Calida, die sich eine der renommiertesten Auszeichnungen im deutschen E-Commerce sicherte.

Kunert setzt auf Handelspartner und Onlineshop

Auch der große Strumpfwarenhersteller Kunert setzt auf Handelspartner und auf Online-Shops einzelner Marken. Die Herausforderung an die Shop-Software ist hier ganz klar die Harmonisierung des B2B- und B2C-Kanals. Der Shop ist an das gut gepflegte PIM angebunden, was die zentrale Aussteuerung von Bildern und Informationen an alle Shops gewährleistet. Die Marken-Webshops von Kunert und Hudson sind genauso angebunden wie verschiedene Marktplätze, auf denen der Hersteller zwecks Sichtbarkeit und Reichweite präsent ist.

Alle diese Mode-Marken beweisen, dass sich mit einem flexiblen, offenen Shopsystem mit entsprechender Performance auch große Zukunftspläne realisieren lassen. So steht bei Schiesser quasi immer der nächste Relaunch bevor. Ob „Mobile First“ Strategie oder Voice Commerce, die Wäschemarke geht konsequent mit. So entwickelte OXID Partner Kühlhaus „Luxa“, den Sprachassistenten für den Schiesser Shop. Hier erhalten Kunden sprachgesteuert eine individuelle Beratung.

Sprachassistent Luxa für Schiesser, powered by Kühlhaus

Auch Katalogversandhändler machen ihre Hausaufgaben

Katalogversandhändler wie Schwab oder Sheego haben ein immenses Wissen über ihre Kunden. Und sie haben die nötigen Daten, was ihnen im Online-Handel einen Riesenvorteil verschafft. Um aber auch online so nah am Kunden zu sein, verlangt es nach einer Technologie, die den Kunden und seine Interessen mit der Zeit immer besser kennenlernt. Und es braucht den Willen, die Zielgruppe wirklich zu verstehen. Nicht zuletzt deshalb holt Sheego die Onlinekundinnen zum besseren Dialog direkt ins Haus, um deren Sorgen und Nöte im Shop besser abbilden zu können. Das Ergebnis sind zahlreiche Beratungstools zu Passform, Figurtyp und Styling, die den Kundinnen dabei helfen, die richtige Auswahl zu treffen.

Modehäuser: Mit Kreativität gegen Langeweile in der UX

Bereits vor fünf Jahren bot Lodenfrey seinen Kundinnen auf der Produktdetailseite die Möglichkeit, via Facebook Freunde abstimmen zu lassen, ob das entsprechende Produkt ein absolutes Must-have oder eher ein No-go ist. Mit der Shop-in-Shop Funktion betreibt der Händler zusätzlich eigene Submarken-Shops. Damit war das Münchener Modehaus der Luxusklasse mutig vorne dran, was die Interaktion mit seinen Kunden anbelangt. Die Münchner lassen nicht nach, den Shop konsequent weiterzuentwickeln.

Top Einkaufserlebnis bei Lodenfrey, egal ob on- oder offline

Auch Familienunternehmen wie Engbers GmbH & Co. KG erweiterten ihre stationären Geschäfte um Online-Auftritte, die ihre Marke nach außen tragen. Die Herausforderung besteht darin, dass der Shop trotz des breiten Angebots eine individuelle Note trifft. Der Kunde erwartet, dass er emotional eingestimmt wird und dieselbe Atmosphäre vorfindet, die er auch im Laden erlebt. Persönliche Angebote und eine prompte Lieferung inklusive.

Das Schuhhaus Zumnorde bietet seinen Kunden die Verschmelzung von Online- und Offline-Angebot durch einen digitalisierten POS. Bewegungsmelder registrieren Passanten auf der Straße. Das System spricht den potenziellen Kunden an, der sich dann beim Schaufensterbummel nach Ladenschluss via Touch-Displays beraten lassen kann. Mittels QR-Code kann der Käufer seine Ware via Smartphone nach Hause liefern lassen. Ein ähnliches Konzept verfolgt der Online Retailer EOD mit dem Ladenkonzept seiner Marke Vivo Barefoot und dem interaktiven Schaufenster in Köln.

Digitales Schaufenster im Flagship Store Vivo Barefoot in Köln
Digitales Schaufenster von POSeidon im Vivo Barefoot Flagship Store in Köln

Fazit:

Alle genannten Beispiele zeigen: Der Online-Laufsteg wird zur Rennbahn für das Fashion-Business! Wenn der Händler ein auf seine Kundschaft zugeschnittenes Konzept verfolgt, strategisch vorgeht und das richtige IT-Set-up inklusive E-Commerce-Plattform für sich findet. Wir drücken die Daumen, für weiterhin viele gelungene Projekte und mutige Ideen, die Kunden glücklich machen und den Händlern den wohl verdienten Umsatz bescheren.

Autor

Nicole Lipphardt OXID eSales AG

Nicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

E-Commerce Systeme 2018: 10 Key Take-Aways

Fraunhofer IML untersucht Onlineshop-Systeme 2018

Das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML) hat mit der im Oktober 2018 erschienenen Studie „Onlineshop-Systeme zur Digitalisierung des Handels“ den Anbietermarkt für den B2C- und B2B-Commerce analysiert.

Die Marktstudie beinhaltet die aktuell umfassendste funktionale Analyse für E-Commerce-Systeme.

Digitalisierung im Handel unter der Lupe

Federführend war das Team ERP LOGISTICS des Fraunhofer-Instituts und kooperierte mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Dortmund. Die Studie wurde im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Neben der Originalstudie finden Sie am Ende dieses Überblicks auch ein aufbereitetes Management-Summary mit den Key Take-Aways zum kostenfreien Download. Hier die wichtigsten Eckdaten in Kürze:

1. Der Mittelstand braucht eigene Wege

Sowohl Fraunhofer als auch das Kompetenzzentrum stehen wie keine anderen Institutionen für das tiefe Verständnis der Bedürfnisse des Mittelstands und dem Aufspüren der besonderen Potentiale dieses Segments. Die komplette Studie bewertet alle Aspekte zu 100% aus Mittelstandssicht.

2. Im Vergleich: 19 Hersteller von A – Z

Mit Fokus auf Deutschland wurden auch global aktive E-Commerce Hersteller gescannt und kontaktiert. Die Evaluation unfasst zu den 19 Teilnehmern ein detailliertes Profil von Branchenausrichtung, über Größe und Bedeutung der Anbieter im deutschen Markt bis hin zu Nutzungs- und Kostenmodellen.

3. Chancen und Konsolidierung

Der digitale Handel ist keine feste Kenngröße und hat kein statisches Ergebnis. Vielmehr untersuchen und bewerten die Autoren ihn als das, was er ist: einen Prozess der Digitalisierung. Dabei werden die enormen Chancen für den Mittelstand genauso thematisiert, wie die absehbare Konsolidierung des Marktes der Anbieter.

4. Was die Systemwahl wirklich bedeutet

Vor diesem Hintergrund versteht sich die Studie als eine Entscheidungsvorbereitung für jedes Unternehmen, das sich mit einer Neueinführung, Systemablösung oder -erweiterung beschäftigt. Sie erläutert Tragweite der System-Entscheidung und gibt einen Ausblick, welche Charakteristika in der Praxis welche Konsequenz nach sich ziehen.

5. B2C vs. B2B?

Mit Weitblick werden die unterschiedlichen Zielgruppen und ihre Zukunftsperspektiven dargestellt. So stehen sich die Innovationskraft des Digital Commerce-Vorreiters B2C und das enorme Potential von B2B gegenüber. Wie werden sich die Felder in Zukunft vebinden? Und welche Unterschiede sind in Zukunft zu erwarten?

6. Pricing und Lizenzen

In einer einzigartigen Detailarbeit haben die Marktforscher alle Eigenschaften und Kenngrößen miteinander verglichen. Unter anderem stehen auch alle Anbieter mit ihren unterschiedlichen Lizenzierungs- und Abrechnungsmodellen tabellarisch nebeneinander. Hier wird deutlich, wie unterschiedlich diese zum Teil ausfallen, und welche Vorteile dies jeweils bringt.

7. Features & Functions: deutliche Unterschiede

Die OXID Plattform überzeugt mit höchstem Erfüllungsgrad!

8. Welche Trends wirklich wichtig sind.

Jedes Geschäftsjahr ist geprägt von neuen, zum Teil stark gehypten Branchentrends. Die Untersuchung greift mit wohltuendem Augenmaß diejenigen heraus, die die Systementscheidung berühren und das Geschäftskonzept im Kern betreffen.

9. Industrie 4.0: was bedeutet dies wirklich für den Handel?

Gerade in produzierenden Unternehmen stellt sich schon lang die Frage, ob und wie die vernetzte, automatisierte Produktion direkt an den digitalen Handel angebunden werden kann. Aber ist dieses Thema zwischenzeitlich auch bei den Systemanbietern angekommen? Die Studie gibt hier eine klare Antwort.

10. Wie kommen Kanäle zusammen?

Fest steht, jeder Händler muss seine potentiellen und Bestandskunden über mehrere Kanäle und Touchpoints erreichen. Doch wie verknüpft man diese am besten? Was ist Pflicht; was Kür? Zum Abschluss diskutiert die Studie mögliche und wahrscheinliche Strategien, die die Zukunft des Handels prägen werden.

Die 100-Seiten-starke Studie ist im OXID Ressourcen Center verfügbar. Zudem haben wir ein Management Summary auf 7 Seiten hier zusammengestellt.

Auch interessant: Wie unser „Handel 4.0“-Prototyp auf der Hannover Messe 2017 vorgestellt wurde, lesen Sie in diesem Blogartikel: >> „Industrie & E-Commerce: Digitalisierung rückt die Werkbank an den Ladentisch“

Autor:

Caroline Helbing, OXID eSales

 

Caroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

OXID @ eCommerce Expo, London

Eindrücke aus dem OXID Partner Channel

Internationale Projekte auf OXID Basis gibt es bereits viele (>>OXID Whitepaper „Weltweit erfolgreich handeln“). Aber als Unternehmen waren wir bisher überwiegend im DACH Raum aktiv.
Um das zu ändern sind wir mit offenen Augen und vielen Fragen nach London zur >>ECOMMERCE EXPO, einer der führenden E-Commerce Messen in England, gefahren.
Schließlich heißt es oft, der englische Markt sei dem deutschen stets einige Jahre voraus.

Tradition, Charme und Schlangen

Als Rahmen der Veranstaltung wurde das altehrwürdige Olympia in Kensington gewählt. Eine traditionsreiche zentrale Location, die ihr Alter aber an vielen Stellen nicht verleugnen kann. Neben einer schönen zentralen Halle gibt es große Flächen mit sehr niedrigen Decken, die uns an „gute, alte Zeiten“ auf der Wiesbadener Mail Order World erinnern.

Auch das Publikum zeigte sich sehr gemischt. Goodies und Give Aways finden bei einem Besuchersegment einen reißenden Absatz. Das haben wir auf >>Internetworld und >>DMEXCO so lange nicht mehr gesehen.
Ein Publikumsmagnet ist die Veranstaltung aber auf jeden Fall, so dass wir an Aufgängen und Engpässen an der englischen Leidenschaft für’s Schlangestehen teilhaben können.

Unsere Themen: Customer Experience, Personalisation, Omnichannel

Am Konferenzprogramm lassen sich im Vergleich keine großen Unterschiede in Ausrichtung und Schwerpunktsetzung festmachen.
Hier begegnen uns dieselben Themen wie in München oder Köln. Alles dreht sich um Customer Experience, Engagement, Marketing Automation, Omnichannel, Payment Solutions und Personalisation (>> ECOMMERCE EXPO Conference Programme 2018).

Die zahlreichen Vorträge auf insgesamt elf kleinen Bühnen sind durch die Bank ausgezeichnet besucht, auch wenn häufiger ein Produkt oder ein Service im Vordergrund steht.
Alle Besucher der Vorträge werden dabei vom Servicepersonal erfasst. Falls die Kontaktdaten anschließend den Vortragenden zugänglich gemacht werden ist dies sicher ein echter Mehrwert, den wir von deutschen Events so nicht kennen.

Partnerschaften, dies- und jenseits des Kanals

Besonders wichtig und spannend waren für uns die Gespräche mit unseren Partnern, die bereits im englischen Markt präsent sind und uns gutes und offenes Feedback zu ihren Erfahrungen und Aktivitäten geben konnten. Ein herzliches Dankschön für den partnerschaftlichen Austausch an >>Trusted Shops, >>Klarna, >>FACT-Finder, >>Styla, >>Akeneo und >>Avalara.

Netzwerken! OXID Partnertag 2018 und Planung 2019

Unser Fazit: we’ll be back!
Nächstes Jahr werden wir uns auf dieser Messe sicher wiedersehen. Auch die zweite große Veranstaltung, die >>Internet Retailing Conference, ist im Kalender vermerkt.
Partner, die uns auf dieses Event beziehungsweise in den Markt begleiten möchten, sind herzlich eingeladen sich mit uns auszutauschen.

Der OXID Partnertag am 15. November (>>Tickets hier ab 1.10.2018) ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, gemeinsam die Aktivitäten für 2019 zu planen.

Autor

Markus Baars hat es als Nordlicht in die Toskana Deutschlands gezogen, wo er seit 2011 für das Partnergeschäft der Freiburger OXID eSales AG verantwortlich ist.
Amazon-Kunde ist er seit 2000 und hat sein Online-Sozialisation auch in der „Plattformökonomie“ bei Google in Dublin und Amazon in Luxemburg erhalten, noch bevor diese so genannt wurde. Heute ist er der richtige Ansprechpartner für alle, die mit der OXID eSales AG ein gemeinsames Geschäftsmodell entwickeln wollen.

dmexco 2018 trifft den Nerv der Branche

Wochenlange Vorbereitungen, zwei spannende Tage in Köln und schon ist die dmexco wieder Geschichte (>zum Fazit des Veranstalters). 41.000 Besucher hatten sich am 12. und 13. September auf der Kölnmesse eingefunden, um über die Trends des Jahres im digitalen Marketing und E-Commerce zu diskutieren.

KI, Daten und Automatisierung überall

Die neuen Macher der dmexco haben die brennenden Themen der Branchen sehr gut aufgegriffen. Bei 250 Stunden Programm war für jeden etwas dabei. Große Namen und interessante Impulsgeber waren auf jeder Bühne vertreten. Das alles hochprofessionell organisiert, moderiert und umgesetzt. Mit etwas gutem Zeitmanagement konnte sich jeder die Rosinen vom Kuchen picken. Die Messe war sehr gut besucht, die Stimmung insgesamt sehr gut, der Ton freundlich und die Gespräche konstruktiv.

OXID Stand auf der dmexco 2018

In Halle 6 gab es phasenweise fast kein Durchkommen. Alleine bei Google und Facebook hätte man locker den ganzen Tag verbringen können. Von der nachgestellten Gründergarage über kuschlige Arbeitsecken bis hin zu interaktiven Spielereien gab es hier alles was das Marketing Herz begehrt.

Auffällig waren in der World of Agencies in Halle 8 die Anzahl der Agenturen, die in irgendeiner Form mit Kundendaten zu tun hatten. Gefühlt jeder zweite Stand bot eine Dienstleistung, einen Service oder eine Software zur Kundendaten-Analyse, Conversion-Optimierung, Kundenbindung, personalisierter Werbung oder ähnliches an. Rosige Zeiten für Marketing-Abteilungen, die es heute leichter haben das Unternehmen voranzubringen, und den Erfolg auch zu belegen. Die t3n konstatiert, dass „das datengetriebene Marketing dazu beiträgt, die richtigen Entscheidungen beispielsweise in der Produktentwicklung und im Produktmanagement zu treffen. Die Zukunft wird nicht ausschließlich durch datengetriebene Verfahren bestimmt werden, Entscheidungen werden aber immer mehr durch Daten beeinflusst werden“. (>hier den ganzen Artikel lesen)

Die VR- und AR-Attraktionen in der World of Experience in Halle 9 waren gut besucht und eröffneten erstaunliche Einsichten in neue Welten, die so in der Realität des Handels noch nicht angekommen sind (>Dazu auch mehr hier). Dass es immer mehr um digitales Erleben geht, war auch an anderen Ständen deutlich sichtbar. Die Customer Journey mag ein Buzzword sein, worunter jedes Unternehmen etwas anderes versteht. Die Digitalbranche ist sich jedoch einig, dass egal wie das digitale Erleben aussehen mag, es rückt zunehmend in den Vordergrund.

Die große Congress Stage, ebenfalls in Halle 9 machte ihrem Namen Ehre. Ich persönlich sah den Talk mit Nico Rosberg, der sehr viel Ähnlichkeit sieht zwischen einem Manager und einem Spitzensportler. Beide müssten täglich unglaublichen Fokus und enorme Disziplin beweisen, um zum Erfolg zu kommen.

Nico Rosberg auf der dmexco
Nico Rosberg auf der dmexco 2019

Überall sichtbar und Gegenstand fast jedes Gespräches war das Thema künstliche Intelligenz. Dass Algorithmen mittlerweile zunehmend unser Leben prägen ist unbestritten. In zahlreichen Vorträgen war KI präsent, sei es um das Potenzial und die Möglichkeiten zu beleuchten, oder wie mit Ängsten umgegangen werden könnte. Dementsprechend spürbar war die große Verunsicherung, die dem Thema anhaftet. Gerade Onlinehändler tasten sich langsam heran und haben große Berührungsängste. Außerdem ist nicht überall wo KI drauf steht auch KI drin. Das Thema liegt auf dem Tisch, muss aber sichtlich mit Leben gefüllt werden, egal ob beim kleinen Onlinehändler, beim Mittelständler oder beim Großkonzern. Die Krux dabei sind die Daten, der richtige Umgang damit und das ziehen sinnvoller Rückschlüsse. Da schließt sich der Kreis zur Agenturwelt. Viele Start-ups haben den Trend erkannt und erahnen den unglaublichen Bedarf an Wissen, Management, Technologie und Dienstleitung, der auf Unternehmen aller Branchen in den kommenden Jahren zukommen wird.

Unser Fazit: Weiter so

Für uns war die dmexco 2018 ein Erfolg und besser als die vorige Veranstaltung. Woran wir das messen? An der Qualität der Gespräche, der Frequenz am Stand und dem Segment der besuchenden Kunden und Interessenten.

Die Laufkundschaft hatte ernsthaftes Interesse und die Gespräche waren zu 90% dem mittelständischen und Enterprise-Segment zuzurechnen. Die Kontakte waren im Schnitt zwar etwas weniger als das letzte Mal, aber dafür relevanter und interessanter.

Wir waren im Vorfeld mit Terminen ausgebucht und diese wurden stärker als die Jahre zuvor auch wahrgenommen. Bei „Walk-Ins“ war die Bereitschaft, auf einen Termin später am Tag zu warten höher, als in den Vorjahren. Der Fokus der Besucher lag also deutlicher auf der gezielten Informationsbeschaffung, weniger auf „sich treiben und inspirieren lassen“.

Die Konzentration der E-Commerce Technologien in Halle 7 war für eine Orientierung sehr hilfreich, könnte aber noch spitzer werden. Kunden, Partner und auch Pressevertreter berichteten, dass sie kaum aus der Halle 7 hinausgekommen seien, und hier in konstruktiver Art und Weise den ganzen Tag zugebracht hätten.

Tessa am Stand von OXID eSales

Internationalisierung ist ein Thema, das Händlern unter den Nägeln brennt. Stärker als die Jahre zuvor gab es zahlreiche Anfragen zur Mandantenfähigkeit in OXID eShop und den Chancen und Möglichkeit einer Expansion ins Ausland.

Unangenehm aufgefallen ist uns der Leerstand in Halle 7, wo doch so mancher Standplatz nicht besetzt war. Und schon fast peinlich war der Schwund der Messeteams, der ab dem Nachmittagskaffee einsetzte und dann rasch zunahm. So ab 16 Uhr gab es bereits völlig verwaiste Stände, obwohl der Messebetrieb noch weitere 1,5 Stunden andauerte.

Unser Dank gilt den Kunden, Interessenten, Partnern und der Community, die vorbei geschaut und das Gespräch mit uns gesucht haben. Aber auch den Teams der Partner, die mit uns die Messe gerockt haben: Eikona mit Tessa, ERGO Direktversicherungen, Esyon, Laudert und Pixelboxx. Ihr wart spitze!

dmexco Messeteam mit OXID eSales, Eikona mit Tessa, ERGO Direkt, Esyon, Laudert und Pixelboxx

Wir sind gespannt, wie sich die dmexco und ihre Branche weiterentwickeln wird. Der richtige Weg ist eingeschlagen. Ein Place to be für alle Digitalmarketers, Entscheider und Hersteller in diesem Bereich. Die dmexco hat Spaß gemacht. Wir kommen gerne wieder.

Nicole Lipphardt OXID eSales AG

Nicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

Recap K5 2018: Next Generation E-Commerce

Noch ein E-Commerce Event? Tradition und Neuanfang der K5

Wer im E-Commerce gut vernetzt sein möchte, hat ein Problem. Ein Zeitproblem. Oder ein Präsenzproblem; Je nachdem wie man es betrachten möchte.

Der Event-Jahreskalender ist voller, als es der Branche gut tut. Darunter sind zu viele mittelmäßig bis gute Veranstaltungen, die man nicht alle bedienen möchte. Und zu wenig sehr gute, auf die man sich guten Gewissens beschränken könnte. In einem Markt mit rasantem Entwicklungstempo kann man nicht auf exzellentes Networking verzichten. Zugleich ist jeder Tage jenseits des eigenen Themenbereichs ein echtes Opfer.

Auch bei der K5, einem der renommiertesten Formate, muss man sich die Frage stellen: Lohnt sich diese Konferenz für mich wirklich?

>>Seit 2011 steht sie quasi als Synonym für hochkarätige Speaker, ernsthafte Analyse und ein sicheres Gespür dafür, welche Trends nicht nur Hype sondern Businessrelevanz bieten.

Doch die vor 3 Jahren gewagte Verpflanzung aus dem bayrischen Millionendorf in die Hauptstadt und die Einführung der Ausstellerfläche haben gerade im letzten Jahr nicht 100%ig überzeugt. Entsprechend vorsichtig fiel der obligatorische Twitter-Dank zu Konferenzauftakt aus.

Innovation und Mut: Next Generation Commerce

Die Vorsicht beim Verteilen der Vorschusslorbeeren war rasch über Bord geworfen, als klar wurde, was für ein >>sorgfältig geplantes Programm hier auf die Bühne kam!

Eine sehr gut abgestimmte Mischung aus Entrepreneur Best Practice, Business Insights und Marktanalysen brachte genau den Fokus auf echte Business Opportunities, den sich die rund 3.000 Teilnehmer wünschten.

Egal ob als Digital Native Startup, Commerce’ler im digitalen Wandel, Tech Head oder Investor. Genau diese Mischung funktioniert am allerbesten in Berlin. In der Vergangenheit haben Umzüge den Formaten nicht immer gut getan. Bei der K5 muss man sagen: Glückwunsch zur Standortentscheidung! Zielgruppe erreicht.

K5-Liebling #1: Plattform-Modelle! – Fashion und Lifestyle

Die Moderation der Hauptbühne übernahmen die Macher, >>Sven Rittau und >>Jochen Krisch selbst. Dies gab dem Programm nicht nur eine angenehme Vetrautheit und Nähe, sondern auch zusätzliche Perspektiven. So erfuhr man etwa, dass es laut >>E-Commerce Blogger Krisch, eigentlich gar keinen Schwerpunkt „Plattform“ hätte geben sollen. Zu häufig wurde das Schlagwort in den letzten Monaten und auf dem Vorjahresevent rauf und runter diskutiert.

Doch die aktuelle Marktentwicklung drängte es geradezu auf: Vor allem im Fashion- und Lifestyle-Bereich gaben Shoepassion, Thomas Sabo, AboutYou, Amorelie, Modomoto, Zalando, Amazon, Lesara, KellerSports, Adidas und Co. Einblick in Erfolgsfaktoren, die jenseits des klassischen Handels angesiedelt sind (>>Das vollständige Programm hier.)

K5-Liebling #2: Food!

Twitter ist für mich auf Veranstaltung immer das „soziale Medium der Wahrheit“. Facebook und Instagram sind atmosphärisch wichtig; Aber den richtigen Biss kann man nur von der Community erwarten, die weiß, wie man (zur Not) in 140 Zeichen alles sagen kann. Social Media kann wie ein Brennglas wirken.

Die K5-Vorträge im Food-Bereich haben digital nach meinem Empfinden besonders Feuer gefangen. Elektrisierend, was man hier plötzlich an Know-How und Gestaltungswillen auf der Bühne sah! Nach der Präsenz von Amazon Fresh – gerade hier in Berlin- und >>den jüngsten Rückziehern im Bereich der Delivery Dienste, wurde in diesem Segment nicht mehr viel erwartet. (NGIN Food, Studie GfK, bevh).

Service, Media, Customer Experience

Das Hauptthema und Grundtenor aller Beiträge der Konferenz war eindeutig das Thema „Experience“, in allen Ausprägungen. Von Tech-Standards, über AI, Servicitation, Publishing und Design. Es wird im Commerce nicht mehr nur gekauft. Es wird gelebt, sich identifiziert, nach Werten und Gemeinschaftsgefühl gesucht und Infrastruktur gestaltet. Brands sind auch hier wieder der Vorreiter. Aber der Transfer auf andere Modelle zeichnet sich heute schon ab.

National vs. International

Natürlich kann man sich immer noch etwas mehr wünschen. Bei der K5 2018 wäre das für mich die angemessene Reflektion des starken E-Commerce Wachstums in den asiatischen Märkte gewesen.

>>Mit Adidas, Ebay, Amazon, Wayfair waren zwar durchaus internationale Player auf der Bühne. Und auch die Internationalisierungs- Cases wie von bergfreunde.de waren hochrelevant für alle, die den Blick über D,A,CH hinaus ernst meinen.

Aber ganz ohne Alibaba, afrikanische Retail-Plattformen und den Mobile-Vorreiter Korea geht es heute eben auch nicht mehr.

Fazit #K5BLN: lohnendes Event!

Ich zitiere auch hier wieder gern Twitter als den Kanal der Wahrheit:

Es ist interessant, dass bei allem Freudentaumel auch Rück- und Ausblick auf die anderen Großevents wie OMR und dmexco nicht ausbleiben. Und dies schließt den Bogen zum eingangs genannten Problem:

Wir haben zu viele Events auf der E-Commerce Agenda. Dass eine CeBIT dieses Jahr in der Auflistung von Konkurrenzevents fehlt, macht klar: großen Namen sind keine Garantie. Es werden sich auf Dauer auch nicht alle E-Commerce Branchen-Events halten können.

Dieses Jahr hat die K5 sehr überzeugend abgeliefert.

Wenn sie in diesem Duktus weitermacht, muss sie sich keine Sorgen machen. K5 2019? Für mich gesetzt.

Autor:

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

Jochen Schweizer

Recap OXID Commons 2018: Was für ein E-Commerce Event!

Serie Teil IV #oxcom18

Fast drei Wochen ist die #oxcom18 nun schon wieder her. Mit etwas Abstand betrachtet können wir stolz sagen: es war ein rundum gelungenes E-Commerce Event, von dem wir als OXID, die Partner, Kunden und die Community sehr viel positive Eindrücke und Anregungen mitgenommen haben. Es ist uns gelungen zu zeigen, wie wir uns gegenseitig ergänzen, voneinander profitieren und dass OXID eben mehr ist, als die Summe der Einzelteile. Das Feedback in den zahlreichen Gesprächen des Tages war extrem positiv. Die 600 Gäste der OXID Commons Networking Conference & Exhibition erlebten in der Messe Freiburg einen absolut tollen Tag.

Gut gelaunte Aussteller, Besucher und Gäste

Die Halle war mit 34 Ausstellern voll besetzt. An den Ständen fanden zahlreiche Begegnungen und Gespräche statt. Die VR-Area war Publikumsmagnet und so manch einer stieg mit wackeligen Beinen aus dem Rennwagen und musste sich im Anschluss an den zahlreichen Catering-Ständen wieder stärken.

 

Top Sprecher begeisterten das Publikum mir ihrem Know-how

Der Themenmix vor allem auf der Strategy Stage war abolut gelungen. Nach einem inspirierenden und spannenden Vortrag von Jochen Schweizer drehte sich alles um KI, Machine Learning und Personlisierung. Bis hin zu Content Commerce und Marketing KPIs waren echte Experten auf der Bühne, die in strategischen, theoretischen und praktischen Fragen das Publikum begeisterten konnten.

Glückliche Kunden und Partner nahmen stolz den Golden Cart Award entgegen

In 5 Kategorien wurden die besten OXID eShops Deutschlands ausgezeichnet. Freuen konnten sich saueracker.de in der Kategorie B2B Großhandel, protiq.com in der Kategorie B2B Hersteller, trigema.de in der Kategorie Markenhersteller, matratzen-concord.de in der Kategorie Omnichannel & Retail und die bergfreunde.de in der Kategorie Online Pure Player & Versandhandel. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte! Wer trotzdem mehr zum Golden Cart Award erfahren möchte klickt hier!

Den ganzen Tag einfach nur schlemmen

Unzählige mega-leckere Getränke und Desserts fanden nach der Freiburger Curry Wurst dem Geschnetzelten oder der Pizza glückliche Abnehmer. Das Team rund um Hermann Vetter vom Business Catering Freiburg hatte sich mal wieder selbst übertoffen. Bis in die späten Abendstunden konnte an diversen Food-Ständen geschlemmt oder gar selbst gegrillt werden. Ein Hochgenuss.

Feiern bis in die frühen Morgenstunden

Es ist kaum in Worte zu fassen, wie die Commons in der After Show Party ihren würdigen Ausklang fand. Die neue Frisur beim Barber Shop, die selbst gedrehte Zigarre, der XXL-Kicker oder das geile Tatoo von Scale Commerce… Es gab jede Menge zu entdecken. OXID Kunde und DJ Ralf Mager rockte die Hütte und lockte stundenlang die Tanzbegeisterten auf das Parkett. Sage und Schreibe 1300 Cocktails wurden an die Feiernden ausgeschenkt. Einfach ein mega cooler und chilliger Abend!

Fazit #oxcom18

Das OXID Netwerk traf sich am 14. Juni in der Breisgaumetropole und hatte riesigen Spaß am Netzwerken, dem gegenseitigen Kennenlernen, dem Austausch unter Gleichgesinnten, lauschten den zahlreichen tollen Geschichten, Tipps & Tricks, die auf den drei Bühnen erzählt wurden und genossen das gemeinsame Feiern. Tausend Dank an alle Sponsoren, allen voran dem Hauptsponsor Amazon Pay. Ein rundum gelungenes Event, von dem viele Kunden, Partner, Sponsoren, Aussteller und das gesamte OXID Team mit einem Dauergrinsen im Gesicht, frischen Ideen und neuem Tatendrang nach Hause fuhren.

Mehr Eindrücke von der Commons gibt es hier!

Save the Date OXID Commons 2020 am 25. Juni!

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neuer B2B Onlineshop von Sihl Direct Großformatdruck

Gastblog: Sihl Direct setzt neue Maßstäbe im B2B Online-Einkauf

Die Sihl Direct vertreibt mit ihren eigenständigen Vertriebsgesellschaften in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz die Produkte des international tätigen Spezialisten im Großformatdruck. Im Zuge der Digitalisierungsstrategie der Sihl Direct realisierte dotfly auf Basis der OXID Enterprise Edition drei B2B Online Shops für die drei Ländergesellschaften.

Tiefe ERP-Integration mit reibungslosen Datentransfers

Besonderes Augenmerk wurde hierbei auf die Integration in die Prozesse der Gesellschaften und somit auf eine umfassende bidirektionale Schnittstelle zum ERP‐System eEvolution gelegt.

Folgende Anforderungen waren hierbei zu erfüllen:

  • Die Möglichkeit für Vertriebsmitarbeiter, über ihren Benutzer-Account Einsicht in die Konten der Ihnen zugewiesenen Kunden zu erhalten, und mit deren Einverständnis
    auch Bestellungen durchführen zu können.
  • Die Implementierung einer flexiblen Suche mit intelligenten Vorschlägen und umfangreichen Facetten.
  • Die Integration eines spezifischen Systems zur Preisfindung für die Schweizer
    Landesgesellschaft.
  • Die Implementierung einer Live‐Bestandsabfrage an die API eines Zulieferers für Verbrauchsartikel der Sihl Direct Schweiz.

Außerdem mussten folgende Daten übertragen werden:

  • sämtliche Artikelstammdaten der Gesellschaften
  • Bestände, Nettolistenpreise, kundenspezifische Preise (die, sofern für einen Kunden hinterlegt, die Nettolistenpreise überschreiben)
  • Verbrauchsmaterialien und Drucker und deren Relationen zu den jeweils passenden Druckmedien
  • alle Kunden aus dem ERP‐System in den Shop
  • neu über den Shop registrierte Kunden ins ERP‐System
  • Bestellungen zum ERP‐System
  • kundenspezifisch zugewiesene Ansprechpartner im Innendienst
  • kundenspezifisch zugewiesene Außendienstmitarbeiter

Alle drei Gesellschaften führen hierbei ein eigenständiges Sortiment und eine eigenständige
Kundendatei. Die drei Shop‐Mandanten wurden somit im Standalone Modus angelegt.
Nach zwei technischen Workshops mit Sihl Direct und deren ERP‐Partner EXSO zum Projektstart galt es, umfangreiche Erweiterungen der OXID Shop Plattform zu realisieren.

Neuer B2B Onlineshop von Sihl Direct GroßformatdruckMehr B2B Kundenservice dank nahtloser Prozess- und ERP-Integration

Es wurde die Möglichkeit geschaffen, je Kunde individuelle Preise für einzelne Artikel zu hinterlegen. Dabei war sicherzustellen, dass, sofern kein kundenspezifischer Preis hinterlegt ist, immer der jeweilige Nettolistenpreis angewendet wird. Die Sihl Direct Schweiz hat im Gegensatz zu den beiden anderen Gesellschaften ein komplexeres Modell der Preisfindung in ihrem ERP abgebildet, das aufgrund der hohen Anzahl verschiedener Preis‐Artikel‐Kunden‐Relationen direkt im Shop implementiert wurde.

Die Schnittstellenimplementierung wurde auf Basis des OXID ERP SOAP Connectors durchgeführt. Hierfür wurden umfangreiche Erweiterungen des ERP Connectors realisiert und bestehende Methoden erweitert. Zahlreiche neue Plugins wurden erstellt, die Methoden zur Anlage, Löschung und Aktualisierung der neu geschaffenen Datenbank‐Entitys ermöglichen.

Die Suche wurde auf Basis von Elasticsearch und dem Modul OXSEARCH von marmalade realisiert und bezieht alle relevanten neu geschaffenen Datenmodelle mit ein.

Das Ergebnis: eine hochmoderne Shop-Umgebung

Es werden neue Maßstäbe für die Nutzer im B2B Shopping gesetzt. Die Systeme und Prozesse der drei Gesellschaften sind nahtlos integriert. So konnten – flankiert von ausgeweiteten Online Marketing Maßnahmen – gleichermaßen die Umsätze gesteigert und die Prozesse auf Seiten der Gesellschaften vereinfacht werden.

 

Autor
Tobias Müller, dotfly, Leiter Technology UnitTobias Müller arbeitet seit 2005 für dotfly und leitet seit 2009 die Unit Technology. dotfly ist eine inhabergeführte Digitalagentur aus Köln mit 30 Strategen, Designern, Developern und Online‐Marketers. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir umfassende digitale
Strategien und darauf basierende Lösungen. Wir setzen auf ein starkes Netzwerk und führende Technologiepartner. Unsere Kunden sind Institutionen, mittelständische Unternehmen und etablierte Marken ‐ darunter Bitburger, Hardeck, IW Medien, GLS Bank und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

iBusiness Ranking von Deutschlands wichtigsten E-Commerce Systemen

iBusiness Ranking: OXID vorne mit dabei! Deutschlands wichtigste E-Commerce-Systeme

Die iBusiness ist ja sehr aktiv in der Einschätzung und Auswertung von Shopsystemen. Letztes Jahr durften wir uns über eine Top-Platzierung beim B2B-Shopsystemvergleich freuen. Es war die Rede von OXID eShop als Preis-Leistungs-Sieger der Systeme unter 100.000 Euro.

Die meist installierten Shopsysteme Deutschlands

Dieses Jahr legte Dominik Grollmann, Analyst der iBusiness, die Studie breiter an. Er wollte herausfinden, welches die wichtigsten und verbreitetsten Systeme Deutschlands sind. Kein leichtes Unterfangen, wie er gleich zu Anfang zugibt. Die schiere Bandbreite vom Shop-Baukasten kleiner Händler, über den „Mittelbau von Systemen wie OXID eSales, Intershop oder Magento“, bis hin zu den „hochklassigen Plattformen wie SAP Hybris, IBM Websphere oder Commercetools“ macht die Beurteilung schwierig.

Die Studie geht von „40 nennenswerten Shopsystemen“ aus; von Out-of-the-Box, über Plug-In, Miet- oder Agenturlösungen, Eigenentwicklungen und weiteren mehr. Mit einem Crawler hat die iBusiness alle in Deutschland registrierten Domains und die dahinterliegenden Websites geprüft, ob sie sich einem der 40 Shops zuordnen ließen.

Ein gutes Ergebnis liefert dieses Vorgehen ganz vorne „im Long Tail“ der gecrawlten Systeme. Hier gehören WordPress-Plug-Ins (Woocommerce) und Mietshops (ePages) zu den am meisten installierten Systemen. Diese erwirtschaften allerdings einen geringen bis keinen Umsatz. Die große Masse machen also einfache und günstige Shops als Standardinstallationen aus.

 

iBusiness Ranking Die Top 1000 Shopsysteme

Im professionelleren Segment – der Liga der Top 1000 – war es für den Crawler schwierig, diese Systeme noch zu erkennen. Als Grundlage diente daher zusätzlich die alljährliche Studie der EHI Retail. Hier dominiert Magento (145 Shops) vor OXID (93) gefolgt von Shopware (57) und Hybris (44).

OXID eShops liegen nicht nur auf Platz 2 (Eigenentwicklungen ausgenommen), sondern machen im Vergleich zu 2015 23% mehr Umsatz, liegen also deutlich über dem Marktwachstum von 18%, so die EHI Retail Studie.

Dass die beste Lösung nicht automatisch die teuerste ist, leuchtet ein. Viel entscheidender ist, welche Lösung die beste für das jeweilige Set-Up beim Kunden ist. Dominik Grollmann sieht das ähnlich. Kleine Systeme können „vom Leistungsumfang und der Funktionalität“ ebenbürtig sein. Die Frage ist, wie die IT-Infrastruktur des Händlers aussieht, was er für die Zukunft plant und wie viel individuelle Anpassungen er machen muss oder möchte um das System für seine Zwecke und konform mit seiner Business Strategie weiterzuentwickeln.

 

B2B Shopsystem-Vergleich der iBusiness 2016

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

OXID am Stand 67

Die K5 Future Retail Conference in Berlin. Definitiv eine Reise wert.

OXID am Stand 67Letztes Jahr fand die K5 erstmals in Berlin statt. Das Thema: „Shifting Value Pools“. Die Kernthese fasste damals Alexander Hofmann von ecomparo in seinem Blogbeitrag zusammen (K5 Berlin 2016 Recap) und sprach von den sichtbaren Veränderungen, welche die Digitalisierung im E-Commerce bereits zutage fördert. Die Rede war von den Gefahren des schwindenden Kundenzugangs und der Notwendigkeit für Onlinehändler, sich vertikal weiterzuentwickeln. Also mehr zu sein, als nur ein Händler.

Auch das Thema ‚Mobile‘ war letztes Jahr auf der K5 längst kein Trend mehr. Es wurde eher als fester Bestandteil der E-Commerce-Realität gehandelt und als Thema, mit dem sich jeder Shopbetreiber auseinandersetzen muss. Die t3n sprach im Nachgang an das E-Commerce Event (Nicht nur Produkte bringen Erlöse) davon, dass das physikalische Produkt nicht mehr alleine den Ertrag abwerfen kann, sondern Händler zum Umdenken aufgefordert sind, um mit neuen Geschäftsmodellen der veränderten Customer Journey Rechnung zu tragen.

Erfolgreich sein, in einer Welt der E-Commerce Plattformen

Betrachtet man das K5 Motto in 2017 „Thriving in a World of Plattforms“, knüpft die Future Retail Conference genau dort an, wo sie letztes Jahr aufhörte. Den Auftakt auf der Main Stage machen die Online Marketing Rockstars, deren Vorträge ganz im Zeichen von „Mobile“ stehen. Gefolgt vom Schwerpunktthema Food und wie dieser Markt den Online-Handel verändert. Die Debatte könnte kaum aktueller sein. Jetzt wo Amazon Fresh mit seinem Testlauf in Berlin die E-Commerce-Gemüter erhitzt (Zum ersten Mal bei Amazon Fresh bestellt. Magisch oder fauler Zauber?).

Der Nachmittag des ersten Tages steht ganz im Zeichen der großen Mode Brands und Hersteller, die Einblicke in Strategien und Taktiken geben, um in der Welt aus Plattformen zu bestehen. Auch den zweiten Tag bestimmen Zukunftsperspektiven für den Modehandel. Natürlich mit Zalando, aber auch Breuninger, Outfittery und einige andere sind mit von der Partie. Den Rest des Programms auf der großen Bühne bestimmen Strategien für Wachstum, Marktplätze und den Handel von morgen. Daneben gibt es auf der Future Tech und Best Practice Stage jede Menge weitere spannende Themen.

Ein K5 Programm mit vielen E-Commerce-Größen und Highlights

Das verspricht also spannend zu werden. Den OXID Vorstand und Vertrieb trifft man am Stand 67. Vorbeischauen absolut erwünscht! Wir freuen uns außerdem, gleich am ersten Tag selbst Speaker sein zu dürfen. Während auf der Main Stage Mittagspause ist, werden um 12:30 Uhr in Raum 2 unser Key Account Manager Sebastian Benoufa und Benjamin Abbenseth, E-Commerce Leiter des OXID Kunden Rotho, ein kurzweiliges Zwiegespräch führen. Das Thema: „Lost between Channels: Wo mache ich eigentlich Umsatz?! (Oder wie?)“. Rotho wird Einblick in die Situation eines Unternehmens geben, das als führender Hersteller im Kunststoff-Bereich die Kunden vom Großhandel bis zum Endkunden auf vielen Wegen erreicht.

OXID eSales auf der K5Und dann ist da noch die Podiumsdiskussion am 2.Tag im Customer Experience Track, wo sich unser CEO neben den bisher gesetzten Shopsystem Anbietern Shopware und Prestashop der Frage widmen wird, woher eigentlich technische Innovation kommen. Selbstverständlich schauen wir auch mit Spannung auf den Shop Usability Award, der erstmals im Rahmen der K5, aber bereits schon zum 10ten Mal ausgetragen wird. Über 500 Onlineshop-Betreiber hatten sich letztes Jahr beworben. Wir erinnern uns gerne an das Event zurück, wo unsere Partner und Kunden mit OXID eShops richtig punkten konnten und die Siege in den Top Kategorien abräumten. So dürfte es gerne weitergehen.

Einen Rückblick zur K5 2016 gibt es hier: https://www.k5-conference.com/rueckblick-2016/

Wir wünschen allen eine spannende K5 mit vielen guten Vorträgen, wertvollen Diskussionen und anregenden Take-Aways, die in die tägliche Arbeit einfließen können. Kommen Sie gerne bei uns am Stand 67 vorbei. Wir freuen uns Ihren Besuch.

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.