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Gastblog: 5 Tipps für effektives E-Mail Marketing zum Black Friday und Cyber Monday

1. Bestimmen Sie Ihre Aktionszeiträume nach Ihrem Gusto

Üblicherweise beginnt das „Black-Weekend“ am Black Friday, der in diesem Jahr auf den 23. November fällt. Mit dem Cyber Monday endet das weltweit beliebte Schnäppchen-Wochenende. Doch viele Händler machen aus den vier Tagen eine ganze Woche (Black-Week) oder gar einen ganzen Rabatt-Monat. Entscheiden Sie selbst, ob Sie bereits vor dem 23. mit Ihren Black-Weekend Aktionen beginnen wollen oder lieber in die Verlängerung gehen möchten. Und kündigen Sie Ihre Rabatt-Aktionen möglichst 4-5 Tage vor Aktionsbeginn an.

Legen Sie am besten im Vorfeld eine Automationskette an, damit Ihre Newsletter wie geplant versendet und Ihre Abonnenten rechtzeitig informiert werden. Zu den Automationsketten später mehr.

2. Diese Produkte sind an den Black-Weekend-Tagen ganz besonders begehrt!

Weltweit wurden 2016 über 140 Millionen Produkte verkauft. Wenn Sie wissen wollen, welche Produkte in Deutschland am beliebtesten sind: Laut einer Umfrage von mydealz werden in 2018 voraussichtlich folgende Produkte am meisten gekauft werden:

  • Kosmetik
  • Mode
  • Lebensmittel
  • Möbel und Dekoartikel
  • Sport und Freizeit

Weiterhin sind Technikartikel sehr begehrte Produkte und Reise-Schnäppchen werden zu der dunklen Jahreszeit natürlich auch sehr gerne gebucht.

Mit diesem Wissen können Sie Ihre Produkte optimal auf Ihrer Website präsentieren und in Ihren Newslettern in den Fokus Ihrer Abonnenten rücken. Dazu zählen gute Produktfotos, knackige sowie ansprechende Produktbeschreibungen, tolle Headlines und natürlich darf der Call to Action-Button nicht fehlen! Preisen Sie unterschiedliche Produkte in Ihrer E-Mail Kampagne an.

Unser Extra-Tipp: Mit dem Einsatz von Produktzusammenstellungen bieten Sie Ihren Abonnenten eine optisch ansprechende Hilfestellung bei der Produktsuche und rücken gleichzeitig Ihre Produkte kreativ ins Licht. Der Newsletter-Empfänger sieht so auf einen Blick, mit was er seine neue Lederjacke perfekt kombinieren kann, welche Lebensmittel mit welchem Wein harmonieren, oder welcher Couchtisch zu welchem Sofa passt.

3. Punkten Sie mit diesen Aktionsideen bei Ihren Abonnenten!

Angebote und Rabatte sind natürlich immer gerne gesehen. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten, Ihre Abonnenten mit unterschiedlichen Aktionen zu begeistern. Wir haben eine Handvoll Ideen zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen werden die eine oder andere Aktion gewinnbringend umzusetzen.

  • Der Best-Friday-Deal: Reduzieren Sie nur Ihre Besteller zum Best-Preis.
  • Black-Sale-Friday: Reduzieren Sie nur bestimmte (schwarze) Produkte.
  • Give away on Friday: Beim Kauf von Produkt X gibt es noch etwas „on top“.
  • Exclusive-Friday: Spezielle Newsletter-Angebote nur für Abonnenten (VIP-Gefühl).
  • Lieblingsteil-Day: Kunden erhalten ein Rabatt X auf ein Lieblingsteil.

4. So kann Ihre Betreffzeile zum erfolgreichen E-Mail Öffner werden

Mit einer nüchternen Betreffzeile werden Sie wahrscheinlich nicht sehr viel erreichen und am Ende stellen Sie selbst ernüchtert fest, dass Ihr Newsletter nicht die erhoffte Öffnungsrate erzielt hat. Hier sind einige Do’s and Don’ts für Sie.

Besser vermeiden:

  • Langweilige Formulierungen
  • Zu lange Betreffzeilen (optimal sind 30 – 40 Zeichen)
  • Komplizierte Sätze
  • Verwirrende Informationen
  • Aneinanderreihung von Keywords

Besser machen:

  • Überlegen, welche Zielgruppe Sie erreichen möchten
  • Kreative und humorvolle Formulierungen
  • Schnell auf den Punkt kommen
  • Ein, zwei Keywords an den Anfang setzen
  • Neugier und ein Begehren wecken

5. Legen Sie während der Black-Week ruhig mal die Füße hoch

Ok, automatisch wird der Erfolg wahrscheinlich nicht kommen, doch mit einer Automationskette machen Sie sich das Leben während der Aktions-Woche oder -Wochen auf jeden Fall einfacher.

Planen Sie nicht nur Ihre Newsletter und Aktionen, sondern legen Sie schon vorher fest, wann welche E-Mail zu welchem Produkt und an welche Kundengruppe rausgeschickt werden soll.

Erstellen Sie im Vorfeld Ihre Automationskette und sorgen Sie so für eine reibungslose, effektive Kommunikation mit Ihren Abonnenten. Sollten Sie währenddessen feststellen, dass Sie doch noch etwas ändern möchten, können Sie jederzeit Ihre Automationskette entsprechend anpassen.

Drei Beispiele möglicher Automationsketten

Best-Friday Deal mit Vorankündigung und Reminder Mail

Best-Friday Deal
Best-Friday Deal mit Vorankündigung und Reminder Mail

Beispiel „Fashion“ Lieblingsteil-Day mit Aktionsstart am Black Friday und Reminder Mail

Fashion Lieblingsteil-Day
Beispiel „Fashion“ Lieblingsteil-Day mit Aktionsstart am Black Friday und Reminder Mail

Beispiel Pre-Black-Sale mit Black Friday Aktion und Reminder Mail

Pre-Black-Sale
Beispiel Pre-Black-Sale mit Black Friday Aktion und Reminder Mail

Fazit:

Fangen Sie rechtzeitig mit Ihrer E-Mail Kampagne an und überlegen Sie, wie Sie Ihre Zielgruppe mit Ihren Aktionen ansprechen möchten. Seien Sie kreativ bei der Entwicklung Ihrer Black-Friday Betreffzeile und halten Sie Ihren Newsletter-Text kurz und leicht lesbar. Ein zielgruppengerechtes Design sowie ansprechende Produktfotos machen auf jeden Fall Appetit auf mehr! Und bedenken Sie, dass der Name Black Friday als Marke geschützt ist!

Grundsätzlich gilt jedoch: alles ist möglich am Black-Weekend!

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Autor:

Morny Russell arbeitet im Marketing beim E-Mail-Software Anbieter CleverReach® in Rastede. Als kreative Textjongleurin und Über-den-Tellerrand Guckerin verfasst Sie Texte rund um das Thema E-Mail Marketing. Davor war sie viele Jahre als Autorin und Redakteurin für verschiedene TV-Produktionsfirmen wie der Brainpool TV GmbH in Köln und der Constantin Entertainment in München, in der TV-Unterhaltungsbranche tätig. In ihrer Freizeit ist sie bekennender Foodie und leidenschaftliche Instagrammerin.

Gastblog: Mit E-Mail Marketing am Black Friday durch die Decke gehen

Es ist bald soweit! Profitieren Sie am 23. November 2018 und auch in den Tagen davor vom Black Friday und Cyber Monday. Denn der Black Friday und Cyber Monday gehören für den Online-Handel zu den umsatzstärksten Tagen des Jahres. Auch in Deutschland!

Schnäppchenjäger freuen sich schon lange im Voraus auf die Angebots- und Rabatttage. Die begehrte Zielgruppe der 25 – 44-Jährigen zeigt sich an diesen Tagen ganz besonders kauffreudig. Da gilt es, besonders als Online-Shopbetreiber, vorbereitet zu sein und rechtzeitig mit kreativen E-Mail Kampagnen durchzustarten.

Interessante Facts und beeindruckende Zahlen

USA
• Seit wann gibt es den Black Friday?
o Am 24.11.1961 fand der Black Friday zum ersten Mal in den USA statt
o 40 Jahre später, am 01.12.2003, folgt der Cyber Monday

• Wichtige Kennzahlen:
o Es wurden 2016 an 4 Tagen 31,38 Milliarden US-Dollar umgesetzt.
o 36 % der Online-Käufe in 2016 wurden am Black Friday mobil getätigt
o Zwischen Thanksgiving (Donnerstag) und Cyber Monday wurden weltweit fast 140 Millionen Produkte von Marktplatzhändlern verkauft.

Black Friday und E-Mail Marketing:
o 2016 werden 55% mehr E-Mail-Kampagnen gemacht als im Vorjahr.
o Im November 2016 trägt das E-Mail Marketing über 18% zum Online-Umsatz bei.

Deutschland wird im Sturm erobert

Nach Valentine‘s Day und Halloween haben sich mittlerweile auch der Black Friday und Cyber Monday in Deutschland fest etabliert. Laut einer Studie von Mydealz, wissen 89 % der Befragten, was sich hinter dem Begriff „Black Friday“ verbirgt. Im Gegensatz zu den USA findet der Black Friday in Deutschland jedoch hauptsächlich im Internet statt. Dies spricht dafür, rechtzeitig mit Ihrer E-Mail Kampagne zu diesen beiden Events zu starten. Die beliebtesten Artikel sind Technikartikel, Mode, Möbel und Deko, Lebensmittel sowie Kosmetik.

2016: 44 % aller Käufer nutzen den Black Friday für reduzierte Einkäufe.
• Am Cyber Monday sind es 38 %. Tendenz steigend.
2017: Ein Gesamtumsatz von ca. 1,7 Milliarden Euro wird erzielt.
• Online-Handel: Die Umsätze m Internet sind höher als im stationären Handel.
• Zielgruppe: Verbraucher zwischen 25 – 44 Jahren geben größere Summen aus.
2018: In Deutschland und Österreich wird voraussichtlich der Umsatz von 2 Milliarden Euro geknackt.

Mit E-Mail Marketing zu mehr Umsatz am Black Friday

Wichtig zu wissen!

Zum Leidwesen von vielen Händlern wurde die Marke „Black Friday“ 2013 beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) für rund 1000 Waren und Dienstleistungen eingetragen. Dies führte zu massenhaften Abmahnungen. Aufgrund von zahlreichen Löschungsanträgen und einer mangelnden Unterscheidungskraft wurde die Wortmarke wieder gelöscht. Da der Markeninhaber Beschwerde einlegte, ist die Marke jedoch weiterhin wirksam. Dennoch sollten Sie sich nicht davon abhalten, lassen den Black Friday zu bewerben!

Geben Sie Black Friday einfach einen anderen Namen

Black Week!
Schnäppchen Friday!
Red Friday (wählen Sie eine Farbe, die zu Ihrer Unternehmensidentität passt)
Best Friday!
Special offer Friday!
Your Friday!
Black Schnäppchen Days.

5 Tipps, wie Sie sich optimal auf den Black Friday und Cyber Monday vorbereiten können

  1. Definieren Sie Ihre Aktionen und Kommunikationskanäle, über die der Black Friday und Cyber Monday beworben werden sollen, wie z.B. E-Mail, Social Media (Facebook, Instagram), die eigene Website oder Anzeigen.
  2. Bieten Sie Ihren Kunden die Möglichkeit, Lieblingsprodukte auf einen Merkzettel oder eine persönliche Wunschliste zu setzen. So können Interessierte frühzeitig und ganz in Ruhe in Ihrem Shop nach Produkten stöbern – um dann mit dem Aktionsbeginn zuzuschlagen.
  3. Kündigen Sie in Ihrem Shop und auf Ihren Social Media Seiten Ihre Special Deals für Ihre Newsletter-Empfänger an und freuen Sie sich über viele neue Newsletter-Abonnenten! Oder noch besser: Geben Sie Ihren neuen Abonnenten einen speziellen Code für extra Prozente.
  4. Machen Sie Ihre Kunden schon im Vorfeld auf diese Tage aufmerksam, damit diese nicht von Ihren tollen Black Friday Angeboten überrollt werden.
  5. Schicken Sie Ihren Newsletter-Abonnenten täglich Deal-Previews, bringen Sie sie damit auf Kaufideen und heizen Sie mit personalisierten Angeboten die Kaufstimmung an!

Unser Extra-Tipp: Nach dem Black Friday ist vor dem Black Friday. Stichwort Reporting. Werten Sie Ihre Kampagnen aus. Was hat funktioniert und was nicht? Ziehen Sie Ihre Schlüsse daraus und überlegen Sie, was Sie im nächsten Jahr noch besser machen können.

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Autor:

Morny Russell arbeitet im Marketing beim E-Mail-Software Anbieter CleverReach® in Rastede. Als kreative Textjongleurin und Über-den-Tellerrand Guckerin verfasst Sie Texte rund um das Thema E-Mail Marketing. Davor war sie viele Jahre als Autorin und Redakteurin für verschiedene TV-Produktionsfirmen wie der Brainpool TV GmbH in Köln und der Constantin Entertainment in München, in der TV-Unterhaltungsbranche tätig. In ihrer Freizeit ist sie bekennender Foodie und leidenschaftliche Instagrammerin.

customer lifecycle

360° Commerce – Falsche Antworten und richtige Fragen zur Kanalverknüpfung

Wir leben in Zeiten, in denen sich klassische Händler unter großem Druck sehen. Auch Hersteller und produzierende Unternehmen werden immer mehr zu Händlern mit Direktabsatz. Sie müssen sich mit der Zielgruppe Endverbraucher zunehmend auseinandersetzen.

Die Frage nach Absatzmärkten, Kanälen, Technologien und sinnvollen Strategien bestimmt mit einer neuen Dringlichkeit die Debatten. Jetzt kann man sich trefflich darüber streiten, ob Multichannel funktioniert oder nicht: „Omni-Channel = Nein Danke?“ Oder bei wem es sich lohnt und bei wem nicht: „Auch Butlers rutscht trotz Strategiewechsels in die Insolvenz.“ Oder warum und warum nicht: „Butlers: Was können Depot, Christ, P&C und Co. daraus lernen?“ 

Paradox ist, dass diese Debatte der Experten, diejenigen, um die gestritten wird – nämlich die Kunden und Verbraucher – gar nicht interessiert (Digital Report 2017: So digital ist Deutschland). Der Endverbraucher sieht sich als Kunde und User und ist in erster Linie immer Mensch. Er agiert so, wie es der inzwischen schon ältere Slogan von dm sehr treffend auf den Punkt gebracht hat: „Hier bin ich Mensch, hier kauf ich ein.“

Den Menschen im Blick, rundum – 360° Commerce

Dieser Slogan verdeutlicht den Perspektivenwechsel des Händlers/Unternehmers auf die Sicht der kaufenden Person. Also auf die eigentliche Zielgruppe, die sich eingeladen fühlen soll zu kaufen und für die man die Kauf-Hürden möglichst weit herabsetzen möchte.

Genau dies ist jenseits von technischen Definitionen auch der Gedanke hinter dem Begriff „360° Commerce“. Es geht nicht mehr um die Frage, welcher Beitrag in welchem Medium welchem Kanal zuzuordnen ist oder wie die technische Integration, Budget-Umsatzplanung und Erfolgsmessung dargestellt werden soll. Es geht darum, weg vom Kanal zu denken und den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Man versetzt sich in seine Lage, versucht, seine Bedürfnisse, Situation und Motivation zu verstehen. Eine 360° Sicht auf den Menschen eben.

Das Comiczeichner-Duo Hauck und Bauer bringt es in einem Facebook-Post humorvoll auf den Punkt:

Hauk und bauer 360 Grad FacebookQuelle: Hauk und Bauer, Facebook

Das Erkennen, was tatsächlich für den Kunden relevant ist und seinen Bedürfnissen entspricht, spielt heute für Händler eine sehr große Rolle. Kampagnen dürfen nicht aus der Sicht des Verkäufers konstruiert sein. Sondern sie müssen den Weg zum Ziel ebnen, das der Kunde bereits vor Augen hat.

Drei Beispiele für 360° Sales mit Köpfchen

1. Sales Kanal Mail – jenseits von „Spam“, „löschen“ und „Browser lädt“

E-Mails sind nach wie vor ein extrem wichtiges Instrument für die Vermarktung und Customer Loyalty. Das mobile E-Mail-Abrufen ist eine der häufigsten Routine-Aktivitäten. Da es im Normalfall auch mehrmals täglich durchgeführt wird, ist die rundum-die-Uhr Erreichbarkeit hier besonders hoch.

Ein großer Nachteil ist jedoch die geringe Aufmerksamkeit: Der Nutzer wartet nicht auf ihr Mailing und es ist nur eines unter vielen. Nur mit sehr hoher Relevanz und passgenauer Ansprache erzielt man die gewünschte Interaktion. Beim Stöbern im Shop oder bei Recherchen ist dies etwas Anderes. Da haben Sie die volle Aufmerksamkeit und Zeit für Inspiration und Beratung. Dennoch ist das E-Mail-Marketing nicht totzukriegen und spannende neue Konzepte sind auf dem Weg.

2. Social Media – Unterhaltung und Fakten auf der Spur

Während am Kontaktpunkt „Mail“ der Content prägnant und auf den Punkt sein muss, steht bei den Social Networking Plattformen die Unterhaltung im Vordergrund. Jedes dieser Netzwerke von Twitter, Facebook über Instagram und Google+ hat spezifische Anforderungen an attraktiven Content. Haben Sie eigene Plattformen? Nutzen Sie diese. Egal ob Forum, Blog oder Community Plattform. Bieten Sie eine Podcast-Serie und pflegen Sie den eigenen Youtube-Kanal, um mit Bewegbild zu punkten. Finden Sie den für Sie richtigen Mix. Dabei ist weniger oft mehr.

Einen Blick lohnen auch die vermeintlichen Teen-Plattformen, wie es Snapchat und auch Whatsapp ursprünglich einmal waren und zu denen Musically heute noch zählt. Sie werden schnell als jenseits der kaufkräftigen Zielgruppe abgetan. Das ist mittelfristig zu kurz gedacht und sogar falsch, denn Reichweite wächst und entwickelt sich. Und auch die Userschaft der Unter-18-Jährigen konsumiert und das äußert markensensibel. Auch wenn sie viele Kaufabschlüsse nicht selbst durchführt, so bestimmt sie die Kaufentscheidung maßgeblich mit.

Bei allem was auf Social Plattformen passiert, geht es um den Menschen als ein soziales Wesen. Als solches erinnern wir uns an gute Bilder, Geschichten oder Diskussionen. Tatsächlich leistet unser Gedächtnis einen großen Beitrag zu unserem Gefühl von Identität. Geben Sie Ihren Nutzern etwas, woran sie sich erinnern werden. Dafür ist der Kanal, auf dem Sie das tun, zweitrangig.

3. Kauf doch mal was Neues…! – Produkte und Produktion

Wie kann man dem Kunden im Nachgang zum Kauf etwas Wertvolles anbieten? Die Theorie des Customer Lifecycles klingt gut: Im After-Sales-Stage wird der Kunde „gehalten“ und zum Upsell gebracht. Danach beginnt der Zyklus von vorn. Aber wie geht das und wie findet man einen Ansatz bei Waren, die man nicht alle paar Wochen kauft?

customer lifecycle

Für einige Händler und gerade auch für Hersteller ist die Antwort nicht immer nur im bestehenden Portfolio zu finden. Sie liegt eventuell in der Zukunft. In einem Produkt oder einer Dienstleistung, die heute noch nicht angeboten wird. Produkt-Service-System heißt das Denkmodell, das Sie hier auf die richtige Spur bringen kann.

Ein anderer Ansatz funktioniert nur in enger Verzahnung von digitalem Commerce und digitalisierter über das Internet vernetzbarer Produktion (Industrie 4.0). Die Möglichkeiten customized und individualisierte Produkte zu den Herstellungskosten von Massenware auf den Markt zu bringen, ist nur mit der direkten Einbindung der User-/Kauf-Daten in die Produktionsprozesse möglich. Für B2B-Hersteller die Chance, sich dem B2C-Segment und der Endkundenkommunikation zu öffnen.

Fazit:
Von Mailing über Social bis hin zur Produktion für ein neues Zielgruppensegment: Für eine gelungene Verbindung und Steuerung all dieser Aktivitäten ist eine Content-Strategie für Ihre Kommunikation unerlässlich. Diese sollte den Fokus auf den Menschen hinter dem Kunden setzen. Hierfür empfiehlt sich das Arbeiten mit Buyer Personas, die ein sehr realistisches Bild eines Menschen mit bestimmten Bedürfnissen geben. Buyer Personas versuchen, eine größtmögliche Sicht auf ihren Kunden zu bekommen. Welche Rolle Content Marketing, Storytelling und Buyer Personas im Onlineshop spielen, erfahren Sie in unserem Whitepaper ‚Erfolg mit Content Commerce in 10 Schritten“.

 

Content Commerce 360Grad Commerce

Autor

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Business Analyst und Content Writer, OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

 

Newsletter2Go

Gastblog: Wie gezieltes E-Mail Marketing Ihren Abverkauf ins Rollen bringt und langfristig steigert

Ihr Shop wartet mit einem übersichtlichen Design auf und Sie halten attraktive Angebote für Ihre Kunden bereit? Das ist schon mal ein guter Anfang für Onlinehändler, die sich in der digitalen Welt etablieren möchten. Aber von alleine verkauft sich auch in dem ansprechendsten Online-Shop nichts. Was jetzt noch benötigt wird, sind starke Promo-Kampagnen, mit denen Sie potenzielle Kunden auf Ihren Shop aufmerksam machen.

Das Zauberwort heißt E-Mail Marketing

Die E-Mail ist tot. So hörte und las man es allenthalben nach dem 30-jährigen Geburtstag des Mediums vor 2 Jahren. Dem entgegen steht die Tatsache, dass das E-Mail Marketing auch heute noch zu den effektivsten Marketing-Tools gehört. Wussten Sie, dass das E-Mail Programm nicht nur die meistgenutzte App auf dem Desktop, sondern auch auf dem Smartphone ist? Sogar der Vergleich mit dem Messenger WhatsApp und sozialen Netzwerken wie Facebook & Co. (Exakt Target: 2014 Mobile Behavior Report) zeigt, dass die altbewährte E-Mail mit den neuen Medien mithalten kann, sofern der Inhalt für den Leser wirklich relevant ist.

Für die Beliebtheit der E-Mail als Marketing-Instrument gibt es zahlreiche Gründe. Unter anderem hat ein Mailing gegenüber anderen Kanälen den Vorteil, dass es ohne Umwege im Postfach des Kunden landet und ihn direkt anspricht. Ein weiterer Grund ist die Kosteneffizienz. Mit dem unschlagbar niedrigen Return on Investment (ROI) kann wohl kaum ein anderes Marketing-Werkzeug mithalten. Überdies bietet der klassische Newsletter zahlreiche Möglichkeiten, was die Gestaltung und die Erfolgsmessung betrifft. Unter anderem können Öffnungs-, Klick- und Conversionrate ausgewertet werden.

Kunden gewinnen und langfristig Erfolge verzeichnen

Tagtäglich werden weltweit bis zu 200 Milliarden E-Mail verschickt. Die Zweifel am Format E-Mail sollten also spätestens jetzt zerstreut sein. Verzichten Sie also nicht darauf, von E-Mail Marketing Gebrauch zu machen. Denn durch eine passende Strategie und entsprechend geplante Maßnahmen, können Interessenten schnell zu Neukunden werden. Langfristige Bindung inklusive. Mit ein paar Tipps und Tricks holen auch Sie mehr aus Ihren Promo-Kampagnen heraus. Auf lange Sicht feiern Sie durch leistungsstarkes E-Mail Marketing Erfolge und stärken den Absatz. Am besten geht das mithilfe einer speziellen Software, die aus jedermann in wenigen Schritten einen Experten in Sachen Newsletter-Erstellung und -Versand macht.

Newsletter-Versand durch Schnittstellen leichtgemacht

E-Mail Marketing Software Newsletter2GoOnlinehändler können durch eine professionelle E-Mail Marketing Software viel Zeit und Aufwand sparen. Viele Lösungen umgehen den manuellen Export von Kundendaten aus dem Shopsystem. Durch Schnittstellen werden Daten aus dem Shopsystem ganz einfach und mühelos direkt für den Versand von Newslettern verwendet. Kontakte werden automatisch synchronisiert. Die Daten sind so jederzeit vollständig und auf dem neuesten Stand.

Mit den entsprechenden Schnittstellen lassen sich Mailings darüber hinaus im Handumdrehen erstellen. Alles, was Sie brauchen, um ganze Produkte in Ihrem Newsletter zu platzieren, ist die Produkt-ID aus dem Shop. Das Bild, der Preis, die Beschreibung und viele weitere Felder werden direkt übernommen. So lassen sich professionelle Promo-Kampagnen innerhalb weniger Minuten erstellen.

Kundenbindung durch Automation

Eine entsprechende Software erleichtert also Shopbetreibern die Werbung mittels E-Mail Marketing. Der Clou ist, dass Mailings nur ein einziges Mal erstellt werden müssen und dann automatisch an Kunden versendet werden. Beim Eintreffen eines bestimmten Ereignisses, beispielsweise der Geburtstag eines Kunden, wird auf diese Weise automatisch ein Geburtstagsmailing verschickt. Hat ein Kunde einen Einkauf abgebrochen, kann ein paar Tage später ein Erinnerungsmailing an den User geschickt werden. Automatisierte Nachrichten und Lifecycle-Mailings stärken die Kundenbindung und erhöhen dadurch die Verkaufszahlen.

In jeder E-Mail steckt hohes Potenzial

E-Mail Marketing ist also leichter als gedacht – vor allem, wenn eine Software benutzt wird, die einen Großteil der Arbeit bereits im Vorfeld abnimmt. Wenn Sie sich kontinuierlich um Ihren Leserkreis kümmern, den Erfolg Ihrer Mailings kontrollieren und diese den Ergebnissen der Reportings entsprechend optimieren, kann nichts mehr schiefgehen.

Totgesagte leben länger lautet ein Sprichwort. Mailings sind als Werbemittel also nicht zu unterschätzen. Marketer gehen aufgrund der günstigen Preise weder ein finanzielles Risiko ein, noch bedeuten Erstellung und Versand einen großen Aufwand. E-Mail Marketing ist für jeden Onlineshop ein unersetzliches Werbetool, das Abverkäufe steigert und sich leicht umsetzen lässt.

Autor:

Sonja Engelhardt, E-Mail Marketing Software, Newsletter2GoSonja Engelhardt verantwortet den Pressebereich der Newsletter2Go GmbH, dem Anbieter für E-Mail Marketing-Software aus Berlin. Das Unternehmen wurde 2011 von Christoph Beuck und Steffen Schebesta gegründet. Mit mehr als 40.000 Kunden aus über 50 Ländern ist Newsletter2Go einer der führenden Anbieter für leistungsstarkes E-Mail Marketing. Bei der Kundenzufriedenheit ist Newsletter2Go mit über 99,5% zufriedenen Nutzern in Deutschland Spitzenreiter.