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Digitalisieren heißt, erfolgreich am eigenen Ast zu sägen

Recap Laudert Connect!: Wie sich der Medien-Dienstleister seit 60 Jahren selbst erneuert

Am 21. März lud Laudert Home of Media zum Doppeljubiläum nach Hamburg. Der Medien- und IT-Dienstleister gewährte nicht nur einen Blick hinter die Kulissen der Kreativbranche, sondern reflektierte auch den eigenen Weg der Digitalisierung – mit Partnern, Kunden, Commerce Enablern und weiteren Wegbegleitern.

Tradition und Digitalisierung: Kreativschmiede reflektiert und feiert

1959 gegründet mit der Mission, das perfekte Bild zu finden, hat sich Laudert in 60 Jahren nicht nur international aufgestellt. Das heute 480 Personen-starke Team hat auch sein Geschäftsmodell in Zyklen aus sich selbst heraus erneuert.

Die Digitalisierung der Medien, der Kreativbranche und des eigenen Geschäftsmodells haben das mehrfach ausgezeichnete Unternehmen in den letzten 20 Jahren angetrieben. Neben der eigentlichen Geburtsstunde Lauderts, wurde also auch die Wiedergeburt mit der Digitalisierung gefeiert – symbolisiert durch die Einweihung des Hamburger Standorts im Jahr 1999. Maßgeblich vorangetrieben wurde der digitale Wandel durch den (seit 2007) Geschäftsführer Jörg Rewer, der – wie sich bescheiden zum Ende des Events herausstellte – auch seinen eigenen Geburtstag feierte. So eine Jubiläendichte verlangt nach einer würdigen Feier!

Mit den Medienmachern von Laudert verbindet OXID eine langjährige Partnerschaft. Zu unseren gemeinsamen Kunden gehören viele Brands und Unternehmen, die für den doppelten Anspruch in sowohl hochwertiger visueller Gestaltung und als auch starkem E-Commerce Konzept und Performance bekannt sind. Etwa Schiesser, Steinel, Zwilling oder der gerade mit dem Shop-Award 2019 erneut prämierte Gärtner Poetschke.
Ein ganz andere Seite der gemeinsamen Markterschließung zeigt die Multichannel Publishing Plattform priintsuite, die on demand und mit beeindruckenden Umsetzungszeiten alle Touchpoints bespielen kann. Das unterstreicht, wie weit und komplett der Digitalisierungsansatz bei Laudert gedacht wird.

Plattform, Partner … und immer wieder Print

Tatsächlich zeigt auch das gesamte Portfolio Lauderts, dass man es nicht nur mit einem großen, vielfältig spezialisierten und internationalen Team zu tun hat. Die Bandbreite von Photo & Text, kompletter Media Production, Digital Printing auf Knopfdruck, eigener Media IT, Kreativabteilung und CGI entwickelt ihre Schlagkraft durch ein konsequent komplementär aufgebautes Geschäftsmodell mit Plattformcharakter.
Parallel zum Jubiläumsevent organisierte Laudert übrigens ein mehrtätiges großes Casting mit über 1.000 internationalen Models.

Begleitet wurde dieser Wandel neben den richtigen Industry Partnern auch von einer Riege handverlesener Enabler und Berater. Und natürlich Kunden gleichen Mindsets, die aus pre-digital etablierten Zeiten – viele aus der klassischen Katalogwelt – diesen Weg der Digitalisierung mit ihrem Dienstleister gemeinsam gingen. Entsprechend überließ das Home of Media am Jubiläumstag Speakern von unter anderem das 18te Kamel und Komplizen, ma design, Bonprix oder Otto weitestgehend die Bühne.

Aber „den Wandel gestalten“ heißt mitnichten nur „jeden Trend mitmachen“. Es kann auch bedeuten, Bewährtes auf den Prüfstand zu stellen und gegenbenfalls mit einer anderen Ausrichtung einer neuen Aufgabe zuführen. Als Experte für Visuelles und Print geht Laudert als Publisher mit dem Launch eines eigenen Printmagazins (oben im Bild) an den Start. Die erste Ausgabe wurde mit und für das Jubiläumsevent aufgelegt.

Das Sägen am Ast

In der Rückschau klingt die erfolgreiche Digitalisierung meist glatter, als sie in Wahrheit verlief. Daran erinnerte Geschäftsführer Jörg Rewer mit einer Anekdote. Auch in Lauderts Kunden- und Partnerumfeld wurde die Veränderung nicht immer nur mit Begeisterung aufgenommen, sondern rief auch mal Kopfschütteln oder doch zumindest ungläubiges Stauen hervor. Treffend zeigt dies ein Kundenzität, das der Geschäftsführer auf eine Publikumsfrage spontan einbaute:

„Ihr sägt ja an eurem eigenen Ast!?“

Ein Kunde zu Jörg Rewer, Geschäftsführer Laudert, über deren Digitalstrategie.

Ein fast schon symbolträchtiger Satz, der als Klammer für das gesamte Programm des Tages stehen könnte und die Lehre aus dem Laudert-Erfolg auf den Punkt bringt;
Auf einem Ast, den man absägt, sitzt es sich nicht gut. Man muss frühzeitig dafür sorgen, dass sich auf anderer Ebene Halt findet. Zugleich ist das Absägen von Ästen kein Irrweg, sondern ein notweniger Schritt um für die Zukunft gewappnet zu sein. Und deswegen lautet Rewers Antwort in der damaligen Situation auch:

„Ja, denn sonst tun es andere!“

Jörg Rewers Antwort und Motivation für den ständigen Wandel.

Ein ähnlicher Tenor fand sich auch bei Markus Fuchshofen (Geschäftsführer Bonprix) auf die Frage, ob ihr Mobil First Flagship Store (siehe Video unten) nicht zu progressiv sei und ihre Zielgruppe der Best Ager nicht überfordere? Für Fuchshofen, der Deutschlandvertrieb, E-Commerce Strategie und Brand verantwortet, kein Grund zögerlich zu sein. Schließlich sei Digitalisierung keine Frage des Alters, fasst er zusammen; im Gegenteil: „nach meiner Erfahrung bewegen sich Unternehmen immer zu langsam“.

Zu einer ähnlichen Haltung riet auch Silicon Valley Experte und Innovationsblogger Gerriet Danz. Dabei erinnerte er an Jeff Bezos‘ Worte, die Amazon seit Jahren an der Spitze halten: „It is still day one.“

Digital kommunizieren: Zwischen Content und KI

Meine eigene Fragestellung folgte diesem groß aufgespannten Bogen auf Taktischer Ebene. In einer Break-Out Session auf der Ebene der Commerce Geschäftsmodelle und konkreten Realisierung. Wie sieht in Zukunft eigentlich Customer Experience im Commerce aus?

„Menschen brauchen Geschichten – Maschinen nicht“ – OXID BreakOut Session zum Jubiläum.

‚Content Marketing‘ und ‚Künstliche Intelligenz‘ sind zwei Trends, die nicht wegzudenken sind. Zugleich scheinen sie sich zu widersprechen. Stehen nun die Besonderheiten menschlicher Kommunikation im Vordergrund oder doch der Algorithmus?
Dieses Spannungsfeld wird im Commerce Umfeld überall heiß diskutiert. Aber in der Schnittmenge von Händlern/Commerce’lern und Medienmachern erhält sie eine besondere Wichtigkeit. Welcher Trend ist der führende? Welches ist das richtige Tempo für den Wandel? Und wie sieht mittel- und langfristig ein gutes Gleichgewicht aus?

Die Vortragsslides meines Session-Vortrags sind auf Anfrage erhältlich. Diskussionsimpulse und Anregungen werden ebenfalls sehr gern gelesen.

Die Customer Journey nach der Digitalisierung

Ein dritter Schwerpunkt des Tagesprogramms würdigte in mehreren Beiträgen den Wandel selbst. Denn dieser kann uns einmal als Schritt für Schritt ablaufende Evolution begegen. So erleben wir es derzeit bei der Customer Journey, die heute ohne Mobile first, Kanalintegration, POS-Konzepte, Spracherkennung und Data-driven Ansätzen nicht mehr auskommt.

Wandel kann aber auch in Gestalt einer ungerichteten Urgewalt Marktsegmente geradezu lavinenartig überrollen. Wenn Disruption am Werk ist, ist nicht mehr vorseh- und planbar aus welcher Ecke und mit welchen Folgen die Umwälzung erfolgt. Die Erinnerung ist noch frisch, mit welch atemberaubender Geschwindigkeit das iPhone Nokia überrumpelte. Und dabei auch den Weg für den nächsten zentralen Touchpoint geebnet hat. Und auch Tesla ist ein Beispiel dafür, wie aus ganz unerwarteter Ecke Wettbewerb emporschießen und die traditionellen Hersteller ins Aus stellen kann.

Unsere Journey als Gäste des Jubiläumsevents endete standesgemäß mit Networking und Glamour. Dafür engagierten die Gastgeber Schalke 04- und Sternekoch Björn Freitag für die Küchenparty. Show don’t tell: so kann Experience auch aussehen.

Fazit

Unternehmen wie Laudert beweisen, dass der Wandel aus sich heraus gelingen kann. Dass Erneuerung nicht nur von den Jungen Wilden eingebracht wird, sondern die Erfolge der Vergangenheit der Mut zur Radikalität geben können. Und dass das Neue nicht immer gänzlich mit dem Alten brechen muss.

Nach einer so beeindruckenden Reise wäre es für de Jubilar wohl gerechtfertigt wäre, sich nicht nur zufrieden auf die eigene Schulterzu klopfen. Schön, wenn er sich stattdessen weiterhin selbstkritisch im Astsägen übt.

Autorin:

Caroline Helbing, OXID eSales

Caroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce tätig, seit 2007 beim Freiburger Open Source E-Commerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Customer Experience“. Sie ist in E-Commerce Jurys und als Speakerin aktiv, und teilt ihr Wissen regelmäßig als Referentin in der OXID Academy.

Mit KI die Customer Experience optimieren

Trendvortrag zu KI und Storytelling auf der IW Expo 12. März 2019

Customer Experience bestimmt den E-Commerce Erfolg.
Mehr noch als an Produktfeatures und Preis machen Kunden von einem positiven Einkaufserlebnis abhängig, ob sie einem Unternehmen oder der Marke ihr Vertrauen schenken. Das gilt zwar nicht ausschließlich, aber ganz besonders auch für den digitalen Handel, der als einziges Handelssegment seit Jahrzehnten zweistellig wächst.

Im Bereich der Customer Experience begegnen uns aktuell zwei Trends. Beide sind nicht nur im Moment sehr gefragt. Beiden wird auch eine große Relevanz in der Zukunft vorausgesagt. Dabei könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Die Rede ist von Content Marketing und Künstlicher Intelligenz.

Es stellt sich die Frage, in welchem Verhältnis Content und KI nun zueinanderstehen. Und wie man sie im Onlineshop sinnvoll zusammenbringt.

Woher die Trends kommen… – ein bisschen blättern im OXID Blog

Seit gut drei Jahren beschäftigen wir uns bei OXID sowohl in der Produktentwicklung als auch in Schulung und Wissenstransfer mit der Wirksamkeit und Best Practice Anwendungen von Content Marketing und Storytelling. Einige zentrale Gedanken finden sich auch hier im OXID Blog.

Eine zwingende Maßnahme aus diesen Erkenntnissen war die Entwicklung und der Launch der OXID Personalisierungsoption im Sommer 2018. Nachweislich erhöht der Einsatz von Personalisierung die Konversion um bis zu 25%.

In welcher Form sich Künstliche Intelligenz im Onlineshop einsetzen lässt, und wie das im konkreten Anwendungsfall aussehen könnte, das wollen wir im Folgenden erläutern.

Die (gute alte) Customer Journey

Die Customer Journey war in weniger digitalen Zeiten etwas, auf das sich Marketeers und Verkäufer felsenfest verlassen konnten. Je nachdem, über welchen Kanal sich die Kundin meldete, wusste man genau, in welcher Phase sie sich gerade befand und was man ihr bieten musste. Mit fortschreitender Digitalisierung hat sich dies extrem flexibilisiert, um nicht zu sagen: komplett aufgelöst.

Trotzdem gibt es sie noch, die Customer Journey. Mit dem Unterschied, dass sich nicht mehr aus dem Kanal, sondern nur anhand des konkreten Verhaltens des Kunden abschätzen lässt, welche Informationen und Erlebnisse gewünscht werden.

Hier kommt nun die Künstliche Intelligenz – oder konkreter: Machine Learning – ins Spiel.

Mobil ist ein wichtiger Kanal: in wirklich jeder Phase der Customer Journey.

In einem regelmäßig aktualisierten Academy Webinar betrachten Stephan Wehrle und ich, wo und wie sich Machine Learning gut integrieren lässt und eine angemessene Kommunikation entlang der Customer Journey ermöglicht.

Dabei orientieren wir uns an Beispielen, die möglichst nah am OXID Standard (mit Visual CMS und der Personalisierungsoption) bleiben und nehmen sie aus zwei Perspektiven unter die Lupe. Einmal im Frontend aus der Sicht der Marketing-Strategie und parallel auch aus der Backend-Ansicht des Web Developers.

Die folgenden drei beispielhaften Use Cases finden wir besonders geeignet. Denn sie lassen sich nahezu auf alle Geschäftsmodelle übertragen.

1. Use Case Outdoor – Der Hero Header

Der Outdoor-Shop Bergfreunde arbeitet mit stark emotional aufgeladenen Hero-Headern; perfekt geeignet für eine feingranulare Zielgruppenansprache.

Sobald ein Besucher auf einer Webseite ankommt, entscheidet er oder sie binnen Sekunden, ob es sich lohnt, auf dieser Seite bleiben. Dies passiert so schnell, dass für Rationales und Argumente keine Zeit bleibt. Umso wichtiger ist, dass die Emotionen stimmen!

Damit die Startseite nicht das Letzte ist, was Ihre potentiellen Kunden sehen, muss der visuelle Auftritt genau passen. Das sofortige Ausspielen der genau passenden Aufmacher-Banner ist eine Aufgabe, die in dieser Geschwindigkeit nur ein Algorithmus übernehmen kann.

2. Use Case Tableware – die Einkaufswelt

Manche Produkte, wie etwa ein Tafelservice, verkaufen sich besser über inspirierende Erlebnisbilder. Vorbildlich hat dies Fürstenberg Porzellan gelöst.

In der Phase der Orientierung und Entscheidungsanbahnung muss ein Interessent atmosphärisch abgeholt und inspiriert werden. Hier ist es noch zu früh, in alle Produkt-Details zu gehen; sie sollten aber möglichst nur einen Klick entfernt sein – und das gilt auch für den Warenkorb! Erlebnisbilder und Einkaufswelten sind in diesem nächsten Schritt der Customer Journey das Mittel der Wahl.

3. Use Case Fashion – gezielte Rabatte, dynamische Angebote

Im Fashion-Segment sind Spontan- und Impulskäufe die Regel. Hier hilft im entscheidenden Moment der individuelle Trigger über einen Voucher.

Im Moment der Kaufentscheidung sind es oft kleine Impulse, die den Ausschlag geben, ob jetzt, später oder gar nicht bei Ihnen sondern ganz woanders gekauft wird. Rabatte oder Bundle-Angebote sind etwas, das die Herzen von Impulskäufern höher schlagen lässt. Allerdings wollen Sie diese nicht mit der Gießkanne verteilen, sondern ganz gezielt einsetzen, wenn die Session schon ein kleines bisschen zu lang offen ist und der Warenkorb droht, stehengelassen zu werden.

Wohin entwickelt sich Customer Experience?

In diesen drei genannten Szenarien verschmelzen Storytelling und Machine Learning zu einem Dreamteam und ermöglichen dem Kunden perfekt abgestimmte, personalisierte Einkaufserlebnisse. Aber ist das schon das Ende der Fahnenstange? Wie werden wir in Zukunft einkaufen? Und was passiert eigentlich, wenn „die KI übernimmt“? Mit unter anderem diesen Fragen beschäftige ich mich am 12. März in einem Vortrag auf Internet World Expo.

„Menschen brauchen Geschichten, Maschinen nicht“ – Customer Experience der Zukunft

Vortrag von Caroline Helbing, OXID eSales AG, 10.20 Uhr, Infoarena III, Halle C5

Den Bogen gespannt zur Customer Experience und der Frage nach der Rolle von Künstlicher Intelligenz im E-Commerce hat bereits das eStrategy Magazin mit diesem sehr lesenswerten Artikel:

https://www.estrategy-magazin.de/e-commerce/chatobots-im-e-commerce-entwicklung-eilt-der-akzeptanz-voraus-001543.html

Terminvereinbarung für der Internet World Expo

Lesen Sie weiter oder treffen Sie uns persönlich!

Für diejenigen die in eigener Regie mehr über KI und Customer Experience erfahren möchten, halten wir noch weiteren Lesestoff bereit. Ein aktuelles Whitepaper zur Funktionsweise und den Möglichkeiten der Personalisierung im E-Commerce können Sie direkt herunterladen.

Oder lassen Sie uns in München am 12. und 13. März auf der InternetWorld Expo persönlich ins Gespräch kommen. Besuchen Sie uns am OXID Stand: Halle C6, Stand C42

Autorin:

Caroline Helbing, OXID eSales

Caroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce tätig, seit 2007 beim Freiburger Open Source E-Commerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Customer Experience“. Sie ist in E-Commerce Jurys und als Speakerin aktiv, und teilt ihr Wissen regelmäßig als Referentin in der OXID Academy.

Work-Life-Balance ist Programm! Recap „Net & Work“ 2019

Bereits zum zweiten Mal luden der Händlerbund und Michael Atug zum E-Commerce Networking nach Frankfurt/Main, zur NET & WORK 2019. Wir waren vor Ort und konnten uns ein eigenes Bild vom Event machen, das versprach mit Promi-Faktor an einem Samstag, E-Commerce-Know-how einer breiten Teilnehmerschaft zugänglich zu machen.

Work-Life-Balance als Leitthema

1.400 Besucher zog es am vergangenen Samstag, 16. Februar, ins The Squaire nach Frankfurt. Der >>Händlerbund und der >>E-Commerce Rockstar.de Michael Atug organisierten gemeinsam ein Branchen-Happening, das sich mit gut 60 Fachvorträgen mit vielen Expertenevents messen kann. Dennoch stellten sie etwas anderes in den Vordergrund: die Balance. Denn digital gut arbeiten (handeln) und gut leben – das gelingt nur als ausgewogene Kombination, so der Tenor.

Entertainment auf der Bühne

Mit dem deutschen Entertainer >>Oliver Pocher hatte sich die Veranstalter einen bekannten Namen und eine spitze Zunge für die Keynote gesichert. Schon im Vorfeld gab dieses kurze Video einen Vorgeschmack und wurde über die sozialen Netze breit geteilt. Einschätzung nach der Keynote? Versprechen eingelöst! 🙂

Breite Vielfalt – in Format und Inhalt

Im Laufe des Tages kamen Referenten, Aussteller und Besucher in entspannter, humorvoller Atmosphäre zu vielen verschiedenen Themen ins Gespräch. Das Programm unterteilte sich in vier Schwerpunkte „Marktplätze & Payment“, „Logistik & Internationalisierung“, „Shopsysteme & -tools“ sowie „Online-Marketing“ und wurde durch zusätzliche interatktive Format wie Workshops und Speaker Corners ergänzt und aufgelockert.

Einen interessanten Einblick seitens der Organisatoren vermittelt dieser >>Rückblick des Veranstalters, der OHN News, selbst. Hier kommen 5 Mitarbeiter mit sehr persönlichen Erlebnissen und Tageshighlights zu Wort.

Work-Life-Balance hautnah erleben

Auch war das Event-Motto „Work-Life-Balance“ weit mehr als ein Lippenbekenntnis und sondern ernst gemeint und fest im Tagesablauf verankert. Friseur, Schuhputzer, Massagesessel, Karikaturist und Tattoo-Artist stellten sicher, dass alle Teilnehmer sich entspannen und amüsieren konnten. Eine Herzensangelegenheit von Rockstar-Gastgeber Michael Atug. Er war im Vorfeld des Messe auch noch eine ganz körperbetonte Wette eingegangen: bis zum Event wollte Atug 10 kg Gewicht verlieren. 5000 Euro Spende für einen guten Zweck war es ihm wert. Der Händlerbund hielt dagegen … und verlor! Wie beim Boxkampf stieg Atug dafür auf der Bühne (nahezu) hüllenlos auf die Waage – und gab dem Event-Motto damit nochmal eine ganz wörtliche Lesart. 😉

Fazit

Unterm Strich hat uns das noch junge und in mancher Hinsicht unkonventionelle Format ehrlich überzeugt. Eingelöst wurde nicht nur aber vor allem das Versprechen, eine breitere Masse zu erreichen als typische Branchenevents. Dabei blieben die Themen sehr nah am Tagesgeschehen professioneller Händler. Aber zugleich rückten sie mit dem Motto in den Mittelpunkt, was bei vielen Fachmessen oft aus den Augen verloren wird: Dass E-Commerce und Digitalisierung neben einem breiten Geschäftsfeld vor allem auch nicht wegzudenkende Bausteine des Alltagserlebens geworden sind.

Autor

Kerstin Domin

Kerstin Domin bereichert seit 2016 als Key Account Manager das OXID Team mit ihren langjährigen Erfahrungen in Vertrieb und Beratung zu ITK-Softwarelösungen, internetbasierten B2B-Plattformen, E-Procurement und Services. Sie war 15 Jahre im Key Account Management der Siemens AG tätig, bevor sie die Position des Sales Director ITK Cloud bei der Bechtle AG übernahm. Zuletzt leitete die E-Health-Expertin das Partner- und Vertriebsmanagement Region Südwest der Deutsche Telefon Standard AG.

E-Commerce Experience 2019: 6 Erfolgsfaktoren im Realitätscheck

Welche Trends bringen den deutschen E-Commerce gerade voran? Zum Jahresauftakt gehören Prognosen und Trend-Vorhersagen zum guten Ton. Ganz antizyklisch wollen wir heute an Praxisbeispielen überprüfen, welche Prognosen der letzten Monate sich tatsächlich bewahrheitet haben.

Customer Experience scheint dabei die große thematische Klammer zu sein, die über Erfolg und Misserfolg entscheidet. Aber welche ganz konkreten Maßnahmen kommen tatsächlich beim Endkunden an? Wo wird mit Hilfe von Buzzword (aber vielleicht auch jenseits davon) Geld verdient? Wir haben 6 Erfolgsfaktoren identifiziert und stellen aktuelle E-Commerce-Geschichten vor, die mit ihrem Erfolg in den letzten Wochen von sich reden machten.

1. B2C + B2B = B2B2C

Das Verschmelzen der rein auf B2C oder B2B ausgerichteten Konzepte zu einer umfassenden B2B2C-Struktur ist unwiderlegbar im Aufwind. (Siehe dazu auch die Fraunhofer IML Studie 2018)

Eines der besten Beispiele ist der Herrenmode-Label RAGMAN, das seinen B2C-Channel seit Januar 2019 nun durch eine B2B-Plattform für Händler erweitert.
Dabei sind die Anforderungen an ein solches Portal, das das Tagesgeschäft von Händlern und Handelsvertretern abbilden muss, deutlich komplexer. Zugleich muss das Offering und der Ease-of-Use der B2C-Ansicht direkt integriert werden. Details zum Projekt mit Beurteilung durch das Unternehmen selbst in der aktuellen Meldung der federführenden Agentur topconcepts.

2. Omnichannel – online goes offline: Digital Experience am Point of Sale

Omnichannel ist nicht gleich Omnichannel. Nicht nur weil die Relevanz und Verknüpfung der verschiedenen Kanäle ganz unterschiedlich erfolgen kann. Auch Ziele und Charakter werden maßgeblich von der jeweiligen Kultur und dem Unternehmenscharakter geprägt.

Als Online-Pureplayer gestartet, hat das Barfußschuh-Brand Vivobarefoot in Deutschland mit derzeit 13 Concept Stores inzwischen auch den Point-of-Sale erobert.

Vivobarefoot Concept Store in Köln bringt Digital Experience in die Einkaufsstraße.

Ende 2018/Anfang 2019 haben die ersten Stores ein interaktives Schaufenster mit Touch-Funktionalität in Betrieb genommen. Neben der digitalen Informationsfläche und dem Check-out außerhalb der Öffnungszeiten geht es hier vor allem um Markenbildung und Brand Experience: der Touchscreen präsentiert nicht, der Kunde interagiert mit der Marke – und mit dem Team vor Ort.

3. Omnichannel – offline goes online: klassisches Ladengeschäft erschließt digital neue Zielgruppe

Im Kontrast dazu nähert sich ein Unternehmen mit einem bestehenden Filialnetz dem Omni-Konzept ganz anders. Als klassisches „Brick and Mortar“-Business war der Möbelhauskette Möbel Schaffrath eine homöpathische Dosierung des digitalen Wandels wichtig. Immerhin sind bestehende Strukturen die Grundpfeiler des Geschäfts, die umgestaltet und mitgenommen werden wollen.

Im Jahr 2016 war daher online zunächst nur ein Showroom gestartet. 2018 ging nun ein vollumfänglicher Online-Store live. Dieser baut mit dezidiertem Online-Sortiment auf der Experience im Möbelhaus auf, ergänzt sie und erreicht jenseits der Standorte gänzlich neue Kunden, die es zu halten gilt. Mehr dazu im Porträt des E-Commerce Magazin.

Ebenfalls ausgehend vom Point-of-Sale hat Lascana, das Lingerie-Label der Otto Group, Customer Experience neu gedacht. Nahezu jede Kundin geht mit dem Smartphone shoppen. Dementsprechend setze der erfahrene Onlinehändler auf einen mobile-first-Ansatz: mit großem Erfolg! So wurde im Schweizer Markt mit seinen aktuell 60 Points of Sale 2018 eine 62% Umsatzsteigerung erzielt! Dabei erfolgen 70% aller Visits über ein mobiles Endgerät, und auch der reine Mobilumsatz erhöhte sich um 10%.

4. New Business: Konzepte von morgen setzen auf Infrastruktur und smartes Zusammenspiel

‚Das Netzwerk machts!‘, könnte man auch sagen. Das Branchensegment Food ist seit gut zwei Jahren stark im Kommen. Trotz des hohen Grundrauschens wurde dem Food-Markt im E-Commerce im Sommer 2018 zur K5 in Berlin eine nochmal wichtigere Rolle prophezeit.

Zu Recht. Denn obwohl sich einige Player, wie Kaufland, aus dem Business verabschiedet haben und andere, wie Lidl, einen neuen Anlauf versuchen, sind neue Konzepte groß geworden. Mit ihren Fortschritten haben sie die Notwendigkeit von Same-day-delivery und den Lösungsdruck für die ‚letzte Meile‘ als Fragestellung bei den Konsumenten verankert, die sich allmählich an die Vorstellung gewöhnen. Im nächsten Schritt werden sie es als selbstverständlich voraussetzen und mit dieser Haltung den Druck auf die Anbieter erhöhen.

Als neuer Shooting Star wird das Startup Getnow mit seiner jüngst relaunchten Plattform gehandelt. Getnow hat sich von Beginn an geschickt aufgestellt, indem es bei den Metro-Märkten pickt und per DHL ausliefern lässt. Nach München, Berlin und dem Rheinland werden nach und nach weitere Ballungsräume angeschlossen.

Food oder Nicht-Food. Wer sich für Same-day und Last-mile interessiert, sollte auf diese Entwicklung in den nächsten Monaten ein besonderes Augenmerkt legen, empfiehlt Jochen Krisch von Exciting Commerce:

5. Wachsen über Special Interest Experience und Top-Sortiment

Wer glaubt, dass neben den großen Generalisten nur Platz für die bescheidenen Nischen ist, wird staunen, auf welche Umsätze der deutsche Outdoor-Spezialist Bergzeit kommt. Wie das Handelsblatt berichtet, erzielte das Unternehmen 2018 mit einem Plus von 20% auf 60 Millionen Euro einen beeindruckenden Umsatz!

Im Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Giganten Amazon und Decathlon, dem Global Player aus Frankreich, will der Mittelständler die Dynamik beibehalten und baut mit Leidenschaft und Strategie weiter um und aus.

„Wir wollen nicht nur Händler sein, sondern einen Ort mit allen Produkten, Informationen und Services für Bergerlebnisse bieten“, so Geschäftsführer Martin Stolzenberger im Handelsblatt. Weitere Zahlen zum Aufstieg zum Gipfel des Erfolgs bei Deutsche Startups.

6. Wachsen über Purchase Experience & Service

Aus der jüngsten Entwicklung von babymarkt.de kann man zwei Dinge lernen.
Erstens: Experience ist nicht nur zum Beginn der Customer Journey (in den Phasen Awareness und Consideration) ein Konversionstreiber, sondern vor allem auch während und nach dem Kauf.

Zweitens: Auch etablierte Heros können mit den berüchtigten Stellschrauben noch zweistellig wachsen.
Innerhalb von 3 Monaten hat babymarkt.de mit Umstellungen im Checkout-Prozess, Optimierungen bei den Bezahlmethoden und mehr Ressourcen in der After-Sales-Betreuung die Warenkörbe um 10% vergrößert.
Dass – als eigentliche KPI nicht zu vergessen- die Kundenzufriedenheit insgesamt zunahm, zeigt die um 5% gesunkene Abbruchquote. Viele vermeintlich kleine Schritte bewirken oftmals Großes.

Fazit

Den einen Faktor für optimale E-Commerce Experience gibt es nicht. Auch wenn man alle hier genannten Erfolgsgeschichten mit dem Etikett „Customer Experience“ versehen könnte, setzt jeder einzelne dies jedoch völlig anders um. Und gerade dies führt zum Erfolg!

Die Branchen sind genauso wie die Geschäftsmodelle und die Unternehmen selbst völlig verschieden. Ziel kann für keinen E-Commerce Player heute sein, die Rezepte anderer blind zu kopieren. Stattdessen muss ausgehend von einer sicheren und belastbaren Basis, der ganz eigene Erfolgspfad gefunden und beschritten werden. Mit der OXID Plattform und unserem breiten Partner- und Multiplikatoren-Netzwerk wollen wir genau dieses perfekte Sprungbrett bieten. Tausende Shops laufen auf OXID – und keine zwei sind gleich.

Am 20. Februar trefft Ihr OXID Kollegen aus den Teams International, Partner, Marketing und Community an unserem Stand D3.3 direkt an der Networking Zone auf der E-Commerce Berlin. Nutzt die Gelegenheit für ein Update oder persönliches Kennenlernen und die Diskussion Eurer ganz eigenen Herausforderungen. Vereinbart einen Termin oder kommt spontan vorbei. Wir freuen uns!

Autor:

Caroline Helbing, OXID eSales

 Caroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce tätig, seit 2007 beim Freiburger Open Source E-Commerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Customer Experience“. Sie ist in E-Commerce Jurys und als Speakerin aktiv, und teilt ihr Wissen regelmäßig als Referentin in der OXID Academy.

Happy 1st Birthday Dear OXID User Group!

OXID User Groups

On June 20th the OXID user group NRW is celebrating its 1st birthday with cake, coke and code in Essen.

The topic this time will be Elasticsearch, an enterprise open source search engine on the basis of Lucine, comparable to SOLR. Elasticsearch was made to execute so called “intelligent” searches in huge databases with outstanding performance.

Unit M, one of our partner agencies and the organisational head of the user group NRW, recently implemented Elasticsearch in a project and wants to share their knowledge in a workshop style. Additionally, as so to say a birthday present, they will share the code they used in this project to the attendees of the user group meeting, so don’t forget to bring your memory sticks 😉

Attendance is free, but registration is required. You’ll find more information on the website of the OXID user groups.

Two days earlier, on June 18th, the OXID user group Berlin will meet, hosted by our partner SysEleven. Hurry up and grab yourself a ticket, it’s going to be crowded. Currently there are only nine places left.

At both events, most likely at least one OXID representative will join, so you’ll have the chance to talk to us personally.

Have fun!

OXID Commons on May 16th and 17th in Freiburg

OXID Commons 2013As with every year in May, what has become in the meanwhile the legendary event, “OXID Commons” will take place. To this conference and accompanying trade fair we invite online merchants, partner agencies, strategic partners and interested parties enthused in e-commerce within its broadest sense.

The call for papers is already closed – we’d like to thank you for the numerous submissions of top-notch talks. Presently, the schedule is prepared and will be published soon. During the program experts will highlight the e-commerce business of tomorrow in two parallel tracks. An interesting mix of talks, case studies, best practices and discussion panels will be offered. The highlights this year will be: multichannel, TV commercials, internationalization and B2B as well as quality assurance and mobile shopping. Of course, all sessions can be streamed live on the event’s page.

Already for the 8th time we will award the “GOLDEN CART” in five categories to outstanding shopping cart solutions, judging especially the holistic solution of the whole presence, the innovation, as well as the complexity of the challenges during the implementation.

Our special thanks of course goes to the many exhibitors and sponsors of this event.

As usual we would like to celebrate with you the work done during the last year, networking in a cozy atmosphere in the evening.

On the next day, May 17th, we’d like to invite all developers and technically oriented people to OXID Unconference to the SIC (Solar Info Center) in Freiburg. As usual for an unconference, the schedule will be done only on the day of the event, but of course advance proposals are always welcome. This event is entirely free, but requires a pre-registration so we can do some planning. Please submit your proposal during the registration.

For tweets, please use the hash tag #oxcom13.

To the success of the event! Looking forward to it!

Shop Usability Award 2012 – vier OXID eSales Kunden wurden ausgezeichnet!

Seit 2008 zeichnet die E-Commerce Beratung Shoplupe die nutzerfreundlichsten Online-Shops in Deutschland mit dem Shop Usability Award aus. Am 21. September 2012 wurden die Preise im Rahmen der K5 E-Commerce-Konferenz in München an 13 Kategorie-Sieger sowie an einen Gesamtgewinner verliehen.

Der Konkurrenzkampf ist immer hart – die Usability-Experten mussten hunderte von Bewerbungen beurteilen. Die anspruchsvolle Jury hat nur die Besten ausgezeichnet!

Umso mehr freuen wir uns, dass vier OXID Kunden unter den 13 Gewinnern sind:

Kofferprofi hat seinen Preis in der Kategorie Freizeit, Hobby & Haustier erhalten. Das Online-Business mit 70-jähriger Offline-Lederwaren-Fachhandel Erfahrung stellt die umfangreiche Auswahl von 50.000 Produkten zur Verfügung. Rabatte, Filterfunktionen, gute Abbildungen und Artikelbeschreibungen sowie die Kaufberatung machen den Onlineshop für die Kunden besonders attraktiv.

 

Der sympathische Indianer von Boomstore hat das Herz der Jury im Sturm erobert. In der Kategorie Hardware, Software und Unterhaltungselektronik ist der Onlineshop mit einer großen Vielfalt an Produkten, Live-Chat, ausgeklügelter Navigation, Filteroptionen und einer intelligenten Suchtechnologie aus einer Riege vieler Mitbewerber als der Beste gekürt geworden.

 

Der Sieger in der Kategorie Sport & Outdoor, Bergfreunde, wurde für die benutzerfreundliche Darstellung von mehr als 25.000 Artikeln mit qualitativ hochwertigen Abbildungen sowie aussagekräftigen Beschreibungen, Kunden-Produktbewertungen und hochqualitativer Beratung prämiert.

 

Der Preis in der Kategorie Uhren, Schmuck, Geschenke & Lifestyle wurde an den Onlineshop des Familienunternehmens Reisenthel verliehen. Die Jury war von der hochprofessionelle Präsentation der kreativen Produkten durch die übersichtliche Benutzeroberfläche und mit perfekten Produktabbildungen beeindruckt.

 

OXID eSales gratuliert allen Gewinnern sehr herzlich und wünscht weiterhin viel Erfolg!

Weitere Hintergründe und Bildmaterial auf shoplupe blog oder in unserer Pressemitteilung.
Bilder von der Verleihung des Shop Usability Award 2012: shoplupe.de

17 auf einen Streich – OXID Best Practice Day

Projektberatung vom Experten: diskutieren Sie im exklusiven Kreis mit erfahrenen E-Commerce-Experten und anderen Shopbetreibern über die Optimierungspotentiale Ihres Online Geschäfts.  Sie setzen sich mit unserem Team und OXID Partnern aus den Bereichen Suche (FACT Finder), E-Mail Marketing (inxmail), Analyse (econda), Payment (PAYONE), Marketing (OnMaCon) und Hosting (Sys11) an einen Tisch und holen sich direkt Anregungen, Verbesserungsvorschläge und neue Ideen ab.

Ein Tag, ein Ort, alle Experten. Ganz im Sinne der OXID Philosophie: E-Commerce ist mehr als die Summe seiner Teile.

Unser Certified Solution Partner Votum media aus Berlin veranstaltet diesen ersten OXID Best Practice Day gemeinsam mit uns am 19. September. Das neue Quadriga Forum am Gendarmenmarkt in Mitte bildet den passenden Rahmen für ein solch neues Konzept.

Jetzt Ticket sichern und mit OXID eShop auch in Zukunft erfolgreich online verkaufen. Unser Vertriebsleiter Michael Benz, unser Manager Platform Relations Georg Schmück und ich freuen uns auf Sie.

Alle Informationen zu Programm, Speakern und Anmeldung unter http://www.oxid-best-practice-day.de/

 

Recap of OXID Commons 2012 – A tremendous E-Commerce Conference

OXID Commons 2012

First of all: Thank you all! Thanks for coming to OXID Commons 2012, thanks for the wonderful speeches, for all the great conversations had everywhere, thanks for making OXID a big family. Over 600 people, plus roundabout 300 via live stream, took part in a great event empowered by over 50 exhibitors and sponsors at the fair ground in Freiburg.

Roland Fesenmayr, CEO of OXID eSales AG, opened the schedule, in his keynote he reviewed the last twelve successful months and talked about our focus during the next phase.

All in all, more than 40 lecturers presented the most recent topics about e-commerce and the OXID Ecosystem in two different tracks. The top-notch schedule offered various sessions and discussions about topics like multichannel, internationalization, news in OXID eShop version 4.6, community related projects, semantic web in e-commerce with GoodRelations, how to adjust performance in projects, and many more. Please feel free to watch the OXID Commons archived live streams of both rooms.

OXID Commons 2012

By the end of the event day, Andrea Seeger, Executive Board of OXID eSales AG, promised the award “THE GOLDEN CART” for outstanding solutions based on OXID Platform. We want to congratulate the winners in the five following categories:

The mandatory after-show party was great again with the added bonus of nice weather and supporting live band, which encouraged networking, stimulating conversations and quenching refreshments.

On the very next day, May 25th, the unconference took place. The 77 registered developers came together in a leisure barcamp style to talk about the community project Admin2.0, to discuss the new module system in OXID eShop version 4.6, the language handling (mapping) and what the community expects from OXID eSales. Also, our Chief Software Architect, Erik Kort, gave us an insight into the plans for OXID eShop version 5.

OXID Commons Unconference 2012

To give you a visual expression of OXID Commons 2012, we collected some links for you:

We also would like to draw your attention to other blog posts, mostly written by attendees:

Posted by Marco Steinhäuser and Daniela Baumgartner

OXID Commons 2012 Coming Soon!

OXID Commons 2012

The fourth-annual community day and ecommerce conference will be held at the Trade Fair in Freiburg (Breisgau), Germany on May 24th and 25th offering a great opportunity to meet online merchants, agencies, developers, service providers and of course, the OXID staff 🙂

Thank you all for the many presentation submissions. Many of them were accepted and promise an entertaining schedule, packed with specialist talks on all the colorful topics we have surrounding e-commerce. The schedule for OXID Commons 2012 is presently about to be put together and will be published on our website as soon as possible.

Our thanks also goes to more than 40 exhibitors and sponsors for empowering this day. You can personally contact most of them and other service providers at their stands in the trade fair area – the entry for visitors is free.

For the first time we promise the OXID Best Solution Award in five distinguished categories. Shop owners as well as partner agencies could take part and we received many submissions for it. Not an easy choice for the poor guys in the jury 😉

There will be a Get Together in the evening where you can recap the day and do some networking.

Already over 500 people registered for OXID Commons, not too many tickets left. Hurry up and still be able to get your ticket today!

Please also don’t miss out by not participating in OXID Unconference for developers on May 25th. OXID Unconference is entirely free but requires pre-registration by adding yourself to the list of attendees.

See you at OXID Commons 2012!