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Gastblog: Facebook Fanpages und Custom Audiences – Was ist noch erlaubt?

In letzter Zeit hat die Rechtsprechung durch zwei Urteile von sich Reden gemacht, die Shopbetreiber mit einer Facebook Fanpage und solche, die Custom Audiences nutzen, in rechtliche Schwierigkeiten gebracht haben.

Zum einen entschied das Verwaltungsgerichtes Bayreuth, dass Facebook Custom Audiences from your List ohne Einwilligung der Kunden gegen Datenschutzrecht verstößt (>>Beschluss vom 08.05.2018, Az.: B 1 S 18.105)

Zum anderen stufte der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Betreiber von Facebook-Fanpages als Verantwortliche für den Datenschutz ein (>>Urteil vom 05.06.2018, Az. C-210/16), obwohl sie keinen Einfluss auf das haben, was Facebook datenschutzrechtlich tut oder nicht.
Es stellt sich daher die Frage, wie sich Shopbetreiber aktuell zu den beiden Themen verhalten sollen.

1. Facebook Custom Audiences

Was ist was?

Bei Facebook Custom Audiences (Fb.CA) ist zwischen zwei Varianten zu unterscheiden:

Über die Variante „Kundenliste“ ist es möglich selbst erstellte Kundenlisten mit Facebook Nutzern abzugleichen, um auf Facebook gezielte Werbekampagnen für Kunden durchzuführen.
Hierbei werden zum Beispiel E-Mailadressen oder Telefonnummern in den Facebook Adverts Manager im eigenen Unternehmensaccount hochgeladen und so durch den Shopbetreiber an Facebook übermittelt.

Bei der Nutzung der Variante „über Pixel“ wird ein sogenanntes Tracking-Pixel von Facebook auf Ihrer Webseite eingebaut. Durch das Pixel werden Cookies gesetzt. Mithilfe der Informationen aus den Cookies erfährt Facebook, welche seiner Nutzer die Webseite mit dem Pixel besucht haben und zeigt diesen bei Nutzung von Facebook Werbung der Webseite an.
Ist zusätzlich die Funktion „erweiterter Datenabgleich“ aktiviert, werden die erzeugten Informationen außerdem mit über die Webseite erhobenen Daten angereichert und an Facebook übertragen. Dies können z.B. E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Nutzerkontodaten oder Ähnliches sein.

Rechtliche Lage

Der Dienst Fb.CA „Kundenliste“ sollte zukünftig nur noch mit Einwilligung des Nutzers verwendet werden.
Mit Beschluss vom 08.05.2018 bestätigt das Verwaltungsgericht Bayreuth eine entsprechende Anordnung des Bayrischen Landesbeauftragten für Datenschutz (BayLDA), nach der ein Einsatz dieses Marketing Werkzeuges ohne Einwilligung des Nutzers unzulässig ist. Die Anordnung erging vor Inkrafttreten der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), berücksichtigt aber bereits vorsorglich die neue Rechtslage. Da die DSGVO den Schutz der Betroffenen grundsätzlich erweitert, ist davon auszugehen, dass die Anordnung auch einer gerichtlichen Überprüfung auf der Grundlage des neuen Datenschutzrechts standhalten würde. Eine Nutzung des Dienstes trotz fehlender Einwilligung der Betroffenen kann daher zu Abmahnungen und Bußgeldern führen.

Für die Nutzung von Fb. CA „über Pixel“ mit aktiviertem erweiterten Datenabgleich, ist aufgrund der Übertragung der angereicherten Daten an Facebook ebenfalls eine Einwilligung einzuholen.
Auch die Nutzung von Fb. CA „über Pixel“ ohne Zusatzfunktion ist zumindest nach einer >>Stellungnahme der Datenschutzkonferenz vom 26.04.2018 ohne vorherige Einwilligung der Betroffenen unzulässig, denn nach Meinung der Datenschützer erfordert der Einsatz von Tracking-Diensten jeglicher Art immer eine vorherige Einwilligung. Wer als Shopbetreiber also jegliches Risiko ausschließen möchte, sollte beim Einsatz von Fb.CA in allen Varianten immer eine Einwilligung einholen.

Allerdings gibt es noch keine gerichtlichen Entscheidungen zu dieser Thematik.
Nach unserer Einschätzung sollte die Nutzung von Fb.CA zumindest in der einfachen Pixel-Variante (also ohne jeglichen Datenabgleich) auch ohne vorherige Einwilligung auf der Grundlage eines berechtigten Interesses gemäß Art. 6 Abs. 1 f DSGVO möglich sein.
Voraussetzung wäre jedoch, dass die Webseitenbesucher in der Datenschutzerklärung umfassend informiert werden und ihnen eine Opt-Out-Möglichkeit angeboten wird. Wir meinen, dass durchaus auch grundlegende, statistische Analysefunktionen künftig unter ein berechtigtes Interesse fallen und somit keiner Einwilligung der Betroffenen bedürfen.

In allen Fällen ist in der Datenschutzerklärung umfassend über die Verwendung der Dienste zu informieren.

Was müssen Sie tun?

Holen Sie für die Nutzung von Facebook Custom Audiences „Kundenliste“ die Einwilligung der Nutzer für die Datenverarbeitung ein. Sofern Sie den Dienst Facebook Custom Audiences „Pixel“ mit erweitertem Datenabgleich nutzen wollen, holen Sie bitte auch hier eine Einwilligung der Webseitenbesucher ein. Die Einwilligungen können in beiden Fällen über ein sogenanntes Cookie-Banner abgefragt werden. Bitte stellen Sie sicher, dass bereits vor dem Setzen des ersten Cookies eine Zustimmung vorliegt.

Zusätzlich muss den Nutzern in allen Varianten die Möglichkeit geboten werden Ihre Einwilligung zu widerrufen. Bei der Gestaltung der Widerrufsmöglichkeit sollten die entsprechenden >>„Hinweise und Anforderungen für Verantwortliche zum Einsatz von Facebook Custom Audience“ des BayLDA beachtet werden.
Ein Widerruf soll demnach durch Setzen eines Opt-Out-Cookies erfolgen. Dieses verhindert das Setzen von Tracking-Cookies und sollte unbegrenzte Gültigkeit besitzen. Nach Setzen des Opt-Out-Cookies darf keinerlei weiterer Datenverkehr mit Facebook stattfinden.
Der Webseitenbetreiber muss selbst eine geeignete Opt-Out-Lösung implementieren und darf nicht einfach auf Facebook verweisen. 

2. Facebook Fanpages

Das rechtliche Problem

Nachdem der EuGH sowohl Facebook als auch die Betreiber von Fanpages als „Verantwortliche“ im Sinne des Datenschutzrechts eingeordnet hatte, musste Facebook reagieren.
Die DSGVO sieht in Art. 26 ausdrücklich vor, dass bei mehreren Verantwortlichen vertraglich festgelegt werden muss, „wer von ihnen welche Verpflichtung gemäß dieser Verordnung erfüllt, insbesondere was die Wahrnehmung der Rechte der betroffenen Person angeht und wer welchen Informationspflichten […] nachkommt.

Wie hat Facebook reagiert?

Am 11.09.2018 hat die Facebook die Allgemeinen Geschäftsbedingungen geändert und um die entsprechenden Regelungen ergänzt. Im >>„Page Controller Addendum“ wird jetzt geregelt, dass Facebook mit dem Fanpage-Betreiber gemeinsam verantwortlich ist und die Verantwortung für die Bereiche Informationspflichten (Art. 12 – 13 DSGVO), Betroffenenrechte (Art. 15 – 22 DSGVO) und Datensicherheit und Meldung von Datenschutzverletzungen (Art. 32-34 DSGVO) übernimmt. 

Was müssen Sie tun?

Der Fanpage-Betreiber selbst muss nur noch eine umfassende Datenschutzinformation in die eigene Fanpage integrieren mit Infos dazu, zu welchem Zweck bzw. auf welcher Rechtsgrundlage welche personenbezogenen Daten verarbeitet werden.

Außerdem ist anzugeben, dass Facebook ein gemeinsam Verantwortlicher ist und es sollte auf die Datenschutzinformation von Facebook hingewiesen und verlinkt werden.

Schließlich muss darüber informiert werden, welche Rechte ein Betroffener gegenüber Facebook geltend machen kann und wie er dazu vorzugehen hat. Auch hier kann auf die entsprechenden Infos bei Facebook hingewiesen und verlinkt werden.

Autor

>>Sabine Heukrodt-Bauer ist Sprecherin auf diversen Events und Kongressen der IT-Branche und Dozentin für IT-Recht an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie veröffentlicht regelmäßig Artikel zu aktuellen Themen im IT-Recht und E-Commerce und betreut seit über 10 Jahren für die INTERNET WORLD Business die Kolumne „E-Shop-Tipp“. Sie sitzt im Ausschuss „IT-Recht“ der Bundesrechtsanwaltskammer.

Snapchat für Ihr Business?

Wie die Jugend-App Snapchat zum Influencer-Kanal für Brands wird und für wen sich die Snap-Kommunikation wirklich lohnt

Snapchat Ghost Wall

Nach raketenartigem Wachstum seit Ende 2015 fehlt das Schlagwort „Snapchat“ heute in keiner Debatte zum digitalen Marketing mehr. Trotzdem reden gefühlt mehr Experten über Snapchat, als dass sie damit arbeiten. Das mag zum einem an der relativ jungen Zielgruppe des Mediums liegen, die nicht jeder adressiert. Zum anderen spielt auch das Format eine große Rolle.

Denn wer nicht übermäßig gern mit Bildern und Videos arbeitet, ist bei Snapchat an der falschen Adresse: ohne Bild oder Bewegtbild geht nichts. Das Visuelle steht absolut im Zentrum. Social Media Marketiers, die Bilder eher schmückendes Beiwerk sehen, sind nach wie vor bei Facebook, Twitter und Co. besser aufgehoben.

Am Anfang war der „Snap“

Das vorausgeschickt kann man die Besonderheit von Snapchat vielleicht so auf den Punkt bringen: eine noch stärkere Verknappung von Social Media Interaction. Nicht nur der Kanal (mobil) und die Darstellungsform sind vorgegeben: bei Snapchat ist auch noch die zeitliche Haltbarkeit extrem begrenzt.

Diese vielen Limitierungen stellen hohe Anforderungen an eine Kommunikation, die zugleich auch noch unterhaltend sein soll. Mit Blick auf Content Marketing Strategien treibt Snapchat Storytelling auf die Spitze: der Bild-Text-Komposition bleiben nur 10 Sekunden für eine gezielte Message an die Freunde, für eine Mini-Story. Für einen guten Snap, muss alles passen. Ein Kommentar, der mehr oder weniger umschreibt was auf dem Bild zu sehen ist („Toller Sonnenuntergang!“), ist auf facebook und twitter weithin akzeptierter Alltag. Auf Snapchat wäre dies ein verfehlter Post, der bestenfalls ungelesen untergeht. Schlimmstenfalls langweilt er.

Gib mir eine „Story“

Während ein Snap ein kurzlebiges Kommunikationselement ist, ein kurzes Hallo-Sagen mit Bild, ist eine Story schon etwas ausgefeilter: eine geordnete Reihe von Fotosnaps, kann nach Belieben bekritzelt oder geo-getagged werden, läuft als Video ab und erlischt erst nach 24 Stunden.

Es ist wahrscheinlich das HerStories_Pagezstück der Snapchat-Aktivitäten für jeden, der mit einem Business-Fokus auf Snapchat präsent sein will: erst jenseits des einfachen Fotos und seiner kurzlebigen 10-Sekunden kann eine komplexere Message, die Informationswert oder Brandeffekt haben soll, entwickelt werden – und erst für diese längere Existenz eines Tages lohnt sich auch der Aufwand.

Die im Weiteren vorgestellten und von Snapchat inzwischen gut ausgearbeiteten Werbeformate spielen natürlich auch eine wichtige Rolle; allein werden sie die Reichweite und Friend-Zahl aber nicht halten können. Snapchatter wollen sich einereits amüsieren, sie wollen aber auch ein authentisches Gegenüber haben. Während in twitter und facebook auch neutral kommentierte Links und wertvolle Lesevorschläge ihre Existenzberechtigung haben, zählt das auf Snapchat nicht. Es kommt auf die kleine Anekdote an, den witzigen Kommentar – entsprechend wichtig ist die „Story“-Funktion.

Dass die „Stories“ nicht nur wichtig, sondern sogar sehr wichtig sind, zeigt sich in der Tatsache, dass das von facebook übernommene Instagram vor zwei Tagen exakt die gleiche, genauso benannte Funktion ebenfalls eingeführt hatund das schamlose Kopieren nicht mal leugnet (was auch schwer möglich wäre.)
Wie jeder gute Manager dachte sich Mark Zuckerberg: „Make or buy?“ Und nachdem „buy“ nicht funktionierte, weil Snapchat rundheraus ablehnte, hat er nun mit „make“ ernst gemacht.

SnapAd – der Werbe-Klassiker

Lenses_Hearts

Für gewerbliche Nutzer, die auf Snapchat ernsthaft Reichweite gewinnen möchten und zugleich direkt auf ihren Service verlinken wollen, bieten sich folgende Aktivitäten an:

Mit Video Ads kann ein Link in die Unternehmens-App, in den Appstore zum Download oder zur direkten Interaktion der mobilen Website gesetzt werden.

Ein beliebtes Spielzeug auf Snapchat sind die sogenannten Lenses, die als interaktive Maske die Videos der Snapchatter verschönern. Ob als eigenes Element wie in der US-Kampagne von Kraft oder als kombinierte Kampagne wie bei Trolli (ebenfalls USA).

Der entscheidende Faktor ist die Möglichkeit bei den Ads zu verlinken. Links können auch direkt auf die mobile Unternehmensseite oder zu Produkten in Apps führen. In der normalen Snapchat-Konversation sind generell keine Verlinkungen möglich, sodass für eine messbare Performance-Kampagne nur ein kostenpflichtiges Werbeformat infrage kommt. Wobei es auch schon Kaufentschlossene gegeben haben soll, die URLs von Hand abgeschrieben und in den Browser kopiert haben.

Discover Page„Discover“ – für Medienmacher

Mit einem eigenen Kanal können Medienunternehmen wie Fernsehsender, Newsplattformen oder Magazine bei Snapchat auf Sendung gehen und auch längere Formate mobil aufs Handy übertragen.

Für die Mehrheit der Retail-Konzepte kommt dieses „Discover“ genannte Format eher nicht infrage.

Going local

Features, mit dem lokale Dienstleister und der stationäre Handel liebäugeln dürften, sind Snapchats Geofilter. Als privater Nutzer kann man gewissen Vorgaben folgend schnell und kostenfrei einen individuellen Geofilter für den eigenen Ortsteil oder Kiez erstellen. Während der EM waren Snapchat Eurotrip Challenges beliebt und zeigten eindrucksvoll, wie schnell und mit Spaß sich Fremde über Snaps finden, kennenlernen und vernetzen.

Apply_Geofilter.jpg

Alle Geofilter werden von Snapchat erst nach Prüfung freigegeben, für Gewerbe ist der Service kostenpflichtig. Über einen Marketingaccount kann der eigene Geofilter angelegt, lokal und zeitlich definiert werden. Die Bestätigung und Freigabe erfolgt binnen eines Arbeitstages. Das erste Unternehmen, das Snapchat Geofilter in den USA nutze, war McDonald‘s, seitdem sind viele gefolgt.

Influencer Marketing für Profis

Leute interessieren sich nur bedingt für die Marke, sie wollen ein echtes Gegenüber einen Menschen, denn wer möchte schon einem Logo folgen?! Hier müssen Strategien zur echten Mehrwertgenerierung ansetzen. Das Schlagwort heißt „Influencer Marketing“. Vor allem seit der jüngsten Einführung des bisher wenig beachteten „suggest“-Buttons bekommen Influencer eine extreme Bedeutung im Ausbau der „friends“-Gemeinde. Bisher musste in vielen Schritten die exakte Schreibweise gemerkt und manuell in einem versteckten Menü abgetippt werden. Inzwischen reicht die Empfehlung eines „Freunds“, um per Klick einer bestimmten Person zu folgen.

Inzwischen gibt es mit SNAPworld bereits die erste Agentur, die Snapchat Influencer vermittelt. Diese werden dann über einen vereinbarten Zeitraum das Produkt in ihren Snaps platzieren. Gerade für Luxusmarken ist das durchaus wirksam. Bei der schnellen Vergänglichkeit der Snaps werden viele Screenshots erstellt, später nachgeschlagen und gegoogelt. Passt der Match mit dem Influencer, ist selbst das manuelle Abtippen der Produkte oder URLs kein Problem (denn außerhalb der Werbeformate erlaubt wie erwähnt Snapchat keine Links).

Mit mehreren tausend Euro pro Post, wie sie etwa im Fashionbereich für die länger etablierten Social Media Plattformen im Raum stehen, sind diese Kampagnenelemente gezielt einzusetzen und nichts für Marketing mit der Gießkanne.

Snapchat – wer kann’s?

Über 70% der Snapchat-Nutzer sind unter 25, die nächstgrößere derzeit wachsende Tranche ist die der bis 35 Jährigen. Die Zielgruppe ist nicht nur höchst digital affin sondern auch durchaus kaufkräftig. Mehrheitlich wird inzwischen die Einschätzung geteilt, dass Snapchat dynamisch durch seine Verbreitung und das steigende Interesse der Marketiers, aber auch aus firmenstrategischer Entwicklung nun verstärkt ältere Nutzer anziehen wird. Entsprechende Services, wie beispielsweise Bilder über die Funktion „Memories“ als „to my eyes only“ zu speichern, nicht öffentlich abzulegen und zu einem späteren Zeitpunkt hervorzuholen und aufmerksamkeitswirksam zu snappen, verdeutlichen dies.

Memories Edit Snap

Memories Edit Story Dropdown

Memories My Eyes Only Locked

Memories Search

Nun mögen einige sagen: gut, dann warte ich bis meine entsprechende Zielgruppe sich dort tummelt und lege dann los. Die anderen, die vielleicht weniger Budget zur Verfügung haben und organisch wachsen müssen oder wollen, finden vielleicht jetzt als früher Vogel den genau richtigen Moment zum Einstieg.

Denn wer es darauf anlegt, kann auch ohne „Gesicht“ und ohne große Budgets eine packende Story erzählen – die muss dann allerdings bis ins Letzte auskonzipiert und arrangiert sein: eine Geschichte in mehreren Etappen, die den Strang fortsetzen; Insider-Witz verbunden mit Zugänglichkeit, sodass der Leser am Ball bleiben will, um nichts zu verpassen, der Quereinsteiger aber trotzdem auch noch Zugang findet.

ProSieben ist überraschenderweise ein ‚altes‘ Medienunternehmen, das den Snapchat-Nerv absolut trifft. Bei ihrer Programmzielgruppe ist dieses Medienverständnis auch geboten. Authentizität wird dadurch geschaffen, dass ein Moderator die Rolle des „Gesichts“ übernimmt. (Account: pro7offical)

Sixt als Marke ist für sehr solide aber eher langweilige Kommunikation bekannt, bekümmert sich darüber aber nicht und ist schon lange auf Snapchat aktiv. Sie verfolgen einen anderen Weg als der Medienkonzern und lassen in regelmäßigen Abständen einen bekannten Kopf und Influencer ihren Snapchat Account für einige Zeit übernehmen. (Account: SixtDE)

Fazit:

Starke Marken mit einer jungen Zielgruppe zwischen 14 und 25 Jahren, B2C-Unternehmen mit einem Fokus auf die Zielgruppe Digital Natives, frequentierten Points-of-Sale, einem Filialnetzwerk oder einer breiten Community sind gut beraten, sich Snapchats jetzt ernsthaft anzusehen. Das Netzwerk und die Plattform sind nicht nur gewachsen sondern gereift und den Kinderschuhen definitiv entwachsen. Snapchat bietet heute alles, um Kampagnen professionell zu budgetieren, zu planen, zu erarbeiten, umzusetzen und zu messen. Das Flankieren einer breitenwirksamen Cross-Channel Kampagne oder eines reichweitenstarken Events auf Snapchats sind geeignete Projekte für den Einstieg, denn hier kann mit bestehendem Material experimentiert und die kurzlebige Luft der Snapchat- Bühne geschnuppert werden.

Quelle und Bilder: Snapchat und wie im Text genannt

Autor
Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

Beschwerde über Social Media Kanäle

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Die digitale Disruption [Infografik]

Das Beratungsunternehmen Deloitte hat eine Infografik veröffentlicht, die zeigt wie digitale Innovationen den Alltag verändern. Auch für den Handel bringt dieser Lebenswandel eine Reihe von Veränderungen mit sich. Die Bedeutung von Social Media Kanälen nimmt erheblich zu, Stichwort Shit Storm. Die Verbreitung von mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets bringt eine ganz neue Dynamik in den Kaufprozess, der sich vom linearen Pfad zu einer verteilten und vernetzten Customer Journey mit enorm vielen Berührungspunkten (Touchpoints) zwischen Handel und Konsumenten entwickelt.

Digital Disruption

OXID eShop Helps Merchants Comply with German Data Protection Laws

Earlier this week, a press release by the data protection commissioner of the German state of Schleswig-Holstein created a lot of confusion within the German Internet community. In this press release, he admonishes all Internet sites that use a Facebook connection (typically a „Like“ button) and threatenes to punish them if they don’t drop the button from their pages.

Of course, the legality of this notice is still under discussion, but for merchants using OXID eShop, there isn’t much to worry about. This is because OXID eShop 4.5.1 is already equipped with a feature that requires users of the online store to explicitly  confirm whether or not their data should be shared with Facebook.

As a merchant, you can activate this special „enable“ button by checking the option Customer must enable Facebook social plugins in the Admin panel -> Core Settings -> Settings -> Facebook. The help button of this function says: „To protect customer privacy, the display of the Facebook social plugins must be explicitly confirmed. Only after confirmation, data is shared with Facebook.

OXID eShop customers should thus be content in the knowledge that while the law is evolving, OXID eShop will continue to evolve with it and give merchants the tools and capabilities needed to ensure that their online stores are compliant with the requirements of law.

 

OXID eShop 4.4.0 with Private Sales, Live Shopping and Facebook Features

I am extremely excited to announce the immediate availability of our latest release: OXID eShop 4.4.0. It allows small, medium and large businesses to leverage innovative dynamic sales models on the Web and tap into the word-of-mouth marketing power of social networks. Oh yes, version 4.4.0 rocks 🙂

Innovative Dynamic Business Models

With the new release, you can create members-only shops, offer one deal a day, set a basket expiration time for live shopping sites, get products recommended on Facebook, and more. All of which in combination with the existing, typical eCommerce functionality, allows shop owners to more easily and better:

  • Retain and attract new customers with persuasive social eCommerce
  • Provide purchase incentives with limited time sales and restricting catalogue browsing
  • Raise the visibility of your shop through viral marketing and minimize overall marketing spend
  • … and ultimately raise revenue by lowering costs with innovative new business models!

There are exciting times ahead of us and that includes not OXID eSales, the vendor of OXID eShop, but also you, the users of OXID eShop who constantly seek for new revenue streams or optimizing existing ones. Nothing stops you from starting right away:

  • Freely available advanced eCommerce features: All new features, such as Private and Group Sales, Live Shopping as well as Facebook Integration are included in our Community Edition and thus freely available.
  • Reliable platform for new business models: The new features make OXID eShop the Open Source eCommerce platform of choice for those who want to implement social commerce business models that are both radically new as well as ready for mass adoption.
  • Speed up innovation while reducing risks: Now, you can significantly speed up innovation and separate your shop from the competition without the risk of huge upfront investment.

Modular Social eCommerce Features

Let me walk you through some of the highlights of the 4.4.0 release and I am sure, you’ll share my enthusiasm:

  • Private and Group Sales: Using the private sales feature, merchants can implement shopping clubs or group and event shopping. Registering to the shop, the member for example now can reserve products. He can see which products there are in the cart and when his product reservation will expire.
  • Facebook: Using the Facebook integration in OXID eShop, customers can log in to the shop, recommend products, discuss and comment about them. They may share their most favorite products with their friends via the „Like“ button.
  • Promotions: The feature „actions and promotions“ enables merchants to better respond to their clients preferences. In the administration panel, it is possible to configure discounts for certain products and to control time frames and addressees of the promotion.
  • Invitations and bonus points: The invitation function includes a credit point system: merchants can reward their clients that recruited other online purchasers to leverage viral marketing tactics. He can individually and flexible configure how to refund this credit points.

These are just some of the great new features included in the latest release. You can combine all of them in multiple variations due to the modular, flexible and open architecture of OXID eShop. There’s no need to decide whether you want a traditional Online Shop or a membery-only Shopping Club. Just take the bits and pieces of functionality that match your business model as well as target audience. Feel free to build custom functionality on top of the Open Source code to add unique value for your customers.

Start today with building a unique and innovative eCommerce site: Learn more about OXID eShop 4.4.0, download it, try it out.

New Quality Report

By the way: Along with the new shop release, we also published the latest Quality Report. It clearly shows that we never sacrifice quality for adding new features. The code coverage by automated Unit Tests for all editions of OXID eShop increased again at over 90%. Thus, our product’s quality is significantly higher than the 80% advised by experts for critical enterprise projects. Download the detailed OXID eShop Quality Report for free.