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E-Commerce Systeme 2018: 10 Key Take-Aways

Fraunhofer IML untersucht Onlineshop-Systeme 2018

Das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML) hat mit der im Oktober 2018 erschienenen Studie „Onlineshop-Systeme zur Digitalisierung des Handels“ den Anbietermarkt für den B2C- und B2B-Commerce analysiert.

Die Marktstudie beinhaltet die aktuell umfassendste funktionale Analyse für E-Commerce-Systeme.

Digitalisierung im Handel unter der Lupe

Federführend war das Team ERP LOGISTICS des Fraunhofer-Instituts und kooperierte mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Dortmund. Die Studie wurde im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Neben der Originalstudie finden Sie am Ende dieses Überblicks auch ein aufbereitetes Management-Summary mit den Key Take-Aways zum kostenfreien Download. Hier die wichtigsten Eckdaten in Kürze:

1. Der Mittelstand braucht eigene Wege

Sowohl Fraunhofer als auch das Kompetenzzentrum stehen wie keine anderen Institutionen für das tiefe Verständnis der Bedürfnisse des Mittelstands und dem Aufspüren der besonderen Potentiale dieses Segments. Die komplette Studie bewertet alle Aspekte zu 100% aus Mittelstandssicht.

2. Im Vergleich: 19 Hersteller von A – Z

Mit Fokus auf Deutschland wurden auch global aktive E-Commerce Hersteller gescannt und kontaktiert. Die Evaluation unfasst zu den 19 Teilnehmern ein detailliertes Profil von Branchenausrichtung, über Größe und Bedeutung der Anbieter im deutschen Markt bis hin zu Nutzungs- und Kostenmodellen.

3. Chancen und Konsolidierung

Der digitale Handel ist keine feste Kenngröße und hat kein statisches Ergebnis. Vielmehr untersuchen und bewerten die Autoren ihn als das, was er ist: einen Prozess der Digitalisierung. Dabei werden die enormen Chancen für den Mittelstand genauso thematisiert, wie die absehbare Konsolidierung des Marktes der Anbieter.

4. Was die Systemwahl wirklich bedeutet

Vor diesem Hintergrund versteht sich die Studie als eine Entscheidungsvorbereitung für jedes Unternehmen, das sich mit einer Neueinführung, Systemablösung oder -erweiterung beschäftigt. Sie erläutert Tragweite der System-Entscheidung und gibt einen Ausblick, welche Charakteristika in der Praxis welche Konsequenz nach sich ziehen.

5. B2C vs. B2B?

Mit Weitblick werden die unterschiedlichen Zielgruppen und ihre Zukunftsperspektiven dargestellt. So stehen sich die Innovationskraft des Digital Commerce-Vorreiters B2C und das enorme Potential von B2B gegenüber. Wie werden sich die Felder in Zukunft vebinden? Und welche Unterschiede sind in Zukunft zu erwarten?

6. Pricing und Lizenzen

In einer einzigartigen Detailarbeit haben die Marktforscher alle Eigenschaften und Kenngrößen miteinander verglichen. Unter anderem stehen auch alle Anbieter mit ihren unterschiedlichen Lizenzierungs- und Abrechnungsmodellen tabellarisch nebeneinander. Hier wird deutlich, wie unterschiedlich diese zum Teil ausfallen, und welche Vorteile dies jeweils bringt.

7. Features & Functions: deutliche Unterschiede

Die OXID Plattform überzeugt mit höchstem Erfüllungsgrad!

8. Welche Trends wirklich wichtig sind.

Jedes Geschäftsjahr ist geprägt von neuen, zum Teil stark gehypten Branchentrends. Die Untersuchung greift mit wohltuendem Augenmaß diejenigen heraus, die die Systementscheidung berühren und das Geschäftskonzept im Kern betreffen.

9. Industrie 4.0: was bedeutet dies wirklich für den Handel?

Gerade in produzierenden Unternehmen stellt sich schon lang die Frage, ob und wie die vernetzte, automatisierte Produktion direkt an den digitalen Handel angebunden werden kann. Aber ist dieses Thema zwischenzeitlich auch bei den Systemanbietern angekommen? Die Studie gibt hier eine klare Antwort.

10. Wie kommen Kanäle zusammen?

Fest steht, jeder Händler muss seine potentiellen und Bestandskunden über mehrere Kanäle und Touchpoints erreichen. Doch wie verknüpft man diese am besten? Was ist Pflicht; was Kür? Zum Abschluss diskutiert die Studie mögliche und wahrscheinliche Strategien, die die Zukunft des Handels prägen werden.

Die 100-Seiten-starke Studie ist im OXID Ressourcen Center verfügbar. Zudem haben wir ein Management Summary auf 7 Seiten hier zusammengestellt.

Auch interessant: Wie unser „Handel 4.0“-Prototyp auf der Hannover Messe 2017 vorgestellt wurde, lesen Sie in diesem Blogartikel: >> „Industrie & E-Commerce: Digitalisierung rückt die Werkbank an den Ladentisch“

Autor:

Caroline Helbing, OXID eSales

 

Caroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

customer lifecycle

360° Commerce – Falsche Antworten und richtige Fragen zur Kanalverknüpfung

Wir leben in Zeiten, in denen sich klassische Händler unter großem Druck sehen. Auch Hersteller und produzierende Unternehmen werden immer mehr zu Händlern mit Direktabsatz. Sie müssen sich mit der Zielgruppe Endverbraucher zunehmend auseinandersetzen.

Die Frage nach Absatzmärkten, Kanälen, Technologien und sinnvollen Strategien bestimmt mit einer neuen Dringlichkeit die Debatten. Jetzt kann man sich trefflich darüber streiten, ob Multichannel funktioniert oder nicht: „Omni-Channel = Nein Danke?“ Oder bei wem es sich lohnt und bei wem nicht: „Auch Butlers rutscht trotz Strategiewechsels in die Insolvenz.“ Oder warum und warum nicht: „Butlers: Was können Depot, Christ, P&C und Co. daraus lernen?“ 

Paradox ist, dass diese Debatte der Experten, diejenigen, um die gestritten wird – nämlich die Kunden und Verbraucher – gar nicht interessiert (Digital Report 2017: So digital ist Deutschland). Der Endverbraucher sieht sich als Kunde und User und ist in erster Linie immer Mensch. Er agiert so, wie es der inzwischen schon ältere Slogan von dm sehr treffend auf den Punkt gebracht hat: „Hier bin ich Mensch, hier kauf ich ein.“

Den Menschen im Blick, rundum – 360° Commerce

Dieser Slogan verdeutlicht den Perspektivenwechsel des Händlers/Unternehmers auf die Sicht der kaufenden Person. Also auf die eigentliche Zielgruppe, die sich eingeladen fühlen soll zu kaufen und für die man die Kauf-Hürden möglichst weit herabsetzen möchte.

Genau dies ist jenseits von technischen Definitionen auch der Gedanke hinter dem Begriff „360° Commerce“. Es geht nicht mehr um die Frage, welcher Beitrag in welchem Medium welchem Kanal zuzuordnen ist oder wie die technische Integration, Budget-Umsatzplanung und Erfolgsmessung dargestellt werden soll. Es geht darum, weg vom Kanal zu denken und den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Man versetzt sich in seine Lage, versucht, seine Bedürfnisse, Situation und Motivation zu verstehen. Eine 360° Sicht auf den Menschen eben.

Das Comiczeichner-Duo Hauck und Bauer bringt es in einem Facebook-Post humorvoll auf den Punkt:

Hauk und bauer 360 Grad FacebookQuelle: Hauk und Bauer, Facebook

Das Erkennen, was tatsächlich für den Kunden relevant ist und seinen Bedürfnissen entspricht, spielt heute für Händler eine sehr große Rolle. Kampagnen dürfen nicht aus der Sicht des Verkäufers konstruiert sein. Sondern sie müssen den Weg zum Ziel ebnen, das der Kunde bereits vor Augen hat.

Drei Beispiele für 360° Sales mit Köpfchen

1. Sales Kanal Mail – jenseits von „Spam“, „löschen“ und „Browser lädt“

E-Mails sind nach wie vor ein extrem wichtiges Instrument für die Vermarktung und Customer Loyalty. Das mobile E-Mail-Abrufen ist eine der häufigsten Routine-Aktivitäten. Da es im Normalfall auch mehrmals täglich durchgeführt wird, ist die rundum-die-Uhr Erreichbarkeit hier besonders hoch.

Ein großer Nachteil ist jedoch die geringe Aufmerksamkeit: Der Nutzer wartet nicht auf ihr Mailing und es ist nur eines unter vielen. Nur mit sehr hoher Relevanz und passgenauer Ansprache erzielt man die gewünschte Interaktion. Beim Stöbern im Shop oder bei Recherchen ist dies etwas Anderes. Da haben Sie die volle Aufmerksamkeit und Zeit für Inspiration und Beratung. Dennoch ist das E-Mail-Marketing nicht totzukriegen und spannende neue Konzepte sind auf dem Weg.

2. Social Media – Unterhaltung und Fakten auf der Spur

Während am Kontaktpunkt „Mail“ der Content prägnant und auf den Punkt sein muss, steht bei den Social Networking Plattformen die Unterhaltung im Vordergrund. Jedes dieser Netzwerke von Twitter, Facebook über Instagram und Google+ hat spezifische Anforderungen an attraktiven Content. Haben Sie eigene Plattformen? Nutzen Sie diese. Egal ob Forum, Blog oder Community Plattform. Bieten Sie eine Podcast-Serie und pflegen Sie den eigenen Youtube-Kanal, um mit Bewegbild zu punkten. Finden Sie den für Sie richtigen Mix. Dabei ist weniger oft mehr.

Einen Blick lohnen auch die vermeintlichen Teen-Plattformen, wie es Snapchat und auch Whatsapp ursprünglich einmal waren und zu denen Musically heute noch zählt. Sie werden schnell als jenseits der kaufkräftigen Zielgruppe abgetan. Das ist mittelfristig zu kurz gedacht und sogar falsch, denn Reichweite wächst und entwickelt sich. Und auch die Userschaft der Unter-18-Jährigen konsumiert und das äußert markensensibel. Auch wenn sie viele Kaufabschlüsse nicht selbst durchführt, so bestimmt sie die Kaufentscheidung maßgeblich mit.

Bei allem was auf Social Plattformen passiert, geht es um den Menschen als ein soziales Wesen. Als solches erinnern wir uns an gute Bilder, Geschichten oder Diskussionen. Tatsächlich leistet unser Gedächtnis einen großen Beitrag zu unserem Gefühl von Identität. Geben Sie Ihren Nutzern etwas, woran sie sich erinnern werden. Dafür ist der Kanal, auf dem Sie das tun, zweitrangig.

3. Kauf doch mal was Neues…! – Produkte und Produktion

Wie kann man dem Kunden im Nachgang zum Kauf etwas Wertvolles anbieten? Die Theorie des Customer Lifecycles klingt gut: Im After-Sales-Stage wird der Kunde „gehalten“ und zum Upsell gebracht. Danach beginnt der Zyklus von vorn. Aber wie geht das und wie findet man einen Ansatz bei Waren, die man nicht alle paar Wochen kauft?

customer lifecycle

Für einige Händler und gerade auch für Hersteller ist die Antwort nicht immer nur im bestehenden Portfolio zu finden. Sie liegt eventuell in der Zukunft. In einem Produkt oder einer Dienstleistung, die heute noch nicht angeboten wird. Produkt-Service-System heißt das Denkmodell, das Sie hier auf die richtige Spur bringen kann.

Ein anderer Ansatz funktioniert nur in enger Verzahnung von digitalem Commerce und digitalisierter über das Internet vernetzbarer Produktion (Industrie 4.0). Die Möglichkeiten customized und individualisierte Produkte zu den Herstellungskosten von Massenware auf den Markt zu bringen, ist nur mit der direkten Einbindung der User-/Kauf-Daten in die Produktionsprozesse möglich. Für B2B-Hersteller die Chance, sich dem B2C-Segment und der Endkundenkommunikation zu öffnen.

Fazit:
Von Mailing über Social bis hin zur Produktion für ein neues Zielgruppensegment: Für eine gelungene Verbindung und Steuerung all dieser Aktivitäten ist eine Content-Strategie für Ihre Kommunikation unerlässlich. Diese sollte den Fokus auf den Menschen hinter dem Kunden setzen. Hierfür empfiehlt sich das Arbeiten mit Buyer Personas, die ein sehr realistisches Bild eines Menschen mit bestimmten Bedürfnissen geben. Buyer Personas versuchen, eine größtmögliche Sicht auf ihren Kunden zu bekommen. Welche Rolle Content Marketing, Storytelling und Buyer Personas im Onlineshop spielen, erfahren Sie in unserem Whitepaper ‚Erfolg mit Content Commerce in 10 Schritten“.

 

Content Commerce 360Grad Commerce

Autor

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Business Analyst und Content Writer, OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

 

Industrie & E-Commerce: Digitalisierung rückt die Werkbank an den Ladentisch

Industrie 4.0 Showcase von Cedalo, Halle 17, Stand B76, Hannover Messe

Tech-Startup CEDALO präsentiert auf Hannover Messe (24.-28. April 2017) Industrie 4.0-Showcase mit Integration zur OXID Plattform.

Produktion und E-Commerce Hand in Hand für den Industrie-Mittelstand.

Trendwende 4.0 – der Mittelstand ist spät dran

Nach einer steilen Karriere als Trendwort der letzten Jahre, ist der Begriff „Industrie 4.0“ trotz Gegenarbeit von Initiativen und Verbänden gerade für den Mittelstand zum Angstthema geworden.

Denn während die global Player längst dabei sind auf „Smart Factory“ umzustellen, bleibt die Diskussion jenseits des Konzernumfelds weitgehend theoretisch.

Vorträge, Workshops und Diskussionen spannen sich auf zwischen Belegen, dass tatsächlich die vierte industrielle Revolution im Gange ist, über Beschreibungen der vielen noch fremden internetbasierten Technologien, bis hin zu Ermahnungen, keinesfalls zu viel oder zu wenig Sicherheit/ Risiko/Meinungen miteinzubeziehen.

Auch wenn die Wichtigkeit des Themas im Management erkannt wurde, verharrt der Mittelstand in einer Mischung aus Starre und Panik. Denn mit der Digitalisierung werden enorme Investitionssummen erwartet; und das Tagesgeschäft soll und muss parallel laufen. Man will keine Fehler machen, aber mit dem Zögern tickt zugleich die Stoppuhr mit dem globalen Wettbewerb.

Industrie-Mittelstand braucht andere Lösungen als Konzernwelt

Um diesen Teufelskreis aus fehlender Kenntnis und unkonkreten Ängsten zu durchbrechen, helfen nur praktische Ansätze und echte eigene Erfahrungen. Neben einer gehörigen Portion Mut, neue Wege tatsächlich zu gehen, braucht der Mittelstand auch ganz konkret Systeme und Handwerkszeug, die auf ihre Größenordnung zugeschnitten sind.

Cedalo

Mit dieser Mission ist die Cedalo AG angetreten und präsentiert ihr Produkt „Process Sheets“ erstmals auf der Hannover Messe der breiten Öffentlichkeit.

Die als Cloud- oder Inhouse-Infrastruktur einsetzbare Lösung erlaubt die Modellierung, die Simulation und den Betrieb von Machine-to-Machine (M2M) Kommunikation auf Basis von MQTT.

Speziell für KMUs konzipiert, erlaubt Cedalo eine schrittweise Einführung neuer Prozesse durch Simulation und ein handhabbares Interface für dezentrale, autonome und asynchrone Abläufe.

Kristian Raue, Gründer Cedalo AG.

Kristian Raue, Gründer Cedalo AG.

Alle Fragen zur Simulation, Schnittstellen, Sicherheitsstandards und möglichen Anwendungsfällen können vom 24.-28. April direkt auf der Messe gestellt werden.

Der Showcase von CEDALO mit E-Commerce Anbindung an die OXID Plattform, ist auf der Hannover Messe in Halle 17 am Stand B76 zu finden.

Der Wurm muss dem Fisch schmecken

Neben einem risikominimierenden Pricing und der Unterstützungen eines gleitenden Change Prozesses hat Lösung von Cedalo auch den „Faktor Mensch“ im Blick.

Während „Personal 4.0“-Debatten darum kreisen, wie I4.0-Prozesse gestaltet und eingeführt werden müssen, um das bestehende Personal zu motivieren und zu schulen; setzt Cedalo bei den bestehenden Fähigkeiten und dem gewohnten Arbeitsumfeld derjenigen an, die im Unternehmen diesen Change tatsächlich konzipieren und konkret umsetzen müssen.

„Process Sheets“ bleibt in der UI und den Funktionalitäten nahe an xls-Tabellen und Spreadsheets, was eine intuitive Orientierung und schnelle Einsatzbarkeit sowie eine künftige Inhouse-Administrierung ermöglicht.

New Business für den Mittelstand

Viele produzierende Unternehmen prüfen oder planen derzeit ihren Einstieg ins E-Business oder den Aufbau einer E-Commerce Plattform. Wichtig ist schon in dieser Phase zu bedenken, dass Digitalisierung nicht am virtuellen Schaufenster und den Bestellprozessen endet. Denn digitale Absatzwege ragen bereits in Produktionsprozesse hinein und stoßen dabei auch Türen für neue Geschäftsfeldern auf.

Im zweiten Halbjahr 2017 veranstaltet OXID eSales zu diesen Fragen einen ThinkTank „E-Commerce und Industrie 4.0“. Interessenten melden sich bitte bei: [email protected]

Autor

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

woonio.de

Gastblog: Produkt-Service-Systeme – ein branchenübergreifendes Zukunftsmodell?

Mit der Sondertagung „Industrie 4.0“ auf der Commons 2016 eröffnete OXID als erster Shopsystemhersteller die Debatte zwischen Industrie- und E-Commerce-Experten zur Zukunft ihrer zusammenwachsenden Welten.

Es ist eine Tatsache, dass die Digitalisierung im B2B Produktions- und Vertriebsprozesse von Herstellern noch enger verzahnt.

  • Doch wie ist dies zukunftssicher und effizient zu bewerkstelligen?
  • Welche strategischen Ziele müssen Unternehmen dabei im Auge behalten?
  • Welche Risiken und neuen Chancen ergeben sich daraus?

Alexander Richter ist Wirtschaftsingenieur an der Hochschule Pforzheim und arbeitet in einem aktuellen Forschungsprojekt an einem Modell, um diese Entwicklungen zu beschreiben, als sogenannte „Produkt-Service-Systeme“. Denn ein großes Wachstumsfeld ist die Generierung neuer Servicefelder. Wie stark die Parallelen zum E-Commerce sind, erklärt er in diesem Gastbeitrag.

 


 

Die Rolle produzierender Unternehmen wandelt sich zurzeit grundlegend. Während sie sich bisher vor allem auf Entwicklung, Produktion und den Vertrieb qualitativ hochwertiger Sachprodukte konzentrierten, erwarten die Kunden von ihnen zukünftig mehr Dienstleistungen bis hin zu ganzheitlichen Komplettlösungen. Für die Bereitstellung einer solchen ganzheitlichen Lösung eignen sich Produkt-Service-Systeme (PSS) besonders gut. Sie bestehen aus einer Produkt- und einer Dienstleistungskomponente, deren Gewichtungen sich je nach Anwendungsfall stark unterscheiden können und bei der Gestaltung des Angebots bereits berücksichtigt werden.

 

Produktion im Wandel – hin zur Dienstleistung

Die Transformation zum PSS-Anbieter lässt sich beispielhaft an einem Maschinenbauunternehmen aufzeigen, welches in der Vergangenheit stark produktorientiert war. Durch die Herausforderung zur Wandlung zum Lösungsanbieter sehen sich solche Unternehmen mit der Generierung eines geeigneten Geschäftsmodells konfrontiert. So kann das Unternehmen unter Anwendung verschiedener Methoden und Vorgehensweisen ein Produkt-Service-System um sein Angebot herum aufbauen und dem Kunden problemorientierte Gesamtlösungen offerieren. Dadurch entstehen je nach Grad der Serviceorientierung verschiedene PSS, die von der einfachen Vermietung einer Anlage bis hin zum Rundum-Service-Vertrag mit entsprechender Bezahlung pro hergestelltem Teil realisiert werden können. Diese PSS sind in der Lage einen höheren Umsatz für den Anbieter zu generieren, zum anderen auch einen höheren Kundennutzen zu erzeugen und somit eine Win-Win Situation, eine stärkere Kundenbindung sowie einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil entstehen zu lassen. Dieses Beispiel veranschaulicht nur einen Anwendungsfall einer bestimmten Branche. PSS können jedoch in den meisten Branchen eingesetzt werden. Beispiele lassen sich heute schon in der Automobilindustrie, der Luftfahrt, der Lebensmittelindustrie, der IT und zahlreichen weiteren Bereichen finden.

Auch für den E-Commerce Bereich sind PSS ein interessantes Themenfeld und bieten Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle und Erlössysteme. Gerade im Zuge des digitalen Wandels lassen sich zum einen traditionelle Angebote mit digitalen Services ergänzt sehr gut online vermarkten, zum anderen entstehen aufgrund der neuen technologischen Möglichkeiten gänzlich neue Geschäftsmodelle, welche digital abgebildet werden können. Hierbei spielen digitale Services eine bedeutende Rolle.

 

Individualisierung – ab Losgröße 1

Ein interessantes Beispiel zur Digitalisierung und Customization von traditionell eher praktischen und handwerklichen Tätigkeiten ist die Plattform „form.bar“, welche im Onlineshop dem Kunden den Service des selbstgeformten und designten Möbelstücks anbietet. Somit wird das analoge Wandregal zu einem digitalen Gestaltungsgegenstand, den der Kunde individuell anpassen kann. Durch die digitale Vernetzung wird dieses bei einem möglichst am Kunden nahegelegenen Vertragsschreiner produziert, dem Kunden innerhalb weniger Wochen zugestellt und bei Bedarf auch aufgebaut.

Möbelhändler woonio.de war einer der ersten Onlineshops die 2009 auf OXID eShop mit einem Masstischkonfigurator live gingen.

Möbelhändler woonio.de war einer der ersten Onlineshops, die 2009 auf OXID eShop mit einem Masstischkonfigurator live gingen.

Allein dieses Beispiel zeigt, dass der digitale Wandel zahlreiche neue Möglichkeiten für innovative Geschäftsmodelle bietet und mit den neuen Produktionsverfahren nahezu alles in Stückzahl 1 zu vertretbaren Kosten umsetzbar ist. Vom heutigen Standpunkt aus betrachtet ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend in Zukunft branchenübergreifend noch deutlich verstärken wird. Daher ist die einzige Limitierung für neue Produktangebote und Dienstleistungen – natürlich neben einem vertretbaren finanziellen Rahmen – die eigene Phantasie und Kreativität. Seien Sie kreativ…

 

Autor

a_richterAlexander Richter ist Wirtschaftsingenieur und akademischer Mitarbeiter am Institut für Smart Systems und Services (IoS3) an der Hochschule Pforzheim.

Aktuell arbeitet er im vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Forschungsprojekt Use-PSS (Usability betrieblicher Produkt-Service-Systeme im Mittelstand) an der Konzeptionierung, Entwicklung und der Validierung neuer Produkt-Service-System-Konzepte.

#oxcom16

#oxcom16 ein voller Erfolg

#oxcom16Das war gestern die siebte Runde der #oxcom16! Und anscheinend auch eine der besten, glaubt man dem allgemeinen Feedback, das uns zur mittlerweile legendären Konferenz mit begleitender Messe erreicht hat. Gekommen sind alle, die im E-Commerce Rang und Namen haben. Und auch Gäste und Speaker, die man dort nicht erwartet hätte. Darüber zu gegebener Zeit mehr.

Für uns waren auf der #oxcom16 einige Highlights dabei

  • Wir durften rund 600 E-Commerce Fans begrüßen,
  • standen unter den top 3 Hashtags mit #oxcom16 auf Twitter (Danke an alle, die gezwitschert haben),
  • konnten mit der Fachtagung Industrie 4.0 die Brücke zum Handel der Zukunft schlagen,
  • hatten eine Vielfalt und Qualität im Programm, wie man sie sich nur wünschen kann,
  • feierten hochkarätige Sieger auf dem Treppchen bei den Golden Cart Awards,
  • genossen ein Catering vom Feinsten, mit Candy Bar, Frozen Joghurt, vier Food Stationen und noch vielem mehr, und
  • feierten bis in die frühen Morgenstunden bei XXL-Kicker, Fotobox, Torwandschießen, Football-Riding, guter Mucke, leckerem Essen und reichlich alkoholischen Getränken aller Art.

Es war also aus unserer Sicht eine rundum gelungene OXID Commons. Wir bedanken uns bei allen, für die rege Teilnahme und das tolle Feedback. Es hat einfach Spaß gemacht, die #oxcom16 für das Netzwerk auszurichten.

Roland Fesenmayr zur Digitalen Transformation

Roland Fesenmayr, CEO OXID eSales AGPünktlich um 9:30 Uhr eröffnete Roland Fesenmayr die OXID Commons in einem voll besetzten Saal. Er zeigte in seiner Keynote einmal mehr eindrucksvoll, was alles hinter dem OXID Ökosystem steckt: vor allem die mittlerweile richtig große und vitale Entwickler-Community ist zu einer tragenden Säule von OXID geworden. Neben dem etablierten Stammgeschäft im B2C, hat OXID die Herausforderungen der Digitalen Transformation im B2B-Handel angenommen. Mit der begleitenden Fachtagung Industrie 4.0 agieren wir am Puls der Zeit (Handel(n) in Zeiten von Industrie 4.0). Produktion, Services, Handel und Kommunikation sind heute vernetzter denn je zuvor. Kunden müssen die geeigneten Strategien entwickeln, um sich in der Digitalisierung neu zu erfinden. Diese nimmt vor allem im Mittelstand unter dem Schlagwort Industrie 4.0 an Fahrt auf. „Da stecken viele Begriffe in Industrie 4.0, die für den E-Commerce nicht relevant sind. Streicht man die alle weg, bleiben dennoch genug stehen, die uns eine Vorstellung davon geben, wie Geschäftsmodelle in Zukunft aussehen können. Von prädiktiver Ersatzbestellung bis zu konfigurierter Produktion in Losgröße 1, also mass customizing in industrieller Skalierung“, so Roland Fesenmayr.

Die Spuren, die in den 13 Jahren seit unserer Gründung hinterlassen wurden, sind enorm. Roland zeigte Referenzhighlights im Content Commerce, Omnichannel und B2B. Kein Shop gleicht dem anderen. Und doch basieren alle auf der einen Software-Lösung: OXID eShop. Mit der Version 5.3, die bereits als Beta verfügbar ist (OXID eShop beta published), kommt das lang ersehnte responsive ‚Flow‘ Theme für alle Editionen und das Visual CMS als explizites E-Commerce CMS. Beides starke Mittel, um aus jedem Shop noch mehr herauszuholen. Vor allem gepaart mit hochwertigem Content. Noch in 2016 folgt die OXID eShop 6.0 mit wesentlichen Neuerungen für das gesamte Netzwerk (Insights into OXID eShop development 2016): PHP 7 Support, IonCube, doctrine statt ADObd Lite, Module, die mehrere Themes haben können, MyISAM wird zu InnoDB, UTF8  für den ganzen Shop u.v.a.m.

Wolfgang Grupp, Inhaber und Geschäftsführer von Trigema: Digital mit Moral

Bevor Roland das Wort an Wolfgang Grupp übergab, forderte er die 600 Besucher auf, heute vor allem eines zu tun: sich neu zu vernetzen, Spaß zu haben und sich inspirieren zu lassen. Und dann übernimmt Wolfgang Grupp und ist sofort zu 100% da. Der OXID Kunde war kurz zuvor mit dem Helikopter auf dem benachbarten Flugplatz der Messe gelandet und erobert die Herzen der Zuhörer sprichwörtlich im Flug.

Wolfgang Grupp, TrigemaWolfgang Grupp ist nicht nur einer der bekanntesten Mittelständler Deutschlands, sondern auch ein leidenschaftlicher Erzähler und Verfechter fast vergessener Werte wie Verantwortlichkeit und Moral. Auf amüsante Weise plaudert er quasi aus dem Nähkästchen, wie er als Traditionsunternehmen und Familienbetrieb mit seiner wachsenden Belegschaft geschafft hat, was andere nicht hinbekommen haben. Nämlich die Textilproduktion nicht nach Asien zu verlegen. Im Gegenteil, Arbeitsplätze dort halten und neue schaffen, wo die Produktion ist: hier in Deutschland. „Und die muss hier sein, weil hier die Forschung und Entwicklung geschieht“, sagte Grupp. Er plädiert dafür, nicht nach China und in die USA zu schielen, sondern sich treu zu bleiben und zu tun, was man selbst für richtig hält und später auch vor sich und der Belegschaft verantworten muss: „Ich bin Kapitalist und Egoist. Und nur wenn es meiner Belegschaft gut geht, und ich sie so bezahle, dass die Menschen davon leben können, geht es mir auch gut. Es ist eine Schande, dass wir den Mindestlohn überhaupt diskutieren müssen“, so Wolfgang Grupp energisch (Gegen Gier und Größenwahn).

Der Tag verging wie im Flug. Es folgten Sessions auf Sessions, teils sehr theoretisch, viele auch sehr konkret und in die Tiefe gehend. Weitere Berichte davon an dieser Stelle ausführlicher in den nächsten Wochen. Wir hoffen, dass alle Aussteller, Sponsoren, Kunden, Dienstleister, Speaker, Moderatoren, Gäste und Teilnehmer von diesem Tag profitieren konnten: durch viele anregende Vorträge, persönliche Gespräche, lebhafte Diskussionen und wertvolle neue Kontakte. Wir freuen uns auf ein nächstes Mal OXID Commons in zwei Jahren. In diesem Sinne, let’s take the spirit and do commerce together.

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

OXID Commons 2016

Handel(n) in Zeiten von Industrie 4.0

Die OXID Commons ist ja traditionell der Branchentreff des E-Commerce für das OXID Ökosystem. Das Event versammelt seit vielen Jahren alles was Rang und Namen hat und befasst sich mit den aktuellen Trends, Innovationen, Chancen und Risiken im Onlinehandel. So bieten wir auch dieses Jahr wieder einen Business Track, eine Vortragsreihe zum Shopmanagement und die Unconference für Entwickler mit den jeweils relevanten Themen an. Für jeden Besucher ist das Richtige dabei, um inspiriert nach Hause zu gehen. 2016 warten wir allerdings inhaltlich mit einer Überraschung auf: der speziellen Fachtagung Industrie 4.0!

Industrie 4.0 meets E-Commerce auf der OXID Commons 2016

Wir kommen nicht umhin im Tagesgeschäft immer wieder festzustellen, dass die Digitalisierung im industriellen Umfeld deutliche Spuren hinterlässt. Internet- und Cloud-Strukturen mit dem Einsatz cyber-physischer Systeme prägen zunehmend das Bild. Die Veränderungen sind so umwälzend, dass man von der vierten industriellen Revolution spricht. Das gilt insbesondere für die Beschaffung und den Vertrieb. Beides setzt künftig viel früher an. Bereits bei der Fertigung. E-Business wird zu Smart Services und beginnt, bevor das Produkt überhaupt entsteht. Die IT definiert es in Teilen sogar mit. Produktion, Services und Handel sind keine sauber getrennten Systeme mehr, sondern Teil derselben komplex vernetzten Struktur.

OXID Commons 2016Das Schlagwort Industrie 4.0 ist in aller Munde. Für viele bedeutet es die vernetzte Produktion in einer Smart Factory. Der Paradigmenwechsel geht jedoch viel tiefer. Er zieht sich durch das gesamte Unternehmen. Kaum ein Begriff war lange so sehr ‚nur ein Schlagwort‘ wie Industrie 4.0. Dank prominenter Initiativen wie der von bwcon, Organisator der Industrie 4.0 Tagung auf der Commons, ändert sich das allmählich. Dennoch ist der deutsche Mittelstand in erster Linie noch Zuschauer. Es ist längst an der Zeit, aktiv zu werden und den Wandel mitzugestalten. Dazu wollen wir mit der Fachtagung Industrie 4.0, deren Speaker Panel hochkarätig besetzt ist, Denkanstöße und Impulse geben.

Fazit: Wo stehen wir also mit Industrie 4.0?

Genau am Scheideweg. Dieser hat in den Großkonzernen bereits begonnen. Thyssyenkrupp ging gerade erst mit einem neuen Onlineshop live: materials4me.de Das Besondere an diesem Shop: Heimwerker (= private Endverbraucher!) können in Kleinstmengen Stahl, Kunststoffe oder Aluminium nach individuellen Maßen bequem online kaufen. Sie nehmen damit direkten Einfluss auf die Produktion. Das kommt einer Revolution im traditionellen Stahlhandel gleich und zeigt eindrucksvoll, wohin sich der Paradigmenwechsel vollzieht. Nämlich direkt zu den Wünschen des Endverbrauchers. In der digitalen Vernetzung wird der Endverbraucher zum direkten Einflussfaktor für die industrielle Produktion. Mit Industrie 4.0-Standards kann ein individuelles Produkt in einer einzigen Ausführung rentabel produziert werden. Dahinter steht ein gut vernetzter Shop in einer ebenso gut vernetzten IT-Umgebung. Und noch mehr als das: eine neue Business-Strategie. Solche neuen Geschäftsmodelle werden wir in Zukunft noch viel mehr sehen. Gewinner sind diejenigen, die am dichtesten am Kundenwunsch 4.0 dran sind.

Lesetipp auf computerwoche.de: In 7 Schritten fit für Industrie 4.0

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

OXID Commons 2016

Die Welt des E-Commerce zu Gast in Freiburg: OXID Commons 2016

  • Nur noch wenige Stunden: Early Bird Tickets mit attraktivem Frühbucherrabatt
  • Call for Papers zur OXID Commons endet in einer Woche
  • Bewerbungsfrist läuft: Es winkt die begehrte Trophäe, The Golden Cart Award

 

OXID Commons 2016Der Transporter von der Internet World Messe aus München war gerade ausgeladen, da klopfte schon das nächste E-Commerce Highlight des Jahres heftig an unsere Türe: die OXID Commons 2016. Seit 2009 gibt es sie nun schon, die Pflichtveranstaltung, die das gesamte OXID Ökosystem zusammenbringt: Shopbetreiber, Technologieanbieter, Agenturen, Dienstleister, die Entwickler-Community, Experten und Interessierte. Und last but not least, alle OXID Mitarbeiter.

Für uns ist es jedes Mal etwas Besonderes, dieses Event zu organisieren und auszurichten. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Alle Puzzleteile fügen sich langsam zusammen, um aus der siebten OXID Commons eine runde Sache werden zu lassen. Wir sind Feuer und Flamme und fiebern auf den Tag hin, wo sich die Branche wieder in unserer schönen Stadt trifft; zum Wissenstransfer, Best Practice Sharing, Informationsaustausch, Networking – und natürlich zum Feiern.

Unter dem Motto „Dealing with Digital Transformation“ greifen wir ein Thema auf, das uns alle angeht. Privat und beruflich. Das gilt umso mehr für Unternehmen. Und das in vielerlei Hinsicht: Prozesse digitalisieren, um Kunden an jedem Touchpoint erreichen zu können. Unter dem Druck dieses Wandels neue Umsätze generieren und Kosten senken. Sich hin zum Digitalen wandeln und Produktion, Services und Handel verbinden. Geschäftsmodelle neu denken… Die Digitale Transformation ist Treiber von Industrie 4.0 und dem Internet of Things. Wir wollen auf der OXID Commons die Brücke zum Onlinehandel schlagen und Inspiration geben. Gemeinsam mit Branchenexperten, Partnern und Kunden nehmen wir diese Aspekte deshalb genauer unter die Lupe.

Sie sind übrigens herzlich eingeladen, einen möglichst breiten Mix von Themen aktiv mitzugestalten. Noch bis 22. April können Sie einen Vortrag einreichen. Mehr dazu hier!

Die Tinte unter den Shop Awards von München ist kaum trocken, da steht bei uns die nächste begehrte Trophäe für die E-Commerce-Branche ins Haus. Der Golden Cart Award! Während des Galadinners am Vorabend der Internet World gewann übrigens die Otto-Tochter Sheego mit einem OXID eShop den Preis für den besten Markenshop und den Gesamtsieg ‚Best of Show‘. Aber das nur am Rande… Kunden und deren Implementierungspartner sind herzlich eingeladen, sich für den Golden Cart Award zu bewerben. Die Frist läuft noch bis zum 30. April.

Der Ticketverkauf geht in die heiße Phase. Nur noch wenige Stunden gibt es die Early Bird Tickets mit Frühbucherrabatt. Ab Mitternacht gelten die regulären Preise. Zugreifen lohnt sich.

Sobald es Neues zum Programm gibt, informieren wir Sie hier an gleicher Stelle und auf www.oxid-commons.de

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.