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Mobile Commerce

Gastblog: 3 Tipps, wie Sie 2019 mit Mobile Shopping so richtig durchstarten

Nach den umsatzstärksten Tagen im Weihnachtsgeschäft ist jetzt für viele Online-Shopbetreiber eine vergleichsweise ruhige Phase. Diese Zeit lässt sich optimal nutzen, um die Weichen für ein erfolgreiches Jahr zu stellen. Zunehmend wichtig für den Erfolg eines Online-Shops wird der Bereich Mobile Commerce. Wir verraten Ihnen, wie und warum Sie 2019 ihren Shop mobil optimieren sollten.

Wer 2019 mit seinem Online-Shop richtig durchstarten will, sollte seinen Fokus auf Mobile Commerce legen. Denn mobile Shopping ist auf dem Vormarsch. 34 % des Online-Umsatzes werden bereits hier erzielt (Laut Forrester (2017): Mobile and Tablet Commerce Forecast, 2016 to 2021 (EU-7)). In Schweden liegt der Anteil der Einkäufe über Smartphone und Tablet sogar bei 64 %. Es lohnt sich also, in die Mobil-Optimierung des Online-Shops zu investieren. Lesen Sie hier, wie Sie mobile Shopper begeistern können

1. Auf allen Geräten sichtbar sein dank responsive Design

An der Bushaltestelle auf dem Smartphone die neuesten Modetrends checken, oder zu Hause per Tablet einkaufen – mobiles Shopping findet auf vielen verschiedenen Geräten statt. Für Shopbetreiber heißt das, dass ihre Seite auf allen Geräten und Bildschirmgrößen richtig funktionieren muss (responsive Design) – vom 4-Zoll-Smartphone (10,2cm) bis hin zum großen Tablet. Bedenken Sie dabei, dass Ihre Kunden auch mit verschiedenen Betriebssystemen und Webbrowsern auf Ihren Shop zugreifen: iOs und Safari, Android und Chrome, Windows und Internet Explorer. Tipp: Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Kunden und proben Sie die Customer Journey auf unterschiedlichen Geräten. Schnell werden Sie merken, was funktioniert und wo noch nachgebessert werden muss.

2. Mit einfacher Navigation und tollen Bilder punkten

Wer mobil shoppt, will mit möglichst wenigen Klicks das finden, was er oder sie sucht. Komplizierte Menüführung oder Filterfunktionen sorgen da für Frust beim Online-Shoppen. Die Navigation sollte so einfach wie möglich sein – mit einer überschaubaren Auswahl gut platzierter Buttons, wenigen Hyperlinks und fester Navigationsleiste. Nutzen Sie auch aussagekräftige, professionelle Produktbilder, denn der Platz auf kleineren Bildschirmen ist beschränkt. Fassen Sie sich kurz bei den Produktbeschreibungen und setzen Sie die Bilder ins Zentrum.

3. Mobiles Bezahlen erleichtern

Der Bezahlvorgang ist einer der kritischsten Punkte, wenn es um die Zufriedenheit bei den mobilen Shoppern geht. Wer sich erst registrieren oder die lange Zahlenfolge einer Kreditkarte oder IBAN eintippen muss, wird möglicherweise den Kauf abbrechen. Zudem spielt das Thema Sicherheit eine immer größere Rolle. Aus diesem Grund sollten Sie eine einfache, sichere und schnelle Bezahlmethode etablieren, die für Mobilgeräte optimiert ist. So können Kunden zum Beispiel mit dem PayPal Express-Button mit nur drei Klicks einfach und sicher bezahlen. Wer OneTouchTM von PayPal nutzt, kann mit aktiver OneTouchTM Funktion beim Gerät eingeloggt bleiben und sogar mit nur einem Klick bezahlen. Mobile-Shopper wissen solche Services zu schätzen und brechen seltener den Einkauf ab.

Mobile Commerce findet überall statt
Mobile Commerce findet überall und zu jeder Zeit statt

Fazit: Warum es sich lohnt, in die Mobil-Optimierung zu investieren

Fakt ist: Am Trend Mobile-Commerce führt kein Weg vorbei. Mit responsive Design, einfacher Navigation und guter Bildauswahl können Sie schnell die mobilen Shopper überzeugen. Um Kaufabbrüche beim Bezahlen per Smartphone und Tablet zu vermeiden, helfen mobil optimierte Zahlungslösungen. Händler sollten also bewusst in die Mobil-Optimierung ihrer Online-Shops investieren. Dazu werden oft externe Dienstleister und einige Investitionen benötigt. Um das zu stemmen, sind teilweise weitere Finanzmittel notwendig. Online-Banken und andere Zahlungsdienstleister bieten hier oft attraktive Kredite gegenüber den konventionellen Kreditinstituten. Beim PayPal Businesskredit können Händler zum Beispiel den Antrag komplett online ausfüllen und erhalten innerhalb weniger Minuten bereits das Feedback. Anstatt Zinsen, die die Kosten in die Höhe treiben, gibt es nur eine einmalige Festgebühr. Die Rückzahlung erfolgt über die PayPal-Umsätze – zu welchem Anteil, entscheiden die Kunden.

Autor

PayPal (Nasdaq: PYPL) setzt sich für die Demokratisierung von Finanzdienstleistungen ein. Damit sollen Menschen und Unternehmen die Möglichkeit bekommen, an der globalen Wirtschaft teilzunehmen und erfolgreich zu sein – basierend auf der Idee, dass der Zugang zu Finanzdienstleistungen Chancen schafft. Mit seiner offenen digitalen Bezahlplattform ermöglicht es PayPal seinen 254 Millionen aktiven Kontoinhabern, sich auf neue und leistungsfähige Art zu verbinden und Geschäfte zu tätigen –egal, ob diese online, auf einem mobilen Gerät, in einer App oder persönlich stattfinden. Durch eine Kombination aus technologischen Innovationen und strategischen Partnerschaften schafft PayPal bessere Wege, Geld zu verwalten und zu bewegen, bietet Auswahl und Flexibilität beim Senden von Zahlungen, beim Bezahlen und bezahlt werden. Die PayPal-Plattform inklusive Braintree, Venmo und Xoom steht in mehr als 200 Märkten weltweit zur Verfügung. Verbraucher und Händler können Geld in mehr als 100 Währungen empfangen, Geld in 56 Währungen auf ihr Konto abheben und in 25 Währungen Guthaben auf ihrem PayPal-Konto halten.

Mobile shopping auch im Laden

Gastblog: Megatrend Mobile Commerce. Tipps & Tricks für Online-Händler

Der E-Commerce ist im Wandel. Statt per Laptop oder Desktop-PC geht der Trend klar in Richtung mobiles Shopping: So haben drei Viertel der Europäer schon einmal das Handy zum Shoppen benutzt. Auf den Wandel ist noch nicht jeder Online-Shop-Betreiber vorbereitet. Das neue Whitepaper von PayPal „Erfolgreich im M-Commerce“ gibt einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen, Zahlen, Daten, Fakten – und zeigt Wege, wie Händler den Trend für Ihr Geschäft nutzen können.

Chatten, Nachrichten lesen, Selfies machen, shoppen – inzwischen gibt es kaum etwas, das sich nicht über unsere täglichen Begleiter Smartphones und Tablets erledigen lässt. Kein Wunder, dass das Shopping über mobile Endgeräte als der Wachstumstreiber im E-Commerce gilt. Inzwischen werden sogar 34% des Online-Umsatzes über Smartphones und Tablets generiert – ein Trend, der sich in den kommenden Jahren verstärken wird.

Fakt ist: Am Mobile Commerce (M-Commerce) führt kein Weg vorbei. Ein Viertel der Europäer kauft bereits zwei bis dreimal pro Monat mit dem Smartphone ein – sieben Prozent tun dies sogar jeden Tag. Also egal, ob Kunden Bücher, Musik, Lampen, Brillen, Kickertische oder Kontaktlinsen online kaufen – sie werden die Online-Shops zunehmend über ein Mobilgerät aufsuchen.

Megatrend mobile Shopping
Ob am Strand, auf der Couch oder in der Bahn – Shopping per Smartphone und Tablet boomt. Um vom Trend zu profitieren, müssen Händler genau wissen, welche Anforderungen Kunden an das mobile Shopping stellen.

Was für Kunden einen wachsenden Komfort verspricht, ist für so manchen Betreiber eines Online-Shops mit Fragen oder gar Unsicherheiten verbunden: Wie muss ich meinen Shop strategisch positionieren, um am Erfolg des Mobile Commerce teilzuhaben? Wie kann ich herausfinden, ob mein Online-Shop für mobile Geräte optimiert ist? Und lohnt sich eine App für mein Geschäft? So hat z.B. der OXID Kunde SCHIESSER diese Fragen für sich erfolgreich beantworten können. Nach dem letzten Relaunch unter der Prämisse „mobile first“ erreichte das Traditionsunternehmen satte 28% Umsatzsteigerung.

PayPal hat die wichtigsten Antworten und Fakten im aktuellen Whitepaper „Erfolgreich im M-Commerce“ zusammengestellt. Denn mit 19 Millionen Geschäftskunden weltweit und Zahlungen in Höhe von 155 Milliarden US-Dollar, die 2017 abgewickelt wurden, kennt der Zahlungsanbieter die Bedürfnisse der mobilen Shopper.

Lesen Sie im aktuellen Whitepaper, worauf Kunden beim mobilen Shopping Wert legen – und wie Sie sich darauf einstellen und mit den passenden Services punkten können. Wussten Sie zum Beispiel, dass 80% der Mobile-Shopper am liebsten zwischen 18:00 und 22:00 Uhr von zu Hause aus einkaufen? Oder dass den Händlern in Großbritannien laut Schätzungen jährlich Umsätze in Höhe von 7,5 Milliarden Euro entgehen, weil das Geschäft nicht auf mobiles Shopping ausgelegt ist?

Erfahren Sie außerdem, wie wichtig trotz des rasanten Wachstums das Thema Sicherheit ist oder wie ein responsives Design das Kaufverhalten der mobilen Shopper beeinflusst – und warum jetzt eine gute Gelegenheit ist, sich auf den Trend Mobile Commerce einzustellen und davon zu profitieren.

Zur PayPal Plus Erweiterung für OXID eShop, hier klicken!

Autor:

PayPal (Nasdaq: PYPL) setzt sich für die Demokratisierung von Finanzdienstleistungen ein. Damit sollen Menschen und Unternehmen die Möglichkeit bekommen, an der globalen Wirtschaft teilzunehmen und erfolgreich zu sein – basierend auf der Idee, dass der Zugang zu Finanzdienstleistungen Chancen schafft. Mit seiner offenen digitalen Bezahlplattform ermöglicht es PayPal seinen 254 Millionen aktiven Kontoinhabern, sich auf neue und leistungsfähige Art zu verbinden und Geschäfte zu tätigen –egal, ob diese online, auf einem mobilen Gerät, in einer App oder persönlich stattfinden. Durch eine Kombination aus technologischen Innovationen und strategischen Partnerschaften schafft PayPal bessere Wege, Geld zu verwalten und zu bewegen, bietet Auswahl und Flexibilität beim Senden von Zahlungen, beim Bezahlen und bezahlt werden. Die PayPal-Plattform inklusive Braintree, Venmo und Xoom steht in mehr als 200 Märkten weltweit zur Verfügung. Verbraucher und Händler können Geld in mehr als 100 Währungen empfangen, Geld in 56 Währungen auf ihr Konto abheben und in 25 Währungen Guthaben auf ihrem PayPal-Konto halten.

20 Jahre E-Commerce Dynamik

Wie plant man Erfolg in einem (großen) Markt, der sich ständig verändert?

2018 erwarten wir einen Gesamtumsatz im digitalen Handel allein im B2C Commerce von knapp 64 Milliarden Euro (Statista) in Deutschland. Das ist Rekord. Mal wieder.

Der dt. E-Commerce wächst exponentiell und als einziges Handelssegment seit 20 Jahren 2-stellig.

(Statista)

Im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte sind die E-Commerce Umsätze Jahr für Jahr zweistellig gewachsen. Was man dabei gern vergisst:
dies geschah nicht als von Beginn an absehbare Kumulation oder als ein gesteuerter Schritt-für-Schritt-Transfer des Einkaufsalltags ins Web. Und positiv bewertet wurde dieses nahezu lineare Wachstum auch nicht.

So selbstverständlich und fast schon zwingend uns diese Entwicklung der Digitalisierung des Handels heute auch erscheinen mag; die Erfolgsgeschichte des E-Commerce wurde nicht nur lange angezweifelt, sondern ist bis heute von einem moralisierenden Unterton begleitet.
À la: ‚Toll, dass ihr wachst, aber ihr wisst schon, dass andere deswegen sterben!
Als sei Handel per Definition auf einen Kanal festgelegt – den stationären natürlich – und stehe nicht etwa das veränderte Bedürfnis der Kunden im Zentrum des digitalen Wandels. So mancher stationäre Einzelhändler glaubt noch, ein zufälliger und umkehrbarer Digitalhype locke die Menschen vor den Bildschirm statt durch die Ladentür. Und eine Umkehr wäre ihnen das Allerliebste.

Dabei sind 20 Jahre eine wirklich lange Zeit, um sich an einen Wandel zu gewöhnen. Entscheidende Jahre, in denen sich heutige Riesen wie Amazon immer wieder neu erfanden und ihr Gesamtmodell perfektionierten. 1998 war das Jahr in dem Amazon – nachdem es seinen IPO hingelegt hatte – auch in Deutschland startete und sich anderen Warengruppen als Büchern öffnete.

Aber selbst damals kam der Online-Umsatz nicht urplötzlich aus dem Nichts, sondern wurde nur nicht ernst genommen. Was für eine enorme Marktgewalt sich aus „diesem Internet“ entwickeln könnte, war auch dann noch nicht ansatzweise gesellschaftliches Thema, als es 1998 im Prinzip schon jedem zugänglich und in der öffentlichen Wahrnehmung etabliert war.

Blast from the Past: „Online sein“ vor 20 Jahren

Dieser Tweet bringt in bester „Show-don’t tell“-Manier in Erinnerung, wie suspekt „Online“ schien und wie distanziert diskutiert wurde. (Dieser Beitrag stammt wohlgemerkt aus einem Jugendmagazin für Computer- und Videospiele!)

Das war 1998, als der digitale Handel im Konsumentenbereich überschaubare aber dennoch nicht zu verachtende 1,5 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftete. (Zum Vergleich ein aktuelles „offline“ Beispiel: Für dieselbe Summe stattet die London Underground gerade die Piccadilly Line mit 94 neuen Züge von Siemens aus.)

2018 hat sich dieses Volumen mit knapp 64 Mrd. Euro nicht nur vervierzigfacht, sondern wird parallel begleitet von einem sprunghaften Wachstum im B2B Bereich, das für 2018 auch auf etwa 40 Milliarden Euro geschätzt wird (Statista).

Von 1.5 auf knapp 64 Mrd. € – in 20 Jahren hat sich allein der B2C E-Commerce Umsatz in Deutschland vervierzigfacht. (>>Quelle: OXID eSales)

Ob man die Digitalisierung mit Begeisterung oder Besorgnis betrachtet: es steht außer Frage, dass der digitale Handel ein wirklich großes Rad dreht. Und wer als Unternehmen an diesem Erfolg teilhaben möchte, muss mindestens genauso schnell mit dem Markt mitwachsen. (Beziehungsweise schneller, wenn Marktanteile nicht nur gehalten sondern sogar gewonnen werden sollen.)

Doch wie gelingt dies? Welche Faktoren haben dieses Marktwachstum möglich gemacht? Und wie stellt man sich als Onlinehändler darauf ein?

Mal wieder ein Jahresrückblick – Erfolg dank Trends?

Zum Ausklang des alten und Beginn des neuen E-Commerce-Jahres kann man ihnen nicht ausweichen: den alljährliche Trendschauen. Was lief gut, was verlor an Bedeutung und was beweist in den kommenden Monaten Hypepotential? Kein Newsletter, kein Magazin, kein Blog kommen ohne diese feste Größe in der Redaktionsplanung aus.

In Verbindung mit dem beachtlichen Marktwachstum sieht die Begeisterung für Trends und Hypes nach einer vielversprechenden Tatik aus. Wenn die Dynamik sich rasant entwickelt, mischt man am besten dort mit, wovon alle reden – oder nicht?
Fakt ist: Die Zahlen haben sich beeindruckend entwickelt. Aber während das Umsatzwachstum kontinuierlich anstieg, galt das für Trends nicht unbedingt. Nehmen wir bespielsweise den mobilen Touchpoint als Checkout („M-Commerce“ nannte man es eine zeitlang).

Nichts hat die flächendeckende Digitalisierung aller Bevölkerungsschicten und Alterstufen so vorangetrieben wie das Smartphone. Doch die Vorstellungskraft und Bereitschaft, mobil einzukaufen, drängte schon lange vorher in den Markt.
Vor 18 Jahren begleitete ich in einer Kommunikationsagentur den Markteintritt von mobilen Bezahlkonzepten. Die Idee, bargeldlos mit dem Handy zu bezahlen, hat uns damals schon elektrisiert. (Der große Durchbruch der Smartphones gelang erst 2007 mit dem iPhone.)
Paybox, Payitmobile und andere Pioniere von damals, sind seitdem gänzlich verschwunden oder in der Bedeutungslosigkeit versunken. Seit einigen Jahren hat sich Bezahlen mit Swipern oder nativen Apps wie von Paypal etabliert. Mit dem jüngsten Markteintritt von Apple Pay darf man nun allmählich von einem massiven Anstieg der Nutzung ausgehen. 16 Jahre liegen dazwischen. 16 Jahre in denen man diesen Trend gut und gerne auf die lange Bank schieben konnte.

„Die Digitalisierung“ ist kein Eisberg – Erfolg erklären mit Modellen?

Das Eisberg-Modell von Paul Watzlawick hat eine steile Karriere hinter sich. Ursprünglich entwickelt für zwischenmenschliche Kommunikationssituationen wird es mittlerweile auf vielfältigste Szenarien und mehr oder weniger verwandte Gebiete angewandt – auch auf die Digitalisierung und Digitalisierungsprojekte.

Plausibel, zugänglich, Botschaft sofort erfassbar – das Eisberg-Modell hat zurecht viel Fans.

Der Eisberg hat aber auch, wie alle Modelle, das Problem, dass er auf alles ein wenig, aber auf nichts perfekt passt. Während wunderbar klar wird, dass vieles ungewiss und gerade zu Beginn unüberschaubar ist. Wird zugleich mit diesem Bild eine gefährliche Illusion erzeugt: der Eindruck, dass, wenn wir den Eisberg nur von vornherein sehen könnten (bspw. durch Tauchen), wir ihn problemlos erkennen und sofort in den Griff bekommen könnten. Das ist ein Trugschluss: denn unausgesprochene Glaubenssätze sind genauso wenig im Vorfeld zu erkennen, wie der weitere Verlauf des digitalen Wandels.

Nehmen wir ein typisches Beispiel digitalen Wandels: Einführung eines Online-Vertriebskanals im Unternehmen. Zunächst denkt man, mit dem Aufsetzen einer E-Commerce Plattform ist es getan (Spitze des Eisbergs). Dann merkt man, dass bisherige IT-Strukturen auch davon betroffen sind wie PIM, CRM, ERP, CMS… (man taucht allmählich unter die Oberfläche und erkennt, dass da noch mehr Eis wartet) und schließlich realisiert man, das Produktion, Portfolio, Kommunikation ja die gesamte Firmenkultur ganz genauso davon betroffen ist (Erkenntnis: der Eisberg ist unter Wasser viel, viel größer als über der Oberfläche zu erkennen war).

Der Trugschluss ist nun zu glauben, dass man die großen Ausmaße des Projekts eben von vornherein einmal komplett in Augenschein hätte nehmen müssen. Dann hätte man von Anfang alles im Blick gehabt und später keine Überraschung. Und genau das ist falsch, das stimmt nicht! Denn der digitale Wandel ist nicht statisch, sondern – wie der Name schon sagt – ein Prozess! Erst während man den Wandel begleitet und erlebt, bilden sich die Veränderungen heraus. Sie stehen nicht von vornherein fest. Mit einem neuen Kanal, entwickelt sich eine neue Zielgruppe, eine neuer Kommunikationsbedarf, neue Business Katalysatoren und neue Produkte und Services. Man kann dies nicht von Tag 1 festlegen, sie bilden sich heraus und werden von denen, die den Wandel mitgehen, erschaffen.

Rinding the wave: Anforderungen an E-Commerce Player

Wenn man also nach einem geeigneten Gleichnis für den digitalen Wandel (des Handels, eines Geschäftsmodell, des Nutzerverhaltens) sucht, dann eignet sich dafür statt des Eisbergleichnisses viel besser die Welle.

Im Modell der Welle ist eine ständige Dynamik der Umwälzung und des Neuentstehens fest und unveränderbar enthalten. Sie bewegt sich kilometerweit über Wasser und verändert dabei ständig die Form. (So wie sich der Wunsch und praktische Ideen, mobil zu bezahlen über 16 Jahre kontinuierlich da waren sich über die Zeit aber verändert haben.)
Zudem – ist der auf der Oberfläche sichtbare Wellenkamm nur ein kleinerer Teil der Welle und eher Wirkung als Ursache. (Das Mobiltelefon haben wir alle seit Jahren in der Tasche.)

E-Commerce Wachstum: die Kraft der Welle
Eine Welle bricht sich Bahn. Die Gischt und der Wellenkamm sind sichtbar, aber das, was die Bewegung vorantreibt, passiert unter Wasser; wie beim Digitalen Handel.

Die antreibende Kraft und der Großteil der Bewegung passiert unter der Oberfläche.

So wie sich das mobile Bezahlen nicht aus sich selbst speist, sondern von vielen Faktoren abhängig ist, gilt dies ebenso für andere Digitalisierungszenarien. Technologie, Marktbegleiter, Konsum, Budgets, Werte, Lebensumfeld und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, Fähigkeiten und Kompetenzen müssen in geeigneter Konstellation zusammentreffen, damit aus einem Trends nachhaltiges Wachsum entsteht.

Erfolg durch Fokus? -Was ist eigentlich „Kerngeschäft“?

 

Die interessanten Lehrstücke der letzten 20 Jahre E-Commerce sind diejenigen Beispiele, in denen Entwicklungen zwar aufgegriffen aber nicht ernsthaft oder nicht weitreichend genug implementiert wurden. Dass bei einer schwer vorhersagbaren Entwicklung Experimente notwendig sind, ist den Meisten klar. Aber wann ein Experiment gescheitert ist, oder ob man gerade dann die nächste Stufen zünden muss, bleibt ein großes Rätsel – oder eine hohe Kunst. Das Gefühl für den richtigen Augenblick, genannt „Kairos“ (nach seinen altgriechischen Meistern).

Tatsächlich sind viele unterwegs auf der Strecke geblieben, nicht weil, sie sich der digitalen Entwicklung gänzlich verschlossen hätten. Sondern häufig, weil sie versucht haben sich treu zu bleiben und damit auf das falsche Pferd gesetzt haben. Zu früh oder zu spät aktiv geworden sind. Für wie viele Unternehmen war der beliebte Management-Klassiker sich „auf das Kerngeschäft zu konzentrieren“ eigentlich das Todesurteil? (aktuell begründet so etwa Condé Nast das Einstampfen eines neuen thematischen Zweigs ihres Verlagsportfolios)

Vor einem Jahr haben wir bei OXID mit den Schwerpunkt Katalog-Versandhandel ein Schlaglicht auf ein Medium gesetzt das nur vermeintlich ein eigenes Geschäft ist. (Ein Überblick über gute Beispiele hier, und der Nachruf auf den dann prompt im Sommer eingestellten Otto-Katalog hier.) Rückblickend ist klar: der Katalog als Kanal hat Zukunft, aber er ist kein „Kern“. Katalog allein ist kein Geschäftsmodell.

Erfolgstipp: Kenne deinen ‚Gegner‘ – und reiche ihm die Hand!

Der Blick – quasi sich als Gegenprobe – auf die vergangenen 20 Jahre von Google zeigt es in beispielloser Klarheit: Statt das Kerngeschäft „Suche“ zu eng und rückwärtsgewandt zu zementieren, wird „Sichtbarkeit für den User“ immer wieder neu definiert. Suchalgorithmen brauchen Plattformen, Browser fürs Web, Speaker für den physischen Raum und viele weiteren Touchpoints, mit denen sich der Kunden gern und häufig beschäftigt.

20 Jahre Sichtbarkeit: Wie Google sich mit dem Wandel aufstellte.

„Digitalisieren heißt Feindbilder aufzugeben“, so fasste es Karin Stäbler, Geschäftsführerin von Reich Online und treibende Kraft hinter der Digitalisierung der Calida Group, im Sommer dieses Jahres zusammen.
Im Zentrum steht immer der oder die Kundin mit ihren Bedürfnissen, die zu bedienen sind. Und das darum entwickelte Geschäftsmodell ist nur Mittel zum Zweck und darf nicht unverrückbar sein. (Das ganze Video-Interview auf der OXID Commons 2018 fnden Sie unten.)

„Zusammenrücken, um dem Kunden das zu  bieten, was er braucht.“

Karin Stäbler, CALIDA, im Juni 2018 auf der OXID Commons.

 

 

Fazit: Erfolgstraining? „Watching the waves“

Agil bleiben, sich anzupassen und zu experimentieren, sind der einzige Weg zum Erfolg und zugleich niemals eine Erfolgsgarantie. Es gehört mehr dazu.

Geschäftsmodelle werden nicht einfach ‚ins Netz gehoben‘. Produkte werden nicht einfach digitalisiert. Sondern: Es werden zum Teil bekannte, zum Teil aber auch ganz neue Bedürfnisse des Kunden mit digitalen Maßnahmen erfüllt. Es ist nicht das mobile Bezahlen an sich. Und auch nicht die Möglichkeit des Personalisierens durch Machine Learning. Diese Bedingungen und Möglichkeiten sind schon lange da. Wie die Welle auch. Es ist der richtige Augenblick für den Wandel, der über Erfolg und Misserfolg entscheidet. Und die Fähigkeit, diesen richtigen Augenblick zu erkennen.

Übung macht den Meister. Und wie beim Surfen hilft es auch im Handel, viele Wellen gesehen und sich vorbereitet zu haben, um im nächsten günstigen Moment zur Stelle zu sein. Insofern haben die alljährlichen Trendschauen vielleicht doch ihren Sinn. „Watching the waves“ nennt es der Surfer. Eine schöne und wichtige, vorbereitende Aufgabe. Aber man muss die Welle auch reiten wollen. Vom Zuschauen allein, kommt keine Meisterschaft.

Watching the waves… (Foto: C.Helbing, privat.)

Um im Surfer-Bild zu bleiben, könnte man noch ergänzen: niemand kann alle Wellen reiten.
Aber die, die man wirklich mitnehmen will, muss man zwingend im richtigen Augenblick erwischen.

 

 

Autor:

Caroline Helbing, OXID eSales

 Caroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce tätig, seit 2007 beim Freiburger Open Source E-Commerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Customer Experience“. Sie ist in E-Commerce Jurys und als Speakerin aktiv, und teilt ihr Wissen regelmäßig als Referentin in der OXID Academy.

dmexco 2013 – Turning Visions into Reality

dmexco 2013Unter diesem Motto öffnet vom 18. – 19. September die internationale Leitmesse für digitale Wirtschaft in Köln ihre Tore und präsentiert erstmals in drei Hallen rund 720 Aussteller aus aller Welt.

Natürlich sind auch wir wieder mit den Neuerungen rund um die OXID Plattform vor Ort und freuen uns auf zahlreiche Besucher an unserem Stand C 011 / D 010 in Halle 7.

Besonders im Fokus haben wir bei der diesjährigen Messe die Themen: Multichannel, Mobile Commerce, B2B-Handel sowie High-End-Performance für Enterprise-Kunden.

Wir empfangen Sie gemeinsam mit weiteren erfahrenen Experten von 11 ausgewählten Partneragenturen aus dem OXID Ökosystem:

 

Persönliche Gesprächstermine können vorab über das Kontaktformular auf unserer Website vereinbart werden. Für den kostenfreien Eintritt zur Messe ist eine Besucherregistrierung erforderlich.

Im Rahmen eines Gewinnspiels in Kooperation mit Trusted Shops, Klarna und etracker werden zudem tolle Preise verlost: vom iPad bis hin zur Spiegelreflexkamera. Mitmachen lohnt sich!

Zum Ausklang des ersten Messetages laden wir ab 17:00 Uhr alle Messebesucher zu einer Standparty mit leckerem Fingerfood und frischen Cocktails ein.

Wir freuen uns auf zwei ereignisreiche Messetage und jede Menge Networking mit unseren Partnern sowie den Messebesuchern.

OXID eShop Mobile Theme Published

OXID eShop mobile themeThe stats of the development of mobile commerce tell us the story: due to the constant spread of mobile devices, more and more prospective clients spend time on the road doing Internet research or even place orders. Your OXID eShop is ready for this trend, with our free from costs OXID eShop mobile theme.

This mobile theme can be easily and quickly installed. The provided theme switch recognizes and delivers the mobile theme in the case of a mobile device (can be configured) or the usual browser agent bringing up the regular theme of the shop. The mobile theme’s usability has explicitly been optimized for usage with smart phones, starting from the basic layout through the navigation elements, and up to the displayed texts. PayPal is preinstalled as a payment method and will work out-of-the-box if you already use the Portlet PayPal-Module. Thanks to the usage of Twitter Bootstrap, this theme is ready to become a responsive design. We also used “LESS“ for an easy adaptability of the theme’s design to your own requirements.

In this package you’ll find a documentation that might help you to understand how to enhance this theme. Both extensions, theme switch as well as mobile theme, are distributed under the free and open source license GPLv3 and can be used for OXID eShops of all editions.

Download your free copy of OXID eShop mobile theme today and make your OXID eShop ready for the future. If you find any bugs, we appreciate if you felt free to either contribute fixes on GitHub or use the bug tracker for OXID eShop mobile theme.

Responsive Design, Mobile Templates oder native App?

Das Internet auf mobilen Endgeräten ist heute ständiger Begleiter. Für Sie als Händler bedeutet dies die Auflösung von einseitig konzentrierten Vertriebskanälen. Inzwischen sprechen Dienstleister und Shopbetreiber bereits vom No-Channel-Commerce.

Die Fixierung auf einen Vertriebskanal funktioniert, lässt aber Umsatzpotentiale durch ganzheitliche Lösungen ungenutzt. Mobile Commerce ist aktuell ein massiver Wachstumsmotor. Shop-Betreiber müssen sich die Frage stellen: Wie biete ich dem Kunden auf jedem seiner Endgeräte mit meinem Budget das bestmögliche Ergebnis?

Responsive Design – Geräteunabhängig 

Responsive WebDesign (RWD) bietet eine geräteunabhängige Basis. Es erlaubt mit CSS3 Mediaqueries verschiedene Darstellungen Ihres Templatesatzes für unterschiedliche Display-Auflösungen. Das bedeutet, Sie können Ihren HTML-Code für ein Smartphone anders gestalten, als z.B. für den Desktop-Browser.

Mobile Templates – Mehr Individualität

Sollte der Shopbetreiber weitere mobile Potentiale erkennen, so kann er zusätzlich zum Standard spezielle Templates für Smartphones ausspielen. Um nicht jedes Mobilgerät speziell unterstützen zu müssen, sollte bei mobilen Templates auch auf eine Responsiveness geachtet werden. Liegt schon ein responsiver Templatesatz vor, kann dieser als Basis genutzt werden.

Native App – Hohe Userexperience

Native Apps bieten sicherlich die beste Experience auf Mobilgeräten, erzeugen aber höhere Aufwände und sind geräteabhängig. Mit Apples neuem iOS7 könnten z.B. erneut Anpassungen erfolgen.

Fazit

Responsive Templates sind für Onlineshops heute Pflicht. Selbst Google empfiehlt mittlerweile explizit Responsiveness für ein besseres Ranking. Für bestehende Shops bietet sich auch ein Responsive Rebrush, also ein Relaunch mit unveränderten Funktionen aber responsivem Template, an. Responsive Shops können zusätzlich als Web App auf Smartphones eingebunden werden.

Mobile Templates machen durchaus Sinn, vergessen Sie aber bitte nicht, auch dem mobilen Google Crawler den mobilen Inhalt anzubieten. Mehrere Templates benötigen in der Shoppflege je nach Detailgrad zusätzliche Pflegeaufwände. Mobile Templates empfehlen sich für Shops, die bereits gut ausgestattet sind und einen schnellen mCommerce-Einstieg suchen.

Native Apps bieten die beste Experience, sind aber stark geräteabhängig und im Verhältnis teurer. Große Onlineshops die ihr Optimierungspotential ausreizen möchten, sollten Apps definitiv in Ihren Businessplan aufnehmen.

Weiterführende Links:


Autor
Während seiner 10 jährigen Erfahrung, hat Björn Lange bei TWT Interactive größere OXID-Shops technisch betreut. Seit nun fast zwei Jahren ist er CTO und Gesellschafter der WBL Konzept, eine kleine Agentur aus dem Herzen von Düsseldorf und betreut hier z.B. den Onlineshop Ella & Paul.

Einfluss von Performance auf den Umsatz [Infografik]

In der heutigen Infografik von Kissmetrics ist zu sehen wie wichtig eine hohe Performance und schnelle Ladezeiten für einen Onlineshop sind.

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10 Essentials for Mobile Commerce – Part 3

Finally we publish the 3rd part of our series „10 essentials for mobile commerce“. The last part focuses on the importance of usability and user experience as well as speed and security.

7. Usability is even more important on smaller screens

The usability of your online shop has a huge impact on the success of your business strategy. The smaller screens of smartphones and tablets turn the importance of usability friendly design even higher. There are a few basic principals which should be considered: Use a consistent design throughout the app. Make buttons big enough for touchscreens and use icons or images to make it more clear. Facilitate the navigation through different categories with a “Back”-button. Use intuitive gestures for multitouch-devices such as swiping to let customers navigate through articles. Make use of the accelerometer to show bigger images of articles in the landscape view. There are surely many more ways to optimize the usability of smartphone apps – keep always in your mind, that usability is crucial!

8. Be as secure as you could be

There is a very recent study of Forrester, which says, amongst other things, that many people have problems with entering their sensitive data in the tiny smartphone text boxes. For retailers this has two implications. First of all, be as secure as you could be in your app. Offer the possibility to pay via PayPal or other payment services without entering all the sensitive data. Use SSL or other security methods and communicate this fact to your customer.  Show your credibility by implementing the Trusted Shops seal in your app. Second implication is, that you have to practice educational work that mobile commerce isn’t at all unsecure and that all data lays on secure servers and so on. Explain your customer why she or he hasn’t to be afraid of purchasing your products on the smartphone and on the tablet.

9. Create a seamless user experience

Seamless user experience – what an expression. Sounds very complicated, but is in fact very banal. Create corporate identity guidelines which are consistent over all touchpoints with your customer. Print, ads, mobile, online shop, brick and mortar store and all other touchpoints with your customer should reflect the brand. Especially the recognition value of the mobile and the online shop has to be very high. Point 3 (in part 1 of our series) also counts onto the account of a seamless user experience. If there are cuts between different touchpoints it’s not seamless. To account for the fact that many people inform mobile and purchase articles in the online shop, you have to implement a basket which is persistent on all devices. Or, if this is too expensive/complicated, you may implement a possibility to email the basket and/or to create a link to the basket with all the products in it. This way you’ll facilitate your customer the change of the touchpoint and thus increase the possibility that this customer is buying. And remember, it doesn’t matter which touchpoint does which part during the customer journey, important is only that she or he completes the order!

10. Speed is the key to conversion

When we visit an online shop we expect instant loading of the sites, if the different sites are not loading as expected, we leave the website and the turnover for the retailer is gone. That’s exactly the same with mobile apps. And there is also a tiny little point why native apps are better than mobile optimized templates. Native apps are faster and exploit the hardware of the smartphone in an optimal way. So keep in mind that speed is the key to conversion.

Die digitale Disruption [Infografik]

Das Beratungsunternehmen Deloitte hat eine Infografik veröffentlicht, die zeigt wie digitale Innovationen den Alltag verändern. Auch für den Handel bringt dieser Lebenswandel eine Reihe von Veränderungen mit sich. Die Bedeutung von Social Media Kanälen nimmt erheblich zu, Stichwort Shit Storm. Die Verbreitung von mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets bringt eine ganz neue Dynamik in den Kaufprozess, der sich vom linearen Pfad zu einer verteilten und vernetzten Customer Journey mit enorm vielen Berührungspunkten (Touchpoints) zwischen Handel und Konsumenten entwickelt.

Digital Disruption

1 of 3 Germans uses the smartphone for shopping

10 Essentials for Mobile Commerce – Part 2

Welcome to the second part of our blog series about Mobile Commerce Essentials. In this part you’ll learn how important it is to use the particular advantages of a smartphone, which role the promotion plays for the app itself and why the mobile checkout is the backbone of mobile commerce.

Enjoy the read and let me know your thoughts in the comments.

4. Use the advantages of a smartphone1 of 3 Germans uses the smartphone for shopping

The second important variable in creating a value added is to make use of the specific advantages of a smartphone. You can implement a location based service, which recognizes when a customer is approaching your local store and send this specific customer a push notification with a special, time limited deal in the store. You can just implement a store finder which make use of the geolocation features of the smartphone. You can even connect both of the two by sending a push notification with a special deal and navigate the customer to the next local store. You could make use of the camera of a smartphone to make barcode and QR Code scanning possible. Integrate QR Codes into your print ads at high volume traffic places like central stations and let customer scan the code to head directly to the product. Offer special mobile coupons which a customer can redeem by visiting your brick and mortar store. Another possibility for the use of the advantages of a smartphone is the use of augmented reality. Schössmetall, an OXID customer, provides in its mobile app a feature, which lets the customer take a picture of a door and then mount virtual a new door handle from the product range of Schössmetall (you can test this feature by visiting the App Store and download the app here). There are many ways to explore the advantages of smartphones, an by using them you create instantly value added to your customer.

5. Bring your mobile activities to light

Okay, the App Store and the Play Store are great distribution channels for your apps. You can reach millions of users through it. Big brands like adidas, Nike or Hugo Boss would have no problem to spread the app on a huge amount of devices. But most of the retailers haven’t got such a strong brand. They need to make the mobile app known by advertising at other touchpoints such as the online shop and their retail stores. There are so many ideas how to reach a substantial amount of downloads: give hints on your cash slips, your invoices, your print ads, your flyers, your business cards, virtually everywhere you get in contact with potential customers, integrate a prominent link directly to the App Store in your online shop and so on and so forth. Let your customer know about your amazing applications in the different marketplaces.

6. Checkout is the mobile backbone

The checkout is known as a substantial and critical part in every online shop. There are complete research studies just about this one topic, recently the Smashing Magazine published the findings of its own research in their blog. This fact is also valid for your mobile app. It’s even more substantial and more critical. Why? Because of the smaller screen size. The established 5-step-checkout-process from online shops should better be a 3-step-process in your mobile app. Make it as easy as you can imagine for your customer to buy your products at the mobile touchpoint. Make the whole process transparent and let customers switch back and forth in the different steps. Implement little helpers such as an address autocomplete service. Remember, the checkout is the mobile backbone!

Stay tuned for the next part of the series.