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Kaufabbrüche verhindern

Gastblog: Kaufabbrüche im Weihnachtsgeschäft verringern

Die Existenz des Smartphones beeinflusst stetig unser Leben. Durch den flexiblen Gebrauch, verändert es auch unser Online-Shopping-Verhalten.
Die mobilen Geräte sind bereits für 60% des Online Traffic verantwortlich, aber machen nur 16% der Online-Käufe aus. Wie kommt dieser “Gap” zustande?

Das defizitäre UI und UX Design mobiler Webseiten frustriert Shopbesucher schnell

91% der Besucher verlassen eine mobile Website, wenn sie ihre Bedürfnisse nicht erfüllt. 27% der Online-Kunden finden, dass es schwierig ist, Produkte und Anbieter auf einem Smartphone zu vergleichen.
51% der Smartphone-Nutzer haben von einem anderen Unternehmen oder einer anderen Marke als beabsichtigt gekauft, weil diese eine bessere UX hatten. (Quelle: eMarketer)

Es reicht nicht aus, eine responsive Webseite zu gestalten. Sie muss sich nicht nur der Größe eines Bildschirms anpassen, sondern auch der Usability eines mobilen Endgerätes. Die Online-Shops konkurrieren hierbei mit anderen Apps wie WhatsApp, Instagram und Facebook. Durch diese kennen Smartphone-Nutzer bereits die Bedeutung unterschiedlicher Icons und sind es gewohnt, zu swipen und zu scrollen, was eine Desktop-Webseite dem User nicht offeriert.
Progressive Web Apps (PWAs) setzen einen neuen Standard und bieten viele Möglichkeiten für Shop-Händler. Es handelt sich hierbei nicht um herkömmliche Apps zum runterladen, sondern um Webseiten, welche die gleiche Funktionalität, sowie ein ähnliches Erscheinungsbild wie Apps haben, ohne dass der Shopbetreiber eine zusätzliche App entwickeln muss. Die PWAs können mittels URL aufgerufen werden, haben außerdem kürzere Ladezeiten, als eine normale Webseite. Und sie funktionieren sogar offline.
Die mobilen Shop-Besucher haben bereits gelernt, mit solch einem Format umzugehen und es ist erwiesen, dass bereits gelaunchte PWAs auf Smartphones besser performen, im Vergleich zu ihren vorherigen responsiven Webseiten.

Durch Kunden Rückgewinnung zu mehr Umsatz

Die Kunden scheuen sich davor, ihre Einkäufe online abzuschließen

31% der Smartphone-Nutzer tätigen keine Bestellung auf ihrem mobilen Gerät, weil sie Bedenken haben, ob ihre Daten sicher sind. 8% haben das Gefühl, dass es eine impulsive Handlung ist, über das Smartphone zu bestellen. (Quelle: eMarketer)

Laut einem Bericht von Wolfgang Digital treffen westliche Konsumenten ihre Entscheidungen gern mobil, während sie ihre Bestellungen am Desktop tätigen. Daher ist es als Shop-Betreiber sinnvoll, eine Omni-Channel-Konsistenz zu gewährleisten. Die gesammelten Daten eines mobilen Kunden können effektiv dazu genutzt werden, ihnen relevante Artikel und Informationen auch auf ihrem Desktop anzuzeigen.
Werden dem Kunden die ausgewählten Produkte direkt auf der Startseite oder in einem Banner angezeigt, wird es ihm erleichtert, einen Einkauf zu tätigen. Denn Mobile-Nutzer und Desktop-Nutzer sind in den meisten Fällen dieselbe Person. Unterstützend können Sie Lösungen zur Rückgewinnung von Kaufabbrechern in Ihrem Shop implementieren.

Ein intelligenter Algorithmus erkennt, wenn Kunden auf der mobilen Webseite sind und fragt bei Verlassen des Shops über ein Dialogfenster, ob der aktuelle Warenkorb gespeichert werden soll.
Der Kunde bekommt via Link seinen Warenkorb an seine E-Mail-Adresse zugeschickt und hat die Möglichkeit, ihn am Desktop erneut aufzurufen und seinen Einkauf fortzusetzen oder abzuschließen.
Wenn Optionen wie “online kaufen, im Geschäft abholen” oder “online kaufen, im Geschäft umtauschen” implementiert sind, wird ein weiterer Kanal genutzt, um mit dem Kunden in Kontakt zu kommen.

Wie sieht die Zukunft des mobile Shopping aus?

Die Prognose ist, dass immer mehr Kunden über ihr Smartphone online-shoppen werden. Das Thema wird an Relevanz gewinnen und für den Geschäftserfolg eines Händlers eine wichtige Rolle spielen. Shop-Betreiber sollten sich daher damit auseinandersetzen. Ihre Kunden wollen unterwegs, flexibel mit dem Smartphone shoppen, gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit! Machen Sie es ihnen so einfach wir nur irgendwie möglich.

Autor

Julian Craemer, Gründer von Uptain, Software Hersteller gegen Kaufabbrüche

Julian Craemer gründete 2016 zusammen mit zwei Co-Foundern uptain. Das Unternehmen bietet innovative Software zur Rückgewinnung von Kaufabbrechern im E-Commerce an. Zuvor war er selbständig als Berater für Onlineunternehmen tätig, arbeitete im Hamburger Company Builder Hanse Ventures, gründete drei Startups und leitete internationale IT-Projekte für ein globales Unternehmen.

Die globale Erwartungshaltung zwingt zur Internationalisierung

„Digital First!“ Wie Online den Weg auf’s internationale Parkett ebnet

Der Onlinehandel als Gefahr für das klassische Handelsgeschäft? Schon seit Jahren ist dieses Thema fester Bestandteil der Schlagzeilen. Aber ist die Sachlage wirklich so eindeutig kannibalisierend? Was wenn der digitale Handel kanalunabhängig auch jenseits der Online-Pureplays Chancen eröffnen könnte? Vielleicht sogar stationär?
Tatsächlich gibt es heute nicht nur den einen Druck, digital zu handeln, sondern auch noch einen anderen: international zu handeln. Dabei kann das eine beim anderen helfen. Ein Gedankengang in drei Schritten mit Beispielen.

Die globale Erwartungshaltung zwingt zur Internationalisierung

Erwartungshaltung: global!

Über den nationalen Tellerrand zu schauen, wird für Händler in einer Welt globaler Geschäftsverbindungen schnell zur Pflicht. Sei es, dass die Expansion strategisch forciert wird; dass Nachbarländer auf „low hanging fruits“ angesichts eines hart umkämpften oder gesättigten Heimatmarktes abgeklopft werden; oder dass Käufer aus dem Ausland einfach Bestellungen absetzen – und dabei fremdsprachige Inhalte, internationale Zahlmethoden oder verlässliche Angaben zu Zoll, Steuer und Lieferkosten einfordern.

 

Günstig und schnell – „Why not!?“

Aus diesen und anderen guten Gründe geben Händler und Hersteller oft den Startschuss für das internationale Geschäft. Zumeist, indem sie nach einigen ressourcenfressenden Einzelfällen, für Routine und Effizienz sorgen mussten.
Aus einem „Why not!?“ wird nach einem kurzen Überschlagen schnell: „Dann setzen wir es auch gleich richtig auf!“ Und zwar online. Denn die ersten Schritte des internationalen Rollouts sind – verglichen mit stationären Aktivitäten – nicht nur überschaubar hinsichtlich der Investitionen und Risiken. Es kann auch verblüffend schnell gehen.

 

Schritt 1 – „Internationale Öffnung“

Der erste Schritt für nicht mehr nur DACH-fokussierte Absatzkontakte ist die Öffnung der Onlineplattform durch eigene Länderversionen. Das gesamte für das jeweilige Land – oder vielleicht noch unspezifisch mit einer international englischen Version – relevante Offering inklusive Bestellprozess und Aftersales muss komplett übersetzt und gut bedienbar vorliegen. Von den verfügbaren Produkten und allen Details zu Waren und Service über Kontaktmöglichkeit, Zoll- und Steuerinformationen bis hin zu Lieferzeiten, -kosten und – wichtig vor allem im B2C – Retouren. Lager und Versand verbleiben zentral am Heimatstandort. In vielen Ländern Afrikas und Asiens ist Marktmacht häufig in den Händen von Plattformbetreibern konzentriert. In diesen Fällen ist der Anschluss an beziehungsweise die In-Store-Eröffnung auf Alibaba, Kaymu und Co. das empfohlene zweite Schaufenster für Traffic und effiziente Infrastruktur und auch mit Lager im Ausland möglich.
Praxisdienst, der Medizintechnik-Versender und Praxis-Ausstatter aus Deutschland und diesjähriger Kategoriesieger „Bester B2B Shop“ des Shop Usability Award, ist nach diesem Modell beispielsweise auch auf dem italienischen, spanischen, niederländischen, britischen, französischen und polnischen Markt präsent.

Preisgekrönter Shop auf internationalem Parkett

Schritt 2 – „Lokalisierung“

Sind die Erfolge im ersten Schritt ermutigend und weitere Marktanteile in der Perspektive greifbar, ist eine Lokalisierung für den angestrebten Zielmarkt unerlässlich. Auch wenn das Geschäft sich wesentlich noch immer online abspielt, werden die zuvor schon lose geknüpften Bande mit landesansässigen Firmen noch enger. Neben offensichtlichen Notwendigkeiten wie das Angebot der im Land präferierten Zahlungsmethoden, sollen vor allem in der Kommunikation landesspezifische Experten das Zepter übernehmen.
Zugegeben: an dieser Stelle müssen viele strategische Weichen gestellt werden, die für Schritt 1 noch nicht nötig waren und dem Unternehmer unter Umständen auch nicht leicht fallen. Etwa kann für den Zielmarkt nicht nur eine der Mentalität und Konsumpräferenzen angepasste Vermarktung angemessen sein.
Oft bringen erst ein unabhängiges, landesspezifisches Brand (man denke an Vauxhall/Opel), andere Produkte oder ein ganz neuer Geschäftszweig den Durchbruch. Der OXID Kunde (medimops.de) Momox, deutscher Marktführer für Re-Commerce, hat sich neben gebrauchten Büchern und Medien inzwischen auch mit einer Fashion-Plattform in Position gebracht und konnte vor allem auf den internationalen Märkten deutlich zulegen. Ein Ende der Wachstumskurve ist derzeit nicht in Sicht. Gerade in Frankreich werden die Chancen als sehr vielversprechend eingestuft. Folgerichtig sind für 2017 TV- und Printkampagnen geplant, die für den nächsten Schub sorgen werden. Bereits 2016 wuchs der Unternehmensumsatz um ein Drittel auf 150 Millionen Euro. Rund 27 Prozent davon entfallen auf das internationale Geschäft.

Bücher, Medien und Fashion international

Schritt 3 – „Internationale Niederlassungen“

Beim weiteren Ausbau des internationalen Geschäfts sind die Übergänge von Schritt 2 zu Schritt 3 fließend. Aus einer Produkt- und Kommunikationsnotwendigkeit sind schon bei der Lokalisierung eigene Mandanten als äußerlich vom Hauptshop entkoppelte digitale Präsenzen gelauncht worden. Eine Trennlinie zwischen Lokalisierung und landesspezifischer Niederlassung wird sicher in dem Moment gezogen, wenn lokale Services für die Kundenbetreuung, aber in erster Linie für Lager und Logistik beauftragt werden. In weiter entfernten Region wie China steht dieser Schritt wegen ineffizienter langer Wege oft schon früher an, in anderen Märkten erst bei relativ hoher Durchdringung.
Eine Erfolgsgeschichte erzählen die Niederlassungen in China und Brasilien des deutschen Halbleiterherstellers Semikron.
Spätestens an diesem Schritt endet die Anwendbarkeit von allgemeingültigen Tipps und Best Practices. Eine hoch individuelle Strategie, professionelle Umsetzung und die Wahl verlässlicher Partner verhelfen zu dauerhaften Erfolgen.

 

Für mehr Hinweise und Details zum internationalen Online-Handel steht hier unser gratis Whitepaper „Internationalisierung“ zum Download bereit:

 

Die 12 wichtigsten Faktoren für den grenzüberschreitenden Handel

Und hier noch eine Leseempfehlung im Blog des bevh: Wie Händlern Lieferkosten beim internationalen Vertrieb nicht zum Fallstrick werden.

 

Autor

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Business Analyst und Content Writer, OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

 

Neuer B2B Onlineshop von Sihl Direct Großformatdruck

Gastblog: Sihl Direct setzt neue Maßstäbe im B2B Online-Einkauf

Die Sihl Direct vertreibt mit ihren eigenständigen Vertriebsgesellschaften in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz die Produkte des international tätigen Spezialisten im Großformatdruck. Im Zuge der Digitalisierungsstrategie der Sihl Direct realisierte dotfly auf Basis der OXID Enterprise Edition drei B2B Online Shops für die drei Ländergesellschaften.

Tiefe ERP-Integration mit reibungslosen Datentransfers

Besonderes Augenmerk wurde hierbei auf die Integration in die Prozesse der Gesellschaften und somit auf eine umfassende bidirektionale Schnittstelle zum ERP‐System eEvolution gelegt.

Folgende Anforderungen waren hierbei zu erfüllen:

  • Die Möglichkeit für Vertriebsmitarbeiter, über ihren Benutzer-Account Einsicht in die Konten der Ihnen zugewiesenen Kunden zu erhalten, und mit deren Einverständnis
    auch Bestellungen durchführen zu können.
  • Die Implementierung einer flexiblen Suche mit intelligenten Vorschlägen und umfangreichen Facetten.
  • Die Integration eines spezifischen Systems zur Preisfindung für die Schweizer
    Landesgesellschaft.
  • Die Implementierung einer Live‐Bestandsabfrage an die API eines Zulieferers für Verbrauchsartikel der Sihl Direct Schweiz.

Außerdem mussten folgende Daten übertragen werden:

  • sämtliche Artikelstammdaten der Gesellschaften
  • Bestände, Nettolistenpreise, kundenspezifische Preise (die, sofern für einen Kunden hinterlegt, die Nettolistenpreise überschreiben)
  • Verbrauchsmaterialien und Drucker und deren Relationen zu den jeweils passenden Druckmedien
  • alle Kunden aus dem ERP‐System in den Shop
  • neu über den Shop registrierte Kunden ins ERP‐System
  • Bestellungen zum ERP‐System
  • kundenspezifisch zugewiesene Ansprechpartner im Innendienst
  • kundenspezifisch zugewiesene Außendienstmitarbeiter

Alle drei Gesellschaften führen hierbei ein eigenständiges Sortiment und eine eigenständige
Kundendatei. Die drei Shop‐Mandanten wurden somit im Standalone Modus angelegt.
Nach zwei technischen Workshops mit Sihl Direct und deren ERP‐Partner EXSO zum Projektstart galt es, umfangreiche Erweiterungen der OXID Shop Plattform zu realisieren.

Neuer B2B Onlineshop von Sihl Direct GroßformatdruckMehr B2B Kundenservice dank nahtloser Prozess- und ERP-Integration

Es wurde die Möglichkeit geschaffen, je Kunde individuelle Preise für einzelne Artikel zu hinterlegen. Dabei war sicherzustellen, dass, sofern kein kundenspezifischer Preis hinterlegt ist, immer der jeweilige Nettolistenpreis angewendet wird. Die Sihl Direct Schweiz hat im Gegensatz zu den beiden anderen Gesellschaften ein komplexeres Modell der Preisfindung in ihrem ERP abgebildet, das aufgrund der hohen Anzahl verschiedener Preis‐Artikel‐Kunden‐Relationen direkt im Shop implementiert wurde.

Die Schnittstellenimplementierung wurde auf Basis des OXID ERP SOAP Connectors durchgeführt. Hierfür wurden umfangreiche Erweiterungen des ERP Connectors realisiert und bestehende Methoden erweitert. Zahlreiche neue Plugins wurden erstellt, die Methoden zur Anlage, Löschung und Aktualisierung der neu geschaffenen Datenbank‐Entitys ermöglichen.

Die Suche wurde auf Basis von Elasticsearch und dem Modul OXSEARCH von marmalade realisiert und bezieht alle relevanten neu geschaffenen Datenmodelle mit ein.

Das Ergebnis: eine hochmoderne Shop-Umgebung

Es werden neue Maßstäbe für die Nutzer im B2B Shopping gesetzt. Die Systeme und Prozesse der drei Gesellschaften sind nahtlos integriert. So konnten – flankiert von ausgeweiteten Online Marketing Maßnahmen – gleichermaßen die Umsätze gesteigert und die Prozesse auf Seiten der Gesellschaften vereinfacht werden.

 

Autor
Tobias Müller, dotfly, Leiter Technology UnitTobias Müller arbeitet seit 2005 für dotfly und leitet seit 2009 die Unit Technology. dotfly ist eine inhabergeführte Digitalagentur aus Köln mit 30 Strategen, Designern, Developern und Online‐Marketers. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir umfassende digitale
Strategien und darauf basierende Lösungen. Wir setzen auf ein starkes Netzwerk und führende Technologiepartner. Unsere Kunden sind Institutionen, mittelständische Unternehmen und etablierte Marken ‐ darunter Bitburger, Hardeck, IW Medien, GLS Bank und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

iBusiness Ranking von Deutschlands wichtigsten E-Commerce Systemen

iBusiness Ranking: OXID vorne mit dabei! Deutschlands wichtigste E-Commerce-Systeme

Die iBusiness ist ja sehr aktiv in der Einschätzung und Auswertung von Shopsystemen. Letztes Jahr durften wir uns über eine Top-Platzierung beim B2B-Shopsystemvergleich freuen. Es war die Rede von OXID eShop als Preis-Leistungs-Sieger der Systeme unter 100.000 Euro.

Die meist installierten Shopsysteme Deutschlands

Dieses Jahr legte Dominik Grollmann, Analyst der iBusiness, die Studie breiter an. Er wollte herausfinden, welches die wichtigsten und verbreitetsten Systeme Deutschlands sind. Kein leichtes Unterfangen, wie er gleich zu Anfang zugibt. Die schiere Bandbreite vom Shop-Baukasten kleiner Händler, über den „Mittelbau von Systemen wie OXID eSales, Intershop oder Magento“, bis hin zu den „hochklassigen Plattformen wie SAP Hybris, IBM Websphere oder Commercetools“ macht die Beurteilung schwierig.

Die Studie geht von „40 nennenswerten Shopsystemen“ aus; von Out-of-the-Box, über Plug-In, Miet- oder Agenturlösungen, Eigenentwicklungen und weiteren mehr. Mit einem Crawler hat die iBusiness alle in Deutschland registrierten Domains und die dahinterliegenden Websites geprüft, ob sie sich einem der 40 Shops zuordnen ließen.

Ein gutes Ergebnis liefert dieses Vorgehen ganz vorne „im Long Tail“ der gecrawlten Systeme. Hier gehören WordPress-Plug-Ins (Woocommerce) und Mietshops (ePages) zu den am meisten installierten Systemen. Diese erwirtschaften allerdings einen geringen bis keinen Umsatz. Die große Masse machen also einfache und günstige Shops als Standardinstallationen aus.

 

iBusiness Ranking Die Top 1000 Shopsysteme

Im professionelleren Segment – der Liga der Top 1000 – war es für den Crawler schwierig, diese Systeme noch zu erkennen. Als Grundlage diente daher zusätzlich die alljährliche Studie der EHI Retail. Hier dominiert Magento (145 Shops) vor OXID (93) gefolgt von Shopware (57) und Hybris (44).

OXID eShops liegen nicht nur auf Platz 2 (Eigenentwicklungen ausgenommen), sondern machen im Vergleich zu 2015 23% mehr Umsatz, liegen also deutlich über dem Marktwachstum von 18%, so die EHI Retail Studie.

Dass die beste Lösung nicht automatisch die teuerste ist, leuchtet ein. Viel entscheidender ist, welche Lösung die beste für das jeweilige Set-Up beim Kunden ist. Dominik Grollmann sieht das ähnlich. Kleine Systeme können „vom Leistungsumfang und der Funktionalität“ ebenbürtig sein. Die Frage ist, wie die IT-Infrastruktur des Händlers aussieht, was er für die Zukunft plant und wie viel individuelle Anpassungen er machen muss oder möchte um das System für seine Zwecke und konform mit seiner Business Strategie weiterzuentwickeln.

 

B2B Shopsystem-Vergleich der iBusiness 2016

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

OXID am Stand 67

Die K5 Future Retail Conference in Berlin. Definitiv eine Reise wert.

OXID am Stand 67Letztes Jahr fand die K5 erstmals in Berlin statt. Das Thema: „Shifting Value Pools“. Die Kernthese fasste damals Alexander Hofmann von ecomparo in seinem Blogbeitrag zusammen (K5 Berlin 2016 Recap) und sprach von den sichtbaren Veränderungen, welche die Digitalisierung im E-Commerce bereits zutage fördert. Die Rede war von den Gefahren des schwindenden Kundenzugangs und der Notwendigkeit für Onlinehändler, sich vertikal weiterzuentwickeln. Also mehr zu sein, als nur ein Händler.

Auch das Thema ‚Mobile‘ war letztes Jahr auf der K5 längst kein Trend mehr. Es wurde eher als fester Bestandteil der E-Commerce-Realität gehandelt und als Thema, mit dem sich jeder Shopbetreiber auseinandersetzen muss. Die t3n sprach im Nachgang an das E-Commerce Event (Nicht nur Produkte bringen Erlöse) davon, dass das physikalische Produkt nicht mehr alleine den Ertrag abwerfen kann, sondern Händler zum Umdenken aufgefordert sind, um mit neuen Geschäftsmodellen der veränderten Customer Journey Rechnung zu tragen.

Erfolgreich sein, in einer Welt der E-Commerce Plattformen

Betrachtet man das K5 Motto in 2017 „Thriving in a World of Plattforms“, knüpft die Future Retail Conference genau dort an, wo sie letztes Jahr aufhörte. Den Auftakt auf der Main Stage machen die Online Marketing Rockstars, deren Vorträge ganz im Zeichen von „Mobile“ stehen. Gefolgt vom Schwerpunktthema Food und wie dieser Markt den Online-Handel verändert. Die Debatte könnte kaum aktueller sein. Jetzt wo Amazon Fresh mit seinem Testlauf in Berlin die E-Commerce-Gemüter erhitzt (Zum ersten Mal bei Amazon Fresh bestellt. Magisch oder fauler Zauber?).

Der Nachmittag des ersten Tages steht ganz im Zeichen der großen Mode Brands und Hersteller, die Einblicke in Strategien und Taktiken geben, um in der Welt aus Plattformen zu bestehen. Auch den zweiten Tag bestimmen Zukunftsperspektiven für den Modehandel. Natürlich mit Zalando, aber auch Breuninger, Outfittery und einige andere sind mit von der Partie. Den Rest des Programms auf der großen Bühne bestimmen Strategien für Wachstum, Marktplätze und den Handel von morgen. Daneben gibt es auf der Future Tech und Best Practice Stage jede Menge weitere spannende Themen.

Ein K5 Programm mit vielen E-Commerce-Größen und Highlights

Das verspricht also spannend zu werden. Den OXID Vorstand und Vertrieb trifft man am Stand 67. Vorbeischauen absolut erwünscht! Wir freuen uns außerdem, gleich am ersten Tag selbst Speaker sein zu dürfen. Während auf der Main Stage Mittagspause ist, werden um 12:30 Uhr in Raum 2 unser Key Account Manager Sebastian Benoufa und Benjamin Abbenseth, E-Commerce Leiter des OXID Kunden Rotho, ein kurzweiliges Zwiegespräch führen. Das Thema: „Lost between Channels: Wo mache ich eigentlich Umsatz?! (Oder wie?)“. Rotho wird Einblick in die Situation eines Unternehmens geben, das als führender Hersteller im Kunststoff-Bereich die Kunden vom Großhandel bis zum Endkunden auf vielen Wegen erreicht.

OXID eSales auf der K5Und dann ist da noch die Podiumsdiskussion am 2.Tag im Customer Experience Track, wo sich unser CEO neben den bisher gesetzten Shopsystem Anbietern Shopware und Prestashop der Frage widmen wird, woher eigentlich technische Innovation kommen. Selbstverständlich schauen wir auch mit Spannung auf den Shop Usability Award, der erstmals im Rahmen der K5, aber bereits schon zum 10ten Mal ausgetragen wird. Über 500 Onlineshop-Betreiber hatten sich letztes Jahr beworben. Wir erinnern uns gerne an das Event zurück, wo unsere Partner und Kunden mit OXID eShops richtig punkten konnten und die Siege in den Top Kategorien abräumten. So dürfte es gerne weitergehen.

Einen Rückblick zur K5 2016 gibt es hier: https://www.k5-conference.com/rueckblick-2016/

Wir wünschen allen eine spannende K5 mit vielen guten Vorträgen, wertvollen Diskussionen und anregenden Take-Aways, die in die tägliche Arbeit einfließen können. Kommen Sie gerne bei uns am Stand 67 vorbei. Wir freuen uns Ihren Besuch.

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.