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Personalisierung: Nicht ahnen, wissen wo beim Online-Kunden der Schuh drückt

Teil II: KI-basierte Personalisierung im Onlineshop. Was kann OXID eShop leisten?

Sage und schreibe sechs E-Commerce Events liegen mit Ende des ersten Quartals hinter uns. Nach zahlreichen Gesprächen, Workshops, Vorträgen und Produkt-Demos ist klar: KI-basierte Personalisierung hat dieses Jahr das Potenzial, für Onlinehändler und Kunden gleichermaßen alles zu verändern. Wissen Sie wirklich, was konkret der Kunde in Ihrem Shop sucht? Wenn nicht, finden Sie es heraus. Unsere Lösung hilft Ihnen dabei.

Das Bundle, das OXID eSales gemeinsam mit econda geschnürt hat, sucht seinesgleichen am Markt. Viele Anbieter sprechen zwar über KI, haben aber keine eigene Lösung. Oder sie binden die KI über Schnittstellen erst umständlich an die Shopsoftware an. Bei uns kommt die econda KI direkt in die OXID Umgebung integriert und ist per Mausklick auf Wunsch aktivierbar.

Die KI-basierte Personalisierung kann als Option im OXID eShop hinzugebucht werden und ist sofort verfügbar. Einfacher kann man ein solch komplexes Thema wie künstliche Intelligenz nicht anpacken. Damit bringen wir die Customer Experience im OXID eShop auf das nächste Level; ebenso wie Ihr Onlinebusiness. Über die Herausforderungen hatten wir in Teil I bereits berichtet. Gerne hier nachlesen!

Was ist drin, in der Personalisierungsoption von OXID eShop?

Erstens: Zwei gut vernetzte Welten! econda in OXID eShop fließend integriert

Gerade die saubere Integration in den Shop ist eine der häufigsten Hürden, warum Projekte von vorneherein scheitern. Hier glänzt die Personalisierungsoption, da sie die beiden Welten OXID und econda verbindet und man personalisierte Produktempfehlungen und personalisierten Content einfach in der OXID Welt verarbeiten und einbinden kann.

Zweitens: Ein attraktives econda Paket

• econda Tag Manager
• econda Analytics
• econda Centricity
• econda Click Monitor
• econda Cross Sell
• econda Audience Relationship Platform

Drittens: Die KI-gesteuerte Product Recommendation

Bestehende OXID Recommendation Widgets sind “per Mausklick” mit KI-basierter und personalisierter Produktempfehlung bespielbar. Die KI erkennt nach wenigen Klicks im Shop, was der Kunde sucht, lernt stetig dazu und unterbreitet ihm ein individuelles Angebot.

Viertens: Einfache Erstellung personalisierter Landingpages

Das Ausspielen und das stetige Tuning von relevantem Content für Kunden ist keineswegs trivial. Hier punktet, wer seine Zielgruppen genau kennt und diese mit maßgeschneidertem Content über dedizierte Landingpages anspricht. Das im OXID eShop voll integrierte Visual CMS ist dafür ein unverzichtbares, einfach zu bedienendes Tool für den Händler.

Fünftens: 12 Monate Vorteilsaktion zum attraktiven Fixpreis

Personalisierung ist von außen betrachtet eine Black Box. Der Händler hat keine Garantie, dass er mit dieser auch umgehen kann. “Einsteigerpakete” von bis zu 30.000,- Euro sind am Markt keine Seltenheit. Von der Anbindung an den Shop ist da noch keine Rede. Um die Einstiegshürde so niedrig wie möglich zu halten, gibt es die Personalisierungsoption zum 12monatigen Vorteilspreis von 12.999 Euro (16.990 Euro bis zu 5 Mandanten).

Sechstens: Supportpaket und Remote Workshop zum Produktivstart

Die Personalisierungsoption ist als Paket technologisch darauf ausgelegt, einen einfachen Start in das Thema Personalisierung zu ermöglichen. Das Supportpaket und der Produktivstart-Workshop helfen dabei, häufig gemachte Fehler zu Projektbeginn zu vermeiden und sorgen für eine gute Performance des Shops.

Was passiert für den Kunden im Shop?

Kommt ein Kunde in den Shop, werden z.B. auf der Startseite auf Basis der KI Empfehlungen ausgespielt. Die KI erkennt den Kundenwunsch mit den ersten Klicks nahezu in Echtzeit und steuert den relevanten Content aus. Das zieht sich durch den gesamten Kaufprozess bis hin zur Dankesseite, die nach Kaufabschluss Produkte vorschlägt, die weit über den Ansatz „Das könnte Sie auch interessieren“ hinausgehen. Der Interessent wird mit individuellen Landingpages und entsprechendem Content bedient. Er findet im Shop das Angebot, nachdem er wirklich sucht.

Beispiel: Ein Modeshop, der die Personalisierungsoption einsetzt

Nehmen wir an, unser Fashion Shop preist zahlreiche Produkte verschiedener Marken in den unterschiedlichsten Kategorien an. Von Kleidung und Accessoires über verschiedene Designer bis hin zu diversen Preissegmenten für Frauen oder Männer.

Erster Fall: Eine bereits registrierte Kundin loggt sich ein. Sie ist modebewusst und interessiert sich für das stilvolle, hochpreisige Segment. Der Shop begrüßt sie entsprechend bildgewaltig, preisneutral und emotional. Die Bildgalerie wird von einem wertigen Text begleitet, wobei die Produktempfehlung definitiv im Vordergrund steht.

Personalisierte Landingpage Kundin
Landingpage für modebewusste Kundin

Zweiter Fall: Ein Kunde loggt sich ein, der sehr an sportlichen Produkten interessiert ist. Er steht auf Skater-Mode, ist preisbewusst und sucht bevorzugt nach Schnäppchen. Der Shop begrüßt ihn direkt mit einer attraktiven Rabattaktion. Das Skater-Video holt ihn emotional ab. Er bekommt nur die nötigsten Informationen. Das Kernprodukt steht ganz klar im Fokus.

Personalisierte Landingpage Kunde
Landingpage für preissensiblen Kunden, Skater

Welche Vorteile bietet Ihnen die Personalisierungsoption in OXID eShop

  • Schneller, einfacher Einstieg in KI-basierte Personalisierung und den damit verbundenen Business Erfolg durch Conversion Steigerungen bis zu 25%
  • Personalisierung im Standard von OXID eShop per Mausklick verfügbar
  • Keine separate und zeitaufwändige technische Integration
  • Komfortable Umsetzung
  • Mit einem Klick den Shop umfassend analysieren u.v.m.
  • Alles aus einer Hand: von OXID eSales
  • Preisvorteil für Einsteiger im Vergleich zum econda Originalpaket

Fazit

1 Klick, loslegen, Zeit sparen und Kunden zufriedenstellen. Verpassen Sie nicht Ihr Momentum und nehmen Sie sich des Themas an. Schon dieses Jahr könnten Onlinehändler die Auswirkungen künstlicher Intelligenz im Onlineshop zu spüren bekommen. Sofern sie nicht entsprechend vorbereitet sind in Form von Umsatzeinbußen, weil die Kunden dort kaufen, wo sie individuell bedient werden. Machen Sie sich den Einstieg nicht schwerer, als er sein muss. Erfahren Sie mehr in unserem kostenlosen Whitepaper „Personalisierung im digitalen Handel“. Damit Sie wissen, wo beim Kunden der Schuh drückt.

Zum Whitepaper: Personalisierung im digitalen Handel
Hier unser Whitepaper kostenlos herunterladen

Autor

Nicole Lipphardt OXID eSales AG

Nicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

Team am Stand 2018

Top E-Commerce Niveau auf der INTERNET WORLD EXPO

The commerce experience! So lautet der neue Claim im Logo der INTERNET WORLD EXPO vom 12. und 13. März 2019 in München. Was gibt es dieses Jahr Neues außer dem überarbeiteten Design der Website von Europas größter E-Commerce-Messe? Die Antwort: neue Impulse und die brennenden Themen der Branche! Man versucht auf der IW EXPO nicht, das Rad neu zu erfinden. Die Macher setzen auf das, was die Besucher wirklich interessiert, bauen es kontinuierlich aus und bleiben inhaltlich am Puls der Zeit. Das Konzept funktioniert!

Die INTERNET WORLD EXPO ist so beständig und erfolgreich wie der Onlinehandel selbst. Jährlich steigen die Besucher- und Ausstellerzahlen kontinuierlich an. Im ersten Jahr 2011 kamen 6.000 Besucher. Dieses Jahr erwarten die Organisatoren, die 18.000 Besuchermarke zu knacken. Eine satte Steigerung in 8 Jahren um 187%. Die CEOs und E-Commerce-Entscheider höchst persönlich kommen zu dieser Messe und suchen den Austausch mit Dienstleistern und Herstellern. Jährlich diskutiert die Branche die Trendthemen im digitalen Handel auf den Bühnen und es entstehen neue Formate, rund um die Bedürfnisse der Shopbetreiber und deren Kunden. So gibt es dieses Jahr erstmals die POS connect, wo unter anderem auf der 1.000 qm Erlebniswelt-Fläche, Lösungen und Produkte für die Digitalisierung des stationären Handels vorgestellt werden. Einen Besuch dort werden wir uns nicht entgehen lassen.

Internet World Expo 2019

The Commerce Experience auch am OXID Stand

Auch wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir die INTERNET WORLD für unsere Besucher möglichst attraktiv gestalten können und setzen dieses Jahr optisch auf ein ganz neues Standkonzept. Inhaltlich können wir aus dem vollen schöpfen und dem Thema „the commerce experience“ Leben einhauchen. Wir machen anhand zahlreicher Praxisbeispiele den Realitätscheck und zeigen Ihnen, welche der E-Commerce Trends sich in den letzten Jahren wirklich bewährt haben.

Starkes E-Commerce Partner-Netzwerk

Bei uns am Stand C42 in Halle C6 begrüßen wir die Norisk Group, eine der größten OXID Enterprise Agenturen deutschlandweit. Die Onlineshops von Reisenthel, Tretter, Sporthaus Schuster und Lodenfrey zählen zu den Norisk Referenzen. Ein erfahrenes Team konzipiert, designt und entwickelt Ihre maßgeschneiderte und nachhaltige Lösung. Lassen Sie sich beraten.

Mit von der Partie ist ebenfalls Makaira, die E-Commerce Marketing Suite, deren Herzstück das bewährte Such- und Filter-Modul ist. Seit vielen Jahren erfolgreich am Markt, getestet mit über 8 Millionen Produkten und mehr als 1.500 Mandaten in der OXID Enterprise Edition, hat die Lösung ihre Skalierbarkeit unter Beweis gestellt.

Zu den Kunden von Marmalade zählen z.B. die international agierende Pfeifer-Gruppe, der Onlineshop von Allnatura, oder der Marktführer im Segment Ski- und Ski-Hochtouren, Sport Conrad. In eigener Entwicklung hat Marmalade zahlreiche Module für OXID eShop realisiert, die das Shoppingerlebnis Ihrer Kunden weiter verbessern.

Unser Standpartner Ontraq ist Ihr Partner, wenn Sie einen reinen B2B Onlineshop, B2C Webshop ein Händlerportal oder eine Omnichannel Strategie umsetzen möchten. Die Augsburger haben bereits zahlreiche Web- E-Commerce und ERP-Lösungen für viele Arten von Geschäftsprozessen gemeinsam mit Kunden entwickelt und freuen sich auf Ihren Besuch.

KI-basierte Personalisierung in OXID eShop

Bereits in 2018 wurden auf der INTERNET WORLD ca. 10% Lösungen rund um die Personalisierung vorgestellt. Diese Zahl dürfte dieses Jahr noch signifikant steigen, ist das Thema doch erfolgsentscheidend für den Onlineshop der kommenden Jahre. Wir haben Ende 2018 die neue Personalisierungsoption in OXID eShop gelauncht und sind dabei, die Lösung auf’s nächste Level zu bringen. Weitere spannende Komponenten werden die Shopsoftware in 2019 ergänzen und für OXID Kunden zum Conversion-Treiber machen. Eine Demo dazu gibt es bei uns am Stand C42 in Halle C6. Hier können Sie sich anmelden, um einen der begehrten Plätze in unserem pickepackevollen Zeitplan zu ergattern.

Zur Terminvereinbarung mit dem OXID Team auf der Internet World Expo

Als kleinen Vorgeschmack sollten Sie sich unser Whitepaper „Personalisierung im digitalen Handel“ kostenfrei herunterladen. Hier erfahren Sie, was Sie über die Personalisierung im Onlinehandel wissen müssen.

Personalisierung im digitalen Handel

Wie jedes Jahr laden wir Interessierte, Kunden, Partner und die Community herzlich in unsere größzügige Launch ein, um einen Barista Kaffee zu genießen und mit uns ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Bis bald, Ihr Team OXID.

Autor

Nicole Lipphardt OXID eSales AG

Nicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

Verpackungsmüll entsteht bei Warenversand

Gastblog: Verpackungsgesetz! 3 Tipps, die Ihnen das Leben leichter machen

Nachhaltigkeit ist in aller Munde und der Druck, zu handeln, wächst spürbar. Von To-go- und Convenience-Produkten bis zum boomenden Onlinehandel: Gesellschaftliche Bedingungen unserer Zeit haben für die Herausbildung eines enormen Verpackungseinsatzes gesorgt, dessen Auswirkungen wir mehr und mehr spüren.

Das am 1. Januar 2019 in Deutschland in Kraft getretene Verpackungsgesetz will hier Abhilfe schaffen, indem es die Recyclingquoten für Verpackungsabfälle signifikant erhöht und all jene in die Pflicht nimmt, die die Verpackungen erst in Umlauf bringen: Hersteller, (Online-)Händler, Importeure. Sie müssen sich an den Kosten für die Sammlung, Sortierung und das Recycling der Verpackungsabfälle per „Lizenzentgelt“ an einem dualen System beteiligen und ihr Unternehmen bei der neu geschaffenen Zentralen Stelle Verpackungsregister registrieren. Wer dem nicht nachkommt, muss mit hohen Geldbußen bis zu 200.000 EUR und Verkaufsverboten rechnen.

Der Onlineversand produziert Verpackungsabfälle
Der boomende Onlinehandel produziert vermehrt Verpackungsabfälle.

So weit, so gut. Doch wie wird der Umgang mit dem Gesetz praktischer? Wo lässt sich sparen? Mit diesen 3 Tipps blicken Sie den kommenden Jahren hinsichtlich des VerpackG entspannt entgegen:

1. Dokumentieren Sie Ihre Mengen

Das Thema Mengenmeldung sorgt wiederholt für Stirnrunzeln. Denn sowohl die Zentrale Stelle wie auch die dualen Systeme fragen Sie als Lizenzierungspflichtigen stets nach der Kilogrammangabe der von Ihnen verwendeten Verpackungen, jeweils aufgeteilt nach den einzelnen Verpackungsmaterialien. Insofern ist es sinnvoll, diese Daten künftig über das Jahr hinweg verlässlich nachzuhalten, um sie schnell parat zu haben und das jährliche Meldeprozedere möglichst zeiteffizient zu gestalten.

Eine Möglichkeit stellt hier der Verpackungshändler als Anlaufstelle dar, denn einige der Lieferanten übermitteln Ihnen diese Zahlen zusammen mit der Bestellung gleich mit oder halten diese im jeweiligen Kundenkonto nach.

Ist dies nicht der Fall, bietet es sich an, die üblicherweise verwendeten Verpackungen sowie das zugehörige Pack- und Polstermaterial einmal zu verwiegen, die Werte zu notieren und dann anhand der zum Einsatz gekommenen Stückzahlen hochzurechnen. Diesen Schritt erleichtert Ihnen übrigens auch die vom Dualen System Interseroh entwickelte Lizenzero-Berechnungshilfe: Hier müssen bloß die Stückzahlen eingetragen werden, den Rest übernimmt das Tool und kalkuliert die Angaben in Kilogrammwerte um.

Händler können Verpackungsmengen unterjährig anpassen um hohe Nachzahlungen zu vermeiden
Händler können Verpackungsmengen unterjährig anpassen, um hohe Nachzahlungen zu vermeiden.

2. Nutzen Sie die Möglichkeit unterjähriger Mengenanpassungen

Es gilt: Vor Jahresbeginn bzw. unverzüglich im Rahmen der Geschäftsaufnahme muss jeder vom Verpackungsgesetz betroffene Händler seine Verpackungsmengen für das gesamte folgende Kalenderjahr melden. Hier stellt sich durchaus berechtigt die Frage der praktischen Umsetzung – angesichts nicht vorhersehbarer Schwankungen, die über das Jahr auftreten können.

Tatsächlich ist es so: Die initiale Mengenmeldung stellt bloß eine Vorausschätzung der Mengen dar. Diese sollte sich möglichst an Realwerten orientieren, wie z. B. den Verkaufszahlen des vorherigen Geschäftsjahres. Zu Beginn des Folgejahres ist dann ohnehin noch einmal der Wert der tatsächlich über das Jahr in Verkehr gebrachten Mengen als Jahresabschluss-Mengenmeldung an das duale System und die Zentrale Stelle zu kommunizieren.

Eine Orientierung an fundierten Werten für Ihre Initialmeldung ist insofern auch für Sie sinnvoll, da auf diese Weise zumindest allzu hohen Nachmeldungen (und -zahlungen) vorgebeugt werden kann. Sollte sich das Geschäft dennoch deutlich besser als erwartet entwickeln, können Händler unterjährige Mengenmeldungen über ihr duales System vornehmen, um exponentiell hohe Nachzahlungen am Jahresende zu vermeiden. So können die Mengen über das Jahr verteilt stets den aktuellen Verkaufszahlen angepasst werden.

3. Langfristig: Optimieren Sie Ihre Verpackungen

Studien und Umfragen belegen, dass Endverbraucher vermehrt nach einer Reduzierung der Verpackungsabfälle verlangen. Dieses Ziel unterstützt auch das Verpackungsgesetz, das mit der erheblichen Steigerung der Recyclingquoten und der Förderung recyclingfreundlicher Verpackungen zu einem bewussteren Einsatz von Verpackungen animieren will.

Mit dem Angehen der folgenden Maßnahmen können Inverkehrbringer ihre Verpackungen nicht nur in Sachen Recyclingfähigkeit optimieren, sondern auch bei ihrem Lizenzentgelt sparen. Denn das richtet sich schließlich primär nach den zum Einsatz kommenden Mengen und Materialien:

  • Reduzierung der Verpackungsmengen und -größen auf den ursprünglichen Zweck des Produktschutzes
  • Effizienter Einsatz von Füll- und Polstermaterialien sowie Packhilfsmitteln
  • Zusammenfassung einzelner Sendungen statt des Versands vieler einzelner Pakete
  • Förderung des Einsatzes von Mehrwegverpackungen
  • Wenn Verwendung von Einwegverpackungen, dann sollten diese möglichst recyclingfreundlich sein und (mitunter) aus Recyclaten (= Recyclingkunststoffen) bestehen
  • Verzicht auf Materialverbunde, denn der Verbraucher kann diese oftmals nicht fachgerecht entsorgen

Nebenbei sind nachhaltige Verpackungen eine wirksame Marketingbotschaft, insbesondere angesichts des wachsenden Nachhaltigkeitsbewusstseins der Öffentlichkeit.

Autor:

Uda J. Schlößer, Content Marketing Manager Interseroh

Ida Schlößer ist für den Umweltdienstleister Interseroh tätig und betreut hier das Contentmarketing rund um das Verpackungsgesetz. Als bundesweit festgestelltes duales System im Sinne von § 18 VerpackG erfüllt Interseroh die Maßgaben der Zentralen Stelle Verpackungsregister und des VerpackG und bietet verpflichteten Händlern einen zeit- und kosteneffizienten Lizenzierungsservice an.

Work-Life-Balance ist Programm! Recap „Net & Work“ 2019

Bereits zum zweiten Mal luden der Händlerbund und Michael Atug zum E-Commerce Networking nach Frankfurt/Main, zur NET & WORK 2019. Wir waren vor Ort und konnten uns ein eigenes Bild vom Event machen, das versprach mit Promi-Faktor an einem Samstag, E-Commerce-Know-how einer breiten Teilnehmerschaft zugänglich zu machen.

Work-Life-Balance als Leitthema

1.400 Besucher zog es am vergangenen Samstag, 16. Februar, ins The Squaire nach Frankfurt. Der >>Händlerbund und der >>E-Commerce Rockstar.de Michael Atug organisierten gemeinsam ein Branchen-Happening, das sich mit gut 60 Fachvorträgen mit vielen Expertenevents messen kann. Dennoch stellten sie etwas anderes in den Vordergrund: die Balance. Denn digital gut arbeiten (handeln) und gut leben – das gelingt nur als ausgewogene Kombination, so der Tenor.

Entertainment auf der Bühne

Mit dem deutschen Entertainer >>Oliver Pocher hatte sich die Veranstalter einen bekannten Namen und eine spitze Zunge für die Keynote gesichert. Schon im Vorfeld gab dieses kurze Video einen Vorgeschmack und wurde über die sozialen Netze breit geteilt. Einschätzung nach der Keynote? Versprechen eingelöst! 🙂

Breite Vielfalt – in Format und Inhalt

Im Laufe des Tages kamen Referenten, Aussteller und Besucher in entspannter, humorvoller Atmosphäre zu vielen verschiedenen Themen ins Gespräch. Das Programm unterteilte sich in vier Schwerpunkte „Marktplätze & Payment“, „Logistik & Internationalisierung“, „Shopsysteme & -tools“ sowie „Online-Marketing“ und wurde durch zusätzliche interatktive Format wie Workshops und Speaker Corners ergänzt und aufgelockert.

Einen interessanten Einblick seitens der Organisatoren vermittelt dieser >>Rückblick des Veranstalters, der OHN News, selbst. Hier kommen 5 Mitarbeiter mit sehr persönlichen Erlebnissen und Tageshighlights zu Wort.

Work-Life-Balance hautnah erleben

Auch war das Event-Motto „Work-Life-Balance“ weit mehr als ein Lippenbekenntnis und sondern ernst gemeint und fest im Tagesablauf verankert. Friseur, Schuhputzer, Massagesessel, Karikaturist und Tattoo-Artist stellten sicher, dass alle Teilnehmer sich entspannen und amüsieren konnten. Eine Herzensangelegenheit von Rockstar-Gastgeber Michael Atug. Er war im Vorfeld des Messe auch noch eine ganz körperbetonte Wette eingegangen: bis zum Event wollte Atug 10 kg Gewicht verlieren. 5000 Euro Spende für einen guten Zweck war es ihm wert. Der Händlerbund hielt dagegen … und verlor! Wie beim Boxkampf stieg Atug dafür auf der Bühne (nahezu) hüllenlos auf die Waage – und gab dem Event-Motto damit nochmal eine ganz wörtliche Lesart. 😉

Fazit

Unterm Strich hat uns das noch junge und in mancher Hinsicht unkonventionelle Format ehrlich überzeugt. Eingelöst wurde nicht nur aber vor allem das Versprechen, eine breitere Masse zu erreichen als typische Branchenevents. Dabei blieben die Themen sehr nah am Tagesgeschehen professioneller Händler. Aber zugleich rückten sie mit dem Motto in den Mittelpunkt, was bei vielen Fachmessen oft aus den Augen verloren wird: Dass E-Commerce und Digitalisierung neben einem breiten Geschäftsfeld vor allem auch nicht wegzudenkende Bausteine des Alltagserlebens geworden sind.

Autor

Kerstin Domin

Kerstin Domin bereichert seit 2016 als Key Account Manager das OXID Team mit ihren langjährigen Erfahrungen in Vertrieb und Beratung zu ITK-Softwarelösungen, internetbasierten B2B-Plattformen, E-Procurement und Services. Sie war 15 Jahre im Key Account Management der Siemens AG tätig, bevor sie die Position des Sales Director ITK Cloud bei der Bechtle AG übernahm. Zuletzt leitete die E-Health-Expertin das Partner- und Vertriebsmanagement Region Südwest der Deutsche Telefon Standard AG.

Gastblog: 3 Punkte, die im E-Mail-Marketing alles zulässig oder unzulässig machen

Seit Geltung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sind das E-Mail-Marketing und die Leadgenerierung für Marketiers nicht gerade einfacher geworden.
Es stellen sich jetzt Fragen wie „Über welchen Kanal darf ich den Lead kontaktieren?“, „Darf ich das Klickverhalten speichern?“ oder „Welche Daten kann ich für unser E-Mail-Marketing nutzen?

Kompliziert ist es auch, weil nicht nur das Datenschutzrecht zu beachten ist, denn parallel dazu gelten für deutsche Unternehmen außerdem das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) sowie das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) weiter.

Die Konsequenzen bei Verstößen sind dabei ganz unterschiedlich: Wer unbefugt Daten verarbeitet, unzulässige E-Mails verschickt oder unerlaubt Werbeanrufe tätigt, dem drohen nicht nur Bußgelder der Datenschutzbehörden nach der DSGVO wegen unzulässiger Datenverarbeitung. Er könnte auch unter anderem von Mitbewerbern, Abmahnvereinen oder Verbraucherschutzverbänden wettbewerbsrechtlich abgemahnt werden. Hinzu kommt, dass die Empfänger der E-Mails oder die Angerufenen ebenfalls zivilrechtlich Unterlassung verlangen und kostenpflichtig abmahnen können.

1. Auch Firmendaten können personenbezogene Daten sein

Die DSGVO gilt immer dann, wenn personenbezogene Daten verarbeitet werden. Dazu gehören zwar nach Art. 1 DSGVO und Erwägungsgrund 14 DSGVO nicht die Daten einer juristischen Person an sich (Beispiel: Name und Adresse der Beispielsfirma XY GmbH). Allerdings unterscheidet die Verordnung nicht zwischen personenbezogenen Daten aus dem Bereich B2C (Business-to-Consumer) oder B2B (Business-to-Business). Damit können grundsätzlich auch Daten von geschäftlichen Kontakten personenbezogen sein. Es muss aber ein sog. Personenbezug gegeben sein, d. h. eine natürliche Person hinter den Daten stehen. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Name einer Person in der E-Mailadresse verwendet wird.

2. Die Nutzung von Daten zu Werbezwecken benötigt eine eigene Rechtsgrundlage

Die Verarbeitung von Daten zum Zwecke der Kontaktaufnahme zu einem Interessenten, Kunden oder sonstigen Geschäftspartner erfordert entweder eine gesetzliche Grundlage oder die vorherige Einwilligung des Betroffenen:

Zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen auf eine Anfrage des Betroffenen hin oder zur Erfüllung eines Vertrags dürfen personenbezogene Daten bereits nach dem Gesetz verarbeitet werden, ohne dass es einer vorherigen Einwilligung des Betroffenen bedarf.

(Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO)

Beispiele:

  • jemand fragt per E-Mail nach einem Angebot;
  • über das Kontaktformular der Webseite wird ein Katalog bestellt;
  • eine Bestellung aus dem Onlineshop wird abgewickelt und der Käufer erhält die Bestell-Eingangsbestätigung, Auftragsbestätigung oder Rechnung per E-Mail.

Hier muss der Betroffene nicht jeweils erst gefragt werden, ob er mit der Speicherung seiner Daten einverstanden ist, damit seine Anfrage beantwortet oder seine Bestellung bearbeitet werden kann.
Allerdings dürfen die Kontaktdaten des Betroffenen nicht automatisch auch zu Werbezwecken gespeichert und später für die Leadgenerierung genutzt werden.

Sollen Daten von Interessenten und Kunden auch zu Werbezwecken genutzt werden, ist das nur mit einer speziellen Werbe-Einwilligung zulässig (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) oder es besteht ein überwiegendes berechtigtes Interesse des Unternehmens (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO):

Profiling und personalisierte Kundemails: wann eine spezielle Werbe-Einwilligung nötig ist.

Es gibt Fälle, in denen E-Mails ohne Einwilligung versendet werden dürfen. § 7 Abs. 3 UWG lässt das zum Beispiel unter bestimmten Voraussetzungen an Bestandskunden zu. Dann dürfen die Daten dafür auch nach DSGVO ohne besondere Einwilligung verarbeitet und auf Grundlage eines berechtigten Interesses verarbeitet werden.
Gleiches gilt beim Versand von Werbung auf dem Postweg, der ebenfalls nach § 7 UWG ohne Einwilligung des Empfängers zulässig ist.

Wie die Datenschutzbehörden das sehen, hat die Datenschutzkonferenz (DSK) im November 2018 in einer Orientierungshilfe (https://www.datenschutzkonferenz-online.de/media/oh/20181107_oh_werbung.pdf) veröffentlicht. Danach soll es zulässig sein, die aus eigenen Gewinnspielen oder Prospekt- und Kataloganfragen generierten Postadressen für die Direktwerbung ohne Einwilligung der Betroffenen zu nutzen (vgl. Ziffer 4.2).

Wer jedenfalls E-Mails an Interessenten verschicken will, nicht die Voraussetzungen für das Versenden an Mails an Bestandskunden nach § 7 Abs. 3 UWG erfüllt oder auch telefonisch mit Interessenten in Kontakt treten will, sollte dazu jeweils eine Einwilligung einholen. Dafür bieten sich die Kontaktformulare oder Bestell- und Registrierungsformulare an, in denen jeweils eine eigene Checkbox mit einem entsprechenden Einwilligungstext eingefügt wird.

3. Wer ganz rechtssicher sein will, holt für das Tracking eine Einwilligung ein

Wird das Öffnungs- und Klickverhalten des Empfängers getrackt, in einem Profil gespeichert und werden auf dieser Basis personalisierte E-Mail versendet, stellt sich die Frage, ob dafür eine Extra-Einwilligung eingeholt werden muss oder ob ein überwiegendes berechtigtes Interesse ausreichend sein kann.

Eingriffsintensivere Maßnahmen wie automatisierte Selektionsverfahren zur Erstellung detaillierter Profile, Verhaltensprognosen bzw. Analysen, die zu zusätzlichen Erkenntnissen führen, sprechen hingegen dafür, dass ein Interesse der betroffenen Person am Ausschluss der Datenverarbeitung überwiegt. In diesen Fällen handelt es sich um Profiling, das nicht mehr auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt werden kann und damit die Einholung einer Einwilligung vor der Datenverarbeitung erforderlich macht. Das Widerspruchsrecht des Art. 21 DSGVO reicht dann nicht aus.“

(vgl. Ziffer 1.3 der Orientierungshilfe)
  • Nach einer Gegenmeinung und auch nach der von uns vertretenen Auffassung spricht jedoch viel dafür, die bloße Analyse des Öffnungs- und Klickverhaltens auch ohne Einwilligung zuzulassen. Die DSGVO erkennt in Art. 21 Abs. 1 und 2 DSGVO ausdrücklich an, dass „Profiling“ zum Betreiben von Direktwerbung auch im Rahmen eines berechtigten Interesses nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO zulässig sein kann. Dort ist das Widerspruchsrecht des Betroffenen gegen Datenverarbeitungen auf der Grundlage eines berechtigten Interesses geregelt und das „Profiling“ wird dort explizit genannt.

„Die wirtschaftlichen Interessen eines Unternehmens und die damit zusammenhängenden Marketinginteressen sind als ein berechtigtes Interesse einzuordnen (vgl. Erwägungsgrund 47 DSGVO zum „Direktmarketing“). Gleiches muss daher für das Ziel gelten, möglichst passgenaue und auf die Interessen des Empfängers ausgerichtete Werbebotschaften versenden zu können. Eine Abwägung mit den Interessen des Betroffenen ergibt dann, dass diesem eher nur solche Informationen zugeleitet werden, die seinen Interessen entsprechen, womit der Belästigungsfaktor niedrig gehalten wird. Außerdem ist das Speichern des Öffnungs- und Klickverhaltens für den Betroffenen in einem Dateiprofil nicht überraschend, insbesondere dann nicht, wenn über das Tracking in der Datenschutzinformation umfassend informiert wird.“

(Art. 21 Abs. 1 und 2 DSGVO)

Es stehen sich damit zwei Meinungen gegenüber und ob eine Einwilligung für Tracking erforderlich ist oder nicht, wird irgendwann durch die Rechtsprechung geklärt werden müssen.

Wer möglichst risikolos vorgehen will, sollte der Auffassung der DSK folgen und auch für das Tracking eine spezielle Einwilligung des Betroffenen einholen. Der Einwilligungstext im Onlineformular bezieht sich dann mit einer ersten Checkbox auf die Einwilligung für den Empfang von Werbe-E-Mails nach § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG und mit einer zweiten Checkbox auf die Einwilligung zum Anlegen eines Profils mit dem Speichern des Öffnungs- und Klickverhaltens.

Wer der Gegenmeinung folgen möchte, muss eine detaillierte Interessenabwägung vornehmen, diese im Verarbeitungsverzeichnis des Unternehmens sorgfältig begründen und in der Datenschutzerklärung genauestens darüber informieren. Außerdem ist eine Opt-Möglichkeit zu implementieren. Es wird dann nur eine datenschutzrechtliche bzw. wettbewerbsrechtliche Einwilligung für die Verarbeitung der Namens- und Adressdaten zum Zwecke der Versendung von Werbe-E-Mails eingeholt, das Anlegen eines Profils mit dem Speichern des Öffnungs- und Klickverhaltens des Empfängers erfolgt dann aber auf der Grundlage eines berechtigten Interesses.

Diese Punkte und individuelle Fragen beantworten wir am 28.2. 2019 ab 11 Uhr persönlich und live im Webinar der OXID Academy
„Legal-Update: Rechtssicher mit Lead-Generierung und E-Mail-Marketing“.

Autor

>>Sabine Heukrodt-Bauer ist Sprecherin auf diversen Events und Kongressen der IT-Branche und Dozentin für IT-Recht an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie veröffentlicht regelmäßig Artikel zu aktuellen Themen im IT-Recht und E-Commerce und betreut seit über 10 Jahren für die INTERNET WORLD Business die Kolumne „E-Shop-Tipp“. Sie sitzt im Ausschuss „IT-Recht“ der Bundesrechtsanwaltskammer.

Mobile shopping auch im Laden

Gastblog: Megatrend Mobile Commerce. Tipps & Tricks für Online-Händler

Der E-Commerce ist im Wandel. Statt per Laptop oder Desktop-PC geht der Trend klar in Richtung mobiles Shopping: So haben drei Viertel der Europäer schon einmal das Handy zum Shoppen benutzt. Auf den Wandel ist noch nicht jeder Online-Shop-Betreiber vorbereitet. Das neue Whitepaper von PayPal „Erfolgreich im M-Commerce“ gibt einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen, Zahlen, Daten, Fakten – und zeigt Wege, wie Händler den Trend für Ihr Geschäft nutzen können.

Chatten, Nachrichten lesen, Selfies machen, shoppen – inzwischen gibt es kaum etwas, das sich nicht über unsere täglichen Begleiter Smartphones und Tablets erledigen lässt. Kein Wunder, dass das Shopping über mobile Endgeräte als der Wachstumstreiber im E-Commerce gilt. Inzwischen werden sogar 34% des Online-Umsatzes über Smartphones und Tablets generiert – ein Trend, der sich in den kommenden Jahren verstärken wird.

Fakt ist: Am Mobile Commerce (M-Commerce) führt kein Weg vorbei. Ein Viertel der Europäer kauft bereits zwei bis dreimal pro Monat mit dem Smartphone ein – sieben Prozent tun dies sogar jeden Tag. Also egal, ob Kunden Bücher, Musik, Lampen, Brillen, Kickertische oder Kontaktlinsen online kaufen – sie werden die Online-Shops zunehmend über ein Mobilgerät aufsuchen.

Megatrend mobile Shopping
Ob am Strand, auf der Couch oder in der Bahn – Shopping per Smartphone und Tablet boomt. Um vom Trend zu profitieren, müssen Händler genau wissen, welche Anforderungen Kunden an das mobile Shopping stellen.

Was für Kunden einen wachsenden Komfort verspricht, ist für so manchen Betreiber eines Online-Shops mit Fragen oder gar Unsicherheiten verbunden: Wie muss ich meinen Shop strategisch positionieren, um am Erfolg des Mobile Commerce teilzuhaben? Wie kann ich herausfinden, ob mein Online-Shop für mobile Geräte optimiert ist? Und lohnt sich eine App für mein Geschäft? So hat z.B. der OXID Kunde SCHIESSER diese Fragen für sich erfolgreich beantworten können. Nach dem letzten Relaunch unter der Prämisse „mobile first“ erreichte das Traditionsunternehmen satte 28% Umsatzsteigerung.

PayPal hat die wichtigsten Antworten und Fakten im aktuellen Whitepaper „Erfolgreich im M-Commerce“ zusammengestellt. Denn mit 19 Millionen Geschäftskunden weltweit und Zahlungen in Höhe von 155 Milliarden US-Dollar, die 2017 abgewickelt wurden, kennt der Zahlungsanbieter die Bedürfnisse der mobilen Shopper.

Lesen Sie im aktuellen Whitepaper, worauf Kunden beim mobilen Shopping Wert legen – und wie Sie sich darauf einstellen und mit den passenden Services punkten können. Wussten Sie zum Beispiel, dass 80% der Mobile-Shopper am liebsten zwischen 18:00 und 22:00 Uhr von zu Hause aus einkaufen? Oder dass den Händlern in Großbritannien laut Schätzungen jährlich Umsätze in Höhe von 7,5 Milliarden Euro entgehen, weil das Geschäft nicht auf mobiles Shopping ausgelegt ist?

Erfahren Sie außerdem, wie wichtig trotz des rasanten Wachstums das Thema Sicherheit ist oder wie ein responsives Design das Kaufverhalten der mobilen Shopper beeinflusst – und warum jetzt eine gute Gelegenheit ist, sich auf den Trend Mobile Commerce einzustellen und davon zu profitieren.

Zur PayPal Plus Erweiterung für OXID eShop, hier klicken!

Autor:

PayPal (Nasdaq: PYPL) setzt sich für die Demokratisierung von Finanzdienstleistungen ein. Damit sollen Menschen und Unternehmen die Möglichkeit bekommen, an der globalen Wirtschaft teilzunehmen und erfolgreich zu sein – basierend auf der Idee, dass der Zugang zu Finanzdienstleistungen Chancen schafft. Mit seiner offenen digitalen Bezahlplattform ermöglicht es PayPal seinen 254 Millionen aktiven Kontoinhabern, sich auf neue und leistungsfähige Art zu verbinden und Geschäfte zu tätigen –egal, ob diese online, auf einem mobilen Gerät, in einer App oder persönlich stattfinden. Durch eine Kombination aus technologischen Innovationen und strategischen Partnerschaften schafft PayPal bessere Wege, Geld zu verwalten und zu bewegen, bietet Auswahl und Flexibilität beim Senden von Zahlungen, beim Bezahlen und bezahlt werden. Die PayPal-Plattform inklusive Braintree, Venmo und Xoom steht in mehr als 200 Märkten weltweit zur Verfügung. Verbraucher und Händler können Geld in mehr als 100 Währungen empfangen, Geld in 56 Währungen auf ihr Konto abheben und in 25 Währungen Guthaben auf ihrem PayPal-Konto halten.

Press it again

Gastblog: Wie „babymarkt.de“ seinen Warenkorbwert um 10% steigern konnte

Den wichtigen Schritt der Spezialisierung hat OXID Händler babymarkt.de schon lange gemeistert. Über 100.000 Artikel umfasst das Sortiment des Baby- und Kinderausstatters, das in über 14 Onlineshops in 13 Ländern in Europa sowie in China, und offline in 6 Stores in NRW verkauft wird.

Als einer der wachstumsstärksten Shops im E-Commerce sah sich der deutsche Shop des Online-Versandhandel babymarkt.de, mit einer besonderen Herausforderung konfrontiert: Wie kann der Shop das enorme Wachstum weiter vorantreiben? Optimierungspotential wurde schnell identifiziert: der Bestell- und Bezahlprozess. Die beliebte Bezahlmethode „Rechnungskauf“ sowie einige weitere gängige Zahlungsverfahren standen bereits zur Verfügung.

Darüber hinaus gab es jedoch Optimierungspotential. Mehr Zahlarten und ein verbessertes Nutzungserlebnis sollten nicht nur Neukunden anziehen, sondern auch Kaufabbrüche vermeiden und so unter dem Strich für mehr Umsatz sorgen. Dafür mussten hohe Erwartungen erfüllt werden: An oberster Stelle standen eine intuitive und einfache Bedienung, die sowohl Desktop-basiert als auch mobil schnell und reibungslos zum Kaufabschluss führt.

Homepage von babymarkt.de

Die Lösung für ein smoothes Nutzererlebnis?

Auf der Suche nach einem Anbieter, der das gewünschte Portfolio an Bezahlmethoden und Know-how in der Optimierung der Customer Journey mitbringt, fiel die Entscheidung auf Klarna. Mit der „smooothen“ Komplettlösung „Klarna Checkout“ können Händler die beliebtesten Bezahlmethoden des jeweiligen Markts mit nur einer Integration für alle Endgeräte anbieten. Neben Klarnas eigenen Zahlungsarten – Sofortüberweisung, Lastschrift, Rechnungs- und Ratenkauf – beinhaltet das auch Verfahren anderer Anbieter wie Visa oder Mastercard. Einen ersten Testdurchlauf führte der Online-Fachhändler im österreichischen Markt durch. Direkt im Anschluss an den reibungslosen Roll-out in Deutschland wurden die vorhandenen Checkouts in den Online-Shops der anderen Märkte überarbeitet. Zusätzlich bekam babymarkt.de Experten zur Seite, die einen optimalen After-Sales-Service ermöglichten. Innerhalb von nur drei Monaten konnte babymarkt.de so seinen Online-Shop deutlich optimieren.

Mobile Shopping mit Check-Out Prozess bei babymarkt.de

Ergebnisse: bessere Usability und zufriedene Kunden

Im Ergebnis konnte babymarkt.de seinen Bestell- und Bezahlprozess verschlanken sowie die Usability und Customer Journey verbessern, was sich positiv auf Warenkorbwert, Conversion und Kundenzufriedenheit auswirkt. So ist der Warenkorbwert von babymarkt.de um rund 10 % gestiegen und die Abbruchquote um 5 % gesunken. Zudem konnte der Kundenservice deutlich entlastet werden, denn alle Anfragen rund um Zahlungen und Gutschriften bearbeitet Klarna direkt selbst. Die zum Checkout gehörende Prefill-Funktion erkennt Nutzer wieder und füllt auf Wunsch sämtliche Daten in den Bestellformularen automatisch aus. Dadurch wird der Bezahlprozess im Idealfall auf nur einen Klick verkürzt – und das zeigt Wirkung: babymarkt.de-Kunden ohne Prefill-Funktion haben eine Wahrscheinlichkeit von 41 % den Kauf abzuschließen. Bei Kunden mit Autovervollständigung sind es 61 %. Damit erhöht die PrefillOption die Wahrscheinlichkeit für einen Kaufabschluss um bis zu 50 %.

Wohlfühlambiente für den Kunden bei babymarkt.de

Gemeinsam wollen die Partner weitere Potenziale identifizieren, um die Bezahlmethoden auch in Zukunft weiter zu optimieren und diese personalisiert auf die Kunden zuzuschneiden.

Zur vollständigen Case Study, hier klicken! Mehr zur OXID Klarna Integration, hier lesen!

Bei Fragen wenden Sie sich an Ihren OXID Ansprechpartner, Markus Tarasow unter [email protected].

Autor:

Michaela Baumer ist Partner Marketing Manager bei Klarna und interessierte Beobachterin innovativer Marketingaktivitäten und Trends im E-Commerce. Die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau konnte die in vielen Jahren gesammelten Erkenntnisse aus der Praxis später an der Hochschule in München und London theoretisch überprüfen. Heute setzt sie globale Kampagnen mit Partnern des schwedischen Payment Anbieters um.

E-Mail Marketing am Valentinstag

Gastblog: So holen Sie mit E-Mail Markting die Valentinstag-Liebhaber und -Muffel ab

Der Valentinstag trifft auch in Deutschland bei vielen Konsumenten mitten ins Herz und ist gerade für den E-Commerce ein starker Umsatz-Booster. Seine Liebe kann man am 14. Februar natürlich auch anders als durch Geschenke bekunden. Dennoch ist der Valentinstag für jeden 5. Deutschen ein willkommener Anlass, seinen Liebsten mit etwas Gekauftem zu beschenken.

Doch Achtung, der Tag der Liebenden weckt nicht bei jedem eine romantische Kauflust. Sicher, die einen geraten ins Schwärmen und freuen sich auf den Tag der Verliebten und Liebenden und die anderen …? Ja, was ist mit all den anderen? Also mit den unzähligen Singles und den Valentinstag-Muffeln, die per se gegen den “Valentins-Konsumtag“ sind?
Jetzt gibt es eine gute Nachricht: Sie können mit einer Valentinstag-Kampagne der etwas anderen Art auch diese Zielgruppe am Valentinstag erfolgreich durch E-Mail Marketing erreichen!

Machen Sie mit Ihrer Valentinstag-Kampagne auch diejenigen glücklich, die sich an so einem Tag am liebsten verkriechen oder den Valentinstag ganz aus dem Kalender streichen würden.

Valentinstag bei Rewe
Verlangt Eigeninitiative: Tipps zum Selbstgestalten des Valentinstages bei Rewe

Wir zeigen Ihnen, wie Sie beide Zielgruppen mit zwei unterschiedlichen Newsletter-Kampagnen am Valentinstag erreichen können.

So finden Sie Ihre Zielgruppe

Sie werden evtl. bereits wissen, welcher Ihrer Abonnenten männlich oder weiblich ist, und vielleicht auch das Alter kennen. Doch wer ist ein Valentins-Liebhaber und wer ist ein Valentinstag-Muffel?

Mithilfe eines A/B Tests versenden Sie z.B. vorab eine Valentins-Ankündigung mit zwei unterschiedlichen Betreffzeilen. Eine für die Valentins-Liebhaber und eine für die Singles und Valentins-Muffel. Anhand der Öffnungsraten können Sie dann entscheiden, ob Sie auf die romantische Valentins-Kampagne setzen oder lieber die Singles und Valentinstag-Muffel ansprechen möchten.

Sollten Sie Ihre Zielgruppe noch nicht genau kennen oder mit einer Vorab-Mail nicht segmentieren können, schauen Sie sich die Öffnungsraten aus den letzten Jahren zum Valentinstag an. Entscheiden Sie dann, ob Sie mit Ihrer Valentinstag-Kampagne die Liebenden erreichen oder dieses Jahr mutig gegen den Strom schwimmen möchten.

Nur die Liebe zählt! Der Valentinstag für Verliebte

3 romantische Newsletter-Aktionsideen zum Valentinstag:

• Du bist zum Vernaschen süß! Überraschen Sie Ihre Kunden und verschenken Sie bei jeder Online-Bestellung ein bisschen Liebe. Von hübsch verpackten Schoko-Herzen, über rosa Pralinen bis hin zu süßen Macarons ist alles möglich.

• Wenn es nach Liebe duftet. Bieten Sie z.B. alle rosafarbenen oder roten Parfümflakons in Ihrem Online-Shop zum Valentinstag-Rabatt an. Oder den zweiten Valentinstag-Duft zum halben Preis. Es können auch Lippenstifte für den perfekten Valentinstag-Kuss sein.

• Das perfekte Valentinstag-Dinner. Die Last-Minute-Geschenkidee mit dem Gutschein zum Ausdrucken. Bieten Sie Ihren Abonnenten Online-Gutscheine sowie spezielle Lebensmittelproduktkörbe und -boxen für den romantischen Gaumenschmaus zu Hause an.

3 romantische Betreffzeilen, die ins Herz treffen:

• Zuckersüße Valentinstaggeschenke unwiderstehlich günstig!
• Love is in the air! Dein zweiter Valentinstag-Duft zum halben Preis!
• 20% auf alle Valentinstag-Dinner Produkte für Verliebte.

Fazit 1: Mit Ihrer E-Mail Kampagne treffen Sie mit Sicherheit ins Herz. Denn Liebe kann man sich vielleicht nicht erkaufen, aber mit Liebe etwas Schönes verschenken geht immer. Und einen persönlichen Liebesbrief können sich die Liebenden ja immer noch schreiben. 😉

Valentinstag bei Blume 2000
Der Klassiker: Zum Valentinstag Duftendes von Blume 2000

Gegen den Strom! Der Valentinstag für Singles und Valentinstag-Muffel

3 Aktionsideen, die bei Singles und Valentinstag-Muffeln ankommen

• Das ist dein Verwöhntag! Geben Sie Ihren Kunden 10 Verwöhn-dich-Tipps mit passenden Produktempfehlungen z.B. aus dem Kosmetik- und Wellnessbereich. Von Pflegeprodukten, über Badezusätze oder Massage-Artikel bis hin zum Saunabesuch ist alles möglich.

• Gegen den Strom-Tag! Motivieren Sie Ihre Abonnenten, sich selbst zu beschenken. Ganz nach dem Motto: Belohne Dich selbst mit deinem Lieblingsteil. Bieten Sie hierzu besondere Produkte zu Loveyourself-Preisen an.

• Genug vom Valentinstag? Bieten Sie Ihren Kunden eine Rabatt-Aktion an, die sie den Valentinstag vergessen lassen. Z.B. 15%, die Sie auf andere Gedanken bringen. 20 Dinge, die Ihnen an diesem Tag Freude bereiten können. Diese Produkte helfen Ihnen, den Valentinstag zu überstehen.

3 Betreffzeilen, die Singles und Valentintags-Muffel ansprechen

• V für Verwöhntag-Rabatte, die Ihr Herz höherschlagen lassen.
• Nervt dich der Valentinstag? Dann gönn dir was Gutes.
• Vergiss den Valentinstag mit 20% auf deine Herzenswünsche.

Fazit 2: Mit dieser Newsletter-Kampagne, sorgen Sie auch bei Singles für Begeisterung. Denn Shoppen macht zwar nicht glücklich, sorgt aber für schöne Glücksmomente. Besonders an einem Tag wie Valentinstag.

Auf die Herzen, fertig los!
Versüßen Sie Ihren Abonnenten und Kunden mit einer verführerischen Newsletter-Kampagne den Valentinstag mit unwiderstehlichen Angeboten und Aktionen.

Zum Newsletter-Modul von Cleverreach® für OXID eShop hier entlang!

Autor:

Morny Russell arbeitet im Marketing beim E-Mail-Software Anbieter CleverReach® in Rastede. Als kreative Textjongleurin und Über-den-Tellerrand Guckerin verfasst Sie Texte rund um das Thema E-Mail Marketing. Davor war sie viele Jahre als Autorin und Redakteurin für verschiedene TV-Produktionsfirmen wie der Brainpool TV GmbH in Köln und der Constantin Entertainment in München, in der TV-Unterhaltungsbranche tätig. In ihrer Freizeit ist sie bekennender Foodie und leidenschaftliche Instagrammerin.

Wie zufrieden sind Onlinehändler mit dem Weihnachtsgeschäft

Sehr gutes Weihnachtsgeschäft 2018 für OXID Händler

Die Vorweihnachtszeit ist ja bekanntlich eine der wichtigsten im ganzen Jahr für Einzel- und Online-Händler. Der Händlerbund befragte 2018 bereits im vierten Jahr in Folge knapp 400 stationäre und Online-Händler. 68 Prozent dieser Teilnehmer rechneten vor Weihnachten mit einem Umsatzplus für das Amazon und Ebay mittlerweile für 81 Prozent der Befragten die wichtigsten Verkaufskanäle darstellte.

Der Einzelhandel, so der HDE (Handelsverband Deutschland), könne mit Umsätzen von erstmals über 100 Milliarden Euro rechnen, was Statista bestätigt.

Auch Amazon hat laut der etailment (Warum Edeka Patchull Alibaba fürchten muss) das beste Weihnachtsgeschäft seiner Geschichte erlebt. „Mehrere zehn Millionen Kunden weltweit starteten eine Prime-Probemitgliedschaft oder eine bezahlte Prime-Mitgliedschaft, um etwa vom kostenlosen Premiumversand oder den exklusiven Shopping- und Entertainment-Vorteilen zu profitieren,“ zitiert das Digital Commerce Magazin eine Amazon Unternehmensmeldung. Und weiter: „Aus den zwölf deutschen Logistikzentren gingen in der Zeit vor Weihnachten Pakete an Kunden in 134 Länder…“

Ertragsreiche Zeiten also für den Handel. Wir wollten wissen,

Wie sieht das Weihnachtsgeschäft eigentlich bei OXID Online-Händlern aus?

Die Frage, „Wie zufrieden sind Sie mit dem Weihnachtsgeschäft?“ konnten über 80 Prozent mit sehr zufrieden oder zufrieden beantworten.

80 Prozent aller OXID Händler sind mit dem Weihnachtsgeschäft zufrieden oder sehr zufrieden.

71 Prozent der befragten Händler machten bis zu 25 Prozent ihres Jahresumsatzes im Weihnachtsgeschäft. Knapp 30 Prozent sogar zwischen 26 und 50 Prozent ihres Jahresumsatzes.

Über 70 Prozent erwirtschaften im Weihnachtsgeschäft bis zu 25 Prozent ihres Jahresumsatzes.

62 Prozent der OXID Händler konnten im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung des Umsatzes feststellen. Nur 14 Prozent mussten einen Umsatzrückgang hinnehmen und 24% stellten keine Veränderung fest.

Über 60 Prozent aller Händler erreichen eine Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr.

Unter den größten Herausforderungen stand für OXID Händler die Performance des Shops mit fast 50 Prozent, gefolgt von Personalkapazitäten, um das Geschäft überhaupt abwickeln zu können.

Für fast 50% ist die Performance im Shop die größte Herausforderung im Weihnachtsgeschäft.

Dass 28 Prozent der OXID Händler das Retourenmanagement als Herausforderung wahrnahmen, deckt sich in etwa mit den Ergebnissen der Umfrage des Händlerbundes. 34 Prozent nannten dort das Retourenmanagement als zweitgrößte Herausforderung, wobei die Logistik mit über 80 Prozent deutlich das größte Problem darstellte. Dieses entwickelt sich von Jahr zu Jahr als immer größerer Unsicherheitsfaktor im Weihnachtsgeschäft.

OXID Händler haben ein sehr gutes Ergebnis im Weihnachtsgeschäft 2018 eingefahren

Das Fest der Liebe ist und bleibt im B2C-Segment der Umsatztreiber. In Sachen Performance können wir nur raten, sich bereits in den Sommermonaten entsprechend auf den Ansturm im Shop vorzubereiten. Unser Whitepaper „Maximale Onlineshop-Performance“ gibt wertvolle Tipps & Tricks, wo man den Hebel für Performance unter Hochlast setzen kann, um genau dann – wenn es brummt – das Geschäft erfolgreich abwickeln zu können.

Um im neu gestarteten Jahr bereits an das nächste Weihnachten zu denken, ist es vielleicht noch etwas früh. Händler, die jedoch schon mal ihre Möglichkeiten auf noch mehr Umsatz ausloten möchten, empfehlen wir unser nächstes kostenfreies Webinar: „Storytelling & KI funktioniert im Content Commerce“. Ein Thema, das Shopbetreiber aktiv vorantreiben sollten, um noch mehr aus dem Shop herauszuholen und eine gute Customer Experience für sich zu nutzen. Allen OXID Kunden wünschen wir ein hervorragendes Jahr 2019. Viel Erfolg.

Autor:

Nicole Lipphardt OXID eSales AG

Nicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

20 Jahre E-Commerce Dynamik

Wie plant man Erfolg in einem (großen) Markt, der sich ständig verändert?

2018 erwarten wir einen Gesamtumsatz im digitalen Handel allein im B2C Commerce von knapp 64 Milliarden Euro (Statista) in Deutschland. Das ist Rekord. Mal wieder.

Der dt. E-Commerce wächst exponentiell und als einziges Handelssegment seit 20 Jahren 2-stellig.

(Statista)

Im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte sind die E-Commerce Umsätze Jahr für Jahr zweistellig gewachsen. Was man dabei gern vergisst:
dies geschah nicht als von Beginn an absehbare Kumulation oder als ein gesteuerter Schritt-für-Schritt-Transfer des Einkaufsalltags ins Web. Und positiv bewertet wurde dieses nahezu lineare Wachstum auch nicht.

So selbstverständlich und fast schon zwingend uns diese Entwicklung der Digitalisierung des Handels heute auch erscheinen mag; die Erfolgsgeschichte des E-Commerce wurde nicht nur lange angezweifelt, sondern ist bis heute von einem moralisierenden Unterton begleitet.
À la: ‚Toll, dass ihr wachst, aber ihr wisst schon, dass andere deswegen sterben!
Als sei Handel per Definition auf einen Kanal festgelegt – den stationären natürlich – und stehe nicht etwa das veränderte Bedürfnis der Kunden im Zentrum des digitalen Wandels. So mancher stationäre Einzelhändler glaubt noch, ein zufälliger und umkehrbarer Digitalhype locke die Menschen vor den Bildschirm statt durch die Ladentür. Und eine Umkehr wäre ihnen das Allerliebste.

Dabei sind 20 Jahre eine wirklich lange Zeit, um sich an einen Wandel zu gewöhnen. Entscheidende Jahre, in denen sich heutige Riesen wie Amazon immer wieder neu erfanden und ihr Gesamtmodell perfektionierten. 1998 war das Jahr in dem Amazon – nachdem es seinen IPO hingelegt hatte – auch in Deutschland startete und sich anderen Warengruppen als Büchern öffnete.

Aber selbst damals kam der Online-Umsatz nicht urplötzlich aus dem Nichts, sondern wurde nur nicht ernst genommen. Was für eine enorme Marktgewalt sich aus „diesem Internet“ entwickeln könnte, war auch dann noch nicht ansatzweise gesellschaftliches Thema, als es 1998 im Prinzip schon jedem zugänglich und in der öffentlichen Wahrnehmung etabliert war.

Blast from the Past: „Online sein“ vor 20 Jahren

Dieser Tweet bringt in bester „Show-don’t tell“-Manier in Erinnerung, wie suspekt „Online“ schien und wie distanziert diskutiert wurde. (Dieser Beitrag stammt wohlgemerkt aus einem Jugendmagazin für Computer- und Videospiele!)

Das war 1998, als der digitale Handel im Konsumentenbereich überschaubare aber dennoch nicht zu verachtende 1,5 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftete. (Zum Vergleich ein aktuelles „offline“ Beispiel: Für dieselbe Summe stattet die London Underground gerade die Piccadilly Line mit 94 neuen Züge von Siemens aus.)

2018 hat sich dieses Volumen mit knapp 64 Mrd. Euro nicht nur vervierzigfacht, sondern wird parallel begleitet von einem sprunghaften Wachstum im B2B Bereich, das für 2018 auch auf etwa 40 Milliarden Euro geschätzt wird (Statista).

Von 1.5 auf knapp 64 Mrd. € – in 20 Jahren hat sich allein der B2C E-Commerce Umsatz in Deutschland vervierzigfacht. (>>Quelle: OXID eSales)

Ob man die Digitalisierung mit Begeisterung oder Besorgnis betrachtet: es steht außer Frage, dass der digitale Handel ein wirklich großes Rad dreht. Und wer als Unternehmen an diesem Erfolg teilhaben möchte, muss mindestens genauso schnell mit dem Markt mitwachsen. (Beziehungsweise schneller, wenn Marktanteile nicht nur gehalten sondern sogar gewonnen werden sollen.)

Doch wie gelingt dies? Welche Faktoren haben dieses Marktwachstum möglich gemacht? Und wie stellt man sich als Onlinehändler darauf ein?

Mal wieder ein Jahresrückblick – Erfolg dank Trends?

Zum Ausklang des alten und Beginn des neuen E-Commerce-Jahres kann man ihnen nicht ausweichen: den alljährliche Trendschauen. Was lief gut, was verlor an Bedeutung und was beweist in den kommenden Monaten Hypepotential? Kein Newsletter, kein Magazin, kein Blog kommen ohne diese feste Größe in der Redaktionsplanung aus.

In Verbindung mit dem beachtlichen Marktwachstum sieht die Begeisterung für Trends und Hypes nach einer vielversprechenden Tatik aus. Wenn die Dynamik sich rasant entwickelt, mischt man am besten dort mit, wovon alle reden – oder nicht?
Fakt ist: Die Zahlen haben sich beeindruckend entwickelt. Aber während das Umsatzwachstum kontinuierlich anstieg, galt das für Trends nicht unbedingt. Nehmen wir bespielsweise den mobilen Touchpoint als Checkout („M-Commerce“ nannte man es eine zeitlang).

Nichts hat die flächendeckende Digitalisierung aller Bevölkerungsschicten und Alterstufen so vorangetrieben wie das Smartphone. Doch die Vorstellungskraft und Bereitschaft, mobil einzukaufen, drängte schon lange vorher in den Markt.
Vor 18 Jahren begleitete ich in einer Kommunikationsagentur den Markteintritt von mobilen Bezahlkonzepten. Die Idee, bargeldlos mit dem Handy zu bezahlen, hat uns damals schon elektrisiert. (Der große Durchbruch der Smartphones gelang erst 2007 mit dem iPhone.)
Paybox, Payitmobile und andere Pioniere von damals, sind seitdem gänzlich verschwunden oder in der Bedeutungslosigkeit versunken. Seit einigen Jahren hat sich Bezahlen mit Swipern oder nativen Apps wie von Paypal etabliert. Mit dem jüngsten Markteintritt von Apple Pay darf man nun allmählich von einem massiven Anstieg der Nutzung ausgehen. 16 Jahre liegen dazwischen. 16 Jahre in denen man diesen Trend gut und gerne auf die lange Bank schieben konnte.

„Die Digitalisierung“ ist kein Eisberg – Erfolg erklären mit Modellen?

Das Eisberg-Modell von Paul Watzlawick hat eine steile Karriere hinter sich. Ursprünglich entwickelt für zwischenmenschliche Kommunikationssituationen wird es mittlerweile auf vielfältigste Szenarien und mehr oder weniger verwandte Gebiete angewandt – auch auf die Digitalisierung und Digitalisierungsprojekte.

Plausibel, zugänglich, Botschaft sofort erfassbar – das Eisberg-Modell hat zurecht viel Fans.

Der Eisberg hat aber auch, wie alle Modelle, das Problem, dass er auf alles ein wenig, aber auf nichts perfekt passt. Während wunderbar klar wird, dass vieles ungewiss und gerade zu Beginn unüberschaubar ist. Wird zugleich mit diesem Bild eine gefährliche Illusion erzeugt: der Eindruck, dass, wenn wir den Eisberg nur von vornherein sehen könnten (bspw. durch Tauchen), wir ihn problemlos erkennen und sofort in den Griff bekommen könnten. Das ist ein Trugschluss: denn unausgesprochene Glaubenssätze sind genauso wenig im Vorfeld zu erkennen, wie der weitere Verlauf des digitalen Wandels.

Nehmen wir ein typisches Beispiel digitalen Wandels: Einführung eines Online-Vertriebskanals im Unternehmen. Zunächst denkt man, mit dem Aufsetzen einer E-Commerce Plattform ist es getan (Spitze des Eisbergs). Dann merkt man, dass bisherige IT-Strukturen auch davon betroffen sind wie PIM, CRM, ERP, CMS… (man taucht allmählich unter die Oberfläche und erkennt, dass da noch mehr Eis wartet) und schließlich realisiert man, das Produktion, Portfolio, Kommunikation ja die gesamte Firmenkultur ganz genauso davon betroffen ist (Erkenntnis: der Eisberg ist unter Wasser viel, viel größer als über der Oberfläche zu erkennen war).

Der Trugschluss ist nun zu glauben, dass man die großen Ausmaße des Projekts eben von vornherein einmal komplett in Augenschein hätte nehmen müssen. Dann hätte man von Anfang alles im Blick gehabt und später keine Überraschung. Und genau das ist falsch, das stimmt nicht! Denn der digitale Wandel ist nicht statisch, sondern – wie der Name schon sagt – ein Prozess! Erst während man den Wandel begleitet und erlebt, bilden sich die Veränderungen heraus. Sie stehen nicht von vornherein fest. Mit einem neuen Kanal, entwickelt sich eine neue Zielgruppe, eine neuer Kommunikationsbedarf, neue Business Katalysatoren und neue Produkte und Services. Man kann dies nicht von Tag 1 festlegen, sie bilden sich heraus und werden von denen, die den Wandel mitgehen, erschaffen.

Rinding the wave: Anforderungen an E-Commerce Player

Wenn man also nach einem geeigneten Gleichnis für den digitalen Wandel (des Handels, eines Geschäftsmodell, des Nutzerverhaltens) sucht, dann eignet sich dafür statt des Eisbergleichnisses viel besser die Welle.

Im Modell der Welle ist eine ständige Dynamik der Umwälzung und des Neuentstehens fest und unveränderbar enthalten. Sie bewegt sich kilometerweit über Wasser und verändert dabei ständig die Form. (So wie sich der Wunsch und praktische Ideen, mobil zu bezahlen über 16 Jahre kontinuierlich da waren sich über die Zeit aber verändert haben.)
Zudem – ist der auf der Oberfläche sichtbare Wellenkamm nur ein kleinerer Teil der Welle und eher Wirkung als Ursache. (Das Mobiltelefon haben wir alle seit Jahren in der Tasche.)

E-Commerce Wachstum: die Kraft der Welle
Eine Welle bricht sich Bahn. Die Gischt und der Wellenkamm sind sichtbar, aber das, was die Bewegung vorantreibt, passiert unter Wasser; wie beim Digitalen Handel.

Die antreibende Kraft und der Großteil der Bewegung passiert unter der Oberfläche.

So wie sich das mobile Bezahlen nicht aus sich selbst speist, sondern von vielen Faktoren abhängig ist, gilt dies ebenso für andere Digitalisierungszenarien. Technologie, Marktbegleiter, Konsum, Budgets, Werte, Lebensumfeld und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, Fähigkeiten und Kompetenzen müssen in geeigneter Konstellation zusammentreffen, damit aus einem Trends nachhaltiges Wachsum entsteht.

Erfolg durch Fokus? -Was ist eigentlich „Kerngeschäft“?

 

Die interessanten Lehrstücke der letzten 20 Jahre E-Commerce sind diejenigen Beispiele, in denen Entwicklungen zwar aufgegriffen aber nicht ernsthaft oder nicht weitreichend genug implementiert wurden. Dass bei einer schwer vorhersagbaren Entwicklung Experimente notwendig sind, ist den Meisten klar. Aber wann ein Experiment gescheitert ist, oder ob man gerade dann die nächste Stufen zünden muss, bleibt ein großes Rätsel – oder eine hohe Kunst. Das Gefühl für den richtigen Augenblick, genannt „Kairos“ (nach seinen altgriechischen Meistern).

Tatsächlich sind viele unterwegs auf der Strecke geblieben, nicht weil, sie sich der digitalen Entwicklung gänzlich verschlossen hätten. Sondern häufig, weil sie versucht haben sich treu zu bleiben und damit auf das falsche Pferd gesetzt haben. Zu früh oder zu spät aktiv geworden sind. Für wie viele Unternehmen war der beliebte Management-Klassiker sich „auf das Kerngeschäft zu konzentrieren“ eigentlich das Todesurteil? (aktuell begründet so etwa Condé Nast das Einstampfen eines neuen thematischen Zweigs ihres Verlagsportfolios)

Vor einem Jahr haben wir bei OXID mit den Schwerpunkt Katalog-Versandhandel ein Schlaglicht auf ein Medium gesetzt das nur vermeintlich ein eigenes Geschäft ist. (Ein Überblick über gute Beispiele hier, und der Nachruf auf den dann prompt im Sommer eingestellten Otto-Katalog hier.) Rückblickend ist klar: der Katalog als Kanal hat Zukunft, aber er ist kein „Kern“. Katalog allein ist kein Geschäftsmodell.

Erfolgstipp: Kenne deinen ‚Gegner‘ – und reiche ihm die Hand!

Der Blick – quasi sich als Gegenprobe – auf die vergangenen 20 Jahre von Google zeigt es in beispielloser Klarheit: Statt das Kerngeschäft „Suche“ zu eng und rückwärtsgewandt zu zementieren, wird „Sichtbarkeit für den User“ immer wieder neu definiert. Suchalgorithmen brauchen Plattformen, Browser fürs Web, Speaker für den physischen Raum und viele weiteren Touchpoints, mit denen sich der Kunden gern und häufig beschäftigt.

20 Jahre Sichtbarkeit: Wie Google sich mit dem Wandel aufstellte.

„Digitalisieren heißt Feindbilder aufzugeben“, so fasste es Karin Stäbler, Geschäftsführerin von Reich Online und treibende Kraft hinter der Digitalisierung der Calida Group, im Sommer dieses Jahres zusammen.
Im Zentrum steht immer der oder die Kundin mit ihren Bedürfnissen, die zu bedienen sind. Und das darum entwickelte Geschäftsmodell ist nur Mittel zum Zweck und darf nicht unverrückbar sein. (Das ganze Video-Interview auf der OXID Commons 2018 fnden Sie unten.)

„Zusammenrücken, um dem Kunden das zu  bieten, was er braucht.“

Karin Stäbler, CALIDA, im Juni 2018 auf der OXID Commons.

 

 

Fazit: Erfolgstraining? „Watching the waves“

Agil bleiben, sich anzupassen und zu experimentieren, sind der einzige Weg zum Erfolg und zugleich niemals eine Erfolgsgarantie. Es gehört mehr dazu.

Geschäftsmodelle werden nicht einfach ‚ins Netz gehoben‘. Produkte werden nicht einfach digitalisiert. Sondern: Es werden zum Teil bekannte, zum Teil aber auch ganz neue Bedürfnisse des Kunden mit digitalen Maßnahmen erfüllt. Es ist nicht das mobile Bezahlen an sich. Und auch nicht die Möglichkeit des Personalisierens durch Machine Learning. Diese Bedingungen und Möglichkeiten sind schon lange da. Wie die Welle auch. Es ist der richtige Augenblick für den Wandel, der über Erfolg und Misserfolg entscheidet. Und die Fähigkeit, diesen richtigen Augenblick zu erkennen.

Übung macht den Meister. Und wie beim Surfen hilft es auch im Handel, viele Wellen gesehen und sich vorbereitet zu haben, um im nächsten günstigen Moment zur Stelle zu sein. Insofern haben die alljährlichen Trendschauen vielleicht doch ihren Sinn. „Watching the waves“ nennt es der Surfer. Eine schöne und wichtige, vorbereitende Aufgabe. Aber man muss die Welle auch reiten wollen. Vom Zuschauen allein, kommt keine Meisterschaft.

Watching the waves… (Foto: C.Helbing, privat.)

Um im Surfer-Bild zu bleiben, könnte man noch ergänzen: niemand kann alle Wellen reiten.
Aber die, die man wirklich mitnehmen will, muss man zwingend im richtigen Augenblick erwischen.

 

 

Autor:

Caroline Helbing, OXID eSales

 Caroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce tätig, seit 2007 beim Freiburger Open Source E-Commerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Customer Experience“. Sie ist in E-Commerce Jurys und als Speakerin aktiv, und teilt ihr Wissen regelmäßig als Referentin in der OXID Academy.