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Frische Impulse für Ihr Business

OXID Commons: Pflichttermin für E-Commerce-Enthusiasten

Auftakt Serie #oxcom18

Die Commons ist für OXID Mitarbeiter immer etwas ganz Besonderes. Schon lange vor dem großen Tag – dieses Jahr am 14. Juni 2018 – wirft das Ereignis seine Schatten voraus. Da wird lange im Voraus überlegt, geplant, nachgedacht und nach pfiffigen Ideen gesucht, wie man die bevorstehende OXID Commons zur besten aller Zeiten machen könnte. Und auch die Community und Partner fiebern auf das Event hin.

Bereits im Herbst 2017 stand kein geringerer als Erlebnisexperte, Buchautor und Unternehmer mit Visionen – Jochen Schweizer – als Keynote Speaker fest. Jochen Schweizer ist für die Commons wie der passende Deckel zum Topf. Als erfolgreicher Onlinehändler kennt er die Nöte der Shopbetreiber und weiß, worauf es ankommt. Als Abenteurer hat er den Mut, einfach mal aus dem Alltag auszubrechen und sich neue Blickwinkel zu erarbeiten. Und als Ex-Juror in „Die Höhle der Löwen“ hat er ein Gespür dafür, wann man investieren sollte oder besser doch nicht. Wertvolle Erfahrungen, die für die OXID Commons Besucher in ihrer Eigenschaft als Shopbetreiber, Unternehmer, OXID Partneragenturen, Technologie-Anbieter, Dienstleister und Community höchst interessant sein dürften.

Jochen Schweizer auf der Internet World EXPO

 

Werden Sie Speaker auf der OXID Commons

Wer sich zum illustren Rednerkreis um Jochen Schweizer und Roland Fesenmayr gesellen möchte, hat bis zum 30. März noch die Möglichkeiten als Sprecher das Programm aktiv mitzugestalten. Thematisch dreht sich alles rund um das Motto „Handel für eine digitale Welt!“. Teilen Sie Ihr Wissen mit hunderten erwarteten E-Commerce-Begeisterten. Ihrem Themenschwerpunkt sind dabei keine Grenzen gesetzt. Also, reichen Sie schnell Ihr Abstract ein.

Sprecher werden auf der OXID Commons

Warum „Handel für eine digitale Welt“?

Wir kommen nicht umhin, den gesellschaftlichen Wandel immer deutlicher wahrzunehmen, der sich aus der Digitalisierung ergibt und mit dem Händler, Hersteller und Unternehmen aller Art und Branchen sich auseinandersetzen müssen. Die Zeiten des „digitalen Handels“ sind vorbei. Die Digitalisierung der Gesellschaft hat ihn – der einst Wegbereiter war – längst überholt. Es geht also für den stationären Händler und den Shopbetreiber um nichts Geringeres, als sich in einer zunehmend digitalen Welt neu zu erfinden und den Kunden dort abzuholen, wo dieser sich mit traumwandlerischer Sicherheit aufhält: Online, auf allen Kanälen, auf allen Endgeräten (auch jenseits des Smartphones), überall und zu jederzeit. Wie hierfür zukunftsfähige Konzepte aussehen? Das wird die OXID Commons unter anderem zeigen.

 

Brain Juice für den Onlinehandel

Neben der bewährten und immer gut besuchten Operations Stage – auf denen die Speaker die To Dos und Best Practices eines Shopbetreibers beleuchten – bieten wir 2018 die Innovation Stage an. Hier gibt es E-Commerce-Strategie satt. Und Entscheider und Interessierte erfahren, welche Rolle die neuen Trends Voice Interfaces, Chatbots, Virtual Reality, Wearables, das Internet of Things und Industrie 4.0 im Handel bereits spielen oder noch spielen werden. Die ebenfalls beliebte Technik Stage ist wie immer fester Bestandteil der Konferenz und wird mit spezifischen Entwicklerthemen angereichert, die die Community im Vorfeld selbst bestimmen kann. Wir arbeiten also an einem starken, vielseitigen und abwechslungsreichen Programm. Hier soll jeder Besucher für seine Bedürfnisse das Thema finden, das den Weg zur Commons für ihn lohnenswert macht. Unser Anspruch ist kein geringerer, als dass nach einer langen Partynacht alle zufrieden, glücklich und den Kopf voller neuer Ideen nach Hause fahren, um sich dort am nächsten Tag sofort an die praktische Umsetzung zu machen. Auf der OXID Commons gibt es definitiv etwas für’s Gehirn: frische Denkanstöße, neue Ideen und Impulse – Brain Juice für den Onlinehandel eben!

Frische Impulse für Ihr Business

 

Also, ran an die Tickets

Als kleines Warm-Up finden Sie hier einige Impressionen der letzten Jahre. Und damit Sie die Commons auf keinen Fall verpassen, können Sie Ihr Ticket jetzt schon kaufen. Vorfreude ist ja die größte Freude. Gesagt, getan und Ticket gut sichtbar über den Schreibtisch hängen.

Das wird ein tolles Event und ich fasse die Highlights gerne nochmal zusammen.

Sie erwartet:

  • Eine fesselnde Keynote von Jochen Schweizer
  • Spannende Vorträge und Diskussionen auf drei Bühnen zu den brennenden Handelsthemen unserer Zeit
  • 40+ Aussteller darunter Digitalagenturen, Dienstleister, Technologie-Experten, Software-Häuser und langjährige OXID Partner
  • viele neue Kontakte und Networking mit den Besten der Branche
  • die Verleihung der begehrten Golden Cart Awards für die besten OXID eShops
  • feinstes Catering und eine überragende Party

Hier geht’s zu den Tickets!

Jetzt Ticket kaufen

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

 

 

 

OXID eSales AG, Messestand dmexco 2015

Digital muss in die eigene DNA – dmexco 2017, wir sind dabei!

Am 13. und 14. September 2017 steht Köln Kopf. Die dmexco gibt sich die Ehre als eine der führenden Konferenzen im E-Commerce. Viel ist letztes Jahr über diese Messe geschrieben worden. Die Horizont berichtete von einer Messe der Rekorde mit über 50.000 Besuchern, über 1000 Ausstellern in 5 Hallen und 570 Speakern. Als „absolut einzigartig auf der Welt“ bezeichneten die Macher Christian Muche und Frank Schneider die Expo und Konferenz in puncto Qualität und Quantität.

Kontroverse hat noch nie geschadet. Auch nicht der dmexco.

So manch anderer fühlte sich hingegen genervt von der dmexco, dem „selbstverliebten deutschen Digitalzirkus“. Christian Meyer, Media- und Digitalverantwortlicher bei Müller Milch, rechnete in einem offenen Brief kräftig mit der Veranstaltung ab und löste heftige Diskussionen aus. Vom „Hang-over am Morgen nach der Party“, von „Fahrstuhlmusik“, „Unbehagen“ und längst vergangenem „Rock ‚n‘ Roll“ war da die Rede. Und auch das Motto von 2016 „Digital is everything“ bekam kräftigen Gegenwind: „No it’s not!“

Man mag geteilter Meinung sein. Fakt ist, wie in kaum einer anderen Branche ist im Digitalen Marketing und E-Commerce der Wandel ein immer wiederkehrendes Thema. Für 2017 haben sich die Veranstalter deshalb vorgenommen, das Zeitalter der Digitalen Transformation genauer zu beleuchten, unter dem Motto: „Lightening the AGE of Transformation.“ Was sich dahinter verbirgt? Es geht um „einen fortlaufenden Prozess, der mit den hochdynamischen kontinuierlichen und dauerhaften Veränderungen unserer Wirtschaft einhergeht“, so die Erläuterung auf der dmexco Webseite.

 

OXID eSales AG, Messestand dmexco 2015

OXID eSales Messestand auf der dmexco 2015

Digital muss in die eigene DNA

Was wir damit verbinden? Längst ist der digitale Wandel kein Trend mehr. Unternehmen müssen digital denken und handeln. Wer als Organisation die digitale Sicht- und Handlungsweise noch nicht verinnerlicht hat, muss sich schleunigst damit auseinandersetzen. Die Zeiten haben sich geändert. Die klare Trennung zwischen Produktion-, Groß- und Einzelhandel hat sich vielfach bereits überlebt. Selbst in traditionellen Branchen verändern sich Geschäftsmodelle. B2B-Unternehmen entdecken den Endkunden, On- und Offline wachsen zusammen, Kunden-Touchpoints verschmelzen zu einer nahtlosen Customer Journey und Organisationen entwickeln sich im Zuge von Digitalisierung und Industrie 4.0 rasant weiter. 

Der OXID Kosmos an einem Stand

Gemeinsam mit ausgewählten Partnerunternehmen – ERGO Direkt, kernpunkt, Laudert, OpusCapita, Shoptimax mit Pixelboxx und w&co – ist OXID am Stand C 058 in Halle 7 dieses Jahr auf der dmexco dabei. Unsere 6 (respektive 7 – Shoptimax und Pixelboxx treten gemeinsam auf) Partner geben tiefe Einblicke in das jeweilige Portfolio, das im Onlinehandel eine zentrale Rolle spielt. Vom Versicherungsmodul für den Onlineshop über Realtime Image Publishing Systeme, Multi-Channel Medienproduktion, E-Procurement, E-Invoicing, Omnichannel-Marketing und strategische Weitsicht und Projektkompetenz, wird alles geboten.

Der neue OXID eShop 6 #läuft

Wir selbst informieren auf der dmexco erstmals ausführlich über die brandneue Version OXID eShop 6, die unter der Haube umfangreich modernisiert, erweitert und verschlankt wurde. Damit erhalten Partner und Kunden eine starke und zukunftsfähige Basis für die schnelle Umsetzung von E-Commerce Projekten, die sich rechnen.

Außerdem vertiefen wir das Thema Content Marketing im E-Commerce. Die Kollegen Caroline Helbing und Stephan Wehrle halten am 13. September ab 12:00 Uhr im dmexco Speakers‘ Forum ihren Vortrag „Sprich mit mir, ich bin dein König!“ Sie erläutern, wie Händler mit attraktivem Storytelling, Content-Angeboten und digitalen Services rund um das Produkt mit OXID eShop nachhaltig Umsätze generieren können.

Wir sind also gespannt auf die dmexco 2017 und freuen uns auf ein Wiedersehen mit unseren Partnern und Kunden, sowie auf spannende Gespräche und neue Denkanstöße für die nächste Welle der Digitalen Transformation.

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Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

Neuer B2B Onlineshop von Sihl Direct Großformatdruck

Gastblog: Sihl Direct setzt neue Maßstäbe im B2B Online-Einkauf

Die Sihl Direct vertreibt mit ihren eigenständigen Vertriebsgesellschaften in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz die Produkte des international tätigen Spezialisten im Großformatdruck. Im Zuge der Digitalisierungsstrategie der Sihl Direct realisierte dotfly auf Basis der OXID Enterprise Edition drei B2B Online Shops für die drei Ländergesellschaften.

Tiefe ERP-Integration mit reibungslosen Datentransfers

Besonderes Augenmerk wurde hierbei auf die Integration in die Prozesse der Gesellschaften und somit auf eine umfassende bidirektionale Schnittstelle zum ERP‐System eEvolution gelegt.

Folgende Anforderungen waren hierbei zu erfüllen:

  • Die Möglichkeit für Vertriebsmitarbeiter, über ihren Benutzer-Account Einsicht in die Konten der Ihnen zugewiesenen Kunden zu erhalten, und mit deren Einverständnis
    auch Bestellungen durchführen zu können.
  • Die Implementierung einer flexiblen Suche mit intelligenten Vorschlägen und umfangreichen Facetten.
  • Die Integration eines spezifischen Systems zur Preisfindung für die Schweizer
    Landesgesellschaft.
  • Die Implementierung einer Live‐Bestandsabfrage an die API eines Zulieferers für Verbrauchsartikel der Sihl Direct Schweiz.

Außerdem mussten folgende Daten übertragen werden:

  • sämtliche Artikelstammdaten der Gesellschaften
  • Bestände, Nettolistenpreise, kundenspezifische Preise (die, sofern für einen Kunden hinterlegt, die Nettolistenpreise überschreiben)
  • Verbrauchsmaterialien und Drucker und deren Relationen zu den jeweils passenden Druckmedien
  • alle Kunden aus dem ERP‐System in den Shop
  • neu über den Shop registrierte Kunden ins ERP‐System
  • Bestellungen zum ERP‐System
  • kundenspezifisch zugewiesene Ansprechpartner im Innendienst
  • kundenspezifisch zugewiesene Außendienstmitarbeiter

Alle drei Gesellschaften führen hierbei ein eigenständiges Sortiment und eine eigenständige
Kundendatei. Die drei Shop‐Mandanten wurden somit im Standalone Modus angelegt.
Nach zwei technischen Workshops mit Sihl Direct und deren ERP‐Partner EXSO zum Projektstart galt es, umfangreiche Erweiterungen der OXID Shop Plattform zu realisieren.

Neuer B2B Onlineshop von Sihl Direct GroßformatdruckMehr B2B Kundenservice dank nahtloser Prozess- und ERP-Integration

Es wurde die Möglichkeit geschaffen, je Kunde individuelle Preise für einzelne Artikel zu hinterlegen. Dabei war sicherzustellen, dass, sofern kein kundenspezifischer Preis hinterlegt ist, immer der jeweilige Nettolistenpreis angewendet wird. Die Sihl Direct Schweiz hat im Gegensatz zu den beiden anderen Gesellschaften ein komplexeres Modell der Preisfindung in ihrem ERP abgebildet, das aufgrund der hohen Anzahl verschiedener Preis‐Artikel‐Kunden‐Relationen direkt im Shop implementiert wurde.

Die Schnittstellenimplementierung wurde auf Basis des OXID ERP SOAP Connectors durchgeführt. Hierfür wurden umfangreiche Erweiterungen des ERP Connectors realisiert und bestehende Methoden erweitert. Zahlreiche neue Plugins wurden erstellt, die Methoden zur Anlage, Löschung und Aktualisierung der neu geschaffenen Datenbank‐Entitys ermöglichen.

Die Suche wurde auf Basis von Elasticsearch und dem Modul OXSEARCH von marmalade realisiert und bezieht alle relevanten neu geschaffenen Datenmodelle mit ein.

Das Ergebnis: eine hochmoderne Shop-Umgebung

Es werden neue Maßstäbe für die Nutzer im B2B Shopping gesetzt. Die Systeme und Prozesse der drei Gesellschaften sind nahtlos integriert. So konnten – flankiert von ausgeweiteten Online Marketing Maßnahmen – gleichermaßen die Umsätze gesteigert und die Prozesse auf Seiten der Gesellschaften vereinfacht werden.

 

Autor
Tobias Müller, dotfly, Leiter Technology UnitTobias Müller arbeitet seit 2005 für dotfly und leitet seit 2009 die Unit Technology. dotfly ist eine inhabergeführte Digitalagentur aus Köln mit 30 Strategen, Designern, Developern und Online‐Marketers. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir umfassende digitale
Strategien und darauf basierende Lösungen. Wir setzen auf ein starkes Netzwerk und führende Technologiepartner. Unsere Kunden sind Institutionen, mittelständische Unternehmen und etablierte Marken ‐ darunter Bitburger, Hardeck, IW Medien, GLS Bank und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Messestand nach Feierabend

Auf Wiedersehen Internet World Messe München: Gelungener Messeauftakt 2017.

Wer an die Internet World 2016 denkt, erinnert sich vermutlich an das Schneechaos, das am ersten Messetag den Betrieb in den Hallen erst relativ spät starten lies. So mancher Aussteller war nicht so ganz zufrieden mit dem Besucherstrom am Stand und der Ausbeute der Leads.

Dagegen war das Bild dieses Jahr ein ganz anderes. Zumindest bei OXID eSales am Stand. Und was man so hört auch bei vielen anderen. Kurz nach 9 Uhr am 7. März ging’s los und dann gab es – bis auf eine kurze Mittagspause – kein Halten mehr. Wir führten zahlreiche konstruktive Gespräche, hatten teilweise Mühe, die vielen Anfragen entgegenzunehmen und freuten uns über das rege und ungebrochene Interesse an unserer E-Commerce-Lösung.

 

IHK am OXID Stand auf der Internet World

So fanden sich unter anderen vor Ort sowohl unsere Bestandskunden ein, die sich über unsere Roadmap und Neuigkeiten zur Betaversion OXID eShop 6.0 informieren wollten, als auch neue Kontakte, die ganz gezielt nach Enterprise- und B2B-Lösungen fragten, um ihre bewährten Geschäftsmodelle fit für die digitale Transformation zu machen.

Auch die Partner-Counter waren gut besucht. Stellvertretend für alle Standpartner lassen wir hier die Kollegen von ERGO Direkt zu Wort kommen, die das Überraschungsmoment auf ihrer Seite hatten. „Jeder kennt uns als Direktversicherer, kann sich aber zunächst kaum vorstellen, was das mit E-Commerce zu tun hat“, sagte Önder Sigan, verantwortlich für die Online-Kooperationen bei ERGO Direkt. „Wir fanden somit schnell ins Gespräch und konnten die Besucher über unser Shopmodul für Produktversicherungen wie z.B. Geräte-Schutz aufklären und die Vorteile für Kunden sowie Händler aufzeigen.“

Und natürlich traf man bekannte Gesichter aus dem Partnernetzwerk auf einen Austausch der latest News, eine Tasse Kaffee, ein Frozen Yogurt oder was jeder sonst so am Stand servierte. Der ein oder andere Streuartikel wechselte so den Besitzer.

Messestand nach Feierabend

Uns erreichte sehr viel positives Feedback zum neuen Standdesign, das sich – ganz in Schwarz mit roten Akzenten – sehr schön von den anderen Ständen abhob. Die Live-Demo des Visual CMS, des Fully Responsive Design und der B2B-Funktionalitäten in OXID eShop wurde gerne und rege in Anspruch genommen, ebenso wie das Update zur Entwicklung des OXID eShop 6.0. Unser Frozen Yogurt Schwarzwälder Kirsch war der Renner, auch bei der Delegation der IHK und dem Bundesministerium für Wirtschaft, die unseren Stand besuchte.

Wir können nur lobend anerkennen, eine rundum gut organisierte und frequentierte Internet World als Aussteller erlebt zu haben. Der Veranstalter spricht von einem Rekord von 16.480 Besuchern und zeigt sich sehr zufrieden.

Einen Dank an die Partner ERGO Direkt, gotomaxx, OntraQ und PORTICA, die mit uns zwei Tage Hand in Hand gearbeitet haben. Und an alle Besucher, die uns mit ihrem Feedback neue Impulse gegeben, uns Einblicke in ihre Arbeit gewährt und uns in spannende Diskussionen verwickelt haben. Gerne auf ein Wiedersehen nächstes Jahr. Den Termin am 6. und 7. März 2018 darf man sich getrost schon mal in den Kalender schreiben.

 

Weitere Impressionen von der Internet World 2017

Messestand OXID eSales AG auf der Internet World 2017 Empfang OXID eSales auf der Internet World 2017 IHK am OXID Stand auf der Internet World 2017

Regionale Köstlichkeiten bei OXID eSales

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

Pierluigi Meloni

OXID eShop 6.0 beta release – Now available for download and testing

OXID eShop 6.0 (CE, PE, EE) beta information

The final release of OXID eShop 6.0 is scheduled for Q2 of 2017. As OXID eShop 6.0 provides a larger set of changes compared to previous versions, we now start our beta testing period rather early. Like that, we have enough time for a lively feedback process, for extensions to be adapted and to eliminate possible bugs. As for every beta, we do not recommend its use in productive mode.

The beta is shipped with the OXID eShop core, the Composer plugin and the Flow theme front end. The Azure Theme is also included for backward compatibility. The beta is not shipped with any other extensions such as payment providers for example. The OXID eShop 6.0 beta should basically be used to try out the new installation routine, to check out the changes and to adapt modules and extension to be compatible with the new code base.

OXID eShop 6.0 identity

The version 6 is an evolution based on the 5.3. While 5.3 delivered some feature highlights like the Flow theme or the Visual CMS, the focus of 6.0 is set on major work under the hood – refactoring. Every larger framework from time to time needs some care where things are cleaned up, fixed, renewed or replaced to gain speed and to open up perspectives for innovation.

An OXID solution always is a composition of tools from the OXID eco system. Therefore backward compatibility is one of OXID’s highest requirements, which is why refactoring processes are a really tough challenge. We are proud to say that we came up with great solutions to realize backward compatibility besides many architectural changes. The refactoring of larger parts of the application was based on the motto of modernizing the framework and making it more flexible while maintaining its stability.

Improving work with the OXID platform for our partners

One of OXID eShop’s major assets is its customizability. We kept this quality and even improved it by offering the ability to make it easier to include external code and different standards into the system by supporting proper namespaceing, dependency handling by Composer and providing the foundation for additional standardized dependency injection. This enables us to produce OXID eShop compilations instead of rigid releases.

We switched from MyISAM to InnoDB and unified the database structure of all three shop editions (CE, PE, EE). ADOdb lite has been replaced by Doctrine and the 6.0 is fully PHP7 compatible and „UTF-8“ only. All these changes lead to a noticeable performance boost and increased developer’s flexibility.

Walking new paths: OXID eShop 6.0 will be 100 % decoded! We eliminated encoding completely from our code base. We are putting full trust in our partners and improve their daily work by not having to worry about encoded black boxes anymore.

But there is more. For further changes and improvements please check out our developer channel OXIDforge here!
Daily work for an OXID developer becomes easier by using the OXID VM/SDK, that provides an out-of-the-box development environment including OXID testing library. All three OXID eShop editions (CE, PE, EE) can now be found on GitHub including a proper Git contributions process.

Improving our own speed of innovation

Besides cleaning up processes under the hood we also invested in the infrastructure around the product. We completely renewed our Continuous Integration environment and set up a new Continuous Delivery process that guarantee us many benefits.

What else?

We would be glad to receive your feedback and thank you in advance for your contributions to make the 6.0 a sound application. All technical information like system requirements, installation instructions, changelog, documentation can be found on the OXIDforge developer channel. You can use Git pull requests for your feedback. Check out here! And last but not least, you can write an e-mail directly to our community manager [email protected]

Author

PierluigiMeloni

Pierluigi Meloni has always been against it, already at school. At that time he raised the question „why someone would do something for a certain reason“. This topic lasted until today. And that is the reason, why as a software architect and requirement engineer he is still focusing on the „what“.  After working in the most different areas he came to e-commerce three years ago, where the „what“ is really a challenge. Today, Pierluigi is Product Manager at OXID eSales. He also loves good humour.

Gastblog: Google zertifiziertes Händlerprogramm – Nutzen für Händler und Kunden?

Das Google zertifizierte Händlerprogramm wird bei Shopbetreibern immer beliebter. Viele große und kleine Anbieter nutzen das Google Gütesiegel inklusive Bewertungsmöglichkeit der Käufer. Lernen Sie heute, welche Vor- und Nachteile es hat und wie sich die Verbreitung im Laufe der letzten Monate weiterentwickelte.

Welche Anforderungen und Leistungsstandards muss Ihr Shop erfüllen?

Onlineshop-Betreiber müssen einige Anforderungen erfüllen und im weiteren Verlauf den Leistungsstandards entsprechen. Google bietet sein Gütesiegel Onlineshops an, welche durchschnittlich mindestens 200 Bestellungen im Monat abwickeln. Daneben gibt es ähnliche Voraussetzungen wie bei Google Shopping:

  • Die Kommunikation mit dem Kunden sollte in der Regel innerhalb von 24 Stunden möglich sein
  • Die gehandelten Waren und Dienstleistungen müssen aus unbedenklichen Kategorien stammen
  • Die Lieferzeiten der Artikel oder Dienstleistungen sollen verbindlich sein, ähnlich wie es bei Google Shopping Voraussetzung ist
  • Bezüglich des Kaufvorgangs dürfen die Warenkörbe nicht auf fremde Webseiten ausgelagert werden. Der Bezahlvorgang soll per SSL-Zertifikat verschlüsselt sein, um die Kundendaten soweit wie möglich gesichert zu haben

Google möchte diese Daten natürlich validieren und befragt die Kunden, wie der Bestellvorgang abgelaufen ist. Da diese vielleicht zuerst Google anstatt dem Shopbetreiber antworten, bleibt die Frage, wie sicher die Daten dort sind.
Derzeit vertreibt Google die angebotenen Produkte nicht selbst. Sollte dies jedoch irgendwann passieren, könnten aus den historischen Daten viele Kenntnisse gewonnen werden. Diese hatte Google vor dem Einsatz des Siegels nicht.

Welche Leistungen bringt Ihnen das Google zertifizierte Händlerprogramm im Vergleich zu anderen Gütesiegeln?

Für Sie ist es kostenlos. Es lässt sich schnell einrichten und einbinden. Innerhalb von 90 Tagen wird geprüft, ob der Shop den Anforderungen entspricht. Kunden können ab diesem Zeitpunkt den Kauf bewerten und werden zudem – in einem gewissen Maße – durch die finanzielle Absicherung vor Betrug geschützt.

Im Gegensatz zu kostenpflichtigen Käuferschutz- und Bewertungsplattformen wie Trusted Shops oder eKomi, ist hier der versicherte Betrag auf 1.000€ je Bestellung reduziert. Käufer und Shopbetreiber sollen Probleme selbst lösen, bevor Google aktiv wird.
Eine weitere Grenze des Käuferschutzes: Google deckt grundsätzlich nur Schäden mehrerer Kunden bis zu einer Grenze von 3.500€ je Shop ab. Danach wird das Gütesiegel theoretisch entzogen. Praktisch kann dabei aber durch Zeitüberschneidungen die Problematik entstehen, dass bis zum Greifen der Maßnahmen Kunden ins Leere laufen, die nicht abgesichert sind.

Bewertungsmöglichkeiten

Redcoon Google GütesiegelNeben der rechtlichen Absicherung sollen die Bewertungen über den Shop aufklären. Viele Kunden nutzen das bereits. Redcoon hat zum Beispiel über 30.000 Bewertungen von Käufern erhalten und ist damit führend in seiner Branche. Allgemein kann jedoch nur der Shop und nicht der Kauf bzw. die Funktion einzelner Produkte, wie es z.B. bei eKomi möglich ist, bewertet werden.

Wo wird der Käufer über das Google Gütesiegel informiert?

Google GütesiegelStandardmäßig wird das Siegel im Onlineshop schwebend in der rechten unteren Ecke eingeblendet. Es kann aber von Ihren Shopentwicklern auch an einer anderen Stelle positioniert werden.
Über einen Klick auf die Bewertungssterne gelangen Interessenten zu den abgegebenen Bewertungen. Das Siegel wird unserer Erfahrung nach häufig in Google Shopping Ergebnissen angezeigt und kann auch ohne Mehrkosten in Ihre Google AdWords Anzeigen integriert werden.
Hier sticht das Siegel besonders hervor. In der Google Suche hingegen wird dies in der Regel von den weiteren Anzeigenerweiterungen verdrängt, oder nicht angezeigt, da mehrere Gütesiegel genutzt werden.

Wie wird das Google zertifizierte Händlerprogramm von Kunden genutzt?

Aufgrund der täglichen vielzähligen Änderungen konnten wir leider keine direkten Auswirkungen auf den Umsatz beobachten, welche wir dem Einsatz des Siegels hätten zuordnen können. Es wird jedoch von vielen Käufern gerne genutzt, welche aktiv Bewertungen abgeben. Damit scheint eine weitere Zielgruppe angesprochen worden zu sein, die diese Bewertungsart als relevant ansieht.

Abschließend Zusammengefasst:

Vorteile:

  • einfache Integration durch umfangreiche Dokumentation und Kompatibilität mit gängigen Shopsystemen
  • keine finanziellen Kosten, dafür Abgabe der Daten
  • Bewertungsmöglichkeit für Kunden
  • Kundensicherheit durch Anforderungen sowie finanzielle Absicherung bis 1.000€
  • Gütesiegel in Google AdWords Shopping & ggf. Suche sichtbar
  • Vertrauen in Google Produkte von einigen Zielgruppen

Nachteile:

  • geringere finanzielle Absicherung auf Kundenseite (1.000€ je Bestellung) im Vergleich zu kostenpflichtigen Anbietern
  • kostenpflichtige Anbieter haben in der Regel derzeit noch eine bessere Anerkennung beim Kunden, weil diese weiter und länger verbreitet sind
  • geringer Prüfungsumfang durch den Anbieter im Vergleich zu kostenpflichtigen Käuferschutzprogrammen
  • einzelne Produkte können nicht bewertet werden, sondern nur der gesamte Kauf
  • Google erhält ein weiteres Mal Einsicht in Daten von Nutzern. Im Gegensatz zu den vorhandenen Auswertungstools wie Google Analytics oder Google AdWords nun auch noch spezifischer und personenbezogener.

Fazit

Google hat ein interessantes Gütesiegel mit Bewertungsfunktion geschaffen, welches am deutschen Markt beständig wächst. Die Anforderungen bezüglich des Bestellumfangs machen es auch kleineren Shops zugänglich und sind eine interessante Ergänzung zu den klassischen Shopsystemen. Wenn es Sie als Shopbetreiber nicht stört, dass Google (noch) mehr Daten von Ihnen und Ihren Kunden sammelt, ist es durchaus empfehlenswert. Wer jedoch aufgrund der eigenen Datenhoheit auf diese Werbe- und Analysemethoden bewusst verzichten möchte, sollte hier nicht zugreifen.

Autor:
Marc Doneleit, SEA Experte bei DixenoMarc Doneleit ist Webanalyse- und SEA-Experte bei DIXENO. Marc schnupperte erste Online Marketing Luft in der gehobenen Gastronomie, wo er Sterne-Köchen bei der Auswahl der Produkte half und im Newsletter-Marketing aktiv war. Diese Erfahrungen brachten ihn dazu ein E-Commerce-Studium aufzunehmen, eine Gärtnerei mit Freunden zu betreiben und einen eigenen Onlineshop zu gründen. Hier entdeckte er seine wahren Stärken, die Optimierung, Analyse und Auswertung von Suchmaschinenmarketing.

 

Multishopsysteme in internationalen Märkten

Will ein Händler aus sortiments-, themen- oder branchenspezifischen Aspekten sowie im Zuge einer Internationalisierung verschiedene Zielgruppen ansprechen, ist eine Multishopstrategie zu empfehlen. Dabei können sich die Zielgruppen in nationaler, systemischer (Unternehmen oder Endverbraucher) und nachfragespezifischer (Budget, Interessen etc.) Hinsicht unterscheiden.

Beispiel: Ein international agierender Sportartikel-Händler betreibt in fünf Sprachen separate Shops zu vier Sportarten sowie Großkundenshops für Sportsponsoren. So entsteht ein System mit fast 30 Onlineshops.

Was muss bei der technischen Umsetzung beachtet werden?

Ein internationales Multishopsystem stellt die zugrundeliegende Systemarchitektur vor Herausforderungen. Das Shopsystem muss nicht nur mit mehreren Sprachen und Währungen umgehen können. Auch sollte es dem Händler größtmögliche Flexibilität in der Ausweitung seines Handelsmodells bei minimalem Arbeitsaufwand bieten. Durch die Arbeit mit mehreren Mandanten lässt sich der Pflegeaufwand eines Multishopsystems gering halten. Alle Produktdaten werden in einer zentralen Basis gepflegt. Bei einer geplanten Erweiterung können unkompliziert neue Shops implementiert werden, ohne dass dazu Veränderungen an der Produktdatenbasis vorgenommen werden müssen.

Welche weiteren Herausforderungen gibt es?

Außer der technischen Infrastruktur sind bei der Internationalisierung weitere Faktoren erfolgsentscheidend: die Erweiterung der Logistik, die strukturelle Ausweitung der Online-Marketing Maßnahmen auf die zusätzlichen Länder sowie die kulturelle Anpassung von Shop und Customer Service. Nationale Einkaufsverhalten und Kommunikationsweisen müssen beachtet werden um Marktakzeptanz zu erlangen.

Autor
Stephan Sigloch ist, zusammen mit Timo Weltner, Gründer und Geschäftsführer der E-Commerce Agentur NETFORMIC mit über 50 Mitarbeitern und Standorten in Stuttgart und Berlin. Seit über 10 Jahren steht die NETFORMIC GmbH für erfolgreiche Online-Lösungen von Onlineshops über Multichannel-Systeme bis zu Online-Marketing Strategien.

5 Gründe, warum mobile Strategie ist, und nicht Technik

Das Spielfeld im Handel verändert sich rasend und Händler sind gezwungen sich anzupassen. Mobile Commerce ist eine solche Spielfeldveränderung. Inzwischen ist es selbstverständlich, dass von unterwegs auf Produkte und Services zugegriffen werden kann. Im Folgenden zeige ich Ihnen in 5 Gründen auf warum es beim Thema mobile zuallererst um die Strategie geht und nicht um die zugrundeliegende Technik!


1. Ganzheitliche Unternehmensstrategie

Händler müssen Multichannel leben. Die Unternehmen, denen es gelingt „New Economy“ und „Old Economy“ miteinander zu verzahnen und daraus eine Unternehmensstrategie zu stricken werden gewinnen. Ohne einheitliche Strategie werden die Interaktionspunkte mit dem Konsumenten zu isolierten Kanälen.

2. Integration in bestehende Kommunikations- und Distributionspolitik

Kommunikations- und Distributionspolitik müssen um den mobilen Interaktionspunkt erweitert werden. Prozesse, Workflows, Datenbasis und Backend-Systeme sollten Wechselbarrieren zwischen den Interaktionspunkten so gering wie nur möglich halten.

3. Ziele definieren

Wenn eine Entscheidung über den Einstieg in den M-Commerce getroffen wurde, müssen konkrete Ziele festgelegt werden, die man über den mobilen Shop verfolgt. Das kann eine erhöhte Kundenbindung sein oder die Erschließung neuer Zielgruppen.

4. Zielgruppen analysieren

Verschiedene Zielgruppen verhalten sich unterschiedlich – das ist, zugegebenermaßen, eine Binsenweisheit. Beispielsweise nutzen ältere Menschen moderne Technik erst wesentlich später als jüngere. Demografische Merkmale können also genauso entscheidend sein wie das Segment in dem sich der Händler bewegt.

5. Wettbewerb analysieren

Eine vorherige Analyse des Wettbewerbs kann sehr hilfreich sein und muss gemacht werden um eine Strategie zu entwickeln. So können mögliche Probleme die der Wettbewerber hat oder hatte direkt vermieden werden und es können Dinge die gut funktionieren auf das eigene Geschäftsmodell adaptiert werden.

Fazit

Es bleibt festzuhalten, dass es, wie so oft, nicht nur einen Hammer gibt mit dem ein Händler den Nagel perfekt auf den Kopf trifft. Vielmehr muss der Händler sich seinen Hammer selbst zusammenbauen um seinen spezifischen Anforderungen gerecht zu werden. Nur so kann er sichergehen, dass seine mobile Strategie ein voller Erfolg wird.

Autor
Sebastian Pflug ist Assistent des Vorstands bei der OXID eSales AG. Vor seiner dortigen Tätigkeit schloss er den trinationalen Studiengang International Business Management in Colmar, Lörrach und Basel ab. Er verfügt über ein breites Know-how im Multichannel-Handel und -Marketing. Seit 2010 betreut Pflug bei OXID eSales das Thema Mobile Commerce und unterstützt den Vorstand in den Bereichen Business Development und Strategie.

Der Weg zur Begehrlichkeit

Im Kampf um die optimale Platzierung bei Google und das Conversion Tuning bleibt häufig der Bestandskunde auf der Strecke. Warum ist für viele Händler der Kunde, der bereits gekauft hat und dessen Daten in der Datenbank liegen, so uninteressant?

Die Anstrengungen für die Neukundengewinnung sind enorm und eine ganze Branche hat sich rund um das Thema ausgebildet. Agenturen für SEO, SEM und Conversion Optimization werben um die Budgets der Onlineshops. Aber was ist mit dem Potential der Stammkunden?

Die meisten Onlineshops profitieren noch vom Gesamtwachstum des E-Commerce-Versandhandels. Ständig kommen neue Menschen ins Netz und kaufen immer mehr Dinge ihres Bedarfs im Internet. Dabei ist es dem Shopbetreiber relativ egal, ob der Kunde Neukunde oder Stammkunde ist. Kunde, Umsatz und fertig. Dabei weiß jeder aus eigener Erfahrung, dass man sich zunehmend „seine“ Shops aussucht und die Auswahl minimiert. Die Präferenzen werden jetzt gesetzt und es ist noch offen, wie shoptreu User künftig sein werden.

Das höchste Ziel für einen Shopbetreiber sollte die absolute Kundenzufriedenheit sein. Kunden sind dann zufrieden, wenn die Bestellung perfekt geklappt hat und die Lieferung rechtzeitig gekommen ist. Zufrieden ist der User aber auch, wenn der Shop gut sortiert ist, Produkte schnell auffindbar sind, wenn der Shop schnell ist, wenn die Bestellung einfach funktioniert. Nach dem zufriedenen Kunden kommt der begeisterte Kunde – der echte Fan. Kein Facebook-Fan, sondern ein echter Fan, der Ihren Shop zum Lieblingsshop erklärt und seinen Freunden und Bekannten davon erzählt.

Ihr Shop wird dadurch schrittweise selbst zur Marke. Wenige große, aber viele kleine Shops haben dieses Ziel schon erreicht. Sie wurden zur ersten Wahl für den User. Ratioform bei Verpackung, Herrenausstatter.de bei Herrenmode, Zalando bei Schuhen und Mode, Conrad Elektronik bei Bastlern und Tüftlern, Fahrrad.de bei Fahrrädern … Die Liste der echten Gewinner ist lang – die Liste der Shops, die es zu einer Identität geschafft haben.

Planen Sie die Optimierung Ihres Shops nicht anhand der offensichtlichen Trends und nach den Angeboten der lautesten Dienstleister. Agieren Sie wie eine Marke: Professionell, qualitativ, ausdauernd, konsequent in eine Richtung und immer mit dem Userbedürfnis im Fokus.

Autor
Johannes Altmann ist Gründer und Geschäftsführer der Shoplupe GmbH. Er berät mit seinem Team Online-Shops zum Thema Usability. Johannes Altmann ist Dozent an der Akademie des Deutschen Buchhandels und ist auf Tagungen und Veranstaltungen als Gastredner präsent.