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Kaufabbrüche verhindern

Gastblog: Kaufabbrüche im Weihnachtsgeschäft verringern

Die Existenz des Smartphones beeinflusst stetig unser Leben. Durch den flexiblen Gebrauch, verändert es auch unser Online-Shopping-Verhalten.
Die mobilen Geräte sind bereits für 60% des Online Traffic verantwortlich, aber machen nur 16% der Online-Käufe aus. Wie kommt dieser “Gap” zustande?

Das defizitäre UI und UX Design mobiler Webseiten frustriert Shopbesucher schnell

91% der Besucher verlassen eine mobile Website, wenn sie ihre Bedürfnisse nicht erfüllt. 27% der Online-Kunden finden, dass es schwierig ist, Produkte und Anbieter auf einem Smartphone zu vergleichen.
51% der Smartphone-Nutzer haben von einem anderen Unternehmen oder einer anderen Marke als beabsichtigt gekauft, weil diese eine bessere UX hatten. (Quelle: eMarketer)

Es reicht nicht aus, eine responsive Webseite zu gestalten. Sie muss sich nicht nur der Größe eines Bildschirms anpassen, sondern auch der Usability eines mobilen Endgerätes. Die Online-Shops konkurrieren hierbei mit anderen Apps wie WhatsApp, Instagram und Facebook. Durch diese kennen Smartphone-Nutzer bereits die Bedeutung unterschiedlicher Icons und sind es gewohnt, zu swipen und zu scrollen, was eine Desktop-Webseite dem User nicht offeriert.
Progressive Web Apps (PWAs) setzen einen neuen Standard und bieten viele Möglichkeiten für Shop-Händler. Es handelt sich hierbei nicht um herkömmliche Apps zum runterladen, sondern um Webseiten, welche die gleiche Funktionalität, sowie ein ähnliches Erscheinungsbild wie Apps haben, ohne dass der Shopbetreiber eine zusätzliche App entwickeln muss. Die PWAs können mittels URL aufgerufen werden, haben außerdem kürzere Ladezeiten, als eine normale Webseite. Und sie funktionieren sogar offline.
Die mobilen Shop-Besucher haben bereits gelernt, mit solch einem Format umzugehen und es ist erwiesen, dass bereits gelaunchte PWAs auf Smartphones besser performen, im Vergleich zu ihren vorherigen responsiven Webseiten.

Durch Kunden Rückgewinnung zu mehr Umsatz

Die Kunden scheuen sich davor, ihre Einkäufe online abzuschließen

31% der Smartphone-Nutzer tätigen keine Bestellung auf ihrem mobilen Gerät, weil sie Bedenken haben, ob ihre Daten sicher sind. 8% haben das Gefühl, dass es eine impulsive Handlung ist, über das Smartphone zu bestellen. (Quelle: eMarketer)

Laut einem Bericht von Wolfgang Digital treffen westliche Konsumenten ihre Entscheidungen gern mobil, während sie ihre Bestellungen am Desktop tätigen. Daher ist es als Shop-Betreiber sinnvoll, eine Omni-Channel-Konsistenz zu gewährleisten. Die gesammelten Daten eines mobilen Kunden können effektiv dazu genutzt werden, ihnen relevante Artikel und Informationen auch auf ihrem Desktop anzuzeigen.
Werden dem Kunden die ausgewählten Produkte direkt auf der Startseite oder in einem Banner angezeigt, wird es ihm erleichtert, einen Einkauf zu tätigen. Denn Mobile-Nutzer und Desktop-Nutzer sind in den meisten Fällen dieselbe Person. Unterstützend können Sie Lösungen zur Rückgewinnung von Kaufabbrechern in Ihrem Shop implementieren.

Ein intelligenter Algorithmus erkennt, wenn Kunden auf der mobilen Webseite sind und fragt bei Verlassen des Shops über ein Dialogfenster, ob der aktuelle Warenkorb gespeichert werden soll.
Der Kunde bekommt via Link seinen Warenkorb an seine E-Mail-Adresse zugeschickt und hat die Möglichkeit, ihn am Desktop erneut aufzurufen und seinen Einkauf fortzusetzen oder abzuschließen.
Wenn Optionen wie “online kaufen, im Geschäft abholen” oder “online kaufen, im Geschäft umtauschen” implementiert sind, wird ein weiterer Kanal genutzt, um mit dem Kunden in Kontakt zu kommen.

Wie sieht die Zukunft des mobile Shopping aus?

Die Prognose ist, dass immer mehr Kunden über ihr Smartphone online-shoppen werden. Das Thema wird an Relevanz gewinnen und für den Geschäftserfolg eines Händlers eine wichtige Rolle spielen. Shop-Betreiber sollten sich daher damit auseinandersetzen. Ihre Kunden wollen unterwegs, flexibel mit dem Smartphone shoppen, gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit! Machen Sie es ihnen so einfach wir nur irgendwie möglich.

Autor

Julian Craemer, Gründer von Uptain, Software Hersteller gegen Kaufabbrüche

Julian Craemer gründete 2016 zusammen mit zwei Co-Foundern uptain. Das Unternehmen bietet innovative Software zur Rückgewinnung von Kaufabbrechern im E-Commerce an. Zuvor war er selbständig als Berater für Onlineunternehmen tätig, arbeitete im Hamburger Company Builder Hanse Ventures, gründete drei Startups und leitete internationale IT-Projekte für ein globales Unternehmen.

OXID am Stand 67

Die K5 Future Retail Conference in Berlin. Definitiv eine Reise wert.

OXID am Stand 67Letztes Jahr fand die K5 erstmals in Berlin statt. Das Thema: „Shifting Value Pools“. Die Kernthese fasste damals Alexander Hofmann von ecomparo in seinem Blogbeitrag zusammen (K5 Berlin 2016 Recap) und sprach von den sichtbaren Veränderungen, welche die Digitalisierung im E-Commerce bereits zutage fördert. Die Rede war von den Gefahren des schwindenden Kundenzugangs und der Notwendigkeit für Onlinehändler, sich vertikal weiterzuentwickeln. Also mehr zu sein, als nur ein Händler.

Auch das Thema ‚Mobile‘ war letztes Jahr auf der K5 längst kein Trend mehr. Es wurde eher als fester Bestandteil der E-Commerce-Realität gehandelt und als Thema, mit dem sich jeder Shopbetreiber auseinandersetzen muss. Die t3n sprach im Nachgang an das E-Commerce Event (Nicht nur Produkte bringen Erlöse) davon, dass das physikalische Produkt nicht mehr alleine den Ertrag abwerfen kann, sondern Händler zum Umdenken aufgefordert sind, um mit neuen Geschäftsmodellen der veränderten Customer Journey Rechnung zu tragen.

Erfolgreich sein, in einer Welt der E-Commerce Plattformen

Betrachtet man das K5 Motto in 2017 „Thriving in a World of Plattforms“, knüpft die Future Retail Conference genau dort an, wo sie letztes Jahr aufhörte. Den Auftakt auf der Main Stage machen die Online Marketing Rockstars, deren Vorträge ganz im Zeichen von „Mobile“ stehen. Gefolgt vom Schwerpunktthema Food und wie dieser Markt den Online-Handel verändert. Die Debatte könnte kaum aktueller sein. Jetzt wo Amazon Fresh mit seinem Testlauf in Berlin die E-Commerce-Gemüter erhitzt (Zum ersten Mal bei Amazon Fresh bestellt. Magisch oder fauler Zauber?).

Der Nachmittag des ersten Tages steht ganz im Zeichen der großen Mode Brands und Hersteller, die Einblicke in Strategien und Taktiken geben, um in der Welt aus Plattformen zu bestehen. Auch den zweiten Tag bestimmen Zukunftsperspektiven für den Modehandel. Natürlich mit Zalando, aber auch Breuninger, Outfittery und einige andere sind mit von der Partie. Den Rest des Programms auf der großen Bühne bestimmen Strategien für Wachstum, Marktplätze und den Handel von morgen. Daneben gibt es auf der Future Tech und Best Practice Stage jede Menge weitere spannende Themen.

Ein K5 Programm mit vielen E-Commerce-Größen und Highlights

Das verspricht also spannend zu werden. Den OXID Vorstand und Vertrieb trifft man am Stand 67. Vorbeischauen absolut erwünscht! Wir freuen uns außerdem, gleich am ersten Tag selbst Speaker sein zu dürfen. Während auf der Main Stage Mittagspause ist, werden um 12:30 Uhr in Raum 2 unser Key Account Manager Sebastian Benoufa und Benjamin Abbenseth, E-Commerce Leiter des OXID Kunden Rotho, ein kurzweiliges Zwiegespräch führen. Das Thema: „Lost between Channels: Wo mache ich eigentlich Umsatz?! (Oder wie?)“. Rotho wird Einblick in die Situation eines Unternehmens geben, das als führender Hersteller im Kunststoff-Bereich die Kunden vom Großhandel bis zum Endkunden auf vielen Wegen erreicht.

OXID eSales auf der K5Und dann ist da noch die Podiumsdiskussion am 2.Tag im Customer Experience Track, wo sich unser CEO neben den bisher gesetzten Shopsystem Anbietern Shopware und Prestashop der Frage widmen wird, woher eigentlich technische Innovation kommen. Selbstverständlich schauen wir auch mit Spannung auf den Shop Usability Award, der erstmals im Rahmen der K5, aber bereits schon zum 10ten Mal ausgetragen wird. Über 500 Onlineshop-Betreiber hatten sich letztes Jahr beworben. Wir erinnern uns gerne an das Event zurück, wo unsere Partner und Kunden mit OXID eShops richtig punkten konnten und die Siege in den Top Kategorien abräumten. So dürfte es gerne weitergehen.

Einen Rückblick zur K5 2016 gibt es hier: https://www.k5-conference.com/rueckblick-2016/

Wir wünschen allen eine spannende K5 mit vielen guten Vorträgen, wertvollen Diskussionen und anregenden Take-Aways, die in die tägliche Arbeit einfließen können. Kommen Sie gerne bei uns am Stand 67 vorbei. Wir freuen uns Ihren Besuch.

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.