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Wie zufrieden sind Onlinehändler mit dem Weihnachtsgeschäft

Sehr gutes Weihnachtsgeschäft 2018 für OXID Händler

Die Vorweihnachtszeit ist ja bekanntlich eine der wichtigsten im ganzen Jahr für Einzel- und Online-Händler. Der Händlerbund befragte 2018 bereits im vierten Jahr in Folge knapp 400 stationäre und Online-Händler. 68 Prozent dieser Teilnehmer rechneten vor Weihnachten mit einem Umsatzplus für das Amazon und Ebay mittlerweile für 81 Prozent der Befragten die wichtigsten Verkaufskanäle darstellte.

Der Einzelhandel, so der HDE (Handelsverband Deutschland), könne mit Umsätzen von erstmals über 100 Milliarden Euro rechnen, was Statista bestätigt.

Auch Amazon hat laut der etailment (Warum Edeka Patchull Alibaba fürchten muss) das beste Weihnachtsgeschäft seiner Geschichte erlebt. „Mehrere zehn Millionen Kunden weltweit starteten eine Prime-Probemitgliedschaft oder eine bezahlte Prime-Mitgliedschaft, um etwa vom kostenlosen Premiumversand oder den exklusiven Shopping- und Entertainment-Vorteilen zu profitieren,“ zitiert das Digital Commerce Magazin eine Amazon Unternehmensmeldung. Und weiter: „Aus den zwölf deutschen Logistikzentren gingen in der Zeit vor Weihnachten Pakete an Kunden in 134 Länder…“

Ertragsreiche Zeiten also für den Handel. Wir wollten wissen,

Wie sieht das Weihnachtsgeschäft eigentlich bei OXID Online-Händlern aus?

Die Frage, „Wie zufrieden sind Sie mit dem Weihnachtsgeschäft?“ konnten über 80 Prozent mit sehr zufrieden oder zufrieden beantworten.

80 Prozent aller OXID Händler sind mit dem Weihnachtsgeschäft zufrieden oder sehr zufrieden.

71 Prozent der befragten Händler machten bis zu 25 Prozent ihres Jahresumsatzes im Weihnachtsgeschäft. Knapp 30 Prozent sogar zwischen 26 und 50 Prozent ihres Jahresumsatzes.

Über 70 Prozent erwirtschaften im Weihnachtsgeschäft bis zu 25 Prozent ihres Jahresumsatzes.

62 Prozent der OXID Händler konnten im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung des Umsatzes feststellen. Nur 14 Prozent mussten einen Umsatzrückgang hinnehmen und 24% stellten keine Veränderung fest.

Über 60 Prozent aller Händler erreichen eine Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr.

Unter den größten Herausforderungen stand für OXID Händler die Performance des Shops mit fast 50 Prozent, gefolgt von Personalkapazitäten, um das Geschäft überhaupt abwickeln zu können.

Für fast 50% ist die Performance im Shop die größte Herausforderung im Weihnachtsgeschäft.

Dass 28 Prozent der OXID Händler das Retourenmanagement als Herausforderung wahrnahmen, deckt sich in etwa mit den Ergebnissen der Umfrage des Händlerbundes. 34 Prozent nannten dort das Retourenmanagement als zweitgrößte Herausforderung, wobei die Logistik mit über 80 Prozent deutlich das größte Problem darstellte. Dieses entwickelt sich von Jahr zu Jahr als immer größerer Unsicherheitsfaktor im Weihnachtsgeschäft.

OXID Händler haben ein sehr gutes Ergebnis im Weihnachtsgeschäft 2018 eingefahren

Das Fest der Liebe ist und bleibt im B2C-Segment der Umsatztreiber. In Sachen Performance können wir nur raten, sich bereits in den Sommermonaten entsprechend auf den Ansturm im Shop vorzubereiten. Unser Whitepaper „Maximale Onlineshop-Performance“ gibt wertvolle Tipps & Tricks, wo man den Hebel für Performance unter Hochlast setzen kann, um genau dann – wenn es brummt – das Geschäft erfolgreich abwickeln zu können.

Um im neu gestarteten Jahr bereits an das nächste Weihnachten zu denken, ist es vielleicht noch etwas früh. Händler, die jedoch schon mal ihre Möglichkeiten auf noch mehr Umsatz ausloten möchten, empfehlen wir unser nächstes kostenfreies Webinar: „Storytelling & KI funktioniert im Content Commerce“. Ein Thema, das Shopbetreiber aktiv vorantreiben sollten, um noch mehr aus dem Shop herauszuholen und eine gute Customer Experience für sich zu nutzen. Allen OXID Kunden wünschen wir ein hervorragendes Jahr 2019. Viel Erfolg.

Autor:

Nicole Lipphardt OXID eSales AG

Nicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

Gastblog: Wie E-Commerce Wachstum für stationären Handel schafft

Handel zwischen Ladengeschäft, Webshop und Marktplatz. Während die großen Online-Händler mit Läden näher an Kunden rücken, bahnen sich die etablierten Filialketten den Weg in das digitale Einkaufserlebnis. Haben in diesem Spiel kleine Einzelhändler noch eine Chance?

Klar scheint, dass im Multi-Touchpoint Management die Zukunft im Handel liegt. Eine Studie von Accenture zeigt: Die Generation Z, also die heute unter 20-jährigen, bevorzugt trotz hoher Affinität zum Online-Shopping den physischen Laden als Einkaufskanal.

 

Selektives Online-Shopping braucht vernetzte Touchpoints

Die Mehrheit der Verbraucher über alle Generationen gehört zu den selektiven Online-Shoppern. Das heißt: Kunden erwarten Omnichannel-Services. Dabei sind sie für kreative Angebote durchaus offen.
Und genau hier liegen die Chancen, aber auch die Herausforderungen – insbesondere wenn es darum geht, Konzepte zu Ende zu denken, um Erfolg zu haben. Ein typisches Beispiel ist Click & Collect. Ist die Abholung im Laden einfach? Stehen Verkäufer für Beratung parat? Gibt es im Fall von Fashion Umkleidekabinen? Wenn ja, erweist sich Click & Collect als Umsatzmotor mit hoher Kundenbindung. Ansonsten wird es schnell zum Ärgernis für beide Seiten. Daher gilt: Flexibel, relevant und unterhaltsam müssen die Formate entlang der Customer Journey sein. Mode Weingarten

Mit kreativen Beratungsideen punkten

Umsatz und Kundenbindung durch kreative Innovationen ist keineswegs eine Frage von Budget. So bietet der Modehändler Weingarten für große Größen neben Click & Reserve auch Termine für Personal Shopping und Stilberatung im Laden. Style Coaches bereiten sich so gezielt auf Kunden vor, die mit einer hohen Kaufbereitschaft vorbeikommen. Der Schuhladen 39einhalb bietet „Schuhkränzchen“, bei denen Freundinnen nach Online-Vorab-Buchung ein individuelles Shopping-Erlebnis mit Prosecco und Häppchen außerhalb der Öffnungszeiten genießen. Die kleine Boutique Belgique hat es durch seine Styling-Postings auf Instagram geschafft, eine Fangemeinde von über 350.000 Follower zu versammeln. Schuhe von 39einhalb

Mit Strategie und Technologie zum persönlichen Shopping

Individuelle Beratung als USP: Technische Helfer wie Smartassistant und Chatbots für die interaktive Kaufberatung im Webshop, Curated Shopping-Modelle oder Apps und Virtual-Reality-Brillen als mobile Berater im Laden – große Händler wie auch Start-ups testen neue Wege für den Handel, der Online- und Offline-Einkauf verbindet und die Stärken des jeweiligen Kanals nutzt.

Boutique Belgique

Aus innovativen Ideen nachhaltige Lösungen gestalten

Die Vielfalt der Ansätze macht deutlich: Im Wettbewerb setzt sich durch, wer Kunden mit Beratung und Service zur Seite steht, mit frischen Ideen tatsächlich Mehrwerte schafft und über mehrere „Touchpoints“ omni-präsent wahrnehmbar ist. Das hat mit Größe wenig zu tun. Vielmehr ist es die – scheinbare – Leichtigkeit, mit der ein Händler die für seine Zielgruppen relevanten Kanals identifiziert, vernetzt und als Alleinstellungsmerkmal nutzt. Für nachhaltigen Erfolg braucht es allerdings spezialisierte Technologie- und Medienpartner, die aus kreativen Ideen wirtschaftlich tragfähige Lösungen realisieren.

 

Autor

Robert Scheider, Geschäftsführer w&co

Robert Schneider ist seit 2009 Geschäftsführer und Gesellschafter der w&co MediaServices GmbH & Co KG, Fullservice-Mediendienstleister in München, nachdem er dort zehn Jahre in verantwortlicher Position tätig war und 2002 Mitglied der Geschäftsleitung wurde. Davor war Schneider Mitglied der Geschäftsleitung und Gesellschafter beim Mediendienstleister Köhler & Lippmann in Braunschweig, einem Unternehmen der Graphic Group.

 

Gastblog: Vom E-Commerce lernen – Inspiration für den stationären Handel

Seit seiner Entstehung bemüht sich der Onlinehandel die Leistungen des stationären Handels optimal zu adaptieren und um onlinespezifische Vorteile zu erweitern. Ziel ist es, beim Kunden dieselben Emotionen auszulösen wie im Ladengeschäft: Er soll stöbern und entdecken, Inspiration finden und durch Angebote zum Kauf motiviert werden. Der Einkauf soll zu einem Erlebnis werden, bei dem gerade die persönliche Komponente enorm wichtig ist.

Persönliche Empfehlungen und eine fundierte Beratung dienen stationär wie online immer noch als deutlich unterschätztes Abgrenzungskriterium zur Konkurrenz. Denn Kunden schätzen qualitative und motivierte Hilfestellung auf allen Kanälen. Angebote wie Beratung per Videochat, kostenloser Rückrufservice oder eine umfangreiche Hilfsdatenbank, die es dem Kunden ermöglicht jederzeit Informationen abzurufen, schaffen Vertrauen und sorgen für ein positives Einkaufserlebnis. Mit Innovationskraft und hoher Motivation macht der Onlinehandel nicht nur in diesem Gebiet dem stationären Handel schon lange Konkurrenz. Allzu oft steht der Kunde allein auf der Fläche und ist mit der großen Auswahl überfordert. Während es in Online-Shops genügend Möglichkeiten gibt, den Kunden zu lenken und zu leiten, erwartet der Kunde im Handel oftmals noch „an die Hand genommen“ zu werden.

Auch der Einsatz digitaler Medien ist dank einfacher Produktion und kostengünstiger Nutzung inzwischen zu einem handfesten „Standortvorteil“ für den Onlinehandel geworden. Produktvideos erklären die Vorteile eines Produktes mit mehr Detailwissen als es den meisten Händlern möglich ist. 360°-Aufnahmen der Produkte schaffen das Gefühl eines realen Erlebnisses, Nahaufnahmen von Produkten zeigen Details, die vielleicht sogar im Ladengeschäft unentdeckt bleiben.

Fast alle Medien lassen sich inzwischen auch im stationären Handel nutzen und können den Verkäufer auf der Fläche in der Beratung unterstützen. Aber auch ohne aktive Beratung macht es für den Händler Sinn eine Interaktion mit dem Kunden anzuregen, sei es auch nur so lange, bis der nächste Verkäufer frei geworden ist.

Moderne Kundenbindung geschieht auf vielen Wegen. Oftmals braucht es aber gar kein ausgeklügeltes Loyality-Programm um den Kunden an sich zu binden. Ein positives Einkaufserlebnis verbunden mit einer persönlichen Komponente ist immer noch essentiell für den Erfolg.

 

AutorPhilipp Hausser
Philipp Hausser ist bei der medi GmbH in Bayreuth für Online, PR & Sponsoring in der Division Lifestyle verantwortlich. In seiner Funktion koordiniert er die strategische Weiterentwicklung und Internationalisierung der Online Shops und Websites der Sportmarke CEP und des Fashionlabels ITEM m6.